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BergziegeOnFire

BergziegeOnFire
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Hallo ihr Forianer Guten Morgen

ich habe heute mit einer sehr netten Psychologin ca. 15 Minuten telefoniert, die leider keine freien Therapieplätze mehr hat. In einem anderen Ort hat sie mir alternativen Ansprechpartner für Verhaltenstherapie genannt.

Meine Frage war/ist auch an sie und euch: Vielleicht bin ich nach jahrelanger Therapie seit 2010 mit 1-3 Jahren Pausen dazwischen austherapiert?
Die Psychologin am Telefon sagte mir, dass könnte sein, vielleicht kann ich dann einfach mal eine Auffrischung für meine Probleme und Ängste gebrauchen, was man über die Versichertenkarte als Gesprächstherapie (2-3 Gespräche) abwickeln kann, um nicht wieder zurück geworfen zu werden, dass sich die Angst dann sehr manifestiert.
Ich lebe mit meiner Angst und versuche mit ihr umzugehen :-
Meine Angst will mich ja nur beschützen.

Sie hat mir ein paar Tipps gegeben, an wen ich mich statt Therapeuten oder Psychiater noch wenden kann in meiner Situation. Es gibt auch Therapie von der Caritas, die für jeden genutzt werden darf, bei einem Krankenhaus hier in der Nähe gibt es das. Ich werde mich da mal erkundigen. Viele Krankenkassen bieten bei psychischen Problemen auch eine telefonische Beratung an. Da gucke ich, ob meine Krankenkasse das auch anbietet.

Meine Belastung, die ich noch habe, ist der Erbstreit mit meinen "Gezwistern". Bei jeder Post, E-Mail seitens des Gegenanwalts der Sippe kommt die Angst, was passiert, welche finanziellen Dinge erwarten mich, muss ich vors Gericht, werde ich angezeigt usw.
Die Psychologin meinte, das wäre eine normale Angst und keine pathologische Angst und dass ich so weiter machen soll, mit meinen Übungen, Sport, Mediation, dieses Forum und mit Freunden/Familie/Kollegen drüber sprechen.

Meine Tiefenpsychologische Therapie ist diesen Monat beendet und sie hat mich bei der Arbeit sehr weitergebracht, da Konflikte aus meiner Kindheit bearbeitet wurden und diese aktiv bearbeit worden, dadurch konnte ich am Arbeitsplatz weiter kommen und toxische Menschen "links liegen lassen".
Die Psychologin, die ich angerufen habe heute, ist eine Verhaltenstherapeutin. Sie meinte auch dass bei einer Angststörung vielen Menschen eher eine Verhaltenstherapie helfen kann. Durch die praktischen Verhaltenstips und diverse Übungen für das real Life. Eine Reha, wenn der Erbstreit beendet ist, wäre laut der Psychologin die ich angerufen hat, auch noch eine Option.

Wie sieht ihr das und wie lange hattet ihr Therapie und was habt ihr noch so für euch getan?
Habt ihr Therapiepausen gehabt?

Ich freue mich über eure Beiträge.

LG Bergziege

14.01.2026 x 1 #1


28 Antworten ↓


C
@BergziegeOnFire

Ich will jetzt nicht zu lang antworten, aber ich sehe nicht, wieso Du austherapiert sein solltest.
Welche Ängste hast Du denn?
Das beste therapeutische Verfahren ist eine sehr individuelle Angelegentheit und es gibt zudem eine Fülle außertherapeutischer Verfahren, von denen Du ja schon einige praktizierst.

Mir haben neben der Therapie immer auch Aktivitäten im Leben geholfen,am besten ging es bei mir, wenn ich mich nicht gezwungen habe. Man kann sich nach und nach ein Terrain abstecken, in dem man gut leben kann und ich halte es für richtig das auch zu tun und da erst mal neuen Gewohnheiten zu etablieren.

