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Grille
Gast

Ich hab' über ein anderes Forum hier her gefunden, bin ganz neu hier.

Leider darf man auf diesen Thread dort nicht antworten, aber es ist ja ein generelles Thema.

Ich hab' auch ganz viele Jahre nicht nur an sich erfolglos Psychotherapie gemacht, sondern in der Form, dass es hochgradig schädlich war. Meine Erkrankung hat sich massiv verschlechtert; sozial, finanziell, beruflich, körperlich - kurz und gut alle Bereiche betroffen - ging es sehr schnell und steil bergab.

Ich habe diese vielen Jahre analytische/tiefenpsychologische Psychotherapie überlebt. Das kann man so auf den Punkt bringen. Statt dass diese Therapieform geholfen hätte, wurden Gehirn, damit Psyche und letztlich auch Körper absolut überfordert und ausgebrannt, die letzten Ressourcen brachen weg. Auch Therapeutenwechsel innerhalb dieser Therapierichtung psychoanalytisch bzw. tiefenpsychologisch machten keinen Unterschied. Es wurde nur die Person ausgewechselt, die mich mit dem von Anfang an unbrauchbaren Therapiewerkzeug einer aufdeckenden Psychotherapie immer weiter geschunden und gequält hat.

Im Laufe der Jahre habe ich die Vorurteile gegenüber der VT oft gehört, vornehmlich verkündet von Therapeuten und Patienten, die den analytischen, tiefenpsychologischen Schlen angehören und vielfach von Gesprächstherapeuten....

Ich kann dazu nur sagen: GLAUBT DAS NICHT!
Das sind altbackene Vorurteile, die von Leuten rumgeschwätzt werden, die die VT gar nicht richtig kennen, sie vielleicht nie begriffen haben und die nur pauschale Annahmen runterbeten.

VT mutet einfach an, aber man sollte sich davon nicht täuschen lassen. Das ist genial in sich und man braucht, bis man den hohen Wert dieser einfachen, aber genau deshalb auch so genialen Therapieform erkennt.

Nachdem man mich in den herkömmlichen, altbekannten Therapieformen (psychoanalytische Therapie) regelrecht in eine verknöcherte, ständig grübelnde, verkrampfte, sich permanent selbstzerfleischende Person verwandelt hat, die ich vorher nie war, hab' ich in der VT meine Spontanität zurückbekommen. Das Leben macht mir wieder Spaß! Vom Suizid aus lauter Verzweiflung bin ich schon lange weit weg. Beruflich hab' ich mich wieder eingefunden. Es geht aufwärts!!

Es ging mir zusehens besser, zusehens konnte ich wieder mehr, alte Ko mpetenzen wurden wieder ausgegraben, neue hinzuerworben.

Die VT hat mir das Leben gerettet und nicht nur das, sondern in erster Linie auch die Lebensqualität. Diese Therapie gibt es in vielen Ausprägungen, sie ist ein so großer Reichtum, bietet soviele Hilfestellung, soviele Ansätze und einfach pragmatische Hilsmittel für den Patienten und auch für die Patienten.

Nur über Probleme reden, bringt gar nix, man braucht auch ein Training für neues Verhalten, neues Denken und neues Fühlen.

Die ganzen Vorurteile über VT sind Quatsch. Grade in den letzten Jahren/Jahrzehnten sind neue Entwicklungen in der VT zu verzeichen, die die VT von der einstmaligen Dressurtherapie zu einem hocheffektiven Behandlungsverfahren gemacht haben, dass den Menschen in seiner Gesamtheit sieht und behandelt.

Die 3. emotionale Welle mit kogntiver VT, DBT, Schematherapie verbessern die Lebensqualität enorm, es gibt noch viele andere neue Ansätze für Depressionen, Zwänge, Ängste usw..

Ganz tolles Beispiel z.B auch für die Provokative Therapie nach Frank Farelly:

Damit z.B. habe ich meine Suizidalität überwinden können, ebenso viele depressive und ängstliche Denkmuster aushebeln können, ergo sind die Gefühle anders geworden, weniger Belastung macht mehr Kraft, also flutscht das Leben wieder, also macht's Spaß, also will man leben.

Auch für Traumapatienten, die unter massiven Ängsten leiden, gibt's gute VT-Ansätze, z.B. auch EMDR und viele andere.

Die VT arbeitet sehr wohl auch an den Ursachen, aber sie hört dort eben nicht auf und sie kann auch dann helfen, wenn man die Ursache nicht finden kann. Sie kann viel mehr als nur nach den Uraschen suchen, es geht weit darüber hinaus, was ich dort als Hilfe bekam als in allen anderen Therapieverfahren aus den anderen Richtungen!! Aber die VT arbeitet anders, arbeitet auch anders auf und wie sie arbeitet kommt der Neuroplastizität des Gehirns entgegen, während andere Therapieformen da oft gerade falsch ansetzen. Aber Sigmund Freud hatte eben keine fMRT-Geräte und heute haben wir die und die Forschung innerhalb der VT schaut sehr genau hin, was wirksam ist und was nicht.

Diese ganzen Vorurteile über VT kann man wirklich abhaken und vergessen.


Das hat vielleicht vor 20, 30 oder 40 Jahren gestimmt, heute ist das alles anders. Wenn man mit VT wirklich nichts erreicht, liegt's oft an fehlender Passung oder auch daran, dass man halt bei einem schlechten VTler ist, manchen mangelt es an Erfahrung. Solche Schwierigkeiten kann's geben und man sollte eine Therapie, die einen nicht weiterbringt oder einen schädigt, ständig überfordert auch dann abbrechen.

Aber ich kann nur dringend raten, es mit einer VT zu versuchen. Wenn man was nicht versteht, nachfragen, sich alles genau erklären lassen und Kritik vorbringen, wenn etwas nicht gut bei einem ankommt.

Ein guter VTler wird darauf eingehen und Antworten haben, die weiterbringen.

Für mich war's der Sechser im "Lebens-Lotto"! Und wie gesagt, ich habe diese anderen Therapieformen zur Genüge ausprobiert und mich damit ru mgeplagt, bis ich fast tot war. Erfolglos und am Ende schwer geschädigt blutend da rausgekrochen. Wieder zusammengeflickt nach den Fehlbehandlungen hat mich ein VTler und es war haarscharf.

Die psychodynamischen Therapieschulen, also die psychoanalytische und die tiefenpsychologische kommen hochintellektuell daher, es rankt sich darum ein Mythos, das wird alles toternst genommen und mit Riesenseriosität verkauft, ins Philosophische gezerrt und die VT als einzig für Blöde geeignet dargestellt....Ich kann nur sagen, dass sowas nur jemand vertreten kann, der zu dumm ist, um die VT in ihrer Methodik zu b egreifen bzw. der sie gar nicht wirklich kennt. Die VT ist eine clevere Therapieform, auch wenn sie auf den ersten Blick reichlich plump anmuten kann. In diesem Sinne: Alles Gute und viel Glück bei der Therapieplatzsuche!

PS Vielleicht kann man im genannten Thread ja mein Posting auch reinkopieren, dann können Interessierte auch gleich einen Live-Erfahrungsbericht dazu lesen, von jemandem, der mehrere Therapieverfahren gemacht hat, ursprünglich Anhänger der anderen Therapieform war und das Lager gewechselt hat, weil er die VT für die absolut überlegene Therapieform hält und vor allem auch für die schonendere.

