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Morgenlicht

Morgenlicht
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Guten Tag,

irgendwie habe ich immer Angst vor Der Zukunft. Mein Kopf ist voller "Was wäre, wenn. "-Gedanken.

Was wäre, wenn der Ölpreis weiter steigt? Dann kann ich mir meine Wohnung nicht mehr leisten.

Was wäre, wenn Russland mit Deutschland in Krieg gerät?

Was wäre, wenn ich zuhause aus Versehen die Tür aufgelassen habe?

Viele verschiedene Gedanken. Es bringt auch wenig über eine spezielle Angst zu reden oder nachzudenken. Meistens findet man eine Antwort und merkt, "Ey, selbst wenn es eintritt, wird es nicht so schlimm". Aber mein Kopf sucht sofort den nächsten "Was wäre, wenn. "-Gedanken.

Es fällt mir schwer mich auf das Jetzt zu konzentrieren und nicht unbedingt an das Morgen. Meine Gedanken schweifen immer wieder ab. Das bedeutet, ich bin die ganze Zeit angespannt und kann die Zeit nicht genießen.

Hat jemand einen Tipp oder kann mir was raten?

Ich meditiere schon 20 Minuten am Tag. Das hilft ein wenig. Und ich widerstehe den Drang sofort online nach irgendwelchen Lösungen zu suchen. Was sich lustig liest, wenn man bedenkt, dass ich gerade in ein Onlineforum schreibe. aber bestimmt versteht ihr was ich meine.

Ich höre immer das es wichtig sei, "Die Angst auszuhalten" weil der Kopf dann lernt, nicht bei jeder Sorge in den Alarmmodus zu schalten. Aber das bekomme ich nicht hin.

03.09.2026 x 1 #1


4 Antworten ↓

CosmicPancake
Ich empfehle das Buch "DARE Response". Da geht's genau um diese ganzen "What ifs"...

Vereinfacht gesagt musst Du lernen, drauf zu sch... und es zu akzeptieren und den Gedanken einfach da sein zu lassen ohne weitere Angst hinzuzufügen.
Wenn's Benzin zu teuer wird, fährst Du halt kein Auto mehr (oder ein Elektrisches). Wenn die Russen den Krieg nach Westen ausweiten, dann kann man es eh nicht ändern.
Wichtig ist zu begreifen, dass man von diesen "What if" Gedanken wegkommen muss.

x 2 #2


A


Mir fällt es schwer die Angst auszuhalten

x 3


P
Zitat von Morgenlicht:
Mein Kopf ist voller "Was wäre, wenn. "-Gedanken.

Was wäre, wenn der Ölpreis weiter steigt? Dann kann ich mir meine Wohnung nicht mehr leisten.

Die Lösung ist ganz simpel:
Statt "was wäre wenn [hier was Schlimmes einsetzen] eintritt?" Kannst du "was wäre wenn [hier was Gutes einsetzen] eintritt?" denken.

Das ist alles andere als einfach und das Gegenteil von einem Selbstläufer, da du dir die Negativdenke antrainiert hast.
Aber du kannst dir diese Art zu denken auch wieder abtrainieren und dir positiveres Denken antrainieren.

Z.B. so: Immer, wenn was Negatives kommt, den Satz stumpf ins positive drehen ("Was ist, wenn der Ölpreis steigt und ich mir meine Wohnung nicht mehr leistek kann?" >> "Was ist wenn er nicht steigt?" Oder so: "Was ist, wenn er steigt und ich eine Lösung finde? Z.B. etwas weniger heize")

Bei negativem Denken hilft auch die Akzeptanz und Commitment Therapie (ACT), mir gefällt das Buch "Das Leben annehmen ".
Es werden hier viele Tipps gegeben, wie man solchen negativen Gedanken die Kraft nehmen kann.

x 4 #3


S
Zitat von Morgenlicht:
Ich meditiere schon 20 Minuten am Tag.

Das ist gut. Welche Meditationen machst du denn? Bei Achtsamkeitsmeditationen kann man z.B. nach und nach lernen die Gedanken nur wahrzunehmen, aber sich nicht mehr mit ihnen zu identifizieren. Gedanken kommen und gehen, aber bilden nicht die Realität ab, es ist nur Kopfkino. Den obigen Buchtipp kann ich auch sehr empfehlen.

x 2 #4


Sonne231
@Morgenlicht dazu kann ich dir nur sagen, du hast auf solche Zukünftigen sachen keinen Einfluss.
Alles wird kommen wie es kommen wird.
Einfach akzeptieren und fertig.
Hat mir ganz gut geholfen

#5






Mira Weyer
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