Mir half es, wenn andere Menschen auf mich aufgepasst haben, zusätzlich hat mir Arbeit gut getan, indem sie mein Leben strukturiert hat und ich über Rückmeldungen erfuhr, dass ich gute Leistungen erbrachte.

Wenn man an einer Stelle nicht weiter kommt, dann macht man eben an einer anderen weiter. Vieles in der Psyche ist vernetzt und wo ich Erfolge habe, ist eigentlich egal, es bringt irgendwann nicht mehr viel sich wieder und wieder auf das zu fokussieren, was nicht geht, sondern auf das, was geht.

Eine weitere Frage ist, ob man das, was man nicht kann unbedingt zum Leben braucht. Wenn ich Höhenangst habe, kann ich vielleicht kein Bergsteiger oder Hochseilartist werden, aber hängt genau davon mein Leben ab?

So gut wie jeder andere hat irgendwo eine Leiche im Keller, manche bemerken das aber nicht mal und sagen ganz unbedarft, dass der Mann zum Einkaufen immer mitkommen muss, weil einem alleine das Gewusel zu viel wird. Und es müssen keine Ängste sein, wer führt schon ein Leben ohne Sorgen?

Ein weiterer Punkt ist daher die Peinlichkeit langsam zu verlieren, die man mit der eigenen Angst verbindet, aber gleichzeitig doch vorsichtig zu sein, wem man was erzählt. Man hat in vielen Bereichen noch immer Nachteile, wenn man 'psychisch krank' ist, also sorgsam und realistisch abwägen, aber dennoch, bei begründetem Vertrauen zu den eigenen Problemen stehen, man kann ja nichts dazu und oft erlebt man, dass dei anderen auch aus dem Nähkästchen plaudern.

Ich habe Therapiepausen gehabt, die finde ich sogar ganz sinnvoll, weil man das, was man gelernt hat, ja auch mal ins Leben umsetzen muss. Langsam die Kreise immer größer ziehen und wenn man direkt nicht weiter kommt, lernt man eben ein Instrument oder verbessert seine Leistungen beim Sport oder sonst wo, um sich selbst auch immer wieder zu zeigen, dass man handlungsfähig ist.

x 3 #2


A


Austherapiert? / Angst akzeptieren / Alltagsübungen

x 3


BergziegeOnFire
@Cbrastreifen
Danke dir.
Ich meinte auch im Bezug auf austherapiert eher "Vielleicht". Sicher ist das nicht.
Daher wollte ich ein paar Meinungen aus euren Erfahrungsschätzen von euch haben
Meine Ängste sind: Angst vor Justiz, Angst das es etwas Schlimmes passiert, z. B. Autounfall von meinen Liebsten, Angst vor Konflikten, Angst vor Ablehnung.
Die Ängste wegen den Konflikten und Ablehnungen wurden in der TP bearbeitet.
Meine Arbeit ist auch für mich Therapie und gibt mir Struktur und Halt. Meine Kollegen und mein Chef kennen einige meiner Probleme und dass ich psychisch angeschlagen bin, können sich meine Kollegen und Chef schon denken.
Ich bin 2021 in diese aktuelle ruhigere Abteilung in der Spedition nach einem Burnout gekommen.

x 2 #3


C
Zitat von BergziegeOnFire:
Meine Ängste sind: Angst vor Justiz, Angst das es etwas Schlimmes passiert, z. B. Autounfall von meinen Liebsten, Angst vor Konflikten, Angst vor Ablehnung.

Inwieweit behindern diese Ängste Dein tägliches Leben, Deinen Alltag?
Bist Du ein wenig an Gründe herangekommen, für diese Ängste?

Zitat von BergziegeOnFire:
Meine Arbeit ist auch für mich Therapie und gibt mir Struktur und Halt. Meine Kollegen und mein Chef kennen einige meiner Probleme und dass ich psychisch angeschlagen bin, können sich meine Kollegen und Chef schon denken.

Gut.

