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petrus57

petrus57


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Bei mir war es ja nicht die Angst mir oder jemanden was anzutun sondern der Zwang es zu tun.

07.03.2019 17:59 • #181


Cha

Cha


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Bin immer wieder erstaunt, wie vielen Leuten es ähnlich geht. Ich lese schon länger mit, immer wenn es schelcht geht kann ich mich mit dem Beiträgen etwas beruhigen.
Heute ist es auch schlimm gewesen. Seit ich in der Prüfungsphase einen Nervenzusammenbruch hatte, bei dem ich dachte ich kann nicht mehr, tot sein wäre besser, werde ich von den Zwangsgedanken heimgesucht. Mit Panik habe ich Erfahrung, aber das ist ja Mal ein ganz anderes Level. Da es mir heute nicht so gut ging, wollte ich abends noch ein bisschen meditieren und kaum war ich ein bisschen entspannt, der Gedanke: "warum nicht einfach für immer einschlafen?" Und jetzt sitz ich hier mit ausgewachsener Panik und hab das Gefühl ich dreh gleich durch. Eigentlich war ich schon wieder auf dem Weg der Besserung, aber Rückfälle sind bei uns Angstis ja leider keine Seltenheit.
Ach ja, um anderen hier (und mir auch ein kleines bisschen ) Mut zu machen: Ich bin (meistens) überzeugt davon, dass sich Angst und ZG in den Griff kriegen lassen. Ich hab noch nie Medis genommen, nur Baldrian und bin immer mit Psychotherapie wieder aus der Sache rausgekommen. Es gibt immer irgendeine Ursache die beseitigt werden muss, damit die Psyche wieder ins Reine kommt.
Ich würde mich freuen, wenn der Thread hier nicht einschläft, wie geht es euch denn gerade?

22.04.2019 22:40 • x 3 #182


bellami1983


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Huhu! Dann holen wir mal den Thread aus der Versenkung:).
Mir gehts eigentlich meistens gut und das auch phasenweise mit ZG. Zwischendurch sind sie lange mal weg und dann mal wieder da. Dafür kommen mich dann andere Symptome besuchen, vorrangig Schwindel und die Angst gleich umzufallen. Heute ist es zb damit mal wieder arg.
Ich glaube nach wie vor, dass speziell diese ZG eigentlich Ausdruck dafür sind, dass unser Leben außer Kontrolle geraten könnte. Nur können wir leider nichts kontrollieren. Dieser Umstand macht mich noch immer manchmal traurig.

Mut machen kann ich aber auch, denn zu 90 Prozent sind wenigstens die ZG weg. Mit kleineren Sachen kann man sich irgendwann arrangieren . Und Vieles kann man auch überwinden.

29.04.2019 17:40 • x 1 #183


Cha

Cha


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Ich merke auch, dass die ZG vor allem dann kommen, wenn ich mit mir selbst nicht im reinen bin. Ich habe mir irgendwie antrainiert negativen Gefühlen mit Aktivismus aus dem Weg zu gehen. Du bist traurig? - mach irgendwas dann geht's dir besser. Diesem Schema bin ich unter anderem durch die Angst vor Depressionen gefolgt, weil wer noch Tatendrang hat, kann ja nicht depressiv sein. Mittlerweile glaube ich, dass da bei mir ein großes Problem liegt. Diese Angst vor Gefühlen hindert mich daran sie auszuleben und dieses Ungleichgewicht äußert sich irgendwann in den Zwangsgedanken, quasi ein Ventil für den brodelnden Gefühlstopf, den man so lange ignoriert hat. Ich hoffe die Therapie hilft mir da wieder einen Bezug zu zu bekommen.

