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yawning_void
hey vergissmeinnicht,

danke dass du deine erfahrungen geteilt hast ich denke dass macht einigen mut.du bist eine wahnsinnig starke frau!

15.08.2015 00:01 • x 1 #41


Vergissmeinicht
Grüß Dich.

Es war ein langer und harter Weg, aber er hat sich gelohnt.

Leider meinte die Angst jetzt wieder auf sich aufmerksam machen müssen und so muss ein erneuter Weg her und ich werde ihn gehen.

Danke für´s lesen.

15.08.2015 08:52 • #42



Mein Angstweg vor über 20 Jahren

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Hallo Vergissmeinicht,

am Freitag nach dem GEspräch mit dem Chef ging es mir echt gut. Das Wochenende war dann aber trotzdem genau so bescheiden wie zuvor.
Die extreme Unruhe und Nervosität war im Endeffekt nur mit 1 mg Lorozepam in den Griff zu kriegen - und nochmal 0,5 mg um Shlafen zu können.
Ob/wie sehr meine Unruhe auch mit den Cipralex (nehme ich seit 2 Wochen und merke noch keine positiove Wirkung) zusammenhängt kann mir keiner sagen.

Was hast Du in der Vergangenheit gemacht, wenn die Sysmptome der Angst und Panik zu heftig wurden?
Welche Technik hast Du angewandt?
Gestern hatte ich zB extremes Herzrasen und einen Blutdruck von 185/95.
Wie kommt man da, ohne Medikamente, am besten wieder runter?

Zitat:
so muss ein erneuter Weg her und ich werde ihn gehen

und wie sieht diese Weg aus ?

Liebe Grüße
Obelics

17.08.2015 07:42 • x 1 #43


und noch was.
Ab Freitag habe ich Urlaub.
Wir haben 12 Tage Kroatien (mit dem Auto) gebucht.
Inzwischen habe ich echt Angst davor.
So weit weg von meinen Ärzten.
Was mache ich, wenn ich dort so richtig zusammenklappe und nicht mehr kann?
Ich will keinesfalls in Kroatien in ein Krankenhaus.
Meine Frau wird auch langsam sehr nervös was das betrifft und möchte den Urlaub am liebsten abblasen.

Ich weiss, dass ich mich im Moment viel zu sehr reinsteigere - nur kann ích das nicht abschalten.
Was würdet ihr machen.

GRuß
Obelics

17.08.2015 07:55 • #44


Obelics, ich hab auch immer Angst vor dem Wegfahren.
Bis zur Abfahrt wird es jeden Tag schlimmer.
Aber wenn es dann soweit ist, werde ich ruhiger.
Und wenn man erst mal da ist, dann ist es doch schön.

Ich fürchte, wenn man den Urlaub absagt, macht man die Angst davor nicht besser.
Im Gegenteil man läßt zu, dass die wieder mal die Oberhand gewinnt.
Meine Meinung ist deshalb, fahrt weg!

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Dir wirklich grad im Urlaub was passiert?
Und wenn, Du wärst dort gut versorgt.

Hab keine Angst, genieße den Urlaub.
Und die Unruhe vor dem Wegfahren gehört wohl dazu, jeder Ortswechsel ist eine Veränderung. Und das macht uns Angsthäschen schon wieder nervös.

Schönen Urlaub!

17.08.2015 08:48 • #45


Vergissmeinicht
Guten Morgen Obelisc,

schade, das Deine Glücksgefühle nicht lange angehalten haben. Denke, Du machst Dir über zuvieles einen Kopf.

Hast Du das Buch mittlerweile bekommen?

Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, dauert es mit den AD´s bis zu 6 Wochen und las von einer anderen Userin, dass sich die Symtome erstmal verschlimmerten. Hab Geduld.

Nun, ich habe die Symtome ausgehalten damals. Ich musste ja meine Tocher aus der Kita/der Schule holen, kochen und einkaufen und letztlich ging alles supi.

Du hast keine andere Chance als an den Dingen weiter zu machen, die Du gerade tust. Dein Gehirn muss wieder lernen, das nichts geschieht und von daher heißt es tun und das immer wieder.

Ferner habe ich einige Kurse besucht, bin schwimmen gegangen und suchte mir einen ganz anderen Job und irgendwann war der Spuk vorbei.

Vorrüberghend kann der Blutdruck ruhig mal so hoch sein; auf Dauer auf keinen Fall. Das Du ihn aber misst zeigt, dass Du Deinem Körper nicht vertraust.