Zitat von BergziegeOnFire:
Ich bin 2021 in diese aktuelle ruhigere Abteilung in der Spedition nach einem Burnout gekommen

Wie kam der Burnout Diener Meinung nach zustande? Hast Du zu viel gemacht, aus Angst vor Ablehnung?

x 1 #4


BergziegeOnFire
Zitat von Cbrastreifen:
Inwieweit behindern diese Ängste Dein tägliches Leben, Deinen Alltag? Bist Du ein wenig an Gründe herangekommen, für diese Ängste? Gut. Wie kam der Burnout Diener Meinung nach zustande? Hast Du zu viel gemacht, aus Angst vor Ablehnung?

Verlustangst bei meinen Liebsten, weil sie wertvoll sind. Kontrollverlust ist für mich ein Thema.
Wo unser Sohn jünger war, hat er bei einem Bundesligisten und in der Landesliga mitgespielt und ist dort immer bei Fahrgemeinschaften mitgefahren. Da hatte ich noch mehr mit dieser Angst zu tun. Irgendwann war die Angst nicht mehr so stark, da ich mir bei negativen Gedanken immer einen Leitsatz gesagt habe, der geholfen hat.
Die Einsicht dass ich nicht alles kontrollieren kann und loslassen sollte, damit ich mich auf die Gegenwart konzentriere, hilft mir auch.
So stark einschränkend sind diese Ängste nicht im Alltag. Sie belasten in manchen Situationen einfach, aber nicht täglich, das floppt sporadisch auf. Ich fahre auch Auto und wandere auf über 2000 Meter Höhe mit leichter Höhenangst.
Ich möchte eben nicht das die Angst alles im Griff hat und in anderen Situation z. B. beim Telefonieren oder mit Menschen sprechen, habe ich keine Angst. Das heisst ich bekomme im Büro englisch sprechende Firmen auf meine Nummer durchgestellt, weil die Leute wissen, dass ich gerne Englisch spreche. Mir ist das auch egal, ob die Grammatik richtig ist usw. und was die Mitarbeiter denken, Hauptsache ich kann das Anliegen lösen und ich werde mit meinem Intermediate English verstanden. Da habe ich Selbstbewusstsein.
Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ist ein großes Thema bei der Angst.
Die Angst muss schließlich nicht überall mitreden!

x 2 #5


C
Zitat von BergziegeOnFire:
Verlustangst bei meinen Liebsten, weil sie wertvoll sind. Kontrollverlust ist für mich ein Thema.

Ist bei Angst ja fast immer ein Nebenthema. Man muss oft sein imaginäres Sicherheitsnetz spinnen, weiß das oft selbst und lehnt sich dafür ab, kann es aber doch auch nicht lassen. Eine der vielen blöden Situationen bei Ängsten.

Der eigentliche Witz ist ja die Illusion, diese Kontrolle überhaupt zu haben. Aber das erkenntm an wahrscheinlich erst später als Witz.

x 2 #6

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BergziegeOnFire
@Cbrastreifen
Ja, die Angst vor Ablehnung spielte eine große Rolle.
Damals wurde ich ausgegrenzt und ignoriert. Ich habe ein wenig zu lange gewartet, mit der Person, die vor mir 2 Leute aus der Abteilung gemobbt hat, zu sprechen. Als ich die Kollegin fragte, ob sie ein Problem mit mir hat, war die Antwort: Nein, alles in Ordnung. Das war damals gelogen. Sie hatte ein toxisches Verhalten. Corona hat mich damals auch runter gezogen, da kam alles zusammen.
Im Sommer 2025 wurde dieser Person übrigens seitens des Arbeitgebers gekündigt. Sie war nicht nur von ihrer sozialen Kompetenz schlecht, sondern auch ihre Leistungen stimmten absolut nicht. Bei schweren Fehlern in ihrem Arbeitsbereich hat sie die Schuld auf andere geschoben. Es soll wohl Beleidigungen von ihrer Seite Richtung Geschäftsführung gehagelt haben, die Konsequenz war fristlose Kündigung.
Seit die Dame weg ist, läuft es in der Abteilung wieder gut😅
Nun, da hat Karma mal zugeschlagen.
Für mich war es damals das Beste, was mir passieren konnte, aus der Abteilung weg zukommen. Mein Aufgabengebiet ist anspruchsvoller und interessanter und zwischenmenschlich ist es auch sehr gut.

x 2 #7


C
Zitat von BergziegeOnFire:
Ja, die Angst vor Ablehnung spielte eine große Rolle.
Damals wurde ich ausgegrenzt und ignoriert. Ich habe ein wenig zu lange gewartet, mit der Person, die vor mir 2 Leute aus der Abteilung gemobbt hat, zu sprechen. Als ich die Kollegin fragte, ob sie ein Problem mit mir hat, war die Antwort: Nein, alles in Ordnung. Das war damals gelogen. Sie hatte ein toxisches Verhalten. Corona hat mich damals auch runter gezogen, da kam alles zusammen.

Okay, ja, da kam vieles zusammen. Mobbing ist natürlich ein rieisiger Stress, die Ungewissheit bei Corona und den Riss, den es durch Familien und Freundschaften zog, haben wir alle noch in Erinnerung. Da ist bei vieles etwas zerstört worden.

Zitat von BergziegeOnFire:
Im Sommer 2025 wurde dieser Person übrigens seitens des Arbeitgebers gekündigt. Sie war nicht nur von ihrer sozialen Kompetenz schlecht, sondern auch ihre Leistungen stimmten absolut nicht. Bei schweren Fehlern in ihrem Arbeitsbereich hat sie die Schuld auf andere geschoben. Es soll wohl Beleidigungen von ihrer Seite Richtung Geschäftsführung gehagelt haben, die Konsequenz war fristlose Kündigung.
Seit die Dame weg ist, läuft es in der Abteilung wieder gut

Manchmal ist das das beste, was man machen kann, weil ein einziger Mensch da leider sehr viel verderben kann.

Zitat von BergziegeOnFire:
Für mich war es damals das Beste, was mir passieren konnte, aus der Abteilung weg zukommen. Mein Aufgabengebiet ist anspruchsvoller und interessanter und zwischenmenschlich ist es auch sehr gut.

Das klingt gut. Hat es sich positiv auf Deine Ängste ausgewirkt oder kannst Du das nicht so genau sagen?

x 1 #8


BergziegeOnFire
"Für mich war es damals das Beste, was mir passieren konnte, aus der Abteilung weg zukommen. Mein Aufgabengebiet ist anspruchsvoller und interessanter und zwischenmenschlich ist es auch sehr gut.

Das klingt gut. Hat es sich positiv auf Deine Ängste ausgewirkt oder kannst Du das nicht so genau sagen?"


@Cbrastreifen
Es hat dazu geführt, dass ich wieder Vertrauen in meinen Arbeitsplatz und Vertrauen in meine Fähigkeiten bekommen und hat die Angst geschmälert.
Natürlich gibt es bei meiner Arbeit immer wieder Situationen, wo die Angst aufploppt. An meinem alten Arbeitsplatz, wo noch der toxische Vorgesetzte war und ein eingefrorenes Klima herrschte, war ich kurz vor einer Arbeitsplatzphobie.
Das habe ich dank meiner Familie, Freunden und dem Forum hier wieder gut in den Griff bekommen.
Ich habe auch schon seit Kindestagen ein schlechtes Gewissen in vielen Bereichen, das mich immer wieder "besucht" und das ich mich für irgendwas schuldig fühle.
In meiner tiefenpsychologischen Therapie wurden die Ursachen geklärt. Das kam von meinem Vater der manisch depressiv war uns oft verlassen hat und Quartalstrinker war, ich habe ihm verziehen. Meine Mutter hatte mit 3 Kindern nicht die Energie uns alle Liebe und Fürsorge zu geben, die wir Kinder gebraucht hätten.
In den Augen meiner Geschwister, war ich immer der kleine Sonnenschein, der alles durfte und alles, auch materiell, bekommen hat. Die Realität sah anders aus.
Meine Geschwister haben sich früher immer lustig über mich und meine Schwächen gemacht und waren eifersüchtig auf mich. Wenn es Konflikte und Probleme / Streit gab, war ich immer das schwarze Schaf. Sie versuchten bei mir eine sogenannte Projektive Injektion / Identifikation. Einen Stachel reinpiksen, der mit mir gar nichts zu tun hat.
Diese Dinge haben sich auch auf mein Arbeitsleben ausgewirkt. Das war etwas Gutes, was in der TP bei der Psychologin aufgedeckt wurde.
Ich versuche immer noch meinen Geschwistern zu vergeben und wünsche ihnen Frieden.
Sie haben einen Mangel und versuchen anderen immer die Schuld zuzuschieben und leben einfach in einer anderen Welt.