29.04.2019 18:15 • x 1 #184


Lotta1983

Lotta1983


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Also das kann ich aktuell sehr gut. Weglaufen voon Langeweile, Angst, Traurigkeit (die sich bei mir immer in Angst zeigt). Ich denke nur immer das ist doch nicht die Lösung. Mache jeden Tag Autogenes Training, aber oft bekomme ich dann erst recht Attacken. Diese Angst vor Selbstmord kenne ich. Das Gute ist solange man Angst hat tut man es nicht. Es lässt einen aber verzweifeln. Man mag alles kontrollieren. Aber genau das geht nicht und das ist auch das Leben!
Wieso verstehe ich das, kann es aber nicht akzeptieren ;(

04.05.2019 15:51 • #185


Cha

Cha


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Mit Meditation bin ich mittlerweile doch einigermaßen weit gekommen, sodass ich einige
(auch negative) Gefühlee zulassen kann und habe das Gefühl es hilft auch. Dass man nicht versucht sich zu entspannen sondern die Anspannung nur registriert und sich dann wieder auf die Atmung konzentriert nimmt bei mir den Druck raus etwas zu erreichen. Aber wenn es schlimm ist, habe ich auch da zu viel Angst davor loszulassen. Man kann ja nie wissen welche gefühlsspirale man damit lostritt. Am Ende kommt da dann plötzlich die ganze verdrängte Depression hoch oder sowas. Die Angst davor bleibt irgendwie trotzdem

04.05.2019 16:09 • x 1 #186


Lotta1983

Lotta1983


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Manchmal kann ich meditieren, aber dann muss ich schon so entspannt sein. Ich kann dir bei deinem geschriebenen nur recht geben!

04.05.2019 16:47 • #187


Kev1992


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Hallo, ich werde nachdem ich das hier alles gelesen habe auch mal zu Wort melden. Ich bin 27 und habe seit gut 2 Monaten suizidiale Zwangsgedanken. Ich war damals gerade mit dem Studium fertig und wusste nicht wie alles weitergehen wird und das hat mich extrem belastet bis ich eine Panikattacke hatte und dann ging alles los. Zu mir muss man vielleicht noch sagen, dass ich ein extrem perfektionistischer und verantwortungsbewusste Mensch bin der eigentlich immer die Kontrolle haben muss. Und habe seit jeher extreme Angst vor dem Tod. So viel zu mir. Bin nach 4 Wochen vor lauter Panik direkt in eine psychiatrische Klinik gefahren. Dort wurde es recht schnell besser, nachdem ich von einem Psychologen die Diagnose Zwangsgedanken bekommen habe. Zusätzlich hat mir das Lesen in Büchern sehr geholfen, da man sich da oft so detailliert wiederfindet, dass es einen sehr beruhigt. Bei mir waren es eigentlich immer die gleichen Zwangsgedanken: "du bringst dich um" und "du willst dich umbringen". Diese Gedanken sind sehr stark zurückgegangen.
Dafür hat sich jetzt die Angst eine schwere Depression zu haben und damit nicht umgehen zu können extrem verstärkt. Jede kleinste Emotion wird im Kopf mit den vielen Symptomen einer Depression die einem Google sagt abgeglichen und natürlich passen diese oft und das sorgt dann dafür, dass ich mega Angst bekomme und mich auf nichts mehr anderes konzentrieren kann als mir irgendwie zu beweisen, dass ich nicht depressiv bin. Manchmal rattert mir auch nur 10 mal Satz "du willst nicht sterben" durch den Kopf. Bin jetzt nach 5 Wochen in der Klinik wieder zuhause und nehme nach wie vor keine Medikamente ausser gelegentlich eine Pipamperon zur Beruhigung. Die Ärzte meinten, dass 90% der Behandlung kognitive Verhaltenstherapie sei und Medikamente lediglich unterstützen. Ab nächster Woche beginne ich eine ambulante Therapie. Auch im Alltag mache ich bzw. versuche ich alles wie immer zu machen (auch um mir zu beweisen, dass ich keine Depression hab). Kriege den Alltag eigentlich auch noch genauso hin wie vorher nur rattert eben permanent der Kopf und ich weiß nicht was ich dagegen machen kann. Ich hoffe dieser hier gibt es noch ein paar Leute die aktiv sind.

