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Larry89
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Hallo,
bin neu hier und hoffe ich bin hier richtig.
Seit Jahren habe ich Angst vor verschiedenen Krankheiten. Ich lese was und plötzlich habe ich die Symptome. Deshalb auch als Hypochonder bei der Hausarztpraxis bekannt.
Jetzt zum aktuellen Problem: Ich hatte als Kind immer Verstopfung und von 2014-2019 immer mal wieder bisschen Blut im Stuhl (Schleim immer). War bei vielen Ärzten/Heilpraktiker. Wollte eine Darmspiegelung machen die ich wegen großer Angst wieder abgesagt habe. 2019 wurde ich schwanger und das Thema war vergessen. Hab dann nur noch unregelmäßig meinen Stuhl "angeschaut" und keine Blutspuren mehr gesehen.
Im April dieses Jahr hatte ich eine starke Magen-Darm Grippe (die ganze Family) und danach immer stärke blähungen (unterleibsschmerzen die bis in die Hüfte ziehen), bekam dann Probiotika und dann wurde es besser. Dann plötlich habe ich gesehen dass mein Stuhl rötlich war (beim kurzen hinsehen) mir erst nichts gedacht und bin dann doch zur Ärztin, die meinte vorsichtshalber einen ifobt test machen, aber sie meitne da kommt eh nichts raus, sie kennt mich ja.
Und siehe da, dieser war leicht erhöht (11). Ich voll in Panik geraten wegen meiner Angst vor der Darmspiegelung, meine Ärztin meinte ein MRT reicht. Im Krankenhaus angerufen, der Arzt dort meitne CT wäre besser.
Einige Tage später meinte meine Ärztin sie würde noch gerne auf Calpotectrin testen. Auch dieser war leicht erhöht (100). Plötzlich meinte meine Ärztin eine Darmspiegelung wäre ihr lieber um die Schleimhäute zu betrachten. Normales Blutbild (CRP, Hämaglobin usw) und Stuhltest auf Bakterien war dann alles unauffällig. Allerdings wurde meine Angst wieder stärker. Kann an nichts mehr denken, hab Panik usw. Hab jetzt auch mehr Bauchkrämpfe (vor allem Hüftschmerzen), auch wieder nach Jahren bissl Blut und Schleim auf dem Stuhl und weicheren Stuhlgang.
Jetzt nach knapp einem Monat bin ich zu einem sozialpsychologischen Dienst. Die Dame war sehr nett, hat mich beruhigt und meitne es wäre mein Körper und das Propofol nicht wäre nicht ohne Komplikationen, ich solle der Internistin alle Fragen stellen die mir helfen würden dass ich die Darmspiegelung machen würde. Haben also die Fragen zusammengestellt und bin nun gestern zu der Internistin. Diese ging überhaupt nicht auf meine Sorgen ein, meinte bei meinem Befund müsste man sogar noch eine Magenspiegelung machen (in mir stieg noch mehr Panik hoche!). Ich fragte warum und sie meitne bei einem positiven ifobt test macht man immer beides, da das Blut auch von weiter oben kommen könnte. Meine Hausärztin hat davon vorher noch nie was erwähnt. Heute auf Nachfrage meitne sie "ist doch wunderbar wenn sie kostenlos noch mehr untersuchungen bekommen".
Als ich außerdem der Internistin meine Angst vor dem Propofol erzählte (wegen niedrigen Blutdruck, niedrigen CHE-Wert, weil ich vor dem schlafen immer gefühlt Atemaussetzer habe und überhaupt Angst habe das Propofol nicht zu vertragen oder nicht mehr aufzuwachen) meinte sie "dann wird der Kopf überstreckt und dann geht das meist wieder".
Die Internistin hätte den Verdacht auf colitis ulcerosas und die Magen-Darmspiegellung wäre am 9.September. Als ich fragte ob das nicht zu lang wäre (erst ist sie im Urlaub, dann ich) meitne sie "klar, man weiß nie wie die Entzündung alles im Körper macht". Wollte noch mehr fragen um meine Ängste zu beruhigen aber sie meitne dass kann man alles nach der Spiegelung machen.
Jetzt bin ich total durcheinander. Eine Darmspiegelung hätte ich wahrscheinlich machen lassen wenn ich meine Fragen beantworten hätte bekommen. Und jetzt käme auch noch eine Magenspiegelung dazu. .Ich weiß im moment nicht was ich machen soll. Außerdem habe ich schon seit 5 Wochen eine Erkältung und hab jetzt ein starkes Antibiotikum bekommen und keiner weiß ob man das meinem Krankeitsverdachte einnehmen soll "wird schon nichts machen".
Wollten jetzt eigentlich in 2 Wochen in den Urlaub fahren wo wir uns alle schon seit 1 Jahr drauf freuen
😂😂😂
Vielleicht hat einer ähnliche Erfahrung oder kennt solche Ängste und kann davon berichten. Würde mich so freuen

