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Diese Information hilft mir sehr. Lass mich raten, du befindest dich momentan in der Tagesklinik Freisein?

13.01.2017 19:11 • #21


Ja genau mir hilft es. Am Anfang wars total schräg, aber die Struktur hilft mir. Ich bin in einer niederschwelligen, 3 Tage die Woche.

13.01.2017 19:58 • #22



Entschluss stationär aufgenommen zu werden

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Das hört sich gut an, wielange bist du schon da und wie sieht es mit Wochenenden aus? Hat man am Wochenende frei oder muss bei Tagesklinik abmelden?

13.01.2017 20:06 • #23


Ich bin seit Anfang November dort. Am Wochenende hat man frei. Auch wenn ich irgendeinen wichtigen Termin hab kann ich mich dort abmelden. Ferien ist auch kein Problem. Ich geh jeweils Mo, Mi und Do. Am Di hab ich ambulant Therapie bei meiner Psychologin. Am Fr geh ich ins Yoga.

13.01.2017 22:37 • #24


Hört sich nach Urlaub an. Welchen Ziel verfolgst du in der Tagesklinik?

14.01.2017 11:10 • #25


Deverauxmary
Ich bin stationär auf der offenen Station,also bin ich nicht ganz von allem abgeschottet. Und kann auch rumlaufen,also um EINIGES besser als damals auf der geschlossenen.
Von 19-22Uhr darf man raus (da 18 Uhr gemeinsames Abendessen ist und 23Uhr Nachtruhe bis 7)
Heute am Wochenende ist Belastungswochenende,also darf man 9h nach hause und in der 2.Woche dann vielleicht auch über Nacht,kommt drauf an,wie stabil man schon ist.Da ichs zuhause HASSE ist das eher die Qual bei mir,aber ich kann jetz dafür Wäsche waschen.

Ich bekomm seit heute auch wieder Antidepressiva, kein Sertralin 50mg (da die Nebenwirkungen davon waren zu stark bei mir) dafür jetz Citalopram,auch wenn ich nich weiss was das is. Hoff nur das ich nicht wieder massive Nebenwirkungen habe,sonst muss ich wieder wechseln.

Meinen Therapieplan bekam ich auch,halt sehr viel Konfrontationstherapie für die Sozialphobie ,wie Improvisationstheater ,Sozialkompetenz und Tanztherapie. Da hab ich jetz schon Schiss davor,aber bin da wenigstens im geschützen Umfeld.
Die Kunsttherapie tut mir da recht gut,denn ich liebe Kreativität sowieso. Und da ich Rückenschmerzen habe,hab ich auch für Rückentherapie angemeldet.
Jeder bekommt ne Wochenliste eingeteilt,die extra voll ist,damit man ausgelastet ist und sich nicht zum schlafen legt.
Denn meine Zimmergenossin (es riecht immernoch jeden Tag muffig nach Zig.,u sie meckern wenn ichs Fenster öffne,also mach ichs heimlich wenn sie raus geht) will sich immer 18Uhr schon schlafen legen, und das ist natürlich nich Sinn der Sache, von 18-7Uhr zu schlafen.
Diesmal hab ich aber Bücher im Rücksack dabei,denn Sonntag bin ich den ganzen Tag da und die anderen kommen erst 17Uhr ca. zurück.

Das Krankenhaus in dem ich bin,hat aber auch eine geschlossene Psychiatrie (wenn man in der offenen durch dreht handeln die Pfleger in Sekunden und helfen ,und man wird in die Geschlossene verlegt. Passierte gestern einmal, denn die Pfleger bekamen einen Alarm auf den Pieper) und Tagesklinik,ich denke das diese extra für Sucht-und Psychischkranke ist. Und natürlich extra Räume für die Therapien. Dafür das ich Krankenhäuser hasse, bin ich froh in der Offenen zu sein. In die Geschlossene will ich garnich mehr rein ,wie damals vor Jahren 1 Nacht (u das nur weil die kein normales Zimmer frei hatten)

14.01.2017 11:37 • x 2 #26


Zitat von Williams:
Hört sich nach Urlaub an. Welchen Ziel verfolgst du in der Tagesklinik?


Therapie ist kein Urlaub. Ich würde lieber arbeiten gehen. Es nagt schon ziemlich an meinem Selbstwertgefühl. Aber trotzdem bin ich froh gibt es dieses Angebot. So ist man auch unter Menschen und verliert das soziale Verhalten nicht. Ohne Struktur geht es mir sehr viel schlechter.

Das Ziel ist eine Stabilisierung zu erreichen. Direkt am Anschluss folgen Massnahmen vom Arbeitsamt, die ich sehr begrüsse, um die Struktur nicht wieder zu verlieren. Und auch um vielleicht endlich Glück zu haben und eine Stelle zu finden. Bin aktuell nur 30 % arbeitsfähig.

14.01.2017 12:22 • #27


Meine Ärztin hat mir gestern mit Nachdruck vorgeschlagen, mich in einer Tagesklinik anzumelden mit dem totalen Gruppenprogramm. Sie müssen raus, sie dürfen nicht verweigern, sie müssen sie müssen sie müssen... Garnichts muß ich. Hab ich gleich mit Schweißausbrüchen und mit verbaler Aggression reagiert. Aber dem Umstand nach war ich noch harmlos. Ich werde ihr nächstes mal einfach nicht sagen, wie sehr mich die menschliche Gesellschaft einschränkt und daß ich neuerdings Familienfeiern ganz toll finde. Ich sag nicht mehr, daß ich aus der eigenen Wohnung flüchten wollte, weil Feiertagsklettentreffen ist.