Ich denke, wer wirklich krank ist, will eine Therapieform, die ihm schnell Entlastung bringt, dann ist die VT erst recht zu empfehlen. Es ist keine "Oberflächen-Therapie", sondern ein guter VTler wird sehr umfassend seinen Job bei einem machen. Was man dadurch gewinnt, ist der Jackpot im Leben. Aber wie gesagt, es hängt von der Qualität des VTlers ab, der muss nicht alt sein, sondern auch grade die "jungen Wilden in der VT" machen heute oft den Topjob, muss man jeden einzeln testen, und von der eigenen Mitarbeit.

Ich kann's wirklich nur empfehlen und zwar nahezu uneingeschränkt.

Ein herzlicher Gruß

Grille

20.06.2023 x 1 #1


61 Antworten ↓
G

Grille
Gast

Zitat von prinzessin22589:
Um aufs Thema zurück zu kommen, es tut mir leid für dich, dass deine therapieerfahrung so schlimm war. Ich kann nicht nachvollziehen, warum du vor deiner VT zu negative aussagen zur VT gehört hast, mir sind solche jedenfalls nicht begegnet. Und ich kann nur wiederholen, für jede Person ist etwas anderes richtig. Und das du jetzt in der VT deine richtige und wirkungsvolle Therapieform gefunden hast ist doch super. Wieso kannst du dich nicht einfach darüber freuen ohne alles andere zu verteufeln. Du bist du und jemand anders ist jemand anders. Was mir allerdings auch wirklich unbegreiflich ist, warum du so häufig immer wieder die selbe Therapieform gemacht hast obwohl sie dir nicht hilft. Ein bisschen Eigenverantwortung gehört ja schon dazu. Beide Therapieformen haben ihre Berechtigung und führen zu Ergebnissen. Ob und für wen was passt muss jeder für sich sehen.


Warum man so lange da drin bleibt?

Weil man ständig manipuliert wurde, weil einem ständig diese Vorurteile über die VT eingebleut hat. Immer wieder haben Psychoanalytiker zu mir gesagt, VT wäre nur eine oberflächliche Therapie, eine Verhaltensdressur. Wortwörlich hat mir eine Analytikerin gesagt:"Verhaltenstherapie bringt überhaupt nix. Wenn Sie das machen, können Sie Psychotherapie gleich ganz bleiben lassen!" usw...Ich könnte x solcher wortwörtlichen Zitate aus Analytikermund nennen. Die psychodynamisch arbeitenden Therapeuten haben sich von jeher als was Besseres betrachtet und haben die VT arrogant von oben runter belächelt. Und das ging genau bis zu dem Zeitpunkt, wo die VT-Therapeuten schwerkranke Patienten erfolgreich behandelt haben, an denen die anderen Therapieschulen sich die Zähne ausgebissen haben.

Warum ich mich nicht einfach freuen kann?

Weil diese Therapieverfahren und zugehörigen Therapeuten mein Leben ruiniert haben. Für andere, die das in einem Forum lesen, ist es eine Randnotiz, das geht zu einem Ohr rein und zum anderen raus. Es ist schneller vergessen, als es gelesen wurde. Aber ich muss mit den Folgen und mit den Verlusten leben und daher hab' ich jedes Recht, mich darüber zu beklagen und gegen diese verantwortunglose Vorgehensweise in diesen Therapierichtungen vorzugehen.

Die Kritik an der psychoanalytischen Therapie ist seit den 1980igern weltweit ein Riesenthema in der Psy-Szene gewesen. Die Analytiker haben dies immer abgetan. Hintergrund dafür vermutlich die eigenen wirtschaftlichen Interessen und Narzissmus.

Aber wenn man heute hinschaut, dann verdichten sich die Hinweise darauf, dass man es mit einer Therapieform zu tun hat, die nur einer ganz eng eingrenzbaren Patientengruppe helfen kann und allen anderen schadet sie z.T massiv oder ist einfach nicht wirksam, was gleichfalls ein Schaden bedeutet, weil Kraft und Zeit und Geld in eine unwirksame Therapiemethode fließt, die dann für den Gesundungsprozess verloren gehen.

So schön es auch für einzelne ist, wenn ihnen geholfen wurde, aber diese Erfolge hätten sie auch in anderen Therapieverfahren erreichen können und meistens sogar noch mehr. Und wenn eine Methode vielleicht 100 Menschen hilft, aber dafür 1000 andere kaputt macht, dann ist sie für mich eine zu gefährliche, um sie auf dem Markt zu lassen.

Es wird von immer mehr modernen Forschern so gesehen, dass viele Grundannahmen der PA nicht bewiesen sind und z.T. auch nicht stimmen und sie ist - nach meinem Dafürhalten - ein Auslaufmodell in der Psychotherapie. Aber davon erzählt einem kein Analytiker was. Und für schwerkranke Patienten geht das nicht, dass sie sich noch überall Infos suchen müssen usw. Ich hätte nicht die Kraft dafür gehabt und es war ohnehin egal, weil wenn eine Klinik im Hintergrund ist, die eine Therapieindikation für ein Verfahren festgelegt hat, lehnen einen die anderen Therapeuten ab, mit der Begründung, dass sie nicht anbieten, was der Indikation entspricht. Ich bin weder blöde, noch unselbständig, aber man wird da so eingesponnen, manipuliert und unter Druck gesetzt, immer wieder beschwichtigt, irgendwelche Erklärungen vorgeschoben, dass man da nicht mehr rauskommt. Der Hintergrund ist einfach: Die sind überzeigt von ihrer Methode, glauben dran, dass sie den Patienten das Bestmögliche angedeihen lassen und so wird's dann vermittelt. Kein lablier, hochsuizidaler Mensch ist in der Lage, sich da noch rauszustrampeln, dafür ist er längst zu abhängig geworden von therapeutischer Hilfe. Es haben halt nicht alle Patienten nur ein paar kleine Probleme oder einzelne Symptome, sondern manche sind halt totkrank.

Genau die hat man früher aufgrund der hohen Stundenzahl und Frquenz in PA geschickt. Heute weiß man, dass bei Traumapatienten und sehr labilen Patienten PA, abgesehen von Traumatherapien der neuen pa Therapie, kontraindiziert sind, weil die Gefahren und Risiken für diese Patienten viel zu hoch sind und eine massive Verschlechterung zu erwarten ist.

Früher galt die PA als die Elite-Therapieform. Im Laufe der Zeit stellt sich raus:

Nicht bei Borderlinern, nicht bei PTBS, nicht bei komplexer PTBS, nicht bei Schizophrenen, nicht bei Zwängen, bei Angststörungen ist VT indiziert....

So geht's jeden Tag weiter. Ich bin mal gespannt, wo die PA, die einst davon ausging, dass sie alles, was überhaupt heilbar ist, heilen könnte, am Ende noch als Anwendungsgebiete übrig hat?

Die PA wirkt auf's Frontalhirn und reduziert die frontale Kontrolle auf's limbische System. Bei allen psychischen Erkrankungen, die wir kennen, ist das aber höchst selten angebracht. Viele Störungsbilder brauchen aber eine Stärkung der frontalen Kontrolle und eine PA führt hier zu einer Verschlechterung.

