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Muskelentspannung nach Jakobsen mache ich auch. Bin mal gespannt welche Tipps mir in der Tagesklinik noch gegeben werden. Ich mag es einfach schaffen und wieder beschwerdefrei sein. Es war eine Zeit lang besser und ich hatte nur einmal die Woche Panik. Momentan habe ich dieses ungute Gefühl mehrfach am Tag. Das macht mich mürbe. Na ja, morgen wird es schon besser sein, sobald ich in der Tagesklinik abgelenkt bin.

29.11.2015 18:08 • #41


Ja das wird ! würde mich freuen wenn du dann berichtest

29.11.2015 18:34 • #42



Angst vor Suizid nur Zwangsgedanken?

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Bei mir hat sich vor 2 Jahren eine Bekannte das Leben genommen (schwere Depressionen). Seitdem hat meine Angststörung sich da total drauf getriggert und sagt mir am laufenden Band: Das wird dir auch so ergehen! Bislang war es immer nur so der Gedanke und ich konnte ihn im Alltag auch oft Wegschieben.
Nun habe ich vor 4 Wochen eine Tochter bekommen und mein ganzer Hormonhaushalt, mein ganzes Leben, alles läuft Chaos. Habe ziemliche Anpassungsschwierigkeiten und lebe seit Wochen in Angstzuständen mit Übelkeit und Würgereiz, Schwitzen, Zittern, Herzrasen.. das volle Programm. Und dann natürlich wieder in lautem Ton der ZG: Siehste! Jetzt geht es dir richtig dreckig, jetzt kommst du als nächstes in die Klinik, da kann dir niemand helfen und du verzweifelst und willst dir auch das Leben nehmen!

Ich habe nicht mal ansatzweise eine Ahnung, wie ich das anstellen würde. Ich hab unglaublich Angst mir weh zu tun oder alleine der Gedanke alleine irgendwo hin zu gehen und mir das Leben zu nehmen. Aber was natürlich in diesen schlimmen Angstmomenten mit all den körperlichen Symptomen ist, ist der Gedanke: Ich halt das nicht mehr aus! Ich will das nicht mehr! Wann hört das auf?! Und das verknüpfe ich dann mit dem Zwangsgedanken: Du musst dich irgendwann umbringen. Es ist grausig! Eine Qual!

Ich bin direkt nach der Geburt wo es los ging mit den Ängsten in die psychatrische Ambulanz und habe dort Gespräche und wurde wieder auf Citalopram eingestellt. Ich hoffe, dass die Tabletten und Gespräche bald mehr Wirkung zeigen, ich stabiler werde und dann eine längere Therapie machen kann.
Es ist echt krass wie vielen es hier genauso geht. Das denkt man gar nicht, wenn man sich so allein durch die Symptome quält. Dann denkt man, dass es niemanden so gehen kann wie einem selber jetzt gerade und dass niemand solchen Schwachsinn denkt und traut sich dann garnicht, das auszusprechen!

20.12.2015 19:31 • #43


Vergissmeinicht
Liebe Diala,

Du bist hier in einem anderen Thema bei einem anderen Forenmitglied. Damit wir alle hier ein wenig mehr auf Dich eingehen können, würde ich Dir vorschlagen, Deine Zeilen zu kopieren und sie separat mit neuem Thema einzustellen. Werde dann auf Deine Zeilen eingehen.

20.12.2015 19:35 • #44


Hmm.. das versteh ich nicht so ganz?! Ich habe doch auf den Beitrag von "Angst vor Suizid. nur Zwangsgedanken" geantwortet?!

20.12.2015 19:43 • #45


Vergissmeinicht
Ja stimmt und ist auch richtig. Um Dich aber besser kennen zu lernen und damit Deine Zeilen hier nicht untergehen, würde ich sie nochmal separieren.

20.12.2015 20:05 • #46


Dany72
Ich war am 20. Juni auf einer Brücke gestanden .. auf der Außenseite .. unter mir 500 Meter Flug un der sichere Tod .. ich hatte mich mit Medis derart vollgepumpt dass ich nicht mehr viel weiss .. trotzdem sprang ich nicht ... ich wurde von der Polizei doch gerettet und jetzt habe ich panische Angst dass es irgendwann mal wieder passiert

28.09.2016 19:31 • #47


Hallo @dany72 :
Willkommen hier im Forum!
Schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast.
Schau Dich um und ließ Dich ein.
Jetzt möchte ich aber auch gleich @Vergissmeinnicht zitieren:

Zitat von Vergissmeinicht:
Liebe Diala,

Du bist hier in einem anderen Thema bei einem anderen Forenmitglied. Damit wir alle hier ein wenig mehr auf Dich eingehen können, würde ich Dir vorschlagen, Deine Zeilen zu kopieren und sie separat mit neuem Thema einzustellen. Werde dann auf Deine Zeilen eingehen.


