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201626.11




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Ich denke, das unsere Krankheiten einen Kampf jeden Tag aufs neue bedeutet.
Ich hab auch seither immer mal wieder so ganz kurze 'Blitze' in denen ich mich sehr ängstlich fühle, keine Ahnung woher oder wieso. Gerade eben beim Fernseh gucken wieder

PrinzessinLilliefee hat geschrieben:
Naja zumindest ist mir klar geworden, dass es doch das ein oder andere gibt an dem wir in unserer Ehe noch arbeiten müssen....


Inwiefern meinst du das? Was ist dir denn seitdem Rückfall aufgefallen?



Vonnie

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  26.11.2016 23:48  
Es gibt einfach Dinge die mich stören bzw. die besser laufen könnte, die ich aber noch nie so konsequent angesprochen habe.

Gestern haben wir mal über das Eine oder Andere gesprochen.
Ich benötige einfach deutlich mehr Nähe, Aufmerksamkeit und Zärtlichkeiten als mein Mann...



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  27.11.2016 02:06  
Es gibt denke ich immer Dinge die besser laufen könnten. Es kommt darauf an, wie sehr es einen stört. Aber wenn du mit deinem Mann offen darüber reden kannst, ist die Basis ja schon mal da.
Das ist bei vielen Männern so. In unserer Beziehung bin ich zb diejenige, die mit weniger Zärtlichkeit auskommt. Aber das wusste er von Anfang an das ich so bin. Da haben wir zum Glück keine Probleme.





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  28.11.2016 20:10  
Hey @Vonnie006

Ehrlich gesagt, neige ich auch in den Phasen in denen es mir weniger gut geht, sehr stark auf das negative zuschauen und auch vieles schlecht zu reden.

Ich glaube, dass ch meine persönliche Unzufriedenheit auch zu stark auf ihn übertrage.

Kennst du das Gefühl?



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  28.11.2016 21:46  
Huhu @prinzessinlilliefee,

Ja das kenne ich sehr gut. In solchen Zeiten stimmt einfach gar nichts.
Wie gehts dir denn aktuell? Nimmst du das AD noch weiter?





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  28.11.2016 22:51  
Ich habe mich entschieden das Medikament erstmal weiter zu nehmen.
Mir geht es zwar schon wieder deutlich besser aber ich merke, dass meine Psyche gerade ein zartes Pflänzchen ist.
Ich kämpfe wieder gegen die Angst vor der Angst Problematik. Ich schone mich jetzt erstmal und arbeite an meiner Verfassung.
Mal sehen, was mein Therapeut nächste Woche sagt.

Wie geht es dir?



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  29.11.2016 01:47  
Das klingt nach einem guten Plan.

Mir geht es heute den ersten Tag deutlich besser. Hab morgen wieder Therapie, da bin ich immer etwas angespannt weil ich über 50 km einfach fahren muss, und jedes mal mich vorher schon beängstigt das ich insgesamt 3h 'durchhalten' muss was PA, Anspannungen und unwohlsein betrifft. Das ist immer mein größtes Problem.



