App im Playstore
Pfeil rechts
17

BergziegeOnFire

BergziegeOnFire
Mitglied

174
9
128
Hallo ihr Forianer

ich habe heute mit einer sehr netten Psychologin ca. 15 Minuten telefoniert, die leider keine freien Therapieplätze mehr hat. In einem anderen Ort hat sie mir alternativen Ansprechpartner für Verhaltenstherapie genannt.

Meine Frage war/ist auch an sie und euch: Vielleicht bin ich nach jahrelanger Therapie seit 2010 mit 1-3 Jahren Pausen dazwischen austherapiert?
Die Psychologin am Telefon sagte mir, dass könnte sein, vielleicht kann ich dann einfach mal eine Auffrischung für meine Probleme und Ängste gebrauchen, was man über die Versichertenkarte als Gesprächstherapie (2-3 Gespräche) abwickeln kann, um nicht wieder zurück geworfen zu werden, dass sich die Angst dann sehr manifestiert.
Ich lebe mit meiner Angst und versuche mit ihr umzugehen :-
Meine Angst will mich ja nur beschützen.

Sie hat mir ein paar Tipps gegeben, an wen ich mich statt Therapeuten oder Psychiater noch wenden kann in meiner Situation. Es gibt auch Therapie von der Caritas, die für jeden genutzt werden darf, bei einem Krankenhaus hier in der Nähe gibt es das. Ich werde mich da mal erkundigen. Viele Krankenkassen bieten bei psychischen Problemen auch eine telefonische Beratung an. Da gucke ich, ob meine Krankenkasse das auch anbietet.

Meine Belastung, die ich noch habe, ist der Erbstreit mit meinen Gezwistern. Bei jeder Post, E-Mail seitens des Gegenanwalts der Sippe kommt die Angst, was passiert, welche finanziellen Dinge erwarten mich, muss ich vors Gericht, werde ich angezeigt usw.
Die Psychologin meinte, das wäre eine normale Angst und keine pathologische Angst und dass ich so weiter machen soll, mit meinen Übungen, Sport, Mediation, dieses Forum und mit Freunden/Familie/Kollegen drüber sprechen.

Meine Tiefenpsychologische Therapie ist diesen Monat beendet und sie hat mich bei der Arbeit sehr weitergebracht, da Konflikte aus meiner Kindheit bearbeitet wurden und diese aktiv bearbeit worden, dadurch konnte ich am Arbeitsplatz weiter kommen und toxische Menschen links liegen lassen.
Die Psychologin, die ich angerufen habe heute, ist eine Verhaltenstherapeutin. Sie meinte auch dass bei einer Angststörung vielen Menschen eher eine Verhaltenstherapie helfen kann. Durch die praktischen Verhaltenstips und diverse Übungen für das real Life. Eine Reha, wenn der Erbstreit beendet ist, wäre laut der Psychologin die ich angerufen hat, auch noch eine Option.

Wie sieht ihr das und wie lange hattet ihr Therapie und was habt ihr noch so für euch getan?
Habt ihr Therapiepausen gehabt?

Ich freue mich über eure Beiträge.

LG Bergziege

12.01.2026 x 1 #1


11 Antworten ↓


Cbrastreifen
@BergziegeOnFire

Ich will jetzt nicht zu lang antworten, aber ich sehe nicht, wieso Du austherapiert sein solltest.
Welche Ängste hast Du denn?
Das beste therapeutische Verfahren ist eine sehr individuelle Angelegentheit und es gibt zudem eine Fülle außertherapeutischer Verfahren, von denen Du ja schon einige praktizierst.

Mir haben neben der Therapie immer auch Aktivitäten im Leben geholfen,am besten ging es bei mir, wenn ich mich nicht gezwungen habe. Man kann sich nach und nach ein Terrain abstecken, in dem man gut leben kann und ich halte es für richtig das auch zu tun und da erst mal neuen Gewohnheiten zu etablieren.

Mir half es, wenn andere Menschen auf mich aufgepasst haben, zusätzlich hat mir Arbeit gut getan, indem sie mein Leben strukturiert hat und ich über Rückmeldungen erfuhr, dass ich gute Leistungen erbrachte.