Mein Weg war langsam wieder Vertrauen in meinen Körper zu kriegen und tun, tun, tun.

Auch mit dem Urlaub hatte ich keine andere Wahl. Mein Mann wäre alleine gefahren und stellte mich vor die Wahl. Ich fuhr mit. Der Luftraum war zu und wir mussten vor dem Abflug noch 4 Stunden warten = Konfronation pur. Danach war der Spuk vorbei und der Flug und Urlaub supi, auch wenn ich gleich vor Ort schaute, wo ein Arzt ist.

Hey, das packst Du.

17.08.2015 10:22 • #46


Vergissmeinicht,

danke für deinen Kommentar. Bei uns ist es inzwischen so, dass sich meine Frau nicht mehr sicher ist, ob sie sich zutraut mit mir in den Urlaub zu fahren.
Sie fürchtet, dass es durch meine Panikattacken ein Chaos werde könnte.

Das Buch habe ich bekommen und auch begonnen darin zu lesen.
Noch finde ich mich darin nicht so richtig wieder, da es mir etwas zu wenig auf meine Angstsymthome eingeht. Aber ich bin ja erst am Anfang.
Was ich aber vor alolem suche ist ein Ratgeber der mir hilft besser mit den Angst direkt umzugehen.

Ich weiss, dass es in erster Linie darum geht die Angst auszuhalten und zu begreifen, dass nichts passiert.
Aber mir fehlt einfach langsam die Kraft dazu.
Und das ständige Herzstechen - vom Aufstehe bis zum Einschlafen - ist beinahe unerträglich.

Sorry - ich weiss, dass ich ein Jammerlappen bin. Ich habe wohl nicht die KRaft die Du hattest.

17.08.2015 14:10 • #47


Vergissmeinicht
Hey Obelisc,

auch Du wirst Dich in dem Buch wiederfinden. Otto hat es in dem Buch auch am Herz... Deine Frau solllte ihre Sicherheit nicht verlieren; wäre der absolut falsche Weg. Wenn nichts geht, sollte sie alleine fahren. Auch diese Dinge werden in dem Buch beschrieben und auch ich selbst danke bis heute meinem Exmann, dass er mich alleine ließ ~

Was lässt Dich immer wieder zu Tavor greifen?

Ich denke, das Du komplett verspannt bist und würde mir mal eine Mass. mit 6 Sitzungen verschreiben lassen. Habe ich in der Klinik auch und es hat supi geholfen.

17.08.2015 14:18 • #48


Vergissmeinicht
Lieber Obelisc,

ich versuche es nochmal anders. Und, ich glaube nicht, das ich mehr Kraft als Du hatte/habe.
Vor 21 Jahren kam ich in die Klinik und wusste gar nicht was ich hatte. Auch nach meiner Entlassung nicht. Erst Monate später erfuhr ich es durch eine Fernsehsendung. Ich machte noch ein ¾ ambulante Therapie. Ob mir dies alles geholfen hat weiß ich nicht. Fakt war, dass, obwohl mein Zusammenbruch mitten auf der Autobahn war, ich wieder Auto fuhr, dank meines Therapeuten.

So hatte die ganze Sache irgendwann einen Namen. Ich machte mich schlau und kaufte alles an Literatur, was ich finden konnte. Wie erwähnt haben mir zwei Bücher letztlich geholfen. Meine Angst war nicht weg nach der Entlassung und vieles war ein Kampf. Das Einkaufen, das Alleinsein, die Arbeit etc. pp. Ferner gab es solche Foren wie hier nicht und somit keine Vergleichsmöglichkeiten.
Und immer wieder Herzrasen, Stiche in der Brust/im Brustbein und ging weiter ständig zum EKG. Nun war ich Freitag zum Jahrescheck und habe ein EKG machen lassen. All dies was ich er- und durchlebte hat meinem Herz bis heute nicht geschadet.

Wie schon hinterlegt, besuchte ich Kurse, ging schwimmen und tat halt so nach all der Zeit endlich mal was für mich und es tat mir gut. Es wurde auch Zuhause nicht mehr über meine Symptomatik gesprochen, was gut war. Mein Stiefsohn war angehender Psychologe zu der Zeit und mit ihm unterhielt ich mich ab und an und ging mit ihm joggen. Einfach war garnichts und dennoch wurden die Ängste weniger bzw. ich konnte mit ihnen umgehen.