Grüße Kevin

10.07.2019 08:19 • #188


Tulpe94

Tulpe94


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Hey Kevin, ja die Angst schwer depressiv zu werden habe ich auch und die fiesen Zwangsgedanken auch...
Ich weiß nicht was dagegen hilft, man muss sich irgendwie selber vertrauen.

10.07.2019 15:58 • #189


Cha

Cha


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Mir gibt auf jeden Fall eine Therapie (tiefenpsychologisch) Sicherheit gegeben. Ich hatte auch eine Verhaltenstherapie ausprobiert, die hat mir aber nicht so viel mehr geholfen als die Tipps hier im Forum. Aber die Therapeutin hat mich Mal gefragt warum ich eigentlich überzeugt davon bin dass ein Ereignis wahrscheinlicher eintritt wenn ich dauernd darüber nachdenke. Weil Gedanken hätten ja an sich keine Macht mich zu irgendwas zu bringen. Da hat es dann ein kleines bisschen Klick gemacht und jetzt Versuche ich mir immer wenn die Gedanken kommen zu sagen: "gut, jetzt sind die Gedanken da, aber es sind nur Gedanken. Und wenn du das wirklich willst dann machs halt." Und ich hab dann immer gemerkt wie lächerlich die Gedanken eigentlich sind und dass ich mich da eigentlich gar nicht kontrollieren muss. Im Moment vergess ich die Kontrolle über meine Gedanken öfter Mal und das wiederum macht mir noch Angst. Wenn das unbewusst passiert, dann denke ich immer noch, dass ich deswegen jetzt unerwartet eine Depression oder eine Manie bekomme, weil ich nicht aufgepasst habe. Aber die schlimmen suizid Zwangsgedanken kommen nur noch wenn ich sehr gestresst bin.

10.07.2019 17:11 • #190


Kev1992


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Ich habe im Moment das Gefühl, dass ich jeden nur so kleinen Fitzel in meiner Umwelt der nur annähernd was mit Depressionen, Suizid und Tod zu tun hat sofort analysieren und mich der Zwang dazu zwingt das mit meiner Situation zu vergleichen und wenn dann nur 1% davon bei mir ähnlich ist bekomme ich gleich Angst. Ich sage mir dann zwar immer, dass es nur Zwangsgedanken und die Angst vor der Angst ist und das beruhigt mich dann aber eigentlich will ich, dass ich im Vorfeld schon mal nicht jedes sch. minimale Detail überanalysiere.

11.07.2019 06:22 • x 1 #191


petrus57

petrus57


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Zitat von Kev1992:
dass ich im Vorfeld schon mal nicht jedes sch. minimale Detail überanalysiere.



Wenn du da von wegkommst, verschwinden auch die Zwangsgedanken.

11.07.2019 07:37 • #192


Cha

Cha


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Ja das kenn ich gut, am liebsten würde ich dann manchmal einfach mein Gehirn ausschalten und gar nichts mehr denken. Aber es ist ja schonmal gut, wenn du schaffst dich zu beruhigen.
Hast du Mal versucht, den zwang sofort zu unterbrechen bevor du den Gedanken zu Ende gedacht hast? Also normalerweise geht die Gedankenschleife so: du stehst am Bahngleis-der Gedanke ans springen kommt auf-du fragst dich, ob du wirklich springen willst, ob alles in Ordnung ist, ob du depressive Gedanken hast-du merkst, dass du nicht depressiv bist und kannst dich beruhigen. Da denkt dein Gehirn aber immernoch, dass es gut war dich zu analysieren weil du dich ja dann erst beruhigen kannst. Meine Therapeutin hatte mir Mal gesagt man muss den zwang vorher stoppen, schon wenn der Gedanke ans vor den zug Springen aufkommt sofort konsequent an was anderes denken. Mir hat im Kopf ein Lied singen geholfen
Ich weiß nicht ob ich diesen Analysezwang jemals ganz wegbekomme, aber er steht nicht mehr so im Vordergrund.