Eine Klinik würde mich sowieso schneller wieder entlassen, als ich aufgenommen würde. Ich habe keine soziale Phobie, bin schizoid.

Ich wünsche dir @Deverauxmary daß du ganz viel aus der Konfrontationstherapie mitnimmst. Du bist noch so jung (jedenfalls auf dem Avatar), daß du sehr erfolgreich damit sein kannst.

14.01.2017 12:31 • x 1 #28


Aber Reenchen, du schlägst dich hier doch ganz gut? Schreibst immer gute Kommentare und kannst auch auf die Probleme der Teilnehmer eingehen.

14.01.2017 12:45 • #29


@Freisein über Dinge, die ich selbst erlebt habe, kann ich schreiben, weil ich weiß, wie sich das anfühlt. Anders ist es da schon, daß ich manchmal Aussagen anderer, fehldeute. Es fällt vielleicht nur vereinzelt auf, aber es kam auch im Forum schon vor. Ich halte auch andere Dinge im Leben für erstrebenswert, als es normal ist. Partnerschaft, Anerkennung, Unternehmungen ect. sind für mich wertlos und ich kann auch nicht mit den Gefühlen anderer mithalten, was sie dabei empfinden. Ich kenne keine Langeweile und weiß nicht, warum Menschen Einsamkeit als negativ empfinden.
Bei aufgezwungener Gesellschaft werde ich fies, ganz böse sarkastisch und ich kann nur für mich selbst planen, was andere daraus machen, ist deren B..
In einer Masse nicht aufzufallen, habe ich sehr früh gelernt und das kann ich auch im Forum besonders gut.

14.01.2017 13:05 • x 1 #30


petrus57
Zitat von Reenchen:
Hab ich gleich mit Schweißausbrüchen und mit verbaler Aggression reagiert.


So geht es mir zur Zeit auch. Mich nervt im Moment sogar meine Frau, wenn sie in der Wohnung herumwuselt. Muss mächtig aufpassen, dass ich da nicht aggressiv reagiere.

14.01.2017 13:14 • x 1 #31


Deverauxmary
Zitat von Reenchen:
Meine Ärztin hat mir gestern mit Nachdruck vorgeschlagen, mich in einer Tagesklinik anzumelden mit dem totalen Gruppenprogramm. Sie müssen raus, sie dürfen nicht verweigern, sie müssen sie müssen sie müssen... Garnichts muß ich. Hab ich gleich mit Schweißausbrüchen und mit verbaler Aggression reagiert. Aber dem Umstand nach war ich noch harmlos. Ich werde ihr nächstes mal einfach nicht sagen, wie sehr mich die menschliche Gesellschaft einschränkt und daß ich neuerdings Familienfeiern ganz toll finde. Ich sag nicht mehr, daß ich aus der eigenen Wohnung flüchten wollte, weil Feiertagsklettentreffen ist.

Eine Klinik würde mich sowieso schneller wieder entlassen, als ich aufgenommen würde. Ich habe keine soziale Phobie, bin schizoid.

Ich wünsche dir @Deverauxmary daß du ganz viel aus der Konfrontationstherapie mitnimmst. Du bist noch so jung (jedenfalls auf dem Avatar), daß du sehr erfolgreich damit sein kannst.


so jung bin ich nich mehr xD Bin 26 aber viele denken ich sei jünger xD
Ich hoff nur es wird endlich besser.
Und ich hab ne gute Zukunft

14.01.2017 15:13 • x 1 #32


@Deverauxmary
Update, wie gehts dir?

21.01.2017 13:40 • #33


Deverauxmary
Zitat von Kern12:
@Deverauxmary
Update, wie gehts dir?

das Belastungswochenende ist immernoch hart für mich (man darf da paar Stunden nach hause u ab Woche 3 mit Übernachtung)
Aber ich hab ein Attest bekommen von der Klinik das meine Wohnung unzumutbar ist u ein Umzug notwendig für die Arge. Dann komm ich dieses Jahr aus der kaputten Schimmelwohnung raus

21.01.2017 17:29 • #34


Das ist doch schon ein riesen Fortschritt, endlich eine neue Wohnung in Aussicht, gut das du den Schritt in die Klinik gewagt hast.

21.01.2017 18:27 • x 1 #35


Zitat von Deverauxmary:
Zitat von Kern12:
@Deverauxmary
Update, wie gehts dir?

das Belastungswochenende ist immernoch hart für mich (man darf da paar Stunden nach hause u ab Woche 3 mit Übernachtung)
Aber ich hab ein Attest bekommen von der Klinik das meine Wohnung unzumutbar ist u ein Umzug notwendig für die Arge. Dann komm ich dieses Jahr aus der kaputten Schimmelwohnung raus


Oje, Schimmelwohnung, gar nicht gut. Wirst sehen, in einer guten Wohnung wirst du dich auch wohler fühlen!

22.01.2017 12:29 • x 1 #36


Bist du schon raus aus der Klinik? Wie geht es dir?

18.02.2017 07:59 • #37



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