Ich gründete im Laufe der Jahre 2 SHG. Ich hatte einen Teilnehmer der seit 28 Jahren litt. Er lebte nicht starb aber auch nicht. Dennoch, Lebensqualität gleich Null.

So vergingen die Jahre und durch mein Tun wurde alles weniger bzw. hörte ganz auf und ging nicht mehr zur Therapie, kein EKG mehr usw.

Vier Jahre später als mein Schwiegervater starb hatte ich einen Einbruch. Es war nicht das Herz eher Angst vor Schlaganfall, Gehirntumor. Die Medis wurden hochgefahren und ich suchte nach einem Weg, den Verlust zu verarbeiten. Ich schrieb einen langen Brief und vergrub ihn bei meinem Schwiegervater im Grab. Danach war der Spuk vorbei.
So lebte ich viele Jahre glücklich, zumal ich einen Job wählte der mich voll ausfüllte und ich mit vollem Herzblut betrieb = Gärtnerin. Zu meinen Anstellungsjob hatte ich noch ne Menge Privatkunden und bis voriges Jahr ging es mir richtig gut.

Vor vier Jahren kam ein richtig körperlicher Einbruch. Den Freitag vor Pfingsten war ich bummeln in Venlo und tags drauf bekam ich Schüttelfrost und leichte Temperatur. Beim Setzen hatte ich unerklärliche Schmerzen im Po. Ich nahm ne Schmerztablette und machte mir weiter keinen Kopf. Dienstag nach Pfingsten bin ich dann zu meiner Ärztin. Sie nahm Blut ab und rief mich umgehend an, ich müsse sofort ins KH und dachte, ich höre nicht richtig.

Ich bin dann Mittwochmorgen ins KH und lag bereits am Mittag unterm Messer. Ich hatte eine schlimme Bauchfellentzündung und lief unwissend wochenlang mit altem und frischem Blut und Eiter durch die Gegend. Mein Glück: dies alles hatte sich zu einer Art Blase vakuumisiert. Immer wenn ich saß, kam diese Blase in Bewegung. Sie hätte jederzeit platzen können und ich wäre gestorben. Mit einer OP war es leider nicht getan und so folgte 3 Tage später eine Zweite. Angst hatte ich keine.
Warum, weil ich wusste es war was Körperliches und hatte jetzt gefälligst den Ärzten zu vertrauen.

Drei Wochen später bin ich nach Hause und musste erstmals schauen, dass die Thrombosegefahr und die Leber wieder in Ordnung kamen.

Du siehst uns allen kann jederzeit und überall etwas geschehen und niemand von uns weiß wann und was es sein wird.

Dann kam das voriges Jahr das Mobbing. Es lag nicht an meiner Arbeit, zumal ich ein Umsatzplus von 70 % in meiner Abteilung hatte. Es lag an einer Kollegin. Verstärkt spürte ich Verspannungen da ich merkte, dass was in der Luft liegt. Ich bekam die Kündigung und fiel Wochen später in ein tiefes Loch.
Den Rest habe ich hier hinterlegt.

Du hast ein seelisches und kein körperliches Problem Obelisc. Es ist vieles unangenehm. Aber es schadet Dir nicht. Du wirst nicht umhin kommen auch in Deinem Umfeld Dinge zu verändern. Einfach so hören die Ängste und Schmerzen niemals auf.

Ich wünsche Dir dazu Kraft und Mut und fahre bitte in Urlaub; er wird Dir guttun.