11.07.2019 07:50 • #193


petrus57

petrus57


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Zitat von Cha:
Meine Therapeutin hatte mir Mal gesagt man muss den zwang vorher stoppen, schon wenn der Gedanke ans vor den zug Springen aufkommt sofort konsequent an was anderes denken. Mir hat im Kopf ein Lied singen geholfen


Schon komisch, andere Therapeuten sagen dir, dass man die Gedanken zu Ende denken soll. Das ging bei mir auch nach hinten los. Ich bevorzuge auch deinen Weg.

11.07.2019 07:54 • #194


Cha

Cha


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Ja die Variante mit dem zu Ende denken finde ich nur sinnvoll wenn die Angst nicht wirklich begründet ist. Also wenn man die Frage ob die Situation vor der man Angst hat wirklich bedrohlich ist mit nein beantworten kann. Dann hilft vielleicht zu Ende denken, weil man sieht, es kann eigentlich nichts passieren.
Wenn man Angst davor hat sich umzubringen ist die Situation aber ja bedrohlich.

11.07.2019 10:42 • x 2 #195


DanDanDan


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Hallo, ich habe diese Gedanken auch... Ich denke jeden Tag daran.
Ich würde diese allerdings nicht als Zwangsgedanken bezeichnen. Dazu fehlt wohl die Angst vor dem Tod ein wenig...
Angst davor bei z.b. einem Autounfall zu sterben wäre da, aber vor dem Tod an sich nicht.
Ich frage mich deshalb, ob ich den Tod nur begrüße, weil mein Leben so sch. ist und es somit doch Zwangsgedanken sind?

11.07.2019 11:17 • #196


Arsed


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Hallo!

Ich möchte hier auch meine Geschichte erzählen, vielleicht gibt sie dem einen oder anderen Hoffnung und Anstoß zur Heilung.

Ich habe seit meiner Jugend sehr viele Partys gefeiert. Dabei wurden viel Alk. und Zig. konsumiert. An einem verkaterten Morgen nach einer zweitägigen Party kamen mir plötzlich Gedanken über den Sinn meines Lebens. So habe ich gesehen, dass mein Leben in dieser Form sinnlos war (schien mir zumindest damals so zu sein). An diesem Morgen hatte ich meine ersten Selbstmordgedanken. Ich wollte keinen Selbstmord begehen, denn ich liebte das Leben. Aus diesem Grund hat mir das eine höllische Angst gemacht. Es kamen gleich einige Fragen auf. Warum habe ich diese Gedanken, wenn doch in meinem Leben alles gut war? Ich hatte viele Freunde, eine Familie, die mich liebte und einen Platz in der Technischen Oberschule zur Weiterbildung bekommen. Da ich mehr oder weniger durch meine Eltern und meine Oma mit dem Glauben an Gott in meiner Kindheit vertraut gemacht wurde, habe ich angefangen mit Gott zu reden und ihn gebeten mir zu helfen. Daraufhin habe ich die Erleuchtung bekommen, was sich in meinem Leben alles verändert werden muss, damit ich wieder glücklich leben konnte. Ich habe damals meine zukünftige Frau kennengelernt, die ziemlich schnell schwanger wurde. Ich hatte wieder einen Sinn im Leben und hab den Alk. und das Rauchen komplett aus meinem Leben entfernt. Ich ging in die Kirche, redete mit Gott und las die Bibel. Am Anfang war es schwer, da die Zwangsgedanken über den Tod und den Selbstmord (ungewollt und beängstigend) immer wieder kamen. Ich wusste aber damals schon, dass das Gottes Wille war mir dadurch auf den richtigen Weg zu helfen. Eines Tages habe ich eine Predigt gehört, in der gesagt wurde, dass solche Gedanken durch den Teufel kommen und wir diese nicht annehmen sollen, sondern mit den Worten, Das sind nicht meine Gedanken, sondern die des Teufels. Diese nehme ich nicht an, sondern sende dem Teufel wieder zurück. In Jesu Namen, Amen., blockieren sollen. Das hat sehr gut funktioniert und mir gings immer besser und besser, bis ich ganz geheilt war. Inzwischen mache ich meinen Master an einer Universität und habe eine liebevolle Frau und zwei Kinder, die mich lieben.