Die Schwächung der frontalen Kontrolle führt dazu, dass Menschen impulsiv werden, dh fremd- oder autoaggressive Tendenzen verstärkt oder ausgelöst werden, die Menschen werden z.T. regelrecht arbeitsunfähig und lebensunfähig, verlieren damit wichtige psychische Funktionen. Es ist verheerend, was eine PA anrichten kann und so einfach, wie die Schäden herbeizuführen sind, sind die leider nicht wieder rückgängig zu machen.

Die PA und TP sind als mit Übertragung, Regression und aufdeckend arbeitende Therapieverfahren extrem riskant und schadensträchtig, viel mehr als die VT.

Die PA ist die Therapierichtung, die das größte Risiko für Therapieschäden hat, eben aufgrund des oben Gesagten.

Ich gönne jedem, wenn er zufälligerweise zu den wenigen Patienten gehört, die wirklich von einer PA profitiert haben, trotzdem kann man das nicht mehr so weiterlaufen lassen, dass eine solche Therapieform, die schon seit Jahrzehnten Menschen kaputttherapiert hat, kritiklos und verherrlichend dargestellt wird.

Für die meisten Patienten wird eine PA keinen Sinn machen, trotzdem werden Psychoanalytiker ihnen ihre Therapieform aufschwatzen, weil sie
a) meistens selber zu wenig darüber wissen, wie es um die neurobiologische Wirkung ihrer Therapieform bestellt ist und weil sie die Neurobiologie von Störungen nicht genau kennen, so wird es immer wieder passieren, dass Menschen die falsche Indikation gestellt bekommen und sich danach dann aber unglücklicherweise alle orientieren werden,

und
b)weil auch Psychoanalytiker und Tiefenpsychologen Geld verdienen müssen, oft nix anderes gelernt haben, keine Fortbildung machen und somit dann auch nie merken, dass sie auf einem veralteten Stand sind und daher auch recht ineffektive bis schädliche Therapien durchführen.

Um Ausreden, wenn's dann schief geht, sind sie auch nie verlegen. Man schiebt es auf den Patienten, auf Widerstände oder auf die Schwere der Erkrankung allgemein. Und damit sind die Leutchen dann fertig und beenden die entgleiste Therapie.

Es nützt leider den Patienten, die in diesen Therapien verheizt und geschädigt wurden, überhaupt nix, wenn ein paar andere von so einem pa Verfahren profitiert haben. Und wie gesagt, ich denke, dass die Patienten durchaus mit einer VT noch viel mehr hätten erreichen können als in einer PA. Die PA und TP sind in Wirklichkeit armseelige Therapien, die wenige Interventionstechniken haben, wenig Hilfen stellen, wenn echtes Kow-How bieten. Reine Mogelpackung mit hohen Risiken.

Die VT ist das ganze Gegenteil davon: Kommt nicht mit stolz geschwellter Brust daher und schwingt große Reden, sondern bringt Therapieerfolge.

Es kann letztlich jeder machen, was er will. Aber ich finde, eine echte Entscheidung in Eigenverantwortung kann Patient nur da treffen, wo die Karten offen auf dem Tisch liegen und auch die methodischen Mängel, die Schwächen, die Riskien benannt wurden, wo also die gesetzlich vorgesehene Aufklärung stattgefunden hat. Aber genau diese Aufklärungspflicht wird in der ps ychodynamischen Therapeirichtung von ganz vielen dazu missbraucht, ihr Verfahren als Goldstandard hinzustellen und von der VT ein düsteres Bild zu zeichnen.

Genau dieser Hetze und Fehlinfo möchte ich entgegentreten, damit es andere leichter haben, an eine wirksame Therapie zu kommen, als es mir gemacht wurde.

Ich bin unparteiisch in der Form, dass ich früher pro psychodynamische Verfahren war, nun, nachdem ich gesehen habe, was die "können" und wo ich weiß, wie ich kaputt gemacht wurde und das ich damit gar kein Einzelfall bin, sondern der Regelfall, bin ich klarer Gegner geworden. Und nachdem ich gesehen habe, was man mit VT erreichen kann, bin ich vom einstigen eher anti-vt eingestellten kritisch denkenden Menschen zum VT-Befürwirter geworden. Im Unterschied zu den meisten Therapiepatienten habe ich mehrere Verfahren kennengelernt und hab' mich aber auch mit den wissenschaftlichen Hintergründen auseinandergesetzt und wie sich herausstellte, kehren sich auch immer wieder ausgebildete Analytiker von ihrer Therapieschule ab, weil sie diese nicht mehr vertreten können.

PA-Patienten, bei denen es erfolgreich gelaufen ist, wissen das alles idR nicht und reagieren dann mit völligem Unverständnis, glauben , jemand zieht da das Therapieverfahren unbegründet durch den Dreck, das ihnen geholfen hat. Aber das ist ein sehr begrenzter Blickwinkel, der halt vieles unter den Tisch fallen lässt.

Die Wirklichkeit ist die, dass PA ein Verfahren ist, das aus grauer Vorzeit stammt, dass für eine andere gesellschaftliche Epoche mit einer anderen Sozialisierung entwickelt wurde, dass alle Modifikationen die eigentlichen Mängel innerhalb dieser Therapien nicht wirklich effizient aufheben, denn wenn sie das tun würden, wäre es inhaltlich keine PA bzw. TP mehr, und dass sie aufgrund ihrer Wirkung auf das Großhirn (insbesondere Fronatlhirn) leider bei vielen Menschen schwere Schäden auslöst bzw. verschlimmert und sich das 1 : 1 auf die psychische Verfassung der Betroffenen niederschlägt. Menschen suizidieren sich, gehen auf andere los, verelenden, landen im Messitum und und und....Das alles können Folgen von PA sein, weil sie die frontale Kontrolle auf's limbische System reduziert.

Kurz gefasst: Wenn PA bei der falschen Patientengruppe angewandt wird und das wird sie sehr oft, dann sind massive Verschlechterungen vorprogrammiert. Man würde meinen, das Analytiker das wissen. Tun sie nicht, viele wissen nicht, wie ihre Methode wirkt, viele wissen nix von Nebenwirkungen und Risiken von Therapie.

Sorry, für's Zutexten, aber vielleicht macht das jetzt klarer, warum hier in diesem Bereich endlich mal Klartext gesprochen werden sollte. Mir sind die Patienten und deren möglichst beste Versorgung im Gesundheitssystem wirklich wichtiger als die finanziellen Eigeninteressen der PA und TP.

Wer sich mit der Neurobiologie von psychischen Störungen befasst, sieht sehr schnell, dass die übertragungsfokusierten Therapieverfahren großer Schund sind und dass sie nur für ganz wenige Patienten überhaupt in Frage kommen können. Dargestellt werden sie immer noch so, als könnte man sich einfach ein Therapieverfahren aussuchen, das einem halt persönlich gefällt. Es ist nicht so beliebig, genauso, wie mir auch z.B bei einer Wirbelsäulenverletzung kein Hustensaft helfen kann, muss auch in der Psychotherapie die Behandlungsform zur Störung passen, damit sie helfen kann. Daher ist auch der Threadtitel so gewählt worden.