Wenn man an einer Stelle nicht weiter kommt, dann macht man eben an einer anderen weiter. Vieles in der Psyche ist vernetzt und wo ich Erfolge habe, ist eigentlich egal, es bringt irgendwann nicht mehr viel sich wieder und wieder auf das zu fokussieren, was nicht geht, sondern auf das, was geht.

Eine weitere Frage ist, ob man das, was man nicht kann unbedingt zum Leben braucht. Wenn ich Höhenangst habe, kann ich vielleicht kein Bergsteiger oder Hochseilartist werden, aber hängt genau davon mein Leben ab?

So gut wie jeder andere hat irgendwo eine Leiche im Keller, manche bemerken das aber nicht mal und sagen ganz unbedarft, dass der Mann zum Einkaufen immer mitkommen muss, weil einem alleine das Gewusel zu viel wird. Und es müssen keine Ängste sein, wer führt schon ein Leben ohne Sorgen?

Ein weiterer Punkt ist daher die Peinlichkeit langsam zu verlieren, die man mit der eigenen Angst verbindet, aber gleichzeitig doch vorsichtig zu sein, wem man was erzählt. Man hat in vielen Bereichen noch immer Nachteile, wenn man 'psychisch krank' ist, also sorgsam und realistisch abwägen, aber dennoch, bei begründetem Vertrauen zu den eigenen Problemen stehen, man kann ja nichts dazu und oft erlebt man, dass dei anderen auch aus dem Nähkästchen plaudern.

Ich habe Therapiepausen gehabt, die finde ich sogar ganz sinnvoll, weil man das, was man gelernt hat, ja auch mal ins Leben umsetzen muss. Langsam die Kreise immer größer ziehen und wenn man direkt nicht weiter kommt, lernt man eben ein Instrument oder verbessert seine Leistungen beim Sport oder sonst wo, um sich selbst auch immer wieder zu zeigen, dass man handlungsfähig ist.

x 3 #2


A


Austherapiert? / Angst akzeptieren / Alltagsübungen

x 3


BergziegeOnFire
@Cbrastreifen
Danke dir.
Ich meinte auch im Bezug auf austherapiert eher Vielleicht. Sicher ist das nicht.
Daher wollte ich ein paar Meinungen aus euren Erfahrungsschätzen von euch haben
Meine Ängste sind: Angst vor Justiz, Angst das es etwas Schlimmes passiert, z. B. Autounfall von meinen Liebsten, Angst vor Konflikten, Angst vor Ablehnung.
Die Ängste wegen den Konflikten und Ablehnungen wurden in der TP bearbeitet.
Meine Arbeit ist auch für mich Therapie und gibt mir Struktur und Halt. Meine Kollegen und mein Chef kennen einige meiner Probleme und dass ich psychisch angeschlagen bin, können sich meine Kollegen und Chef schon denken.
Ich bin 2021 in diese aktuelle ruhigere Abteilung in der Spedition nach einem Burnout gekommen.

x 2 #3


Cbrastreifen
Zitat von BergziegeOnFire:
Meine Ängste sind: Angst vor Justiz, Angst das es etwas Schlimmes passiert, z. B. Autounfall von meinen Liebsten, Angst vor Konflikten, Angst vor Ablehnung.

Inwieweit behindern diese Ängste Dein tägliches Leben, Deinen Alltag?
Bist Du ein wenig an Gründe herangekommen, für diese Ängste?

Zitat von BergziegeOnFire:
Meine Arbeit ist auch für mich Therapie und gibt mir Struktur und Halt. Meine Kollegen und mein Chef kennen einige meiner Probleme und dass ich psychisch angeschlagen bin, können sich meine Kollegen und Chef schon denken.

Gut.

Zitat von BergziegeOnFire:
Ich bin 2021 in diese aktuelle ruhigere Abteilung in der Spedition nach einem Burnout gekommen

Wie kam der Burnout Diener Meinung nach zustande? Hast Du zu viel gemacht, aus Angst vor Ablehnung?

x 1 #4


BergziegeOnFire
Zitat von Cbrastreifen:
Inwieweit behindern diese Ängste Dein tägliches Leben, Deinen Alltag? Bist Du ein wenig an Gründe herangekommen, für diese Ängste? Gut. Wie kam der Burnout Diener Meinung nach zustande? Hast Du zu viel gemacht, aus Angst vor Ablehnung?

