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Hallo Serthralinn, irgendwie habe ich den Eindruck, du kommst hier nicht weiter.

Wenn du studieren möchtest, was wäre es denn genau? Dann könntest du ja im Herbst damit anfangen und Stipendien anfordern. Probieren kannst du es ja mit studieren, und wenns nicht geht dann hörst du wieder auf und gehst wieder arbeiten.

Oder bist du noch zu krank für den Berufseinstieg? Dann schliesse ich mich meinem Vorpostern an, dann ist Reha das Richtige.

Wenn es aber nur am Job liegt: Berufsberatung und dich informieren. Welche Türen lassen sich öffnen? Was ist möglich und fühlt sich gut an für dich?

Werde aktiv. Probiere aus.

05.07.2016 18:03 • #41


Zitat von Luna70:
:offtopic:
Zitat von Maro:
Faul zu sein ist völlig in Ordnung. Faulheit bedeutet Zufriedenheit und Glück. Man sollte endlich damit aufhören sie als etwas Schlechtes zu betrachten.



Das ist jetzt zwar , aber so einen richtig glücklichen und zufriedenen Eindruck machst du ehrlich gesagt nicht.


Mein Unzufriedenheitsanteil kommt gerade daher, weil ich nicht faul, sondern immer noch extrem fleißig bin, obwohl ich das nicht mehr sein müsste, da ich meine finanziellen Ziele inzwischen fast alle erreicht habe und derzeit nur noch am "Sahnehäubchen" arbeite...
Allerdings bin ich viel zufriedener als du und 99 Prozent aller User hier, wetten?

Ich bin politisch motiviert und stürze mich gern in kontroverse Diskussionen. Das kann man als eine Art Unzufriedenheit empfinden, aber es ist etwas ganz anderes als bei denen, die mit ihrer persönlichen Situation unzufrieden sind.

05.07.2016 18:51 • #42



Ich MUSS wieder arbeiten gehen

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Zitat von WegdaichbinArzt:
Solche Leute wie Maro kotzen mich einfach nur an.

Mich nervt das ich für solche Leute zahlen muß. Ich zahle gerne in das Sozialsystem ein weil es vielen schlecht geht oder krank sind
und deswegen nicht arbeiten gehen können. Diesen Leuten muß man helfen.

Aber Leuten wie Maro gehört einfach alles gestrichen.

Asozial nennt man sowas.


Hahaha!
Reingefallen, du Bettler. Ich bin mindestens 10 mal reicher als du. *lach mich weg*
Asozial zu sein liegt übrigens in der Natur des Menschen, deshalb befürworte ich alles, was asozial ist. Sozial bedeutet dagegen dumm, und unsere Gesellschaft ist eine dumme Kuh, wenn sie solche Möglichkeiten bietet. Nicht die Empfänger sind schuld, sondern die linken Idioten, die eine solche Politik betreiben. Die Menschen holen sich einfach, was sie können, und das ist ihr heiliges Recht.

05.07.2016 19:19 • #43


Der (Denk)Fehler der vorstehenden Diskussion ist, dass man alles aus dem Blickwinkel der Allgemeinheit betrachtet und nicht aus dem Blickwinkel des Individuums. Dieses verfluchte Kollektivdenken ist die Wurzel des persönlichen Missgeschicks des einzelnen. Wie würde es einem Tiger in der Wildnis wohl ergehen, wenn er anstatt an die eigene Beute zu denken, sich lieber um das Wohl der Allgemeinheit hätte kümmern wollen? Da wäre er schnell verhungert, und die potenziellen Opfertiere hätten ihn ausgelacht.

Es soll Arme geben, damit es Reiche geben kann. Es soll Leidende geben, damit andere glücklich sind, es soll Verlierer geben, damit die Gewinner in aller Pracht über sie triumphieren können. Sonst wäre ja das Leben grau und farblos. Und es wird immer beide Gruppen geben: die da oben und die da unten, die im Schlamm verrecken und die in Palästen wohnen: das ist der Lauf der Welt, und dieses Gesetz ist zum Glück nicht umzustoßen. Der einzelne muss für sich entscheiden, welcher Gruppe er angehören will und entsprechend Prioritäten setzen. Wohltäter werden immer Verlierer bleiben, sie werden verspottet und ausgelacht werden, und das zurecht! Ich verachte diese Schwärmer und Weltverbesserer. Nur der Egoist hat meinen Respekt, also derjenige, der seine Interessen über alles andere stellt und sich von der sozial-moralischen Indoktrination nicht beirren lässt.

05.07.2016 19:47 • x 1 #44


Luna70
Zitat von Maro:
Allerdings bin ich viel zufriedener als du und 99 Prozent aller User hier, wetten?


Also meine persönliche Zufriedenheit beruht nicht auf einem dicken Bankkonto, sondern darauf dass ich einen guten Job habe mit den nettesten Kollegen der Welt, auch wenn ich ganz sicher nicht zu den Spitzenverdienern gehöre. Außerdem darauf, dass eine tolle Familie habe, die im Notfall als echtes Team zusammenhält inklusive meiner beiden wunderbaren Kinder, auf die ich sehr, sehr stolz bin. Mein Haus gehört zum Großteil der Bank und sonst habe ich nicht viel an Vermögen. Aber soll ich dir was sagen, ich finde auf den Grad des materiellen Reichtums kommt es nicht an. Daher kann ich deine oben genannte Aussage beim besten Willen nicht glauben. Deine Beiträge sprechen eine andere Sprache.

