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Die Krankenkasse hat den Antrag auf privat schon einmal abgelehnt und da hatte ich keinen Therapeuten. Ich kann mir nicht vorstellen dass sie es jetzt genehmigen. Dass ich nur so selten Therapie habe habe ich gemeldet. Keine Rückmeldung dazu.

18.10.2017 20:22 • #21


Daisho
Zitat von enana:
Die Krankenkasse hat den Antrag auf privat schon einmal abgelehnt und ...


Bei welcher Kasse bist du? (Wenn die Antwort dir zu privat für das Forum ist, auch gerne via PN)

18.10.2017 21:55 • #22



Therapie erfolglos nach 4 offiziellen Sitzungen?

x 3


Telefonisch habe ich heute von 5 Nummern keine einzige erreicht Bei 4 habe ich schon Anfang der Woche auf den AB gesprochen und keine Rückmeldung bekommen. 10 Mails stehen noch aus.
Ist das denn auch in den Städten so? Ich wohne sehr ländlich und um uns rum sind eher kleine Gemeinden statt Städte. Die meisten Orte - wie in meinem gibt es gar keine Therapeuten. Die nächstgrößere Stadt ist deshalb total ausgebucht....

19.10.2017 13:51 • #23


YesItsMe0
Zitat von enana:
Die nächstgrößere Stadt ist deshalb total ausgebucht....


Ist wohl überall so was man so liest. Ist in meiner Stadt nicht anders.

Ich habe heut in einer Studenten app erst gelesen dass es sogar mit Hautärzten in meiner Stadt schwierig ist da viele nur Privatpatienten nehmen. Es gibt ein paar aber die sollen nicht gut sein. Und dann schwätzen Politiker dass es kein Zweiklassensystem in Deutschland gibt.

19.10.2017 14:44 • #24


Zitat von YesItsMe0:

Ist wohl überall so was man so liest. Ist in meiner Stadt nicht anders.

Ich habe heut in einer Studenten app erst gelesen dass es sogar mit Hautärzten in meiner Stadt schwierig ist da viele nur Privatpatienten nehmen. Es gibt ein paar aber die sollen nicht gut sein. Und dann schwätzen Politiker dass es kein Zweiklassensystem in Deutschland gibt.


Ich bin allgemein immer entsetzter, dass Menschen, die sich durchringen Hilfe in Anspruch zu nehmen vor solchen Barrieren stehen und dann auch noch damit allein gelassen werden.

19.10.2017 15:39 • #25


Ich habe heute mit meinem Hausarzt gesprochen. Wir werden jetzt versuchen eine Reha zu beantragen und ich soll nochmal versuchen einen privaten Therapeuten bezahlt zu bekommen. Mein HA war schockiert über die Aussage, dass ich mich mit der Erkrankung abfinden soll. Er hat jetzt einen Bericht vom Therapeuten angefordert. Morgen habe ich auch einen Termin bei meinem Therapeuten - jetzt zu meiner Frage: Kann ich diesen Bericht denn auch fordern? Ich möchte ungerne von meinem Hausarzt erfahren was drin steht. Ich hätte das auch gerne mal schwarz auf weiß.

25.10.2017 17:24 • #26


Zur Zeit, naja die letzten 2 Sitzungen - mehr hatte ich nicht , waren etwas besser - aber es verwirrt mich.
Erst war er gegen Medikamente, erzählt mir, dass die Nebenwirkungen haben....jetzt meinte er ja vielleicht doch Medikamente - jaaa mit wäre es viel besser!
Ich bekomme nur alle paar Wochen Termin und jetzt plötzlich schlägt er Klinik vor, aber ohne Kind ( was absolut keine Option ist, hab hier niemanden).
Ich habe das Gefühl, der hat so rein gaaaar keine Ahnung.
Leider bekomme ich von der KK erst gar keine Antwort wegen einer außervertraglichen Therapie.....