Und beschreib doch zunächst auch mal - wenn es Dir möglich ist - , warum Du im Juni so negative Gedanken hattest, und wie es Dir heute so geht, ein wenig genauer.

Liebe Grüße.
Tom

28.09.2016 20:51 • #48


Icefalki
Dany, solange du Angst davor hast, wirst du das auch nicht tun. Was auch gut ist. Schreib ein bisschen mehr, schließe mich den Fragen von Tom an.

28.09.2016 21:00 • x 1 #49


Kurze Rückmeldung. In der Tagesklinik wurde ich auf Sertralin umgestellt. Und ich konnte einiges für mich aus dieser Zeit mitnehmen. Danach war ich noch 3 Wochen mit meinen Kids in Kur. Das tat mir auch sehr gut und hat mir gezeigt, dass ich auch ohne meinen Mann Reisen mit den Mäusen unternehmen kann. Ich habe dort wieder Vertrauen in mich selbst gefunden. Und heute habe ich bis auf ein paar wenige Ausnahmen Ruhe von dem Kram. Mein Leben hat sich sehr zum positiven verändert. Vitamin D Mangel hatte ich allerdings auch total und der Eisenspeicher war leer. Hat alles eine Rolle gespielt. Das Sertralin möchte ich momentan noch nicht absetzen, weil ich für mich selbst erst wieder einige tolle Erlebnisse sammeln mag, mit denen ich mich dann beim Absetzen über Wasser halten kann. Was mir auch gut geholfen hat ist, dass ich meinen Hobbys wieder nachgehe. Und seid Juli 2016 habe ich eine Hündin bei mir aufgenommen. Wir genießen nun mit der Familie lange Spaziergänge an der frischen Luft. Ich hätte es damals nicht für möglich gehalten, dass sich mein Leben wieder so ändert. Es gibt für jeden Hoffnung!

13.02.2017 13:21 • #50


Hey ... das freut mich und macht Mut ich hab durch den Winter wieder mehr mit den suizidialen Zwangsgedanken zutun...

13.02.2017 15:25 • #51


Ja, Fliegen, das ist ein Traum...

Ich habe fast jeden Tag solche Schmerzen, dass ich am liebsten davonfliegen würde.
Aber ich darf auch jeden Tag so viele Glücksmomente erleben, dass ich mir sage:
Das Fliegen überlasse ich lieber denjenigen, die sich mit sowas auskennen.
Beispielsweise Piloten.
Ich lebe, wenn's manchmal auch noch so weh tut.
Einmal...
Ja. Nachtisch gibt's nicht. Punkt.

EIN LEBEN.
Das wurde mir gegeben.
Nicht geschenkt.
Ich liebe es. Und ich ertrage es.
Weil alles danach ist:
Eventuell todlangweilig, dunkel und kalt.

Ich kämpfe für mein Leben, denn ich hasse das Nichts und die ewige Dunkelheit.

Ist schön hier, und gut, so wie es ist.
Oder?
Liebe Grüße.
Tom.

Zitat von Dany72:
Ich war am 20. Juni auf einer Brücke gestanden .. auf der Außenseite .. unter mir 500 Meter Flug un der sichere Tod .. ich hatte mich mit Medis derart vollgepumpt dass ich nicht mehr viel weiss .. trotzdem sprang ich nicht ... ich wurde von der Polizei doch gerettet und jetzt habe ich panische Angst dass es irgendwann mal wieder passiert

