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B

Blackbird86
Mitglied

Beiträge:
30
Themen:
2
Danke erhalten:
13
Mitglied seit:
Ich kann einfach nicht mehr.
Habe innerhalb eines Jahres 3 geliebte Menschen verloren und auch meinen eigenen Lebenswillen komplett.

Tabletten helfen nichts bzw. immer weniger. Keiner fühlt sich zuständig für mich.

Ich bin arbeitslos gemeldet und soll ab 22.06 irgendeinen sinnlosen Kurs machen wo die Anfahrt über eine Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist.
Ich habe Angst vor öffentlichen Verkehrsmitteln und fremden Menschen.
Ich wünsche mir einzuschlafen und einfach nicht mehr aufzuwachen.
Ich habe eigentlich Angst vor Allem. Wenn ich an die Zukunft denke und an die Zeit die ich noch auf diesem Planeten vegetieren muss wird mir schlecht.
Ich würde gerne mit meiner Mutter tauschen, sie liegt seit 3 Wochen auf dem Friedhof. Sie hätte gerne noch weitergelebt.

18.06.2026 x 2 #1


18 Antworten ↓

Tintan
Ja, Angst vor dem Leben kenne ich sehr gut. Und grundsätzlich ist es eine normale Reaktion, wenn man vom Leben derart überfahren wird. Zudem hat nicht jeder Mensch dieselbe Widerstandskraft. Menschen sind verschieden, und manche fühlen tiefer als andere.

Wenn ich lese, was Du innerhalb eines Jahres erlebt hast, kann ich gut verstehen, dass Dir die Kraft ausgegangen ist. Drei geliebte Menschen zu verlieren, darunter die eigene Mutter, ist eine gewaltige Last. Da wirkt die Zukunft nicht mehr wie ein Versprechen, sondern wie etwas, das man kaum noch ertragen kann.

Das Gegenmittel wäre, dem Leben wieder vertrauen zu können. Aber wie soll das gelingen, wenn das Leben einen gerade so hart getroffen hat? In solchen Zeiten wirkt alles sinnlos, ungerecht und brutal.

Trotzdem glaube ich, dass hinter all dem Leid etwas liegt, das grösser ist als die Verzweiflung. Vielleicht kannst Du das im Moment nicht sehen, und das ist auch in Ordnung. Man muss nicht immer stark sein. Man darf klagen, verzweifeln und sagen: „Ich kann nicht mehr.“

Deine Situation ist verzwickt und beileibe nicht leicht. Viele Menschen sind an ähnlichen Schicksalsschlägen zerbrochen. Andere haben irgendwann wieder einen Weg gefunden. Das kann heute noch unvorstellbar erscheinen, aber es ist möglich.

Da draussen kann das Leben wüten, wie es will. Aber es ist wie in einem Sturm. Im Zentrum des Sturms ist es still. Dort liegt Deine Kraft. Vielleicht spürst Du sie im Moment nicht. Aber sie ist nicht verschwunden.
Diese innere Stille und Kraft wünsche ich Dir von Herzen auf Deinem Weg.

x 9 #2


A


Angst vor dem Leben

x 3


M
@Blackbird86 dasklingt furchtbar. Ich hoffe es geht dir bald besser😢

x 2 #3


YellowFerrum
@Blackbird86 Mach erstmal weiter Tag für Tag. Hast du denn einen Psychiater? Vielleicht hilft dir eine Selbsthilfegruppe? Dort musst du nicht sprechen; man versteht, dass es dir schlecht geht. Es sind ebenfalls Betroffene. Es gibt auch manchmal spezielle Trauergruppen. Melde dich notfalls beim Sozialpsychiatrischen Dienst deiner Stadt und sage, dass du nicht mehr kannst. Es gibt ein umfangreiches Netz an Hilfsmöglichkeiten; zu finden über den Psychiatrischen Wegweiser deines Bundeslandes. Wenn es ganz akut ist, dann gehe auch nachts in die Klinik.

x 5 #4


B
Danke an euch alle!

Ich muss gerade furchtbar heulen. Am schlimmsten sind die Abende und Nächte. Ich habe gerade gar keine Kraft mehr.
In etwas einer Woche muss ich beim Jobcenter eine Maßnahme starten und ich habe keine Ahnung wie.. ich habe ja nichtmal Kraft zum Aufstehen.
Zusätzlich belasten mich finanzielle Probleme.
Den Glauben ans Leben habe ich verloren, den Glauben das es fair ist und gut zu mir.
Ich würde es beenden, aber die Kraft habe ich nicht es selber zu machen. Ich spüre überhaupt keinen Willen mehr und nichts macht Freude.
Aber ich hoffe so oft das ich einen Unfall habe, so oft das ein Überholmanöver schief geht und ich es hinter mir habe.

Ich hätte auch gerne einen Hund, ich liebe Hunde. Jedoch kann ich ihn derzeit nicht versorgen, weder finanziell, noch emotional.

x 3 #5


YellowFerrum
Lass dich krankschreiben. In so einem Zustand nutzt eine solche Maßnahme auch nichts. Vielleicht kannst du in einem Tierheim einen Hund ausleihen und mit ihm Gassi gehen? Versuche dich zu orientieren, ob dir Dinge helfen könnten.

x 4 #6


Mariebelle
Hallo 🙂

das Leben ist nicht fair.

Es ist eine Gluecksache ,ob man gesund bleibt oder nicht.
Man kann aber manches vermeiden,wie zB rauchen und Alk trinken.