Mit dem Erbstreit leben sie ihr Anspruchsdenken aus und ihre Rivalität gegenüber mir aus.

x 2 #9


C
@BergziegeOnFire

Das hast Du ja schon einiges aufarbeiten können.
Mir sind Deine Ängste klar, auch wenn sie sicher selten sind, aber das ist ja egal.
Inwieweit schränken sie Dich ein, Dein Leben, Deinen Alltag?
Bist Du ständig unter Spannung, wenn jemand aus Deiner Familie unterweg ist und wie äußert sich das?
Wie baust Du Spannungen ab?

Was kannst Du ggf nicht machen, was Du aber gerne machen würdest?

x 2 #10


fourofour
Hallöle Cebra

also ersteinmal ein ehrliches WOW von mir. Weil dein Beitrag ist einfach nur genial. Möchte und werde unten dann noch etwas ergänzen. Du hast es geschrieben, ich nenne und beschreibe es einfach anders.
Ganz ehrlich - seit dem ich dich kenne, hast Du absolut große Schritte gemacht. Findet man eher selten. Da kannst bollestolz auf dich sein.

Zitat von Cbrastreifen:
vieles in der Psyche ist vernetzt und wo ich Erfolge habe, ist eigentlich egal, es bringt irgendwann nicht mehr viel sich wieder und wieder auf das zu fokussieren, was nicht geht, sondern auf das, was geht.

Unterschreibe ich sofort.

Seit ca. einem Jahr wurde mir etwas bewusst - was ich selbst getan und dem was ich anderen beigebrachte habe. Das ist auf den letzten Abschnitt von Cebras Beitrag bezogen.

Es ist der Begriff Integration von Fähigkeiten und Erfolgen.
Damit ist gemeint das man sich seine erlernten / eingesetzten Fähigkeiten und die Erfolge sich bewusst vor die Augen hält. Das kann man in einem Erfolgstagebuch machen, es laut zu sich selbst sagen usw..
Erfolge sind, je nach dem auch so Dinge wie "Ich habe es geschafft aufzustehen und mich zu duschen". Das meine ich im vollen Ernst. Es sind auch so Dinge wie "ich habe mich heute gut selbst reguliert bekommen".

Was ist Handlungsfähigkeit?
Es ist die Fähigkeit zu handeln. Und zwar so das wir uns versorgen und umsorgen können. Ggf um uns um Kinder oder Tiere zu kümmern. Und das beginnt mit dem Aufstehen.
Je mehr wir von diesen alltäglichen Dingen hinbekommen und je mehr wir uns das bewusst machen, desto handlungsfähiger fühlen wir uns. Desto selbstwirksamer, selbstbewusster können wir uns fühlen. Das ist alles miteinander vernetzt.
Die Bewusste Integration des genannten, verstärkt in der Regel diese positiven Emotionen. Und mit der Zeit werden diese Dinge in uns automatisiert. D.h. irgendwann erzeugen manche Themen nach Erfolg, ohne das wir bewusst eingreifen, eben diese positiven Gefühle.

