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BeneMalik

BeneMalik
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Servus! Kurz zur mir: bin 43 Jahre, männlich, und seit 25 Jahren leide ich an einer Angst- und Panikstörung. Die Angst bezieht sich auf Krankheiten, bin ein Hypochonder und die Panik trifft micht, wenn ich mich in Situationen befinde, in denen ich mich allein oder in einer Situation befinde, in der ich nicht entkommen kann (wie z.B. bei Autofahren).

Seit 25 Jahren mache ich auch Gesprächstherapien, mit überschaubarem Erfolg. Nach einem Klinikaufenthalt vor zehn Jahren hab ich SSRI genommen, diese aber vor knapp 6 Monaten abgesetzt, da es mir durch eine Umstellung der Lebensweise viel besser gegangen ist. Ich treibe mittlerweile viel Ausdauersport, geh Eisbaden und unternehme mehrere Sachen, die positiven Einfluss auf meinen HRV haben.

Nachdem die ersten Monate nach dem Absetzten sehr gut liefen, kam vor über einem Monat plötzlich wieder massiv die Angst und Panik zurück. Ich fühlte mich wieder so extrem hilflos und verzweifelt. Angeblich gibt es sowas wie ein Absetzecho, dass sich nach ein paar Monaten des Absetzens meldet und irgendwann wieder vergehen soll. Die ganz schlimme Zeit hab ich gefühlt auch hinter mir, die guten Tage sind wieder mehr und an den meisten Tagen drehen sich meine Gedanken nicht mehr nur um die Angst.

Mir fehlt aber gerade die Zuversicht, dass sich das stabilisiert. Zu den SSRI möchte ich aber aufgrund der Nebenwirkungen eher nicht zurück. Hat jemand mit einer der Behandlungen bei einer Angst- und Panikstörung Erfahrungen gemacht oder kann sonst Tipps geben? ich lese gerade viel zu Ketamin, aVNS und rTMS, befürchte aber, dass hier hauptsächlich zu Depressionen geforscht wird (die ich nicht habe) und weniger zu Angst- und Panikstörungen. Hat jemand Erfahrungen oder Tipps?

18.05.2026 #1


1 Antwort ↓

Somatom
Ich schreib dir mal, ist immer doof wenn niemand antwortet in Zeiten der Not. Naja was soll ich sagen ich habe auch eine generalisierte Angststörung und irgendwie habe ich es nie geschafft von den Medikamente runterzukommen und ich habe weiss Gott tausende Stunden Therapie gemacht und sehr sehr viel probiert.

Ich fahre aktuell mit einem alten trizyklischen Antidepressiva sehr gut und ich fühle mich aktuell 95% gut und lebe ganz normal. Das war vor 14 Jahren ganz anderst auch mit AD. (Dannzumal SSRI).

Ich überlege auch immer wieder ob ich es wieder einmal mit reduzieren versuchen sollte, die letzten beiden Male gingen einfach nur ganz mies schief. Die erste Zeit gings mir blendend aber langsam schlich sich der Mist wieder ein und nach 5 Monaten bin ich wieder hoch mit der Dosis.

Ich arbeite wirklich viel an mir und ich hatte vor einem Monat endlich einen wahnsinnig limitierenden Glaubenssatz emotional lösen können. Ich merke, dass sich mein ganzes Erleben sehr positiv verändert hat. Gleichzeitig kommt jetzt aber der Gedanke „brauch ich noch Medis?“ 🙄
Ich würde dir raten wieder einzuschleichen wenn es nicht mehr geht. Das Leben an und für sich ist schon stressig und mit so einer Krankheit kanns fies werden.

vielleicht versuchst du es mit einem anderen Präparat da es wirklich viele gibt. Für eine GA finde ich SSRI eher schlecht da diese aktivieren.

#2






Mira Weyer
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