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Christine4070
Ich hoffe es so sehr, dass ich wieder komme und besser mit meinen Ängsten umgehen kann. Das sie ganz weggehen, erwarte ich schon gar nicht mehr. Aber sie bewältigen zu können, sie vielleicht auch mal einfach vergessen und zur Seite schieben zu können, das wäre wunderbar. Einfach ein normales Leben führen.

25.01.2021 16:39 • #21


Flame
Ich habe vier Aufenthalte in einer psychosomatischen Klinik und zwei Psychiatrieaufenthalte hinter mir.

Kann sagen,dass es ganz normal ist,dass man vorher (oder auch schon bei dem Gedanken daran) nervös wird.
Schliesslich weiss man nicht so genau, was einen erwartet.
Es ist nicht ganz einfach,diese Unsicherheit (die sich zu den täglichen Symptomen gesellt) auszuhalten.

Von manchen Aufenthalten habe ich sehr profitiert aber einen habe ich auch abgebrochen.
Aber selbst der "abgebrochene" Aufenthalt hat mich im Endeffekt weitergebracht.

26.01.2021 14:30 • #22



Wie überwinde ich die panische Angst vor Klinik und Reha

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juwi
Ich muss morgen für einige Zeit (mind. 2 Wochen) in die Psychiatrie und dreh schon wieder voll am Rad. Angggsssssst!
Magen und Darm spielen wieder verrückt... und ich hab' so Angst vor den Mitpatienten, ich bin ja sonst immer ganz allein und keine Menschen mehr gewohnt.

14.02.2021 09:55 • #23


kritisches_Auge
Wir sind nach wie vor für dich da.
Welches Ziel soll in der Psychiatrie erreicht werden?

14.02.2021 10:56 • #24


Acipulbiber
Zitat von juwi:
Ich muss morgen für einige Zeit (mind. 2 Wochen) in die Psychiatrie und dreh schon wieder voll am Rad. Angggsssssst! Magen und Darm spielen wieder verrückt... und ich hab' so Angst vor den Mitpatienten, ich bin ja sonst immer ganz allein und keine Menschen mehr gewohnt.



Das kann ich sehr gut nachvollziehen,
Ich hatte mir vor einer OP auch sehr lange vorher Gedanken darüber gemacht, wie ich es aushalte mit fremden Menschen in einem Zimmer zu liegen, weil ich sehr gerne alleine bin.
Das hätte ich mir sparen können. Meine beiden Mitpatientinnen tickten ähnlich wie ich. Also alles gut.

Ich wünsche Dir, daß Du ähnliches berichten kannst.
Alles Gute für Dich

14.02.2021 11:23 • #25


juwi
Hallo, ihr Lieben,
seit gestern Nachmittag bin ich wieder zuhause. Der Aufenthalt hat mir gut getan. Die 3 Zimmergenossinnen, die ich in den knapp 2 Wochen hatte, waren ganz okay, aber ich bin doch froh, wieder alleine in meinem Schlafzimmer schlafen zu können. Ich bin in der Klinik sogar mein Herzrasen und die restless legs (!) losgeworden. Sonst bin ich noch nicht ganz auf der Höhe; mir ist oft schwummrig und die Konzentration lässt zu wünschen übrig. Aber ich habe kaum mehr negative/pessimistische Gedanken und bin mehr im Hier und Jetzt, mit viel mehr Antrieb. Uuuuund ich wurde von einem zuckersüßen jungen Arzt betreut
Ach ja, und in die Tagesklinik kann ich in etwa 2 Wochen. Sie lässt sich mit den Esketamingaben vereinbaren. Die Reha muss ich noch einmal verschieben, weil die Esketamintherapie ein halbes Jahr lang geht.

27.02.2021 09:01 • x 2 #26


juwi
Vergessen zu schreiben: Es gab auf der Station noch jemand Zweites, der neu auf Esketamin eingestellt wurde, einen Mann in meinem Alter. Wir haben Nummern ausgetauscht, um in Kontakt zu bleiben

27.02.2021 09:19 • x 2 #27


juwi
Seit vergangenem Mittwoch bin ich in der Tagesklinik. Ist sehr anstrengend für mich, aber gut.

Gerade eben • #28




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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf