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OrsimerCordia

OrsimerCordia
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Hallo zusammen,
ich überlege aktuell, in eine besondere Wohnform (früher stationäres Einzelwohnen/Wohnheim) für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu ziehen. Ich wünsche mir dort die Sicherheit und Struktur, die ich aus der Klinik kenne (24/7 Ansprechpartner, Gemeinschaft), um nach einer schweren Zeit (Angststörung/Trauma) wieder stabil zu werden.
Ich hatte nun ein Beratungsgespräch, das mich völlig verunsichert hat. Mir wurde dort gesagt:
Man verliere dort seine Selbstbestimmung und müsse „Anweisungen Folge leisten“.
Es sei fast unmöglich, dort wieder „rauszukommen“.
Man würde seine Kompetenzen verlieren, weil einem alles abgenommen wird.
Es gäbe Probleme mit dem Behalten des eigenen Autos (Finanzierung/Anrechnung).
Das klingt für mich eher nach Gefängnis als nach Hilfe. Da ich aber meinen Job (WfbM) und mein Auto unbedingt behalten will, bin ich jetzt total verunsichert.
Meine Fragen an euch:
Wer lebt in so einer Wohnform oder hat dort gelebt? Wie viel Freiheit habt ihr wirklich?
Dürft ihr euer eigenes Auto behalten und zur Arbeit fahren?
Wie ist die Betreuung nachts oder in Krisen? Ist wirklich jemand da, der hilft?
Fühlt ihr euch „entmündigt“ oder eher unterstützt?
Ich danke euch sehr für eure ehrlichen Antworten!

20.02.2026 #1





Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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