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G
@silberauge ich bin auch schon Versuchsweise ohne geflogen -das war halt nicht lustig ...

x 1 #21


S
Ah okay... zum Fliegen ein Benzo, das kann ich gut verstehen. Brauche ich auch, wenn ich mal fliege. Kann man ja auch nicht ständig konfrontieren. Ich habe null Angst vor Abstürzen oder so, ist mehr so die Angst vor dem Eingesperrt sein, da kriege ich schon beim Gedanken daran Puls. So hat jeder sein Vergnügen

x 1 #22


A


Reisen und Angststörung

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G
@silberauge ja vom Fliegen an sich hab ich auch keine Angst.Wie du sagst eingesperrt sein.

#23


G
Hab mir heute mal einen Nicht Kassen Psychiater gegönnt.
Der hat mir einige interessante Inputs mitgegeben.
Mein aktueller Kassen Psycho Dok schwört auf Konfrontation und Medikamente.
Da ich das nun seit 15 Jahren mache und die Geschichte immer noch nicht wirklich im Griff ist meint der Edel-Psychiater ich sollte mir eine neue Taktik überlegen als dagegen anzurennen.
Mir wurde geraten Übungen für einen Nerv (Name grad nicht parat) zu machen und Trauma Therapie.Das werd ich nächstes Jahr probieren.
Nachdem ich der Dame lang und breit meine Situation geschildert hat hat sie gemeint ich möchte dieses mal nicht aus Angst vor der Panik nicht in den Urlaub sondern aus Ermüdung vom Kampf gegen eben diese.
Sie riet mir den Urlaub abzusagen und mal Mittelfristig keine Flüge mehr zu machen und stattessen den Fokus auf andere Dinge (wie zbs die genannten Übungen) zu legen.
Das hat mich überzeugt und ich habe heute nach Absprache mit meinen Mitreisenden die Reise abgesagt.
Das Gefühl wenn ich das bislang gemacht habe (also einen Abbruch) war (und das hat auch die Frau Doktor so vorhergesagt) Erleichterung -kurz darauf kam jedoch das schlechte Gewissen und die Schuldzuweisung an die eigene Schwäche.
Diesmal hat sie Prophezeit werde ich wohl was anderes erleben.
Und sie hatte Recht.Es gab ein leichtes Gefühl der Erleichterung -und danach jedoch kein Bedauern bzw keine Selbstkritik.Eher der Fokus auf einen neuen Ansatz.
Meine Urlaubsreisen waren zumindest zum Teil immer ein Beweise dir selbst das du es Aushaltest.Und das hat 15 Jahre lang nichts gebracht (vom Standpunkt der Panikstörungbekämpfung).
Beweisen muss ich mir gar nichts mehr -Zeit die Taktik zu ändern.Und vil Fliege ich dann in 2-3 Jahren wieder in den Urlaub -nur zum Urlaub nicht zum Kampf.

Frohe Weihnachten

lg

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Kruemel_68
@Gorg

Zitat von Gorg:
Erleichterung -kurz darauf kam jedoch das schlechte Gewissen und die Schuldzuweisung an die eigene Schwäche.


Zitat von Gorg:
Es gab ein leichtes Gefühl der Erleichterung -und danach jedoch kein Bedauern bzw keine Selbstkritik.


Und genau das ist es, was ich mit innerer Kampf meinte. Das unbewusste Sich-Selbst-Fertigmachen, das Gefühl versagt zu haben, das schlechte Gewissen gegenüber anderen, das Gefühl nicht gut genug zu sein. DAS ist der innere Kampf, der uns fertig macht und der unser vegetatives Nervensystem zum Absturz bringt. Der Nerv, den Du suchst, heiß übrigens Vagusnerv.

Indem man sich über bestimmte Dinge klar wird und für sich eine Entscheidung trifft, beenden wir diesen Kampf. Damit kann ich dann nicht angstfrei reisen (so wie Du es weiter oben verstanden hast), sondern ich bringe mit damit ein Stückchen inneren Frieden, was dann wiederum unser Nervensystem beruhigt und runterfährt, was dann wiederum dazu führt, dass ich irgendwann wieder reisen kann, weil der Druck weg ist.

Genau das ist der Grund, warum mein Therapeut mit mir nicht mit Konfrontation arbeitet (er hat mir von Anfang an gesagt, dass das nicht funktionieren wird), sondern wir arbeiten daran, meine inneren Kämpfe zu beenden. Es ist bei mir ein langer, steiniger Weg, aber er funktioniert.

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thokrifu
Servus, es gibt einen einschlägigen Videokurs und oder ein Buch zu diesem Thema. Der Videokurs hatte während dem Durcharbeiten bei mir zu einer Auflösung der Generalisierten Angststörung geführt. Vielleicht hilft dir das auch? Panikattacken und andere Angststörungen loswerden.

#26






Mira Weyer
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