18.08.2015 15:24 • x 2 #49


Hallo Vergissmeinnicht,

als ich gerade Deinen Angstweg hier gelesen habe wurde ich sehr Traurig und war auch bestürzt was Du alles mitmachen musstest in Deinem Leben .Ich habe mich hier in Deinem Bericht oft wieder gefunden und fange so langsam an zu verstehen wieso auch ich diesen Leidensweg gehen muss.
Ich wurde auch Unehelich geboren da mein leiblicher Vater kein Interesse an mir hatte und mich verleugnete und den ich bis heute nicht kenne obwohl ich denke das jeder seine Wurzeln kennen sollte .In den ersten Drei Jahren meines Lebens wuchs ich bei meinen Großeltern auf und am Wochenende war ich bei meiner Mutter die ein Jahr nach meiner Geburt meinen Stiefvater geheiratet hat .Als dann drei Jahre später mein Bruder zur Welt kam wurde ich von meinen Eltern ganz nach Hause geholt .Mit Zehn Jahren bekam ich dann noch eine Schwester auf die ich dann ab dem 12ten Lebensjahr aufpassen musste sowie auf meinen Bruder da meine Eltern im Wechseldienst gearbeitet haben musste ich natürlich wenn Mama mittags auf der Arbeit war mehr auf meine Geschwister aufpassen und vor diesen Tagen hatte ich immer Angst den mein Stiefvater Trank sehr viel und wenn dann nicht alles so lief wie er es wollte so setzte es Schläge und die waren nicht sehr schön .Ich bekam auch immer wieder gesagt von ihm wenn meinen Geschwistern etwas passieren würde hätte ich schuld also versuchte ich in diesem Alter alles zu geben das alles zu seiner Zufriedenheit lief .Dennoch sagte er mir immer ich tauge nichts wie mein leiblicher Vater den er kannte und das sagte er oft zu mir auch noch als ich schon lange erwachsen war .Auch ich hatte schon viel früher so Anzeichen wie Herzrasen und einiges mehr wo auch ich nicht einzuschätzen wusste .Ich wollte jetzt gar nicht so viel schreiben aber Dein Beitrag hat mich dazu Motiviert ich sehe nur das wir sehr viel Gemeinsamkeiten im Bezug dieser Erkrankung haben und ich gerade froh bin ihn gelesen zu haben und mir ist jetzt einiges Klarer geworden nun hoffe ich das auch ich diese Kraft aufbringe um diesen Teufelskreis zu durchbrechen den Du hast mich dazu ermuntert wieder mehr an mich zu glauben und zu Kämpfen auch wenn es noch so hart wird ich fange an .Ich Danke Dir und freue mich das es solche Menschen wie Dich gibt die in die Öffentlichkeit gehen um auch mit Ihrer Geschichte dazu beitragen das ein anderer wieder an sich glaubt und Hoffnung hat .

Viele liebe Grüße
traumland

29.12.2015 14:13 • x 1 #50


Vergissmeinicht
Liebe traumland,

ich danke Dir und ja, Du schaffst es auch; es ist ein Prozess und nicht von heute auf morgen zu bewältigen.

29.12.2015 14:43 • #51


Sondermüll
Liebe Vergissmeinnicht ich musste weinen als ich deine Texte, die du geschrieben hast gelesen hab du bist so sooooo so stark. Ich bewundere dich sehr dafür.
Ich habe seit 2009 diaognistiziert sozial Phoble, Tremor im Kopf gerade eben, und ein bischen Depressionen, burnout.... Anscheinend scheint es keinen zu interessieren, was ich wirklich hab.
Ich fühl mich dir sehr verbunden,... Aber anders wie du bin ich nicht so stark alles trotzdem an zu gehen. D.h, Weihnachten wird alles per Internet bestellt, weil Menge und Rolltreppen mit schwindelig machen, trotz Tabletten... Und keiner versteht es.... Meine Eltern machen sich nur Vorwürfe, dass ich nicht genug liebe bekommen hab. ... Einzelkind halt....überbehütet. ... Ich war im Job immer though und hart , powerfrau haben sie mich oft genannt.....
Jetzt hab ich eine Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Hypnose, heilerin, Emdr versucht.... Und bin trotz 100 medis auf apo Basis nicht von Lorazepam weg....
Das endresult ist dass keiner mehr mir was verschreibt, soll ich Klinik. Aber das will ich nicht......

30.12.2015 18:37 • x 1 #52


boomerine
Hallo, ich bin jetzt über deine Zeilen gestolpert @ Sondermüll,
eines kann ich dir versprechen, es wird wieder anders.
Nur wann es anders wird, das weiß ich nicht,
mein Leidensweg dauerte auch lange,
( ich mag gar nicht schreiben, wie lange, sonst zieht es dich noch mehr runter )
es wird auch dann noch manche Tiefen geben,
aber die sind dann nicht mehr ganz so schlimm.
Es wird besser, nur setz dich nicht unter Druck.
Ich kann es dir nachempfinden.
Ich wünsche dir trotz allem, ein gesundes, glückliches, Neues Jahr.

30.12.2015 18:46 • x 2 #53


Vergissmeinicht
Hey Sondermüll (warum in Gottes Namen suchst Du Dir so einen negativen Nicknamen aus?!)