Verlustangst bei meinen Liebsten, weil sie wertvoll sind. Kontrollverlust ist für mich ein Thema.
Wo unser Sohn jünger war, hat er bei einem Bundesligisten und in der Landesliga mitgespielt und ist dort immer bei Fahrgemeinschaften mitgefahren. Da hatte ich noch mehr mit dieser Angst zu tun. Irgendwann war die Angst nicht mehr so stark, da ich mir bei negativen Gedanken immer einen Leitsatz gesagt habe, der geholfen hat.
Die Einsicht dass ich nicht alles kontrollieren kann und loslassen sollte, damit ich mich auf die Gegenwart konzentriere, hilft mir auch.
So stark einschränkend sind diese Ängste nicht im Alltag. Sie belasten in manchen Situationen einfach, aber nicht täglich, das floppt sporadisch auf. Ich fahre auch Auto und wandere auf über 2000 Meter Höhe mit leichter Höhenangst.
Ich möchte eben nicht das die Angst alles im Griff hat und in anderen Situation z. B. beim Telefonieren oder mit Menschen sprechen, habe ich keine Angst. Das heisst ich bekomme im Büro englisch sprechende Firmen auf meine Nummer durchgestellt, weil die Leute wissen, dass ich gerne Englisch spreche. Mir ist das auch egal, ob die Grammatik richtig ist usw. und was die Mitarbeiter denken, Hauptsache ich kann das Anliegen lösen und ich werde mit meinem Intermediate English verstanden. Da habe ich Selbstbewusstsein.
Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ist ein großes Thema bei der Angst.
Die Angst muss schließlich nicht überall mitreden!

x 2 #5


Cbrastreifen
Zitat von BergziegeOnFire:
Verlustangst bei meinen Liebsten, weil sie wertvoll sind. Kontrollverlust ist für mich ein Thema.

Ist bei Angst ja fast immer ein Nebenthema. Man muss oft sein imaginäres Sicherheitsnetz spinnen, weiß das oft selbst und lehnt sich dafür ab, kann es aber doch auch nicht lassen. Eine der vielen blöden Situationen bei Ängsten.

Der eigentliche Witz ist ja die Illusion, diese Kontrolle überhaupt zu haben. Aber das erkenntm an wahrscheinlich erst später als Witz.

x 2 #6


BergziegeOnFire
@Cbrastreifen
Ja, die Angst vor Ablehnung spielte eine große Rolle.
Damals wurde ich ausgegrenzt und ignoriert. Ich habe ein wenig zu lange gewartet, mit der Person, die vor mir 2 Leute aus der Abteilung gemobbt hat, zu sprechen. Als ich die Kollegin fragte, ob sie ein Problem mit mir hat, war die Antwort: Nein, alles in Ordnung. Das war damals gelogen. Sie hatte ein toxisches Verhalten. Corona hat mich damals auch runter gezogen, da kam alles zusammen.
Im Sommer 2025 wurde dieser Person übrigens seitens des Arbeitgebers gekündigt. Sie war nicht nur von ihrer sozialen Kompetenz schlecht, sondern auch ihre Leistungen stimmten absolut nicht. Bei schweren Fehlern in ihrem Arbeitsbereich hat sie die Schuld auf andere geschoben. Es soll wohl Beleidigungen von ihrer Seite Richtung Geschäftsführung gehagelt haben, die Konsequenz war fristlose Kündigung.
Seit die Dame weg ist, läuft es in der Abteilung wieder gut
Nun, da hat Karma mal zugeschlagen.
Für mich war es damals das Beste, was mir passieren konnte, aus der Abteilung weg zukommen. Mein Aufgabengebiet ist anspruchsvoller und interessanter und zwischenmenschlich ist es auch sehr gut.

x 2 #7


Cbrastreifen
Zitat von BergziegeOnFire:
Ja, die Angst vor Ablehnung spielte eine große Rolle.
Damals wurde ich ausgegrenzt und ignoriert. Ich habe ein wenig zu lange gewartet, mit der Person, die vor mir 2 Leute aus der Abteilung gemobbt hat, zu sprechen. Als ich die Kollegin fragte, ob sie ein Problem mit mir hat, war die Antwort: Nein, alles in Ordnung. Das war damals gelogen. Sie hatte ein toxisches Verhalten. Corona hat mich damals auch runter gezogen, da kam alles zusammen.

Okay, ja, da kam vieles zusammen. Mobbing ist natürlich ein rieisiger Stress, die Ungewissheit bei Corona und den Riss, den es durch Familien und Freundschaften zog, haben wir alle noch in Erinnerung. Da ist bei vieles etwas zerstört worden.

Zitat von BergziegeOnFire:
Im Sommer 2025 wurde dieser Person übrigens seitens des Arbeitgebers gekündigt. Sie war nicht nur von ihrer sozialen Kompetenz schlecht, sondern auch ihre Leistungen stimmten absolut nicht. Bei schweren Fehlern in ihrem Arbeitsbereich hat sie die Schuld auf andere geschoben. Es soll wohl Beleidigungen von ihrer Seite Richtung Geschäftsführung gehagelt haben, die Konsequenz war fristlose Kündigung.
Seit die Dame weg ist, läuft es in der Abteilung wieder gut

Manchmal ist das das beste, was man machen kann, weil ein einziger Mensch da leider sehr viel verderben kann.

Zitat von BergziegeOnFire:
Für mich war es damals das Beste, was mir passieren konnte, aus der Abteilung weg zukommen. Mein Aufgabengebiet ist anspruchsvoller und interessanter und zwischenmenschlich ist es auch sehr gut.

Das klingt gut. Hat es sich positiv auf Deine Ängste ausgewirkt oder kannst Du das nicht so genau sagen?

x 1 #8


BergziegeOnFire
Für mich war es damals das Beste, was mir passieren konnte, aus der Abteilung weg zukommen. Mein Aufgabengebiet ist anspruchsvoller und interessanter und zwischenmenschlich ist es auch sehr gut.

Das klingt gut. Hat es sich positiv auf Deine Ängste ausgewirkt oder kannst Du das nicht so genau sagen?


@Cbrastreifen
Es hat dazu geführt, dass ich wieder Vertrauen in meinen Arbeitsplatz und Vertrauen in meine Fähigkeiten bekommen und hat die Angst geschmälert.
Natürlich gibt es bei meiner Arbeit immer wieder Situationen, wo die Angst aufploppt. An meinem alten Arbeitsplatz, wo noch der toxische Vorgesetzte war und ein eingefrorenes Klima herrschte, war ich kurz vor einer Arbeitsplatzphobie.
Das habe ich dank meiner Familie, Freunden und dem Forum hier wieder gut in den Griff bekommen.
Ich habe auch schon seit Kindestagen ein schlechtes Gewissen in vielen Bereichen, das mich immer wieder besucht und das ich mich für irgendwas schuldig fühle.
In meiner tiefenpsychologischen Therapie wurden die Ursachen geklärt. Das kam von meinem Vater der manisch depressiv war uns oft verlassen hat und Quartalstrinker war, ich habe ihm verziehen. Meine Mutter hatte mit 3 Kindern nicht die Energie uns alle Liebe und Fürsorge zu geben, die wir Kinder gebraucht hätten.
In den Augen meiner Geschwister, war ich immer der kleine Sonnenschein, der alles durfte und alles, auch materiell, bekommen hat. Die Realität sah anders aus.
Meine Geschwister haben sich früher immer lustig über mich und meine Schwächen gemacht und waren eifersüchtig auf mich. Wenn es Konflikte und Probleme / Streit gab, war ich immer das schwarze Schaf. Sie versuchten bei mir eine sogenannte Projektive Injektion / Identifikation. Einen Stachel reinpiksen, der mit mir gar nichts zu tun hat.
Diese Dinge haben sich auch auf mein Arbeitsleben ausgewirkt. Das war etwas Gutes, was in der TP bei der Psychologin aufgedeckt wurde.
Ich versuche immer noch meinen Geschwistern zu vergeben und wünsche ihnen Frieden.
Sie haben einen Mangel und versuchen anderen immer die Schuld zuzuschieben und leben einfach in einer anderen Welt.

