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14.03.2022 07:35 • #21


Alex_NRW
Ich habe eine offline Therapie trotz Vollzeitjob hinbekommen.
Abgesprochen mit meiner Chefin mache ich an dem Tag eine verlängerte Mittagspause.

Online-Therapie kann aber auch helfen.
Grundsätzlich finde ich (fast) alles was hilft in Ordnung und unterstützenswert.
Habe einen Bericht aus dritter Hand bezüglich Online Therapie.
Die Person fand sie in Ordnung. Man bekommt grundsätzlich auch Skills an die Hand, um in Akutsituationen reagieren zu können. Aber sie fand, dass das keine richtige Therapie ersetzt. Geholfen hat es trotzdem.

Einige Krankenkassen bieten da auch Online-Programme an welche sie bezahlen und es gibt auch Anbieter, welche von der Krankenkasse übernommen werden.

Wenn dich der Gedanke reizt, gib ihm doch einen Versuch.
Schaden wird es nicht, wie gut das bei dir anschlägt kann ich dir aber auch nicht sagen.

(Bist du nicht bereits in Therapie?)

14.03.2022 10:38 • x 2 #22



Online Sitzungen gleichwertig mit Präsenz Therapie ?

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Wird diese denn von der Krankenkasse bezahlt?

15.03.2022 11:19 • #23


Alex_NRW
Zitat von Tom55:
Wird diese denn von der Krankenkasse bezahlt?

Zitat von Alex93:
Einige Krankenkassen bieten da auch Online-Programme an welche sie bezahlen und es gibt auch Anbieter, welche von der Krankenkasse übernommen werden.

Erkundige dich bei deiner KK.
Oder beim Anbieter, ob deine KK das übernimmt.

15.03.2022 11:21 • x 1 #24


Ich habe das was gefunden das heißt invetro oder so ähnlich. Wirbt von allen kassen unterstützt zu werden.

15.03.2022 18:20 • #25


Alex_NRW
Liest sich aber so, als wenn du trotzdem einen Therapeuten zur Hand haben musst.
Das ist dann nur begleitend und unterstützend.
Er muss es dir verschreiben und ihr seht euch am Anfang und am Ende trotzdem sowie zwischendrin am Telefon.

So lese ich das zumindest.
Zitat:
Zu Beginn erhältst du von uns einen Zugang zur Invirto App. In der App findest du Video- und Audioaufnahmen von Verhaltenstherapeut:innen, sowie Übungen und Experimente. Ein Teil der Therapie ist es außerdem, sich den angstauslösenden Situationen zu stellen. Um gut darauf vorbereitet zu sein, hast du vorab ein vorbereitendes Gespräch mit deinem oder deiner Therapeut:in. Anschließend wirst du dich mithilfe der VR-Brille und Kopfhörern den angstauslösenden Situationen virtuell stellen und lernen, mit diesen Situationen immer besser umzugehen. Zum Ende der Therapie hast du ein Abschlussgespräch mit deinem oder deiner Therapeut:in. Während der ganzen Therapie hast du die Möglichkeit, mit unserer Therapiebegleitung kurze Telefongespräche auszumachen. Diese Termine geben dir die Möglichkeit aktuelle Anliegen zu besprechen.

https://invirto.de/faq/

15.03.2022 18:26 • x 1 #26


Also ich habe Online-Therapie ausprobiert und für mich war das nichts. Stehe jetzt wieder auf der Warteliste.

15.03.2022 18:33 • #27


Zitat von Alex93:
Liest sich aber so, als wenn du trotzdem einen Therapeuten zur Hand haben musst. Das ist dann nur begleitend und unterstützend. Er muss es dir ...

Ich Danke dir alex ich habe absolut keine Geduld um mir sowas durchzulesen. Aber die warte listen schocken mich und meine letze Therapeutin hatte nur 9Uhr Termine und sowas ist unmöglich.

15.03.2022 19:28 • #28


Alex_NRW
Gibt auch noch andere Internetseiten die das komplett online anbieten. Hab da mehrere Anbieter nach ein paar Minuten Google gefunden.

15.03.2022 21:15 • x 1 #29


Zitat von Alex93:
Gibt auch noch andere Internetseiten die das komplett online anbieten. Hab da mehrere Anbieter nach ein paar Minuten Google gefunden. ...

Die Frage ist immer nur in wie weit das bezahlt wird und ob das etwas bringt.

Andererseits könnte man sich bei einem Offline Therapeuten auf die warte liste setzen lassen und so lange eventuell die online Therapie in Anspruch nehmen oder etwa nicht?

16.03.2022 10:18 • #30


Alex_NRW
Zitat von Tom55:
Die Frage ist immer nur in wie weit das bezahlt wird und ob das etwas bringt.

Ich wiederhole mich gerne:

Zitat von Alex93:
Erkundige dich bei deiner KK.
Oder beim Anbieter, ob deine KK das übernimmt.

