Ich habe Zwangsstörung, die meine Lebensqualität massiv beeinträchtigt zusammen mit generalisierte Angststörung.
Ich bekomme neben anderen Medikamenten auch Fluoxetin.
Ich habe Angst, die Zwangsstörung ohne SSRI ertragen zu müssen, wenn ich irgendwann marcumar ( blutverdünner) nehmen muss. Schließlich erhöht Kombination aus SSRI und blutverdünner das Blutungsrisiko.
Problem ist, bei Zwangsstörung gibt es leider kein Medikament, dass nicht wechselwirkung mit blutverdünner macht
Bei Depression könnte psychiater einfach auf Mirtazapin bupropion tianeptin oder agomelatin umstellen, da diese Substanzen gut gegen Depressionen wirken,aber bei Zwangsstörung wirkungslos sind.
Das bedeutet,sollte ich irgendwann marcumar brauchen,hat Arzt nur zwei Möglichkeiten entweder er geht das gewisse Blutungsrisiko der Kombination aus SSRI und blutverdünner ein oder ich habe keine wirksame Medikation gegen Zwangsstörung.
Ich würde gerne wissen, ob es psychiater gibt, die die Kombination aus SSRI und blutverdünner pauschal Ablehnen würden aus Übervorsicht, obwohl die Kombination erforderlich ist, Patient koorperativ ist, keine blutung in der Vorgeschichte hat und es zumindest keine gerinnungsneutrale Alternative gibt.
Von daher bin ich an Erfahrung von Menschen interessiert, die Kombination aus SSRI und blutverdünner vom Arzt verschrieben bekommen. Und ich würde auch gerne diejenigen hören, bei denen Arzt kombination aus SSRI und blutverdünner abgelehnt hat und stattdessen zum Beispiel auf Antidepressiva außerhalb der SSRI Klasse umgestellt hat oder auf reine Psychotherapie ohne SSRI verwiesen hat.
Wer mag, kann gerne seine Diagnose mitteilen und den Grund der Ablehnung.
Ich bedanke mich im vorraus.
Ich freue mich über Antworten zu diesem Thema und / oder Teilnahme an der Umfrage.
Das bedeutet,sollte ich irgendwann marcumar brauchen,
Steht denn bei dir denn eine Einnahme von Marcumar überhaupt im Raum? Für mich liest sich das sehr hypothetisch - was mich dann zu der Frage bringt, warum du dich damit überhaupt so exzessiv beschäftigst?