LG

10.06.2012 11:05 • #39


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Therapie hilft nur, wenn's auch die richtige ist!

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Christina

Christina
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Zitat von prinzessin22589:
Ich habe ehrlich gesagt noch niemanden erlebt, der eine eine psychoanalyse hereingequatscht wurde. Ganz im Gegenteil. Denn bei Ängsten ist VT einfach die Therapieform der wahl, daher ist deine Erfahrung was die Manipulation angeht eine echte Ausnahme.
Leider ist auch meinen Erfahrungen nach Grille keine exotische Ausnahme. Es gibt sowohl unter VTlern als auch unter Psychodynamikern reichlich Vertreter, die am jeweils anderen Verfahren kein gutes Haar lassen und die kraft ihrer Autorität als anerkannte Psychotherapeuten ihre hilfesuchenden Patienten verunsichern und ggf. schädigen. Bei mir war es anfangs so, dass ich an eine VTlerin geraten bin, in deren handwerklich schlechter Therapie (die Fehler kann ich heute beurteilen) sich meine Problematik vervielfacht hat. Ich beendete diese Therapie anlässlich meines Zusammenbruchs. Danach wurde mir von unabhängiger Seite zur Psychoanalyse geraten. Dort machte ich ähnliche Erfahrungen wie Grille, was die kritische Würdigung des Verfahrens und seiner Erfolge durch die Analytikerin anging. Mit dem "Argument", sie hätte dasselbe gehabt wie ich, sie sei durch ihre Psychoanalyse geheilt worden und VT sei nur Dressur, hielt sie mich bei der Stange. Wenn ich zweifelte, dann an mir. Und ich kenne nicht so ganz wenige, denen es ähnlich ging. Allerdings kann man sich in einer unsachgemäßen VT ebenso gut Therapieschäden holen wie bei einer unangebrachten oder fehlerhaften psychodynamischen Therapie. Verhaltenstherapeuten müssen nur früher der Krankenkasse gegenüber begründen, warum noch keine Erfolge da sind, so dass sie sich zwangsläufiger mit Evaluation befassen müssen.

Ich sehe die größte Schwäche psychodynamischer Verfahren darin, dass die Behandler systematisch überschätzt werden und dass nicht ausreichend Supervision geleistet werden kann, um die Methode für Patienten "sicherer" zu machen. In der VT wird m.E. die Bedeutung der therapeutischen Beziehung tendenziell unterschätzt, mindestens aber der Einfluss dessen, was in der Psychoanalyse als "Gegenübertragung" bezeichnet wird. Dafür hat die VT kein Konzept und packt es nur unter "Interaktion" - durchaus zum Nachteil so genannter "schwieriger" Patienten.

Zitat von Nyan:
bewiesenermaßen ist psychoanalytik als einzige therapieart positive langzeitwirkungen hat.
Hast du dazu eine konkrete Quelle?

Zitat von Nyan:
wahr ist, das für ausbildungskurse in verhaltenstherapie im gegensatz zur PA und TP als kompetenz ein einfacher abschluss des kleinen heilpraktikers genügt, für den widerum kein studium, sondern lediglich eine staatliche prüfung als HPPT notwendig ist. für die qualität der ausbildungsinhalte sowie der prüfung selbst gibt es keine gesetzliche betimmungen und pt heilpraktiker kann jeder werden, der 25 jahre alt ist und ein polizeiliches führungszeugnis vorlegt. das zwar nur am rande, jedoch gilt bei der auswahl eines vt-therapeuten vorsichtig zu sein und sich am besten ausschliesslich auf kassenzugelassene psychotherapeuten einzuschränken.
Wahr ist, dass man gegen Geld Kurse für alles mögliche belegen kann, dafür braucht man kein Heilpraktiker für Psychotherapie oder was auch immer zu sein. Und wenn man die kleine Heilpraktikerprüfung geschafft hat, darf man mit egal welchem "Psychotherapiekonzept" loslegen. Machen ja auch viele. Da wird munter Freud mit TCM gemischt, garniert mit so genannten energetischen Verfahren oder Quantenheilung. Ein HP, der einen Kurs in VT gemacht hat und evtl. sogar mehr darüber weiß als die Namen Pawlow und Skinner, wäre da schon ein Glückstreffer. Man sollte sich grundsätzlich einen psychologischen Psychotherapeuten suchen, am besten mit Kassenzulassung. Schon ärztliche Psychotherapeuten haben weniger Ausbildungsstunden in Psychotherapie als ihre Kollegen von der Psychologie, ein Heilpraktiker muss gar keine Ausbildung haben. BTW: Die Begriffe "Tiefenpsychologe" und "Psychoanalytiker" sind nicht geschützt, ein Psychoanalytiker, der nicht gleichzeitig psychologischer oder ärztlicher Psychotherapeut mit Fachkunde in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie ist, hat garantiert keine "anerkannte" Ausbildung.

Zitat von Grille:
zu den Risiken der pa Therapie bei Borderline-/Traumapatienten, bei denen sich die Risiken und Gefahren durch PA als so evident erwiesen haben, dass sie heute nur noch in ganz genau begründeten Fällen indiziert sein sollt. Welche seltsamen Fälle von PTBS bzw. Borderline das dann sein sollten, dazu wird nix gesagt. Ich persönlich kann mir keine vorstellen, weil das Behandlungsverfahren immer konträr zu dem ist, was diese Patienten brauchen.
Naja, man kann die Borderliner, die die DBT nicht packen, ja schlecht zum Notschlachten schicken... Ein kleines, aber wesentliches Detail der DBT ist, dass sie zwar hohe Erfolgsquoten hat, wenn man sie durchzieht, aber auch eine außerordentlich hohe Abbruchquote. Borderline und PTBS sind nicht dasselbe und man kann - rein rechnerisch - auf 126 verschiedene Arten ein Borderlinesyndrom haben... Da kann eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sinnvoll sein, klassische Psychoanalyse eher nicht, es sei denn, man könnte eine Psychoseneigung definitiv ausschließen (was schwierig wäre). Aber das gilt auch für imaginative Verfahren und für Hypnosetherapie.

Liebe Grüße
Christina

10.06.2012 21:24 • #53


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P
VT ist doch die klassische Therapieform bei Ängsten, daher ist es eher ungewöhnlich, das du was anderes gemacht hast. Ich habe mich bewusst gegen VT entschieden und eine Analyse gemacht und bin seit Abschluss gesund. Aber da alle Ursachen und Menschen anders sind, muss jeder für sich den richtigen weg finden.

#2


G
Ganz einfach:

Ich hatte damals nicht nur Ängste, sondern viele Symptome, auch mehrere Diagnosen und die Indikation wurde dann gestellt für Langzeittherapie in Form von Psychoanalyse. Ich hab' Jahre lang eingeredet bekommen, dass nur so eine tiefschürfende Therapieform helefen könnte. Weiteres Argument war die hohe Stundenzahl, die bezahlt wird, die hohe Frequenz. Man dachte, eine so kranke Patientin bracht eine engmaschige Therapie....Ich bin da reingedrängt worden, eben z.B. auch mit solchen Vorurteilen über VT gefüttert worden....