Nein, ich bin ganz sicher nicht stärker als du. Ich suchte damals eine Klinik auf und war dort 6 Monate. Zu der damaligen Zeit wurden mir 8 mg Tavor (Lorazepam) gegeben; entlassen wurde ich mit 4,0 mg. Lange brauchte ich um auf Null zu kommen.

Als ich meine Tochter verlor, trank ich und fiel dann ins Koma; ergo, bis heute nie mehr etwas getrunken.

Die Soziale Phobie hängt auch mit der Agoraphobie zusammen und über allem steht die Depression.

Woher resultiert Dein Burnout? Was bringen die Therapien?

30.12.2015 20:33 • x 1 #54


Sondermüll
Hallo Boomerine.
Vielen lieben Dank für Deine aufbauenden Worte.
Ich fühl mich nur so langsam am Ende der Ideen... Keine Therapie hat geholfen, auch nicht die Heilerin oder emdr Therapie, für die ich viel Geld bezahlen musste oder die Hypnose....
Ich kenne momentan nicht den nächsten Schritt, das macht mir noch mehr Angst.
Weniger raus, weniger unter Leute, dabei möchte ich nur wieder ich sein, ein ganz normales Leben führen....

Hallo Vergissmeinnicht.
Danke auch Dir für Deine lieben Worte.
Den Namen fand ich in einer Art witzig, auf der anderen Seite hab ich häufig das Gefühl, ich habe diesen Müll im Kopf, ständig Kopfkino, über alle Themen, Job, Gesundheit, Liebe, Usw.
Burnout nannte einer der vielen Ärzte, da ich mich im Job momentan wie im Hamsterrad fühle, leider aber aufgrund meines Kopftremors und der Phobie auch unmöglich einen anderen Job finden kann. Ich hab es mehrfach versucht aber am Tage des Vorstellungsgespräches habe ich heulend und zitternd da gesessen, unfähig, was zu tun... Außer den Termin mit blöden Ausreden abzusagen.
Also Fakt ist, ich weiß nicht wirklich, was ich habe.
Es fing an, dass ich nicht mehr vor anderen frei sprechen konnte, dann z.b. Zu zittern begann, wenn ich ein Glas Wasser zum Trinken anhob und mich zufälligerweise gerade jemand anschaute...

Ich wünsch Euch beiden und natürlich allen anderen hier einen guten Start ins neue Jahr.
Liebe Grüße
Sondermüll

31.12.2015 14:21 • #55


Vergissmeinicht
Den guten Start wünsche ich ebenfalls.

01.01.2016 15:08 • #56


Zazazu
Bin total sprachlos... Mir fehlen die Worte und gleichzeitig ziehe ich meinen Hut vor dir für den willen zum leben und die kraft die immer wieder nachwächst. Ganz stark getroffen haben mich deine Schicksalsschläge in deiner Kindheit und dies deiner Tochter.... Es tut mir wahnsinnig leid und dennoch besitzt du kraft hier anderen zuzuhören und zu helfen... Wie gesagt ich bewundere deine Stärke!

14.01.2016 23:12 • x 2 #57

Sponsor-Mitgliedschaft

Vergissmeinicht
Danke Zazazu. Die Stärke besitzt jeder Mensch. Einfach war alles nicht, aber schaffbar.

15.01.2016 11:34 • #58


engeline1705
Hallo Vergissmeinnicht,

erst jetzt hab ich mir deinen Beitrag ganz genau durchgelesen. Du hast verdammt viel mitgemacht...was mich am schlimmsten getroffen hat war der Verlust deiner Tochter ich selber bin Mutter von 2 Kindern und es gibt nichts schlimmeres auf der Welt wie wenn die Kinder vor einem sterben, du bist so stark. Ich hab verdammt große Angst meine Kinder zu verlieren...wenn ich nur daran denke, das würde ich nicht überleben. Meine Angst bezieht sich auf mein herz und ich hab echt Angst wenn ich einen sChicksalsschalg so wie du erleben müsste ob mein herz das mit machen würde

06.03.2016 09:54 • x 1 #59


Liebe Vergißmeinnicht, auch ich habe jetzt erst Deinen Beitrag gelesen und mich darin wiedergefunden. Ich mußte bei Deinem auch manchmal weinen, weil ich das auch alles erlebt habe. Heute Morgen war sie wieder da, die Angst.
Ich glaube das sie nie ganz weg gehen wird, ein Teil bleibt immer in mir, vielleicht ist sie ein Teil meines Lebens.

Der Abendschein

06.03.2016 17:50 • x 1 #60



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