Mit dem Erbstreit leben sie ihr Anspruchsdenken aus und ihre Rivalität gegenüber mir aus.

x 2 #9


Cbrastreifen
@BergziegeOnFire

Das hast Du ja schon einiges aufarbeiten können.
Mir sind Deine Ängste klar, auch wenn sie sicher selten sind, aber das ist ja egal.
Inwieweit schränken sie Dich ein, Dein Leben, Deinen Alltag?
Bist Du ständig unter Spannung, wenn jemand aus Deiner Familie unterweg ist und wie äußert sich das?
Wie baust Du Spannungen ab?

Was kannst Du ggf nicht machen, was Du aber gerne machen würdest?

x 1 #10


fourofour
Hallöle Cebra

also ersteinmal ein ehrliches WOW von mir. Weil dein Beitrag ist einfach nur genial. Möchte und werde unten dann noch etwas ergänzen. Du hast es geschrieben, ich nenne und beschreibe es einfach anders.
Ganz ehrlich - seit dem ich dich kenne, hast Du absolut große Schritte gemacht. Findet man eher selten. Da kannst bollestolz auf dich sein.

Zitat von Cbrastreifen:
vieles in der Psyche ist vernetzt und wo ich Erfolge habe, ist eigentlich egal, es bringt irgendwann nicht mehr viel sich wieder und wieder auf das zu fokussieren, was nicht geht, sondern auf das, was geht.

Unterschreibe ich sofort.

Seit ca. einem Jahr wurde mir etwas bewusst - was ich selbst getan und dem was ich anderen beigebrachte habe. Das ist auf den letzten Abschnitt von Cebras Beitrag bezogen.

Es ist der Begriff Integration von Fähigkeiten und Erfolgen.
Damit ist gemeint das man sich seine erlernten / eingesetzten Fähigkeiten und die Erfolge sich bewusst vor die Augen hält. Das kann man in einem Erfolgstagebuch machen, es laut zu sich selbst sagen usw..
Erfolge sind, je nach dem auch so Dinge wie Ich habe es geschafft aufzustehen und mich zu duschen. Das meine ich im vollen Ernst. Es sind auch so Dinge wie ich habe mich heute gut selbst reguliert bekommen.

Was ist Handlungsfähigkeit?
Es ist die Fähigkeit zu handeln. Und zwar so das wir uns versorgen und umsorgen können. Ggf um uns um Kinder oder Tiere zu kümmern. Und das beginnt mit dem Aufstehen.
Je mehr wir von diesen alltäglichen Dingen hinbekommen und je mehr wir uns das bewusst machen, desto handlungsfähiger fühlen wir uns. Desto selbstwirksamer, selbstbewusster können wir uns fühlen. Das ist alles miteinander vernetzt.
Die Bewusste Integration des genannten, verstärkt in der Regel diese positiven Emotionen. Und mit der Zeit werden diese Dinge in uns automatisiert. D.h. irgendwann erzeugen manche Themen nach Erfolg, ohne das wir bewusst eingreifen, eben diese positiven Gefühle.

Man wäre überrascht, wenn man sich mit Zettel und Stift all die Dinge aufschreiben würden die FUNKTIONEREN. Es sind weit mehr als man denken würde.

Zur Therapie im allgemeinen und dem austherapiert sein - man ist weitestgehend austherapiert, wenn man viele Skills sich aneignen konnte, seine Resilienz weit ausgebaut hat und ein an seine Befindlichkeiten angepasstes Leben führt. Ich habe einiges an Therapieformen durchlaufen. Einige habe ich selbstständig weit ausgebaut, wie die PITT. Von anderen habe ich die für mich am Effektivsten Module rausgesucht. Teils habe ich eigene Module entwickelt. Alles zusammen ist nun meine Strategie um im Leben klarzukommen.

Persönlich bin ich mit meiner Diagnose und Alter eigentlich austherapiert. Nur gehört meine PITT Therapie wieder aufgefrischt.
Und ich lerne wirklich immer dazu. Ob das nun Inputs von aussen sind oder mal wieder ein AHA-Effekt, weil mir ein Mechanismus in mir bewusst wurde,

Long story short - man lernt nie aus.

#11


fourofour
Zitat von Cbrastreifen:
Der eigentliche Witz ist ja die Illusion, diese Kontrolle überhaupt zu haben.

#12


A


x 4






Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
App im Playstore