Mein Beileid zum Verlust von 3 dir nahestehenden Menschen.
Das ist schwer,erstmal damit klarzukommen.
Der Verlust wird dich lebenslang begleiten,aber du wirst ggfs neue Wegbegleiter kennenlernen.
Einen Unfall zu verursachen,um dich aus dem Leben zu befoerdern,halte ich fuer bedenklich.
Das kann auch Unschuldige verletzten oder toeten.
Einen Beratungstermin bei einer psycho-sozialen Gruppe oder fuer Menschen in Krisen faende ich gut.
Hunde freuen sich auch ueber Freiwillige die mit ihnen zB Gassi gehen u/o spielen.
Frag im oertlichen Tierheim nach.
Alles Gute 🍀👍

x 1 #7


B
@YellowFerrum

Leider ist meine Hausärztin die ganze Woche auf Urlaub. Ich werde aber die Maßnahme vorerst nicht antreten, auch wenn ich dadurch wahrscheinlich mein Geld verlieren werde. Irgendwie geht es immer weiter.
Ich gehe zu meiner Ärztin sobald sie wieder aus dem Urlaub zurück ist und mir einen Termin geben kann.
Ich liebe Hunde, werde im Tierheim vorbei schauen.

x 2 #8


B
@Mariebelle

Ja richtig, es ist einfach eine Glückssache und in meiner family hat scheinbar niemand dieses Glück denn auch ich bin krank, nämlich psychisch.

Getrunken wurde bei uns sowieso nie, manchmal geraucht aber das war's.
Ich werde vielleicht neue Wegbegleiter Kennenlernen, doch keiner wird sein wie meine Mutter war, meine Tante, meine Oma.
Diese Menschen haben mich quasi groß gezogen und sind für mich unersetzlich.
Es gibt auch Unfälle wo man keinen verletzt, zum Beispiel wenn man in ein Gewässer fährt oder gegen einen Baum, aber lassen wir das jetzt mal...
Ich muss heute einiges mit dem Jobcenter klären... Wahrscheinlich verliere ich mein Geld wenn ich die Maßnahme verweigere bzw. ich will sie gar nicht verweigern, nur versuchen zeitlich nach hinten zu verschieben.

Ich hoffe ich finde einen Hund zum Spazieren gehen, das würde mir sehr helfen und wäre ein Lichtblick.

x 1 #9


Schlaflose
Zitat von Blackbird86:
Ich gehe zu meiner Ärztin sobald sie wieder aus dem Urlaub zurück ist und mir einen Termin geben kann.

Es wird doch eine Vertretung geben, wo du eine Krankschreibung bekommst, um vom Jobcenter nicht sanktioniert zu werden. Ich würde ganz sicher nicht zulassen Geld zu verlieren. Das würde mich mehr in Angst versetzen als alles andere.

x 1 #10


Micholilu
Du musst da jetzt hoch kommen. Punkt 1 die Ärztin hat eine Vertretung, geh da hin
2. lass dich krankschreiben
3. melde dass dem Jobcenter
4. mach dir Plan wie soll es weitergehen
5. teile dir dein Geld auf damit du durch den Monat kommst
6. geh ins Tierheim und frag ob du Katzen streicheln kannst oder mit Hund gehen kannst, dass baut auf, dass ist Aufgabe
7. ja es ist schwer , ich habe auch viele liebe Menschen verloren, ha das Leben ist manchmal schwer und unfair, aber Denk daran deine Lieben würden nicht wollen dass es dir schlecht geht 🍀

x 1 #11


Greta__
Guten Morgen.
Geh zur Vertretung, lass dich krank schreiben.
Gleichfalls würde ich mir eine Einweisung für die Psychiatrie geben lassen. Dort kannst du erstmal aufgefangen werden und medikamentös eingestellt.
Dort gibt es auch einen Sozialdienst, welche dir bzgl. Jobcenter helfen können.

Ich wünsche dir alles Gute und Kraft.

x 1 #12


B
Ich habe das bereits dem Jobcenter und dem Kurscenter alles gemeldet und konnte meinen Einstieg in den Kurs nach hinten verschieben.

Ich habe einen Termin bei einer Therapeutin ausgemacht.

Soweit mal...

Tierheim kommt auch noch.

#13


B
@greta_

Ich werde morgen zu einem Vertretungsarzt gehen. Ich habe heute noch ein Telefonat mit dem Jobcenter vor mir.
Einweisung in die Psychiatrie ist mit 2 Kindern nicht so einfach leider. Ich muss für meine Kinder da sein und funktionieren. Zumindest für die, wenn schon für nichts anderes.

#14


Abendschein
Zitat von Blackbird86:
Leider ist meine Hausärztin die ganze Woche auf Urlaub.

Sie hat eine Vertretung. Auf das Geld würde ich nicht verzichten. Lass Dich Krank schreiben.
Und mach eine Therapie. Als ich am Ende war, habe ich auch mehrere gemacht. Auch wenn ich gemeint
habe, am Anfang, das es nichts bringt, mir hat es was gebracht und ich hatte Angst und Panikattacken
fast ein ganzes Leben.

Alles Gute wünsche ich Dir 🍀

#15


L
Zitat von Blackbird86:
einer Woche muss ich beim Jobcenter eine Maßnahme starten und ich habe keine Ahnung wie..

Ich drücke Dich mal. Ich schlitterte waehrend einer Massnahme des AA vor Jahren in eine Depression.
Hatte aehnliches. Das Aufstehen wurde zum Kampf.

Bitte gehe zu Deiner Aerztin. Die schreibt Dich krank. Wichtig ist die Krankschreibung auch für das AA, damit Du weiterhin Bezuege bekommst …

Vielleicht wäre Tagesklinik was?

#16


L
Zitat von Blackbird86:
Ich muss für meine Kinder da sein und funktionieren

Wie alt sind die denn?

#17

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B

B
Also, mein Krankenstand wurde von der Krankenkasse abgelehnt.
Somit weiß ich nicht weiter...

#19


A


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Mira Weyer
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