14.02.2017 01:29 • #52


Hi Leute Ich hoffe euch geht es allen wieder besser. Seit ungefähr 8 Monaten, vllt ein bisschen länger, geht es mir auch schlecht. Zwangsgedanken, dass ich mir das Leben nehmen solle und alles eh kein Sinn macht sind sehr stark ausgeprägt bei mir. Zwar weiß ich, dass das alles nur meine Gedanken sind und man sich keine großen sorgen machen muss. Trz sind neben den Gedanken auch die Ängste und das unangenehme Gefühl. Ich glaube Kate90 meinte in einem älteren Beitrag, dass sie erst vor Krankheiten angst hatte und dann sich das gewechselt hat. War bei mir genau so. War auch gestern beim Arzt, der direkt meinte, dass das leichte depression seien. Er war total im Stress weil er viele Patienten hatte die kein Termin hatte. Ich habe nur paar Sekunden geredet und er meinte zu mir "Ja was glauben sie denn, was sie haben?" Daraufhin habe Ich gesagt, dass ich es eben nicht weiß und er meinte dann halt sofort "leichte depression". Fand das halt irgendwie total komisch weil er nicht mal ein Psychiater ist und direkt gehandelt hat und eine Diagnose festgelegt hat. Naja muss jetzt halt am Dienstag zur Blutabnahme und EKG test. Möchte nur dass er meine Schilddrüse testet und meine Vitamin Werte abcheckt. Möchte auch eine tagestherapie machen und freue mich ehrlich gesagt. Vllt noch was zu mir, ich bin ein sehr Glücklicher Mensch und man braucht nicht viel Zutun um mich in voller Freude zu sehen. Anfangs war das so, dass ich Angst vor Krankheiten hatte wie Krebs oder sonstiges und diese Angst ist durch das Internet entstanden. Hatte eine Grippe und habe mir diesen schei. durch gelesen. Jetzt ist es aber echt schlimm geworden und die Angst ist auch seit 2 Monaten durch gehend sonst immer nur für einen Monat und dann waren auch 4 Monate ruhe. Bis hier hin lest euch mal erst alles durch xD Hoffe jmd antwortet

21.03.2017 13:10 • #53


Halloooo
ja ich hatte auch erst krankheitsängste und dann dachte ich irgendwann ich werde verrückt und mir gings plötzlich echt mies dann War ich bei meiner HÄ sie sagte ich hätte keine Depression aber gab mir Paroxentin und fragte mich vorher ob ich Selbstmordgedanken hätte : ich sagte natürlich Nein denn ich habe ja keine und wie ich Zuhause ankam gings mir solange gut bis ich mich fragte ob ich vll selbstmordgedanken hätte das steigerte sich dann so das ich davon bis jetz nicht mehr angekommen bin ich hab zwar öfters gute Zeiten wo nur minimal gedanken da sind aber in den schlimmen Momenten hab ich ständig angst das ich mich umbringen könnte oder den drang habe da kommen sämtliche gedanken dann .... mir geht es sonst auch gut , ich mache alles wie vorher , klar diese angst is ab Un zu dabei gerade wenn ich alleine bin ... dann kommt durch die angststörung die ich habe noch dazu das ich fahrstühle meide Un ins Kino geh ich zwar aber immer mit mulmigen Gefühl mir ist das zu eng dort ....

Sooo also wir können gerne schreiben
lg Katrin

21.03.2017 14:38 • x 1 #54


petrus57
Bei mir kommen auch ab und zu Zwangsgedanken mir oder meiner Frau was anzutun. Manchmal ist es auszuhalten aber oft ist es wie ein starker Drang. Und das ist meist nicht so lustig.

21.03.2017 15:45 • #55


Bei mir war das auch so ähnlich wie bei dir Katrin. Ich hatte auch Angst dass ich halt Krebs bekommen könnte das war so dass ich im Bett mt einer Grippe lag und dann angst bekommen habe das mir was passieren könnte. Man kennt ja die Männer Einmal eine Erkältung oder Grippe denkt man direkt dass man was schlimmes hätte. Aber dann als ich zum 100 mal angst vor einer Krankheit bekommen habe habe ich das im Internet eingegeben und da stand halt, dass das die erste Stufe vor depression sei und ich weiß nun mal das depressive (natürlich nicht alle sondern lediglich 5% oder weniger) selbstmordgedanken haben. Aber nicht so wie wir sie haben. Wir haben ja angst davor und denen ist es richtig egal. Katrin ich würde mich freuen wenn wir eine whatsapp Gruppe eröffnen würden. Bist du momentan in Therapie oder ist es beim Hausarzt geblieben?

21.03.2017 15:49 • #56


Petrus57 sind ZG nicht mehr und nicht weniger. Gerade Ängste und Zwangs Gedanken sind gut behandel bar. Ich habe jetzt nächste Woche einen Termin beim Arzt und ich rate euch auch Hilfe zu suchen. Es gibt nun mal nur zwei Möglichkeiten entweder es geht wieder von alleine weg oder es wird schlimmer. Deswegen ist Hilfe da sehr wichtig.

21.03.2017 16:19 • #57


Wo is mein Beitrag hin von eben

21.03.2017 16:25 • #58


Welchen meinst du? Meinst du den wo du bei deiner HÄ warst? Und angst hast im Aufzug oder ins Kino zu gehen? Also den Beitrag sehe ich noch

21.03.2017 16:28 • #59


Hinein ich hatte nen ewig langen danach geschrieben. .. Oh nein mannnnooo

21.03.2017 16:32 • #60



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