05.07.2016 19:56 • x 1 #45


@luna70: Ich denke, dass deine Zufriedenheit auf Sorglosigkeit und einer guten Portion Naivität aufbaut. Der gute Job kann schon morgen weg sein. Sollte dies geschehen (hoffen wir, dass das niemals passiert), wird auch das Haus zur unerträglichen Last bis zum Lebensende, denn abzahlen muss man hierzulande trotzdem, man kann nicht wie in den USA einfach den Schlüssel zurückgeben und sich von weiteren Zahlungsverpflichtungen befreien. Und auch die Familie kann zerbrechen - Menschen sind eben unberechenbar. Das wirst du mir natürlich niemals glauben, aber es ist so. Deine Situation würde mich persönlich in den Wahnsinn treiben, ich würde vor lauter (Zukunfts)angst vergehen, denn ich sehe die Welt so, wie sie wirklich ist und nicht so, wie sie durch die Rosabrille erscheint.

05.07.2016 20:36 • x 1 #46


WegdaichbinArzt
Nein Maro, Du siehst die Welt nicht wie sie ist, Du denkst wie die Zukunft sein könnte und vergißt im hier und jetzt zu leben.

Die Menschheit würde sich selbst ausrotten wenn sie so denken und leben würden wie Du. Zum Glück ist Deine "Wahrheit" nicht die Meine.

05.07.2016 20:43 • #47


Luna70
Wir sollten uns wieder dem eigentlichen Thema zuwenden, schließlich heißt der Thread ja nicht "wie zufrieden und reich ist Maro?"

Hilfreich für den TE ist diese Diskussion sicher nicht, von daher gönne ich dir von Herzen deine irdischen Reichtümer und deine mutmaßliche Zufriedenheit mit deinem Leben. Und bin dann doch ganz froh, dass nur wenige so denken wie du.

05.07.2016 22:27 • x 1 #48


Mir fällt dazu nix mehr ein. Wir sehen ja gerade, wie es sich in solchen Ländern entwickelt. Amerika zeigt, was Kapitalismus bedeutet und wir dürfen gespannt sein wie es weiter geht. Irgendwann kommt es wieder zu Gewalt.

Im übrigen wüsste ich gerne, wie man ohne Arbeit Geld verdient, maro
Hast du geerbt? Geklaut? Deine Einstellung ist echt nicht gut. Egoismus haben wir genug. Vielleicht käme die Menschheit mit mehr Zusammenarbeit ohne kriege aus.

05.07.2016 23:27 • #49


Zitat von Serthralinn:
Im übrigen wüsste ich gerne, wie man ohne Arbeit Geld verdient, maro

Indem man investiert und das Geld für sich arbeiten lässt, anstatt selbst eine Arbeitsmaschine zu sein. Indem man Hamsterräder besitzt anstatt selbst ein Hamsterrad in Bewegung zu setzen. Das sind die Vorteile unseres Systems, dass man diese Möglichkeit hat und dass nicht jeder schuften muss wie beim verfluchten Sozialismus. (Wobei sogar beim Sozialismus einige kluge Köpfe sich ein schönes Leben organisieren können, aber es ist dann viel schwerer und es sind nur ganz wenige, die das können)

Zitat von Serthralinn:
Hast du geerbt? Geklaut?

In 18 harten Arbeitsjahren verdient. Und immer mindestens 50 Prozent davon auf die Seite gelegt, die Betonung liegt auf mindestens... Davor hatte ich nichts und stand noch viel schlechter da als die meisten hier. So long.

Zitat von Serthralinn:
Deine Einstellung ist echt nicht gut. Egoismus haben wir genug.

Es ist die einzig vernünftige Einstellung. Und nein, Egoismus haben wir nicht genug, sonst wären mehr Menschen wohlhabend. Die meisten haben eine altruistisch-masochistische Einstellung: zuerst die anderen, dann ich. Und dann jammern sie auch noch, dass sie so schlecht behandelt werden.

Wer viel Liebe zum Geld hat und einen starken Willen zum Reichtum, wird sich seine Wünsche früher oder später auch erfüllen, Wer aber andere Prioritäten setzt, sollte auch nicht jammern, wenn er finanziell nirgendwo ankommt. Dann ist der Betreffende auch selber schuld an seiner Misere. Am übelsten trifft es die untere Hälfte der Mittelschicht: das sind die Skla., die ausgequetscht werden. Die Unterschicht kann gut vom Staat leben, die obere Mittelschicht und die Oberschicht vom eigenen Geld. Aber in der Mitte ist die Hölle.

06.07.2016 05:40 • #50


Luna70
@Serthralinn
Ist deine ADHS-Diagnose denn nun gesichert? Soweit ich mich erinnere, wurde dir Ritalin verschrieben. Hilft dir das? Und wurde dir Verhaltstherapie verschrieben?

Wenn dir Routine-Arbeiten schwer fallen und du dich schnell langweilst, wirst du dir wohl wirklich Gedanken machen müssen, wie du dich besser qualifizieren kannst um den Langweiler-Jobs zu entgehen. Ich könnte mir vorstellen, dass es dir besser ginge in einem Job mit ständiger hoher Herausforderung. Für viele wäre das ein Horror, ständig unter Strom aber einige ADHS-Betroffene können tatsächlich nur so arbeiten. Dann muss man aber auspassen, weil viele dann eben über die Belastungsgrenze gehen und zusammenklappen.

Die Frage ist aber, wie kriegst du das mit der Qualifikation hin. Ein Studium ist gar nicht so einfach, wenn man unkonzentriert und schlecht organisiert ist. Hast du mal über ein duales Studium nachgedacht? Da hast du mehr Struktur durch den Ausbildungsbetrieb und bist nicht auf dich alleine gestellt. Könntest du das denn finanziell stemmen mit einem Studium?

06.07.2016 08:25 • #51



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