Bis vor kurzem war alles Gut, meiner Meinung nach. Ich war gesund, hatte alles in meinem Leben, was man sich wünschen kann. So entfernte ich mich wieder von Gott. Ich ging nur noch selten in die Kirche und betete hauptsächlich noch für materielle Dinge. So bekam ich vor ein paar Wochen eine Lebensmittelvergiftung und mir war sehr schlecht, physisch wie psychisch. Es kamen wieder die gleichen Zwangsgedanken wie vor vielen Jahre. Ich musste von Gott wieder auf den richtigen Weg geholt werden. Dieses Mal wusste ich gleich was zu tun war und habe direkt Gott um Vergebung gebeten. Als ich mein Leben wieder von der Seite angeschaut habe, merkte ich, dass da wieder einiges schieflief. Meine größte Sorge war die Sexsucht. Ich konnte keinen Tag ohne Sex leben. Meine Frau war aber nicht immer in der Lage (vor allem nach einem stressigen Arbeitstag) meine Sucht zu befriedigen. So schaute ich P. und befriedigte mich selbst. Als ich mein Leben so von der Seite sah, erschreckte ich mich sehr, wie unauffällig der Teufel einen in die Schlucht treiben kann. Als ich das alles verstanden habe, habe ich Gott gebeten mir zu Helfen von der Sucht wegzukommen. Dies geschah von einem Tag auf den anderen. Ich bin suchtfrei und mein Leben normalisiert sich wieder. Ich gehe wieder in die Kirche und lese in der Bibel jeden Abend. Gott zeigte mir wie man sich in Sünde fühlen kann. Plötzlich hatte ich kein Interesse mehr an materiellen Dingen und wollte nur noch in Gottes Gnade leben. Denn nur so ist man glücklich. Ich hoffe ihr findet alle zu Gott und werdet ebenfalls geheilt. Liest die Bibel, die eine Anweisung zum glücklichen Leben ist. Sprecht mit einem Pfarrer, der wird euch sicherlich da mehr darüber erzählen. Auch wenn Gott nicht immer direkt einem Hilft, so macht er das über andere Menschen oder Dinge. So zum Beispiel kann ich euch sagen, dass der Körper und die Seele eins sind. Prüft ob ihr irgendwelche Allergien oder Unverträglichkeiten habt (Laktose, Histamin, Gluten, usw.). Dies kann auch Depressionen auslösen. Stellt euer Leben und eure Ernährung um. Treibt Sport und geht neuen Hobbys nach.

Heute Morgen hatte ich das Bedürfnis meine Geschichte mit anderen zu teilen, die eventuell das gleiche Problem haben und seit Jahren davon nicht wegkommen. Mir hat Gott sehr viel in meinem Leben geholfen und ich drehte mich weg von ihm. Daraufhin hatte ich ziemlich schnell den Lohn dafür. Denn da wo kein Licht ist, herrscht die Dunkelheit.

Hier noch ein Zitat aus der Bibel: Glücklich ist, wer bei ihm Zuflucht sucht! (Psalm 34,9 HFA)

Viele Grüße und baldige Heilung
Andreas

Vor 13 Minuten • #197


SummseBiene

SummseBiene


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Hui tut das grad gut zu lesen, dass es noch mehrere mit meinen Gedanken gibt Bin neu hier und leider auch suizidale ZG. Schon blöd, dass überhaupt zu schreiben.

Vor 2 Minuten • #198



Mira Weyer


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