07.08.2026 x 2 #1


5 Antworten ↓

Nici1975
@Larry89 mir geht es gerade genauso wie dir. Ich hatte meine erste Darmspiegelung vor zwei Wochen bei mir wurde auch Blut gefunden im Stuhlgang. Bei mir wurden leider Polypen festgestellt bei meiner Darmspiegelung, die sie so nicht entfernen können nur mit speziellen Geräten und dafür muss ich eine nacht im Krankenhaus bleiben. Ich hatte auch letzte Woche mein Vorgespräch dafür und der Arzt hat mir auch gesagt, dass er noch mal diese Spiegelung macht um alle Polypen zu entfernen und dann auch mal einmal eine Magenspiegelung machen möchte und dann sicher zusehen, dass das Blut nicht aus dem Magen kommt. Glaub mir, ich habe auch panische Angst und seitdem Dreh ich völlig am Rad esse kaum noch und bin angespannt..

x 1 #2


A


Angst vor Darmspiegelung Darmprobleme etc

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Panda4
Ihr tut mir so richtig leid wenn ich eure Zeilen lese 😔. Ich denke das nur solche Untersuchungen schlussendlich Sicherheit bringen . Denn dafür sind solche da. Natürlich gibt es schöneres und angenehmeres aber nach der Untersuchungen weis man mehr und kann danach behandeln. Ich drücke euch beiden von Herzen beide Daumen und wünsche euch viel Kraft für die Untersuchungen🍀👍

x 2 #3


Andrilg
@Larry89 Ich hatte auch schon eine Kombination von Magen- und Darmspiegelung. Die Ärzte sind da meistens eher sparsam mit der Beruhigung vorher. So von wegen: erst mal schauen und dann erst reden. Für Angstpatienten ist das natürlich der Horror. Im Vorfeld malt man sich schon in allen Bereichen das Schlimmste aus und versucht schon Gründe zu finden alles nicht machen zu lassen. Allerdings wäre das ebenso nicht hilfreich, da gerade die Darmspiegelung schon Probleme beheben kann (durch Entfernung der Polypen) bevor diese entarten können. Wenn du jetzt kneifst wirst du bestimmt danach wieder daran denken was man eventuell gefunden hätte……

x 1 #4


Burn
Also auch wenn es meistens nicht zur Beruhigung führt die Untersuchungen sind überhaupt nicht schlimm.
Bitte nutzt als Angstpatient die Möglichkeit einer kurzzeitnarkose das erspart euch so viel.
Zack ist es vorbei
Als Hinweis zum propofol es ist nicht richtig das dies so gefährlich ist. Was macht euch denn daran Angst bzw Liebe/r TE?

Übrigens gibt es auch Alternativen dazu. Musste ich nutzen wegen einer Nussallergie und in dem Zeug ist als Trägerstoff Erdnussöl. Wenn das die Bedenken sind dann sag einfach du bist Allergiker und gib das auf dem Bogen an. Du bekommst garantiert dann etwas anderes und fertig ist der Lack

Ansonsten ich muss ganz ehrlich sagen das unangenehmere war im Vorhinein das abführen. Ich möchte damit keine neue Angst schüren sondern nur Tipps geben. Hohl dir gerade wenn du zur Verstopfung neigst movicol aus der Apotheke. Es regt den Darm an und macht den Kot weicher. So kannst du schon vor dem eigentlichen Termin mit Abführmittel deinen Körper entlasten.
Esse schon die Woche über eher leichtes. Keine Rohkost kein Salat etc.
Eher Kartoffelsuppe gedämpfte leichte Sachen

x 1 #5


Micholilu
Hallo 🙋‍♀ ich hatte schon beides und auch mehrfach. Ich kann dir sagen nicht schlimm. Ich hatte diese Untersuchungen immer ohne jegliche Betäubung oder Beruhigung. War alles auszuhalten. Denn ich hatte immer Angst vor Narkose. Nach meiner Notfall Operation vor ein paar Wochen, juckt mich jetzt auch die Narkose nicht mehr.

#6






Mira Weyer
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