Dass die psychoanalytische Therapie bei PTBS (auch in der chronifiziert-komplexen Form) , die ja ebenfalls eine Angsterkrankung darstellt, nicht geeigent ist, weiß man heute. Und sogar heute wissen das viele Analytiker und Tiefenpsychologen nicht und gehen mit diesen Therapieverfahren auf schwerkranke Patienten los. Früzher war das nicht ganz klar, einige wussten es sicher schon, aber mehrheitlich wusste man es eher nicht.

Früher galten die Psychoanalytiker irgendwie als Elite der Psychotherapie. Tatsache ist, dass die schwersten Fälle der Psychotherapiepatienten heute bei den VTlern genommen werden und vielfach erfolgreich behandelt werden, wenn sie von anderen Therapierichtungen zuvor erfolglos behandelt wurden.

Ich habe lange Analyse gemacht, mehrfach gewechselt, kenne also viele Analytiker, und es war nie befriedigend, nur schädlich. Wenn ich was rückgängig machen könnte in meinem Leben, dann ständen diese Schrotttherapien ganz oben auf der Liste.

Wenn es Dir geholfen hat, ist das schön für Dich. Nachvollziehbar ist es für mich jedenfalls nicht. Ich wollte vor den Psychoanalysen sterben und danach wollte ich erst recht sterben. Es ist alles dadurch nur noch viel schlimmer geworden, als es schon war.

#3


P
Wiegesagt jeder ist anders. Ich sollte eigentlich VT machen wie das eben normal ist bei Ängsten. Ich wollte das nicht weil ich das nur als symptombehandlung gesehen habe und mir die Ursachenerkennung wichtig ist. Davon hatte ich nämlich bei meiner ersten Panikattacken keine Ahnung. Ohne Analyse würde ich mit Sicherheit jetzt nicht angstfrei leben sondern eben nur alles besser im griff haben. Daher sag ich ja, es kommt immer auf den Einzelfall an. Bei dir ist es eben nicht die richtige therapieform gewesen.

#4


G
Zitat von prinzessin22589:
Wiegesagt jeder ist anders. Ich sollte eigentlich VT machen wie das eben normal ist bei Ängsten. Ich wollte das nicht weil ich das nur als symptombehandlung gesehen habe und mir die Ursachenerkennung wichtig ist. Davon hatte ich nämlich bei meiner ersten Panikattacken keine Ahnung. Ohne Analyse würde ich mit Sicherheit jetzt nicht angstfrei leben sondern eben nur alles besser im griff haben. Daher sag ich ja, es kommt immer auf den Einzelfall an. Bei dir ist es eben nicht die richtige therapieform gewesen.


Na ja, es ist nicht nur bei mir die falsche Therapieform gewesen, sondern bei vielen Patientengruppen/Störungsbilder, die früher mit Analyse behandelt hat, hat sie sich als nicht wirksam bzw. sogar schädlich erwiesen und ist heute in vielen Fällen kontraindiziert.


Jedenfalls ist es aber nicht zutreffend, dass VT reine Symptombehandlung wäre und die Ursachen nicht auch analysiert werden würden, ebenso stimmt es nicht, dass die Vt lediglich an derOberfläche kratzen oder "kosmetisch" arbeiten würde. Auch stimmt nicht, dass man dort nur lernen würde, mit seinen Problemen zu leben oder sie in den Griff zu bekommen. In der VT kann man absolut tiefgehende Veränderungen der Persönlichkeit/Persönlichkeitsstruktur erreichen.

Es wäre mir viel zu wenig gewesen, wenn ich nur quasi zum Management meiner Erkrankung hätte trainiert werden sollen. Ich wollte wirklich gesund werden und das klappt - meiner Meinung nach und mit der stehe ich nicht allein - nur, wenn wirklich neues Denken, Fühlen und Handeln auch mit neuen neuronalen Bahnen im Gehirn ermöglicht werden. Und um diese zu schaffen, muss man eben ein gewisses "Verhaltenstraining", das auch neue Denkweisen und neue Gefühle beinhaltet, als Therapiebaustein dazunehmen.

Ich habe wirklich viele Jahre Psychoanalyse gemacht und habe dort nichts erfahren, was ich nicht schon zehn Jahre vorher selber gewusst habe. Das hat mich damals nicht weitergebracht und in und nach der PA acuh nicht. Lösungswege, die schwerkranken Menschen aus dem Elend helfen? Fehlanzeige! Die PA/TP war für mich die langweiligste, inhaltlich leerste Veranstaltung meines Lebens. Das, was mir wirklich die Augen geöffnet hat, was mich wirklich weitergebracht hat, war die VT. Da hab ich dann verstanden, was mit den Menschen, der Welt los ist, da kam endlich Sinn in das Ganze. Auf einmal ergaben sich Auswege, neue Perspektiven uvm.

Man sollte nie den Fehler machen, das gewaltige Potential von VT zu unterschätzen. Sie mutet so banal an, aber sie ist wirklich genial und nur, wenn man sie wirklich bis in den Kern versteht und umsetzt, sieht man, was die alles kann und das ist wahnsinnig viel.

#5


S
Zitat von Grille:
Jedenfalls ist es aber nicht zutreffend, dass VT reine Symptombehandlung wäre und die Ursachen nicht auch analysiert werden würden, ebenso stimmt es nicht, dass die Vt lediglich an derOberfläche kratzen oder "kosmetisch" arbeiten würde. Auch stimmt nicht, dass man dort nur lernen würde, mit seinen Problemen zu leben oder sie in den Griff zu bekommen. In der VT kann man absolut tiefgehende Veränderungen der Persönlichkeit/Persönlichkeitsstruktur erreichen.

Genau das ist die Oberflächenbehandlung, die du meinst durch diesen Terminus widerlegt zu haben.

S.

#6


G
Zitat von Shangir:
Zitat von Grille:
Jedenfalls ist es aber nicht zutreffend, dass VT reine Symptombehandlung wäre und die Ursachen nicht auch analysiert werden würden, ebenso stimmt es nicht, dass die Vt lediglich an derOberfläche kratzen oder "kosmetisch" arbeiten würde. Auch stimmt nicht, dass man dort nur lernen würde, mit seinen Problemen zu leben oder sie in den Griff zu bekommen. In der VT kann man absolut tiefgehende Veränderungen der Persönlichkeit/Persönlichkeitsstruktur erreichen.

Genau das ist die Oberflächenbehandlung, die du meinst durch diesen Terminus widerlegt zu haben.

S.


Kannst Du das mal bitte ganz konkret ausführen und erläutern, am besten mit konkreten Beispielen? Ich würde das gerne ganz genau wissen, bis ins kleinste Detail, wie das zu verstehen ist.

Einen Satz hinzuknallen, damit das Bestehen einer wahren Aussage zu suggerieren, kann jeder. Ist ganz einfach und rhetorisch geschickt, möchte sagen, manipulativ in gewisser Weise.

Ich würde gerne mehr hören. Wer gackert, soll auch legen!

Ich möchte es gerne genau wissen, ganz genau. Von platten Vorurteilen über VT hab' ich nämlich genug, genau gegen die richtet sich dieser Thread.

Also, bitte zur Sache kommen und Argumente nicht mit einem Satz hinknallen und als Wahrheit postulieren, sondern sachlich ausführen, wie man zu der Auffassung - und mehr ist es nicht, als die persönliche Meinung des Verfassers -, die man vertritt, kommt?