18.11.2017 14:13 • #27


Zitat von enana:
Zur Zeit, naja die letzten 2 Sitzungen - mehr hatte ich nicht , waren etwas besser - aber es verwirrt mich.
Erst war er gegen Medikamente, erzählt mir, dass die Nebenwirkungen haben....jetzt meinte er ja vielleicht doch Medikamente - jaaa mit wäre es viel besser!
Ich bekomme nur alle paar Wochen Termin und jetzt plötzlich schlägt er Klinik vor, aber ohne Kind ( was absolut keine Option ist, hab hier niemanden).
Ich habe das Gefühl, der hat so rein gaaaar keine Ahnung.
Leider bekomme ich von der KK erst gar keine Antwort wegen einer außervertraglichen Therapie.....

Absolute Frechheiit! SaG ihm gAnz klipp und klar was du willst und wenn das nicht fruchtet, würde ich mich sofort an einen anderen Arzt wenden und die Ärztekammer wenden! Lass dich bloß nicht herumschubsen!

18.11.2017 14:17 • #28


Meist steht mir da meine soziale Phobie im Weg

18.11.2017 14:34 • #29


Nil97
Hallo Enana, auf jeden Fall hast du bei dem Therapeut nichts zu suchen er hat seinen Beruf total verfehlt und ich würde das auch mit der Krankenkasse oder mit der Patientenbeauftragte bedsprechen. Ich hatte auch gewechselt, weil ich bei meiner Therapeutin auch nicht weiter kam.
Sie hatte sogar meiner derzeitigen Therapeutin zugegeben, dass sie wusste dass sie mir nicht helfen kann und ihr alles bewusst war. Was ich ganz krass fand, sie wollte bewusst nicht auf die Problematik eingehen. Und dein Therapeut ist auch einer von solchen. Es wird dir nur schaden.


Ich habe dann im Februar 2017 eine außervertragliche Psychotherapie beantragt, die erst mal abgelehnt wurde. Dann hatte meine Therapeutin einen Widerspruch eingelegt und ich musste auch eine Stellungnahme schreiben. Der wurde auch abgelehnt. Beim dritten Mal hatte es trotz der neuen Regelung die seit dem 01.04.17 gibt geklappt. Ich hatte von meiner Therapeutin zwei Stellungnahmen, von meinem Hausarzt, von einem kinder und Jugendpsychiater und von meiner Logopädin. Dazu meine Stellungnahme mit dem Hinweis, dass ich das weiter an die Aufsichtsbehörde geben werde, sollte das nochmal abgelehnt werden. Wir sind auf alle Argumente und Empfehlungen eingegangen die der MDK geschrieben hatte!

Also seit dem 01.04. gibt es eine neue Psychotherapierichtlinie, die die Krankenkassen derzeit im großen Stil nutzen, um Therapien im Kostenerstattungsverfahren abzublocken (Begründung: es gebe keine Wartezeiten auf Therapieplätze, was nicht stimmt). Deswegen ist seit dem 01.04. fast kein Erstantrag auf Therapie im Kostenerstattungsverfahren bei meiner Therapeutin genehmigt worden. Bei Fortführungsanträgen ist das anders. Bei mir wurde das aber genehmigt, aber der Antrag wurde im Februar gestellt. Und mit Widerspruch und mit Beer 2. Stellungnahme wurde meine Therapie ; außervertragliche) im Juni 2016 genehmigt. Die Krankenkasse hatte gemerkt, dass ich mich nicht einfach abspeisen lasse. Dann kam die Empfehlung für eine Psychotherapie und zwar Einzeltherapie. Der MDK hatte davor Gruppentherapie empfohlen bei einer sozialen Phobie, was mich überfordert hätte.
Bei welcher Krankenkasse bist du denn?

Ich überlege auch derzeit meine Krankenkasse zu wechseln! Wir planen eine Fortführung.

In welcher Stadt wohnst Du denn! Wenn du magst, kann ich für dich nach Therapeuten suchen.
Das muss du aber nicht sagen. Ich rate dir nur dich von so einem inkompetenten Therapeut fern zu halten. Das ist nur verschwendete Zeit.