Man wäre überrascht, wenn man sich mit Zettel und Stift all die Dinge aufschreiben würden die FUNKTIONEREN. Es sind weit mehr als man denken würde.

Zur Therapie im allgemeinen und dem austherapiert sein - man ist weitestgehend austherapiert, wenn man viele Skills sich aneignen konnte, seine Resilienz weit ausgebaut hat und ein an seine Befindlichkeiten angepasstes Leben führt. Ich habe einiges an Therapieformen durchlaufen. Einige habe ich selbstständig weit ausgebaut, wie die PITT. Von anderen habe ich die für mich am Effektivsten Module rausgesucht. Teils habe ich eigene Module entwickelt. Alles zusammen ist nun meine Strategie um im Leben klarzukommen.

Persönlich bin ich mit meiner Diagnose und Alter eigentlich austherapiert. Nur gehört meine PITT Therapie wieder aufgefrischt.
Und ich lerne wirklich immer dazu. Ob das nun Inputs von aussen sind oder mal wieder ein AHA-Effekt, weil mir ein Mechanismus in mir bewusst wurde,

Long story short - man lernt nie aus.

x 2 #11


fourofour
Zitat von Cbrastreifen:
Der eigentliche Witz ist ja die Illusion, diese Kontrolle überhaupt zu haben.

Mr. Green

x 1 #12


DrSeltsam
Zitat von BergziegeOnFire:
Wie sieht ihr das und wie lange hattet ihr Therapie und was habt ihr noch so für euch getan?
Habt ihr Therapiepausen gehabt?

Ich hatte die gleiche Situation bei meiner zweiten Therapie: "Sie sind austherapiert".

Für mich bedeutete das eher, dass mir nichts mehr "beigebracht" werden kann und es nun höchste Zeit wird mir endlich zuzutrauen ohne Stützräder durchs Leben zu kommen.
Ein bisschen wie nach einer Ausbildung: man weiß alles, was man für den Moment wissen muss und hat genug Erfahrungen gesammelt um mit den gewonnenen Erkenntnissen weiter zu kommen und diese auch selbstständig auf neue Situationen anzuwenden. Es gibt eigentlich keine Fragen mehr, die man sich nicht selbst beantworten oder selbst in Erfahrung bringen könnte.

Das bedeutet nicht, dass immer alles glatt geht und man nun sofort perfekt durch alle Widrigkeiten des Lebens manövriert. Aber man hat eben alles an die Hand bekommen, um auch mit neuen Situationen gut fertig zu werden. Auch mit den Dingen, vor denen man unterschwellig noch Angst hat.

x 3 #13


C
Zitat von fourofour:
Hallöle Cebra

also ersteinmal ein ehrliches WOW von mir. Weil dein Beitrag ist einfach nur genial. Möchte und werde unten dann noch etwas ergänzen. Du hast es geschrieben, ich nenne und beschreibe es einfach anders.
Ganz ehrlich - seit dem ich dich kenne, hast Du absolut große Schritte gemacht. Findet man eher selten. Da kannst bollestolz auf dich sein.

Lieben Dank, 404!
Da Du mich ein wenig enger kennst, nehme ich das mit Freude und Dankbarkeit an, you made my day.

Zitat von fourofour:
Man wäre überrascht, wenn man sich mit Zettel und Stift all die Dinge aufschreiben würden die FUNKTIONEREN. Es sind weit mehr als man denken würde.

Auch wenn andere einen nicht dafür loben. Aber man kann es selbst tun, sich immer wieder den Unterschied zu früher bewusst machen.

Zitat von fourofour:
Long story short - man lernt nie aus.

Und hört auch nicht auf Fortschritte zu machen, ich schreibe da gleich noch etwas zu.

x 2 #14


C
Zitat von BergziegeOnFire:
Meine Frage war/ist auch an sie und euch: Vielleicht bin ich nach jahrelanger Therapie seit 2010 mit 1-3 Jahren Pausen dazwischen austherapiert?