Bitteschön! Hier ist genug Platz, zum Erklären, was man meint.

#7


G
Und nur ganz allgemein:

Wenn mir hier jemand schreibt, dass er nunmehr durch seine Therapie gesundet geworden ist, dann wäre ich dankbar, wenn er mir doch z.B. die Info mitgibt, dass er bis vor wenigen Monaten noch aktiv Selbstverletzung betrieben hat und das wohl in einem nennenswerten Umfang. Auch auf die Erklärung bezüglich einer solchen Geschichte der Heilung wäre ich gespannt!

Es ist ernüchternd, wenn ich hier lese, jemand ist gesund geworden und dann liest man in einem anderen Thread, dass diese Person noch im Januar dieses Jahrens sich selbst verletzt hat....

Eine Heilung von selbstverletzendem Verhalten wird generell erst angenommen, wenn jemand über mehere Jahre hinweg keine SV mehr gemacht hat. Insofern hab' ich an den hier geäußerten Heilungserfolgen meine Zweifel, weil hier kein Zeitraum vorliegt, der ausreichend wäre, um überhaupt von einer Heilung sprechen zu können.

#8


S
Zitat von Grille:
Wer gackert, soll auch legen!
Zitat von Grille:
Bitteschön!

Damit machst m. E. keine gute Werbung für VT, denn ein ruhiges Gemüt und soziale Verträglichkeit gehören zum erfolgreichen Abschluss einer Maßnahme dazu.

Zitat von Grille:
Zitat von Shangir:
Zitat von Grille:
Jedenfalls ist es aber nicht zutreffend, dass VT reine Symptombehandlung wäre und die Ursachen nicht auch analysiert werden würden, ebenso stimmt es nicht, dass die Vt lediglich an derOberfläche kratzen oder "kosmetisch" arbeiten würde. Auch stimmt nicht, dass man dort nur lernen würde, mit seinen Problemen zu leben oder sie in den Griff zu bekommen. In der VT kann man absolut tiefgehende Veränderungen der Persönlichkeit/Persönlichkeitsstruktur erreichen.

Genau das ist die Oberflächenbehandlung, die du meinst durch diesen Terminus widerlegt zu haben.

S.


Kannst Du das mal bitte ganz konkret ausführen und erläutern, am besten mit konkreten Beispielen?

Als Threadautor bist du in der Pflicht deinen Text bzw. deine Annahmen, wenn sie in einem bestimmten Kontext angezweifelt werden, themenbezogen zu belegen.

Zitat von Grille:
Also, bitte zur Sache kommen und Argumente nicht mit einem Satz hinknallen und als Wahrheit postulieren, sondern sachlich ausführen, wie man zu der Auffassung - und mehr ist es nicht, als die persönliche Meinung des Verfassers -, die man vertritt, kommt?

Gilt vorrangig für dich!
Oder habe ich wohl deine Argumentation überlesen?

Der Satz: "VT bewirkt tiefgreifende Veränderungen der Persönlichkeitsstruktur" steht in deinem Text unbegründet und durch nichts belegt. Der Satz ist eine Behauptung, deren Kontext nicht einmal näher erläutert wird.

Welche Ursachen für deine Leiden hast du in der VT ausgemacht, die während der Psychoanalyse nicht sichtbar geworden sind?

In diesem konkreten Fall wäre deine Aufgabe eine Begründung für deine Thesen zu liefern. Dass die von dir beschriebene Veränderung eine tiefgreifende ist, wäre zumindest auf dem logischen Weg zu erkrlären. Es wäre zu erklären, was du unter Persönlichkeitsstruktur verstehst, warum gerade sie tief gehen sollte, ist der Mensch als solcher für dich eine Identifikation mit seiner Persönlichkeitsstruktur, oder ist diese die Oberfläche, an der man herum kratzt indem man jemandem davon überzeugt, dass er doch bitte nicht mit dem linken Fuß, sondern mit dem rechten zuerst aus dem Bett aufstehen soll, weil sich dadurch seine ängstliche Laune entscheidend bessern wird?

Zitat von Grille:
Die VT arbeitet sehr wohl auch an den Ursachen, aber sie hört dort eben nicht auf und sie kann auch dann helfen, wenn man die Ursache nicht finden kann.

Hier widersprichst du dir in einem einzigen Satz.

Zitat von Grille:
Sie kann viel mehr als nur nach den Uraschen suchen, es geht weit darüber hinaus..

Und wie bitte?

Zitat von Grille:
Aber die VT arbeitet anders, arbeitet auch anders auf und wie sie arbeitet kommt der Neuroplastizität des Gehirns entgegen, während andere Therapieformen da oft gerade falsch ansetzen.

In welcher Form konkret setzen sie falsch an?

Zitat von Grille:
Aber Sigmund Freud hatte eben keine fMRT-Geräte und heute haben wir die und die Forschung innerhalb der VT schaut sehr genau hin, was wirksam ist und was nicht.

Hm, das lasse ich lieber unkommentiert.

Zitat von Grille:
Ich habe diese vielen Jahre analytische/tiefenpsychologische Psychotherapie überlebt. Das kann man so auf den Punkt bringen. Statt dass diese Therapieform geholfen hätte, wurden Gehirn, damit Psyche und letztlich auch Körper absolut überfordert und ausgebrannt, die letzten Ressourcen brachen weg.

Therapien, die auf die Ursachenfindung und -begründung zielen, sind nicht für diejenigen geeignet, deren Ängste sich auf die Determination von Ursachen beziehen, so dass sich ihre Symptomatik (s. dein Beispiel) während einer solchen Therapiemaßnahme ausweitet. Wenn dir dieser Weg vorerst gesperrt bleibt, ist es kein Grund dafür ihn generell schlecht zu machen. Man kann aus deinem Text förmlich herauslesen, dass du durch das Erstellen dieses Threads im Grunde eine Selbstüberzeugungsarbeit leistest und eine aus deiner Sicht gewonnene Etappe als ein allgemein gültiges Endziel deklarieren möchtest.

Grüße, S.

#9


G
Das habe ich erwartet, dass Du in einem Ausweichmanöver in den Gegenangriff übergehst!



Die Antwort auf die Fragen bist Du schuldig geblieben, stattdessen fängst Du an, hier ein Verhör zu starten. Tja.

Statt Dein Argument sachlich auszuführen, gehst Du in ein Bombardement von Gegenfragen über und garnierst das Ganze am Ende mit einigen Unterstellungen, die mir dann irgendwo die Eignung für die kritisierten Verfahren absprechen...

Ja, ja, zu mehr langt's wohl nicht?

Ich habe diese Therapieverfahren alle durchlaufen und weiß heute, welche Therapieform was leisten kann. Ich habe keine Zweifel, die ich bekämpfen müsste, aber scheinbar andere hier!?

Ich langweile mich erbärmlich und bitte um Schließung des Threads, da hier ein vernünftiger, angemessener Austausch nicht zu erwarten ist.

Das ist für mich kein Problem, denn mir geht's gut. Und was andere mit ihrem Leben dann anfangen, kann mir in meiner privilegierten Lage mit Toptherapie wirklich egal sein

Ich bin an sich nicht der Typ für solche Ansagen, aber wenn man als Provokateur hier aufläuft und andere abkanzeln will, dann verdient man eine klare Antwort!

#10


S
Zitat von Grille:
Das ist für mich kein Problem, denn mir geht's gut. Und was andere mit ihrem Leben dann anfangen, kann mir in meiner privilegierten Lage mit Toptherapie wirklich egal sein

Na dann herzlichen Glückwunsch.

Zitat von Grille:
Ich bin an sich nicht der Typ für solche Ansagen, aber wenn man als Provokateur hier aufläuft und andere abkanzeln will, dann verdient man eine klare Antwort!

Vom Verdienen als Provokateur kann wohl nicht die Rede sein, dennoch hast du eine klare Antwort bekommen, die du scheinbar nicht verstehst und offensichtlich mit einem Kanonenbeschuss verwechselst.

Grüße S.

#11


Peppermint
Grille....warum bist du dann hier in diesem Forum wenn es dir so gut geht ?

#12


Christina
Zitat von Shangir:
Therapien, die auf die Ursachenfindung und -begründung zielen, sind nicht für diejenigen geeignet, deren Ängste sich auf die Determination von Ursachen beziehen, so dass sich ihre Symptomatik (s. dein Beispiel) während einer solchen Therapiemaßnahme ausweitet. Wenn dir dieser Weg vorerst gesperrt bleibt, ist es kein Grund dafür ihn generell schlecht zu machen.
"Grille" schreibt aber doch in einer Tour, dass die VT auch (u.a.) auf die Ursachen abziele und ihr sehr geholfen habe. BTW kann man in allen anerkannten Therapieverfahren mehr oder weniger aufdeckend versus stabilisierend arbeiten und (primär) aufdeckend ist immer dann kontraindiziert, wenn die Stabilität des Patienten nicht gewährleistet ist. Das ist keine Besonderheit der psychodynamischen Verfahren. Übrigens werden die Ursachen nicht determiniert, sondern bestenfalls gesucht und gefunden (= aufgedeckt).

Liebe Grüße
Christina

#13


G
Zitat von Peppermint:
Grille....warum bist du dann hier in diesem Forum wenn es dir so gut geht ?


Das ist eine sehr gute Frage, wenn man sie in einer nicht provokativen Intonation liest, sondern wirklich als ernst gemeinte Frage aufgreift.

Man macht als psychisch erkrankter Mensch oft sehr viele Erfahrungen, gute, schlechte, neutrale, eben alle möglichen und unnmöglichen. Man erlebt z.T. sehr viel, kriegt viel mit, erlebt viele Enttäuschungen mitunter, aber auch wenn man Glück hat, sehr viele neue, positive Dinge.

Aber es passiert auch was Anderes. Man gehört dann zu einer Gruppe, die zahlenmäßig groß ist, aber in der Gesamtbevölkerung wieder eine Minderheit ist. Wenn man lange in keiner Klinik mehr war, hat man keine Kontakte mehr zu anderen Menschen, die auch Therapieerfahrung haben. Und dann sitzt man da und hat soviel erlebt in diesem Bereich und kann mit niemandem darüber reden, weil es für Gesunde kein Thema ist. Es ist ihnen völlig fremd. Das ist frustrierend, deshalb gehe ich, wie vielleicht auch andere (?) in Foren, weil es die einzige verbliebene Möglichkeit ist, Menschen zu finden, für die diese Themen so normaler Alltag sind, wie sie es für mich sind. Draußen ist man als Psychotherapiepatient oft immer noch der Exot und in Foren ist man der aber in der Form nicht.

#14


S
Zitat von Christina:
Zitat von Shangir:
Therapien, die auf die Ursachenfindung und -begründung zielen, sind nicht für diejenigen geeignet, deren Ängste sich auf die Determination von Ursachen beziehen, so dass sich ihre Symptomatik (s. dein Beispiel) während einer solchen Therapiemaßnahme ausweitet. Wenn dir dieser Weg vorerst gesperrt bleibt, ist es kein Grund dafür ihn generell schlecht zu machen.
"Grille" schreibt aber doch in einer Tour, dass die VT auch (u.a.) auf die Ursachen abziele und ihr sehr geholfen habe.

Grille's Interpretation der VT sowie sein Abwerten der Psychoanalytik sind für mich nicht maßgebend.

Zitat von Christina:
Übrigens werden die Ursachen nicht determiniert, sondern bestenfalls gesucht und gefunden (= aufgedeckt).

Ach nee... natürlich werden sie determiniert, schlag doch mal im Lexikon der Psychologie nach.

http://www.psychology48.com/deu/d/deter ... iniert.htm

Es lohnt sich manchmal einen Schritt von der "populären" Psychologie in Richtung umfangreicheres Wissen zu tun.

Grüße, V.

#15


G
Zitat von Christina:
Zitat von Shangir:
Therapien, die auf die Ursachenfindung und -begründung zielen, sind nicht für diejenigen geeignet, deren Ängste sich auf die Determination von Ursachen beziehen, so dass sich ihre Symptomatik (s. dein Beispiel) während einer solchen Therapiemaßnahme ausweitet. Wenn dir dieser Weg vorerst gesperrt bleibt, ist es kein Grund dafür ihn generell schlecht zu machen.
"Grille" schreibt aber doch in einer Tour, dass die VT auch (u.a.) auf die Ursachen abziele und ihr sehr geholfen habe. BTW kann man in allen anerkannten Therapieverfahren mehr oder weniger aufdeckend versus stabilisierend arbeiten und (primär) aufdeckend ist immer dann kontraindiziert, wenn die Stabilität des Patienten nicht gewährleistet ist. Das ist keine Besonderheit der psychodynamischen Verfahren. Übrigens werden die Ursachen nicht determiniert, sondern bestenfalls gesucht und gefunden (= aufgedeckt).

Liebe Grüße
Christina


Eben.

Und wer mich mit Unterstellungen wie z.B:

Zitat:
Wenn dir dieser Weg vorerst gesperrt bleibt....


quasi als zu blöde für aufdeckende Verfahren hinstellt, der braucht auch nicht mehr erwarten, dass ich mich mit ihm auseinandersetze.

Es wird immer so hingestellt, als wäre eine Analyse die höchste Weihe. Das mag ich sehr bezweifeln. Ich habe die Analytiker reihenweise gefeuert, nicht umgekehrt. Genommen hat man mich bei den Analytikern mit Kußhand. Ich wünschte, sie hätten mich für unwürdig befunden, ich wäre sicherlich mit ohne Analyse ein sehr viel glücklicherer Mensch gewesen. Meine Lebensqualität wäre eine ganz wesentlich bessere gewesen, als die Hölle, die ich dann erleben musste. Ich war nicht zu doof für die PA, die PA war zu doof für mich.

Vor der analytischen Therapie hatte ich zwei kleine SVen. Nach Jahren der PA war mein Körper von Narben übersäht und nicht nur der, sondern die Seele erst recht.

Aber darum sollte es hier nicht gehen. Dieser Thread ist gedacht, um sich gemeinsam darüber zu freuen, was man in seiner VT erreicht hat und dass es einen Platz gibt, wo man auch zurückschauen kann, wie es war und was daraus wurde, damit das anderen, die jetzt verzweifeln, Mut machen kann. Insbesondere denen, die von anderen Therapierichtungen geschädigt, aussortiert und stigmatisiert wurden, als therapieresistent abgestempelt wurden, sollte es zeigen, dass es immer noch irgendwo Türen geben kann, die sich öffenen können.

Was hab' ich erreicht, worüber ich mich freuen kann?

Ich kann mich wieder freuen. Ich kann wieder lachen. Ich will leben, statt mich umzubringen. Ich kann wieder essen. Fressen muss ich auch nicht mehr. Ich hab' seit 4 Jahren keine SV mehr. Ich kann wieder arbeiten, verdiene mein eigenes Geld, bin nicht auf andere angewiesen. Ich habe liebe gute Freunde und alle Beziehungen, die ich habe, gestalten sich sehr harmonisch. Ich bin ausgeleichen und weder die Menschen, noch die Welt an sich fühlen sich noch bedrohlich an. Es ist nicht alles super, aber ganz ok.

Es ist heute ein sehr entspanntes Lebensgefühl, das ich habe, alles recht einfach, sehr unkompliziert: Lieber leben, statt grübeln!!

Ich brauch' nicht mein Schicksal in epischer Breite jemandem vorheulen, das hat nie was gebracht, aber das Leben anpacken und teilnehmen bringt sehr viel. Das Alte bleibt immer, aber ich muss mich damit nicht immer befassen. Ich kann auch loslassen und frei sein. Das ist allein meine Entscheidung. Man braucht keine Analyse, um glücklich sein zu können. Im Gegenteil: Die meisten Menschen stört die Analyse dabei nur!

Ich hab' noch viel mehr erreicht, aber das ist zu persönlich für's Internet.

UND ich kann Autofahren, mitten in die Großstädte rein, keine Panikattacken mehr.

Ich würde mir wünschen, dass hier in diesem Thread gefeiert werden kann, was besser wurde und man darüber erzählen kann, wie man das geschafft hat.

Und mir als Threaderöffnerin wäre es sehr lieb und wichtig, dass PA-Fans hier wegbleiben. Ich will hier feiern, was ich geschafft habe und was ich endlich erreicht habe, nachdem ich mich Jahre lang in sinnlosen Therapien habe ausbrennen lassen, weil ich auf diese ganzen Vorurteile gegenüber der VT auch reingefallen bin. Sie sind nicht wahr! Und genau darum soll's gehen und das Letzte, was ich hier drin lesen will, sind PA-Fans, die genau diesen Quatsch über die angeblichen Schwachstellen der VT wieder wiederholen.

Werbung für PA/TP und Hetze oder Schlechtmachen der VT will die Threaderöffnerin hier nicht haben.

Und ich fände es schön, wenn der Thread an seinem ursprünglichen Standort auch bleiben darf und dort nicht irgendwann gelöscht wird.

Und die, die in ihrer VT IHRE Ziele oder die ersten Schritte dahin geschafft haben, die sind hier ganz besonders herzlich eingeladen, zu schreiben.

#16


S
Zitat von Grille:
Dieser Thread ist gedacht, um sich gemeinsam darüber zu freuen, was man in seiner VT erreicht hat und dass es einen Platz gibt, wo man auch zurückschauen kann, wie es war und was daraus wurde, damit das anderen, die jetzt verzweifeln, Mut machen kann.

Eine ungewöhnliche Art Mut zu machen


Zitat von Grille:
Das ist für mich kein Problem, denn mir geht's gut. Und was andere mit ihrem Leben dann anfangen, kann mir in meiner privilegierten Lage mit Toptherapie wirklich egal sein

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

G
Zitat von Shangir:
Zitat von Grille:
Dieser Thread ist gedacht, um sich gemeinsam darüber zu freuen, was man in seiner VT erreicht hat und dass es einen Platz gibt, wo man auch zurückschauen kann, wie es war und was daraus wurde, damit das anderen, die jetzt verzweifeln, Mut machen kann.

Eine ungewöhnliche Art Mut zu machen


Zitat von Grille:
Das ist für mich kein Problem, denn mir geht's gut. Und was andere mit ihrem Leben dann anfangen, kann mir in meiner privilegierten Lage mit Toptherapie wirklich egal sein


Das ist wirklich sehr schön zitiert.

Es sagt auch aus, was meine Haltung ist:

Wenn jemand konstruktiv was einbringen kann und andere das mitnehmen wollen, dann hat ein Thread das Maximale erreicht, was er erreichen kann. Und ich finde es sehr mutmachend, wenn man sehen kann, dass andere ihre Ziele erreicht haben.

Und wenn andere aber in destruktiver Weise solche Lebens-/Therapieerfahrungen alle abtun und abwerten, sie nicht respektieren und sich davor verschließen, dann ist es mir wirklich absolut egal, was die sich mit ihrer ignoranten Haltung selber einhandeln. Da verliere ich ganz schnell das Interesse. Da kann man dann nur noch sagen:"Viel Glück! Ihr werdet es nötig haben!".

#18


S
Zitat von Grille:
Die psychodynamischen Therapieschulen, also die psychoanalytische und die tiefenpsychologische kommen hochintellektuell daher, es rankt sich darum ein Mythos, das wird alles toternst genommen und mit Riesenseriosität verkauft, ins Philosophische gezerrt
Zitat von Grille:
Und was andere mit ihrem Leben dann anfangen, kann mir in meiner privilegierten Lage mit Toptherapie wirklich egal sein

Das heißt in der Kindersprache: Meins ist besser als deins.

Gruß, S.

#19


Christina
Zitat von Shangir:
Zitat von Christina:
Zitat von Shangir:
Therapien, die auf die Ursachenfindung und -begründung zielen, sind nicht für diejenigen geeignet, deren Ängste sich auf die Determination von Ursachen beziehen, so dass sich ihre Symptomatik (s. dein Beispiel) während einer solchen Therapiemaßnahme ausweitet. Wenn dir dieser Weg vorerst gesperrt bleibt, ist es kein Grund dafür ihn generell schlecht zu machen.
"Grille" schreibt aber doch in einer Tour, dass die VT auch (u.a.) auf die Ursachen abziele und ihr sehr geholfen habe.

Grille's Interpretation der VT sowie sein Abwerten der Psychoanalytik sind für mich nicht maßgebend.
Und doch beziehst du dich auf Grilles Beispiel?

Zitat von Shangir:
Zitat von Christina:
Übrigens werden die Ursachen nicht determiniert, sondern bestenfalls gesucht und gefunden (= aufgedeckt).

Ach nee... natürlich werden sie determiniert, schlag doch mal im Lexikon der Psychologie nach.

http://www.psychology48.com/deu/d/deter ... iniert.htm

Es lohnt sich manchmal einen Schritt von der "populären" Psychologie in Richtung umfangreicheres Wissen zu tun.
Shangir, mach du erst einmal den Schritt von den Schlagworten zu den Inhalten - egal, ob auf dem Gebiet der populären Psychologie oder auf dem der wissenschaftlichen...

Davon ab hapert's im vorliegenden Fall am Leseverstehen: Wenn, dann determinieren die Ursachen etwas. Das ist zwar jetzt eine sehr holprige Formulierung, aber immerhin nicht sinnentstellend wie eine "Determination der Ursachen".

Liebe Grüße
Christina

#20


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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