Weiß Du ich finde es gut, dass du das alles jetzt bemerkt hast. Stell dir vor das alles würde dir später auffallen. Das wäre nicht so gut.

Bei sozialer Phobie ist am besten eine Einzeltherapie.


Liebe Grüße
Nil

18.11.2017 14:41 • #30


Gäbe es da vielleicht eine Möglichkeit, in der nächsten Stadt, auch wenn sie weit weg sein sollte, eine Selbsthilfegruppe ausfindig zu machen, um auf diese Art einige Kontakte zu knüpfen, worunter vielleicht auch welche sein könnten, die aus Nachbarorten sind und dir den einen oder anderen Tipp geben könnten, wo noch ein auch von dir erreichbarer Therapieplatz sein könnte?

18.11.2017 14:43 • #31


Daisho
Zitat von enana:
Meist steht mir da meine soziale Phobie im Weg


Stehst du dir nicht vielmehr selber im Weg?
Zumindest, wenn du erfolgte und umgesetzte Hilfe nicht umsetzt?

18.11.2017 15:33 • #32


Zitat von Daisho:

Stehst du dir nicht vielmehr selber im Weg?
Zumindest, wenn du erfolgte und umgesetzte Hilfe nicht umsetzt?


Von welcher erfolgten und umgesetzten Hilfe sprichst du?

18.11.2017 15:45 • #33


Zitat von abirel:
Gäbe es da vielleicht eine Möglichkeit, in der nächsten Stadt, auch wenn sie weit weg sein sollte, eine Selbsthilfegruppe ausfindig zu machen, um auf diese Art einige Kontakte zu knüpfen, worunter vielleicht auch welche sein könnten, die aus Nachbarorten sind und dir den einen oder anderen Tipp geben könnten, wo noch ein auch von dir erreichbarer Therapieplatz sein könnte?


Da müsste ich mal schauen. Ich habe bis jetzt immer nur von AA und Trauergruppen gelesen - wir wohnen nicht gerade in einem Bereich, wo viel angeboten wird. Die nächste wirklich große Stadt, die so etwas anbieten könnte, liegt für mich einfach zu weit.

18.11.2017 15:47 • #34


Wärs nicht ne Idee, mal nen Therapeuten zu kontaktieren der vielleicht bereit wäre, die Sitzungen über Skype zu machen? Nur mal so ne Idee... Es soll ja Leute geben die das kennen mehr als nein sagen können sie ja nicht

18.11.2017 16:01 • #35


Zitat von enana:
Die nächste wirklich große Stadt, die so etwas anbieten könnte, liegt für mich einfach zu weit.



Vielleicht könnte es ja auch telefonisch gehen.
Ob sie nicht einen Therapeuten aus der Umgebung nennen können usw.

Ich meine, so kann es ja nicht sehr lange weiter gehen, oder?
Käme für dich aus diesem Grund vielleicht sogar ein Umzug in eine größere Stadt infrage oder bist du an den Job so gebunden, dass du nirgendwo anders was finden kannst?
Ich habe nicht alle deine Beiträge im Forum gelesen und vielleicht auch das eine oder andere wieder vergessen (von wegen Arbeit und so).

Ich wage mal hier einen - gewagten - Entwurf: Du telefonierst in einem weiten Umfeld herum oder noch weiter weg. Du findest unter den 80 Bewerbungen drei Therapieplätze.. Gehst zu Probestunden.. einer oder eine Therapeutin sagt dir sehr zu.. Du nimmst viele Strapazen auf dich und fährst unter größter Anstrengung - und nur in größeren zeitlichen Abständen - hin und siehst es bestätigt: Es läuft mit euch beiden - und dann ziehst du um.
So, wie man manchmal zu seinem Partner oder Partnerin in eine andere Stad zieht.
Und selbst wenn es nach 3 jahren doch anders kommen sollte, in einer größeren Stadt könntest wieder leichter Alternativen finden.