Manche Krankenkassen sind da was offener, was Online-Therapien angeht, andere eher was konservativer.
Manche Anbieter werden von Krankenkassen bezahlt, andere nicht.
Minddoc.de wirbt auf seiner Seite mit Kostenübernahme von zB der Barmer, Knappschaft, Gothaer, u.a. .
Und ob erst Online-, dann Offlinetherapie geht, kann ich dir auch nicht sagen.
Ich würde sagen nein, genaues kann dir aber deine Krankenkasse sagen. Ruf dort an und informiere dich über die Leistungen bezgl. Therapie.

16.03.2022 10:31 • x 2 #31


Zitat von Alex93:
Ich wiederhole mich gerne: Manche Krankenkassen sind da was offener, was Online-Therapien angeht, andere eher was konservativer. Manche Anbieter ...

Oh verstehe. Doch was mache ich wenn die Wartezeiten zu lange sind, für eine offline Therapie.

16.03.2022 10:32 • #32


Alex_NRW
Dann probiere es online.
Und sprich mit deiner Krankenkasse, was die wie bezahlen.
Oder suche dir einen Anbieter raus und setze dich mit ihm in Verbindung.

Du hattest doch bereits einen Termin für eine Therapie um 09:00 Morgens oder?
Konntest du da nicht mit deinem Chef sprechen, ob du an dem Tag nicht erst um 10:30 anfangen kannst du arbeiten?
Therapie ist wichtig und richtig, das verstehen auch immer mehr Chefs und räumen ihren Mitarbeitern die Zeit ein.
Denn auch Chefs wollen nicht, dass Ihre Mitarbeiter langfristig ausfallen, weil sie zB dann in eine Klinik, ggf. noch Reha müssen. Denn das wären die Konsequenzen, wenn der Druck zu groß wird. Alternativ ein langes innerliches Leiden seiner Angestellten, welche dann nicht die geforderte Leistung bringen können.

16.03.2022 10:41 • x 2 #33


Zitat von Alex93:
Dann probiere es online. Und sprich mit deiner Krankenkasse, was die wie bezahlen. Oder suche dir einen Anbieter raus und setze dich mit ihm in ...

Diese Therapie ist eben leider aufgrund der Uneinigkeit mit meinem Chef nicht möglich gewesen.

16.03.2022 10:43 • #34


Alex_NRW
Zitat von Tom55:
Diese Therapie ist eben leider aufgrund der Uneinigkeit mit meinem Chef nicht möglich gewesen.

Was ein Penner.
Sorry, da hört mein Verständnis auch schon wieder auf.

16.03.2022 10:46 • x 2 #35


Zitat von Alex93:
Was ein Penner. Sorry, da hört mein Verständnis auch schon wieder auf.

Kein Problem. Mein chef gehört eben noch einer anderen Generation an. Bei ihm gab es sowas wie Panikattacken nicht. Und angst hatte man nur vor einem Krieg. Meine Arbeitskollegen kannten auch nur angst vor spinnen. Und als ich ihnen erklärte das ich angst davor habe plötzlich zu sterben, meinten diese nur: Ja wieso solltest du jetzt einfach sterben lass dir angst docg einfach. Ja wenn dies so einfach wäre.

16.03.2022 10:54 • x 1 #36


silverleaf
Hallo Tom55,

es tut mir echt leid, dass Dein Chef so besch*** reagiert hat!

Ansonsten kann ich mich Alex voll und ganz anschließen:
Zitat von Alex93:
genaues kann dir aber deine Krankenkasse sagen. Ruf dort an und informiere dich über die Leistungen bezgl. Therapie.

Die werden Dir alles Relevante sagen können, auch bezüglich des Wechsels. Pauschale Aussagen kann man nicht wirklich machen, da alle Krankenkassen etwas unterschiedlich ticken.
Ich habe es auch so kennengelernt, dass viele Krankenkassen spezielle Programme für genau dieses Problem anbieten.

Ich würde mal denken, dass ein Wechsel von online- auf offline-Therapie eigentlich kein Problem sein sollte, es käme ja einem Therapeutenwechsel gleich, der ja auch grundsätzlich möglich ist. Aber: lieber nachfragen.

Zitat von Tom55:
Doch was mache ich wenn die Wartezeiten zu lange sind, für eine offline Therapie.


Mir fallen da spontan folgende Möglichkeiten zur niederschwelliger ambulanter therapeutischer Betreuung und Unterstützung ein (in aufsteigender Intensität der Hilfe):

- Selbsthilfegruppen (gehen jetzt auch offline langsam wieder los)
- psychiatrische Ergotherapie (verschrieben durch den Arzt)

Wenn es schlimmer wird:
- ambulante psychiatrische Pflege (verschrieben durch den Arzt)
- die PIA des nächstgelegenen Krankenhauses (Einzel- und Gruppengespräche)

Wenn es noch schlimmer wird:
- Tagesklinik
- vollstationärer psychosomatischer Klinikaufenthalt (akut oder Reha)

Und nie vergessen: wenn gar nichts mehr geht: als Notfall in die Psychiatrie!

Alles Gute!

LG Silver

17.03.2022 21:26 • x 4 #37

Sponsor-Mitgliedschaft

silverleaf
P.S.: Den sozialpsychiatrischen Dienst gibt es auch noch, den hatte ich eben noch vergessen

17.03.2022 21:54 • x 1 #38



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