Zitat von fourofour:
Persönlich bin ich mit meiner Diagnose und Alter eigentlich austherapiert. Nur gehört meine PITT Therapie wieder aufgefrischt.

Zitat von DrSeltsam:
Ich hatte die gleiche Situation bei meiner zweiten Therapie: "Sie sind austherapiert".

Ich sag' Euch was: Vergesst es.
Es ist vollkommen in Ordnung realistische Ziele und Grenzen anzuerkennen, aber ich setze hier gerne einen Kontrapunkt.

Ich bin da eher zurückhaltend, aus zwei Haupt- und einigen Nebengründen. Die Hauptgründe: 1. Ich möchte mit 'Erfolgsgeschichten' niemanden unter Druck setzen (es gehört zum festen Repertoire von Ängsten, dass man denkt, das ist bestimmt alles nett und gut, nur bei mir wird es leider nicht klappen, weil ich zu gestört, zu anders, zu wasauchimmer bin), vor allem 2. mich nicht,

Ich sehe mich in keiner Weise als Vorbild und mein Weg ist ungewöhnlich und nichts für die meisten, weil er einfach sehr persönlich ist, was meine Interessen und Versuche angeht, die kann man nicht übertragen. Zudem habe ich an etlichen Stellen nicht viel dazu beigetragen, es ist mir eher passiert, zugestoßen.

Warum schreibe ich es dennoch ab und zu hin? Es ist eine Geschichte, bei der Ängste nach Jahren einfach verschwunden sind oder im Begriff sind, es zu tun. Bei mir passiert das aufgrund dessen, was mir so zugefallen ist, aber es geht nicht nur so, es gibt viele andere Wege, auf denen es auch geht, so viel weiß ich über Psyche und Therapie.

Ich habe nach einer generalsierten Angststörung mit üblen Panikattacken (die mich an einem Tag so weit brachten, dass ich nur noch dachte, hoffentlich ist die Quälerei bald einfach nur zu Ende, egal wie, es überfiel mich aus heiterem Himmel - auch wenn in dieser Zeit wenig heiter war) und einer ausgeprägten Herzphobie erst nicht begriffen, dass ich eine Angststörung hatte - war ja das Herz, in meiner Welt - und begann mit Psychotherapie erst nach Jahren.

Die half, einige Monate danach verliebte ich mich in eine Frau, mit der ich 25 Jahre zusammen blieb und die mir wesentlich half, Schritte zurück ins Leben zu machen. Sie war es, die mich anregte Arbeiten zu gehen, auch das war ein weiterer Schritt und ich konnte nach und nach mehr Normalität etablieren.

Parallel dazu meditierte ich viel, blieb den Themen Psyche, Philosophie und Spiritualität eng verbunden und irgendwie immer auch ein Stück der Medizin. Eigentlich nur um einen anderen Beruf abzusichern arbeitete ich dann in der Krankenpflege - dort verlor ich meine Hypochondrie -, der andere Beruf stellte sich aber mehr und mehr als bezahltes Hobby heraus, so wurde die Krankenpflege über gut 10 Jahre mein Hauptjob, Corona nahm ich dort noch mit, doch ich hatte schon gekündigt, um etwas neues zu machen.

Ich landete auf einem Biobauernhof und irgendwie gehörte mein Leben ab da nicht mehr mir. Meine 25 Jahre Beziehung crashte, weil ich mich in meine Chefin auf dem Hof verliebte, das führte zwar zu nichts, aber das Gefühl der Liebe war intensiv. Meine Beziehung war kaputt, die Chefin und ihr Partner verließen den Hof wieder, der Trennungsschmerz war gewaltig. Für den Job übte ich meinen Aktionsradius mit dem Auto auszudehnen, es klappte, vermutlich weil ich wirklich ein Ziel hatte und motiviert war und nicht einfach übte, um etwas hinzukriegen, was ich gar nicht erreichen wollte.

Ich machte zwischendurch 3 weitere Therapien, von einer habe ich gar nicht profitiert, es ging mir schlimmer als zuvor, zwei andere brachten mich weiter.