Ja, ich weiß, das zu schreiben ist sehr leicht. Ich kenne ja deine Umstände gar nicht.
Vielleicht würde ich, wenn ich genau an deiner Stelle wäre, mit allem drum und dran, so etwas niemals tun.
Aber da ich eben nicht weiß, wie alles bei dir ist...

18.11.2017 16:03 • #36


Ich wohne ja nur hier, weil es in den Städten keinen Wohnraum gibt
Als allein Erziehende mit Krankengeld und Aufstockend ALG 2 kannst froh sein, wenn untergebracht bist

18.11.2017 16:10 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Enana,

ich habe eben, eigentlich vollkommen zufällig, deinen post hier gelesen. Und ich kann verstehen, dass du nach dieser bisherigen Therapeutenerfahrung sehr traurig bist und dich alleingelassen und vermutlich vollkommen missverstanden fühlst.

Beim Lesen habe ich mich zuerst einmal gefragt, um welche Art Therapeut es sich handelt. Sollte das eine analytische Therapie werden? Und wenn er dir wirklich die Antworten gegeben hat, die du hier geschrieben hast, dann ist dieser Therapeut äußerst fragwürdig.

Alleine die Aussage, 'Ablenken' wäre ein Instrument, Angst zu bewältigen ist absoluter Quatsch. Es hilft vielleicht hier und da im Moment - aber du willst deine Ängste doch loswerden, keine Angst vor der Angst haben, etc. Da musst du deine Angst und die Auslöser kennenlernen, sie begreifen und dich mit ihnen auseinander setzen.

Ich weiß nicht, wie du zu dem Therapeuten gekommen bist, aber du solltest dich schleunigst bei der Kassenärztlichen Vereinigung um einen anderen Therapeuten bemühen oder auch mit deiner Krankenkasse Kontakt aufnehmen und dort davon berichten.

Fürs Erste wünsche ich dir alles Gute und viel Kraft.
Clasch

18.11.2017 16:36 • #38


Es ist eine Verhaltenstherapie.

Zitat von Clasch:
ch weiß nicht, wie du zu dem Therapeuten gekommen bist, aber du solltest dich schleunigst bei der Kassenärztlichen Vereinigung um einen anderen Therapeuten bemühen oder auch mit deiner Krankenkasse Kontakt aufnehmen und dort davon berichten.


Hab ich schon, die Liste der kassenärztlichen Vereinigung habe ich durch und auf die Anfrage bei der KK hab ich trotz Schilderung der Lage keine Antwort bekommen. Werde Montag nochmal Kontakt aufnehmen.

Zitat von Clasch:
Alleine die Aussage, 'Ablenken' wäre ein Instrument, Angst zu bewältigen ist absoluter Quatsch. Es hilft vielleicht hier und da im Moment - aber du willst deine Ängste doch loswerden, keine Angst vor der Angst haben, etc. Da musst du deine Angst und die Auslöser kennenlernen, sie begreifen und dich mit ihnen auseinander setzen.

Ich bin halt absoluter Laie -aber ich merke schon die Widersprüchlichkeit in seinen Aussagen und für mich ist das sehr schlimm, weil ich generell ein sehr misstrauischer Mensch bin, der viel Transparenz benötigt.

18.11.2017 16:51 • #39


Zitat von enana:
Es ist eine Verhaltenstherapie.



Hab ich schon, die Liste der kassenärztlichen Vereinigung habe ich durch und auf die Anfrage bei der KK hab ich trotz Schilderung der Lage keine Antwort bekommen. Werde Montag nochmal Kontakt aufnehmen.


Ich bin halt absoluter Laie -aber ich merke schon die Widersprüchlichkeit in seinen Aussagen und für mich ist das sehr schlimm, weil ich generell ein sehr misstrauischer Mensch bin, der viel Transparenz benötigt.

Soweit ich informiert bin, muss man sich seinen Ängsten stellen... Bitte um Korrektur falls es falsch ist.

18.11.2017 17:12 • #40



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Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf