BergziegeOnFire
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ich habe heute mit einer sehr netten Psychologin ca. 15 Minuten telefoniert, die leider keine freien Therapieplätze mehr hat. In einem anderen Ort hat sie mir alternativen Ansprechpartner für Verhaltenstherapie genannt.
Meine Frage war/ist auch an sie und euch: Vielleicht bin ich nach jahrelanger Therapie seit 2010 mit 1-3 Jahren Pausen dazwischen austherapiert?
Die Psychologin am Telefon sagte mir, dass könnte sein, vielleicht kann ich dann einfach mal eine Auffrischung für meine Probleme und Ängste gebrauchen, was man über die Versichertenkarte als Gesprächstherapie (2-3 Gespräche) abwickeln kann, um nicht wieder zurück geworfen zu werden, dass sich die Angst dann sehr manifestiert.
Ich lebe mit meiner Angst und versuche mit ihr umzugehen :-
Meine Angst will mich ja nur beschützen.
Sie hat mir ein paar Tipps gegeben, an wen ich mich statt Therapeuten oder Psychiater noch wenden kann in meiner Situation. Es gibt auch Therapie von der Caritas, die für jeden genutzt werden darf, bei einem Krankenhaus hier in der Nähe gibt es das. Ich werde mich da mal erkundigen. Viele Krankenkassen bieten bei psychischen Problemen auch eine telefonische Beratung an. Da gucke ich, ob meine Krankenkasse das auch anbietet.
Meine Belastung, die ich noch habe, ist der Erbstreit mit meinen Gezwistern. Bei jeder Post, E-Mail seitens des Gegenanwalts der Sippe kommt die Angst, was passiert, welche finanziellen Dinge erwarten mich, muss ich vors Gericht, werde ich angezeigt usw.
Die Psychologin meinte, das wäre eine normale Angst und keine pathologische Angst und dass ich so weiter machen soll, mit meinen Übungen, Sport, Mediation, dieses Forum und mit Freunden/Familie/Kollegen drüber sprechen.
Meine Tiefenpsychologische Therapie ist diesen Monat beendet und sie hat mich bei der Arbeit sehr weitergebracht, da Konflikte aus meiner Kindheit bearbeitet wurden und diese aktiv bearbeit worden, dadurch konnte ich am Arbeitsplatz weiter kommen und toxische Menschen links liegen lassen.
Die Psychologin, die ich angerufen habe heute, ist eine Verhaltenstherapeutin. Sie meinte auch dass bei einer Angststörung vielen Menschen eher eine Verhaltenstherapie helfen kann. Durch die praktischen Verhaltenstips und diverse Übungen für das real Life. Eine Reha, wenn der Erbstreit beendet ist, wäre laut der Psychologin die ich angerufen hat, auch noch eine Option.
Wie sieht ihr das und wie lange hattet ihr Therapie und was habt ihr noch so für euch getan?
Habt ihr Therapiepausen gehabt?
Ich freue mich über eure Beiträge.
LG Bergziege
• • 12.01.2026 x 1 #1