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  13.01.2019 20:59  
Hallo ihr Lieben,
ich bin so froh, dass ich euch gefunden habe. Es geht mir echt schei. und ich weiß nicht mehr weiter. Ich halte mich für vollkommen verrückt und bin froh, dass ihr das gleich auch durchmacht.
Ich habe im Jahr 2006 eine Bankasúsbildung gemacht. Schrecklich. Ich wusste seit dem ersten Tag, dass ich das eigentlich nicht will, hab es aber mit Mühe und Not durchgezogen, da ich auch so Angst hatte zuzugeben, dass ich es nicht geschafft hab. Nach der Ausbildung ging es mir abgrundtief schlecht und ich habe gemeinsam mit AD und Therapie mich wieder ins Leben gekämpft. Habe Lehramt studiert und bin nun soooo froh in meinem Job. Genau das Richtige. Nach dem Referendariat habe ich meinen Freund kennengelernt. Habe erst einen Rückzieher gemacht, mich beim zweiten Versuch aber dann doch drauf eingelassen ( ich war 28 und es war mein erster richtiger Freund). Habe es vorher nie geschafft mich zu binden und hatte das Gefühl mich auf niemanden einlassen zu können. Nach Außenhin war ich immer die coole, aber sobald sich jemand etwas festeres gewünscht hat, hab ich alles beendet.
Nunja, endllich hatte ich meinen Freund und wir sind nach 6 Monaten auch zusammengezogen. Ich war schwer verknallt und mir sicher, dass ich nun endlich alles in meinem Leben erreicht habe und ich einfach nur glücklich sein konnte. Es war ein tiefes Vertrauen da und zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich mit gutem Gewissen sagen, dass das der Mann ist mit dem ich alt werden wollte. Ich konnte mir vorstellen Kinder zu bekommen. Er gab mir so eine große Sicherheit. Als wir dann zusammengezogen waren kamen dann plötzlich die Gedanken: "Ist er wirklich der richtige? Um den nächsten Schritt zu machen musst du dir schon 100% sicher sein." Also hab ich angefangen zu überlegen, ihn mit anderen verglichen und im Prinzip nur auf die schlechten Seiten geschaut. Hinzukommt, dass ich ein großer Sparfuchs bin und er halt nicht. Das hat mich immer ein wenig geärgert.
Der Gedankenkreis ging los und ich war kurz davor nach einem Panikanfall die Sache zu beenden. Ich habe wieder Kontakt mit meiner Therapeutin aufgenommen, da ich der ansicht war, dass ich die Beziehung beenden muss, um nicht wieder in ein Loch wie bei meiner Ausbildung zu fallen, in dem ich alles nur aushalte. Sie sagte mir es liegt nicht an meinem Freund, sondern an den Ängsten und der Art und weise wie ich mit meinen Gedanken umgehe. Der Arzt, dem ich mein Problem geschildert habe hat die Gedanken der Therapeutin bestätigt.
Nunja, es folgte die nächste Panikattacke. Und zack war das Gefühl weg. Ich fühlt mich von einer auf die andere Minute distanziert und dieses "ein leben lang zusammen bleiben" machte mir nur noch Angst.
Nun sind wir 4,5 Jahre zusammen und ich habe das Gefühl ich dreh durch. Therapie bringt nichts und ich bin kurz vor der Trennung, da ich es nicht mehr aushalte. Er liebt mich immer noch soooo sehr und würde alles für mich tun. Wir wollten ein Haus bauen, waren beim Architekten, aber dann ging wieder nichts mehr. Ich sehe mich nicht in der lage ein Haus zu bauen. Alle sagen, dass wir so gut zusammenpassen. Ich weiß zwar, dass ich nicht auf andere hören sollte, sondern auf mich, aber das ist schwierig. Wenn ich ihn sehe, dann denke ich manchmal einen besseren Papa für meine Kids kann ich mir nicht wünschen. Aber ich schaff es einfach nicht.
Sorry, dass ich soooooo lange geschrieben habe, aber es musste mal raus. Vlt mag ja jmd antworten. Ich würde mich freuen.
Bin echt verzweifelt, LG



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  19.02.2019 20:22  
Liebes Forum,

ich dachte, ich schaffe es alleine und ich kann es verdrängen, aber meine körperlichen Symptome werden akuter. Ich würde mich gerne zu euch dazugesellen und euch von meiner Situation erzählen. Ich leide etwa seit Sommer auch an ROCD, zumindest glaube ich das, weil ich schon 2 Mal in Therapie war wegen Zwangsgedanken, doch diese Gedanken sind neu.
Das erste Mal bekam ich Angst, als ich nach einem Konzert voller Adrenalin war und meinen Freund nach einer Woche wieder sah und mich nicht angemessen gefreut habe. Ich hatte mich ein paar Tage früher, auch sogar etwas entlieben wollen, weil ich ihn oft stark vermisste (Wochenendbeziehung)und meine berufliche Situation darunter litt. Das war aber am nächsten Tag gegessen. Dann ein paar Wochen später, bekam er einen festen Job 4h von unserer Wohnung entfernt und ein Umzug in diese entfernte Stadt steht an. Seitdem ist dieses Gefühl ihn nicht genug zu lieben da, weil es ernster wird.(obwohl wir schon zusammenwohnen, demnächst heiraten und Kinder kriegen wollen) Am Anfang habe ich noch gedacht, es wird verschwinden, manchmal bekomme ich es ignoriert, aber es schleicht sich immer öfter herbei und ich quäle mich mit Übelkeit und Kloß im Hals, sowie einem Mega schlechtem Gewissen. Ich schaffe es nämlich einfach nicht mit ihm zu reden und habe doch das starke Bedürfnis. Ich will ihn nicht verletzen und wie sollte er das verstehen?Der neue Mietvertrag ist schon unterschrieben. Denn ein Teil von mir möchte das und ein anderer Teil nicht. Ein Teil will für immer mit ihm zusammen sein, ein anderer Teil will nur Freiheit. Ich genieße unsere Küsse und die Berührungen, nur im Bett klappt es nicht und mein furchtbares Gefühl und die Angst, dass meine Zweifel berechtigt sind und ich mich trennen muss, machen mich fertig. Wäre dieses Gefühl nicht, würde mir die Liebe zu ihm reichen, ich will keinen anderen. Und dann wieder die Angst, dass es nur die Angst vorm Alleinsein ist.
Danke für alle die es gelesen haben. Ich wünsche euch allen einen zufriedenen ruhigen Kopf und gute Gefühle



Mira Weyer

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