Als ich den Schmerz des Abschieds von meiner Verliebtheit eben überwunden hatte, verliebte ich mich an gleicher Stelle erneut und unerwartet, ich dachte, als ich es merkte: 'Oh nein, nicht schon wieder.' Wieder eine emotionale Berg- und Talfahrt, wieder eine aussichtslose Geschichte, aber das Gefühl war halt da und ich lernte Gefühle zu erleben, sehr intensive und sehr lange.

Auf dem gleichen Hof lernte ich dann auch meine spätere Freundin kennen, wir waren einfach nur gute Freunde, konnten uns alles erzählen, es stand nie im Raum, dass wir mal ein Paar weerden würden, da sie sich selbst gerade von der Folgen einer Depression auf dem Hof kurierte - ich setzte mich dafür ein, dass sie bei uns bleiben kann - sah ich nicht, was für einen genialen, facettenreichen und ungewöhnlichen Menschen ich da vor mir hatte, heute weiß ich es und staune immer noch und immer wieder.

Waren es die immens vielen und intensiven Emotionen, die ich in dieser Zeit erlebte? Es war zu einem Teil die Beziehung zu meiner Freundin, die stets an der Grenze zur Überforderung verlieft, aber schon bevor wir zusammen kamen machte ich einen großen Schritt. Mein ältester Freund heiratete in Österreich, meine Ex fuhr nicht mit und alleine lange Strecken zu fahren, egal ob Auto, Bus oder Bahn, war das was ich am schlechtesten konnte.

Ich ließ mir Tavor verschreiben, exerimentierte mit der Wirkung und fuhr mit einer halben Tablette die 800 Kilometer nach Linz und mit derselben Dosis die Strecke zurück. Danach nahm ich es nie wieder, musste meine Freudin aber immer mal überraschend von weiter entferten Orten abholen, einmal war meine Heimatstadt verabredet - Ankunft mit dem Zug - es wurde dann Holland. 🤣 In dem Jahr fuhr ich alleine, Tavor hatte ich nur noch zur Sicherheit dabei, 500 Kilometer nach Süddeutschland, eine Fahrt bei der der Wagen verreckte und viel schief ging, ich blieb psychisch stabil.

Irgendwann hatte ich das Gefühl, ich würde sogar sagen, die innere Gewissheit, dass es an mir liegt, zu entscheiden, ob ich alle Ängste loswerden will. Ich muss was dafür tun, die Freundin tritt mich sanft, aber bestimmt in die Richtung, aber bislang klappt alles was ich versuche - Bus & Bahn als weitere Hürden - tadellos. Ich darf mich nur nicht drängen, weiß aber, das Momente kommen in denen das dran ist und dann mache ich den nächsten Schritt. Auch soziale Phobien gehen langsam ein.

Das Leben therapiert mich und wesentliche Erfolge stellten sich um das 55. Lebensjahr ein Die Partnerschaft hat uns beide extrem stabilisiert und nach vorne gebracht, meine spirituelle Praxis geht seit einigen Jahren in eine andere Richtung, auch das wird einen Einfluss haben, es ist das Gesamtpaket, ich vertraue mich dem Leben an - deshalb, Kontrolle ist eine lustige Illusion, die ich mir manchmal auch noch einrede.

Ein wesentlcher anderer Punkt ist bei mir das Schreiben. Es ermöglicht mir Distanz zu mir, aber noch mehr ist es Grundnahrungsmittel und kreativer Selbstausdruck.

Ich bin überzeugt, dass es weiter geht und wem es aus Gründen der momentanen Stabilität besser damit geht, sich zu sagen, er sei austherapiert oder unheilbar, der oder die möge das tun, ich streite mich da nicht, für mich kann ich nur sagen, dass es mal mit, mal ohne Therapie, mit Lücken und Pausen, durch eigenes Engagement und Zufall/Schicksal immer besser wurde - bis auf den erwähnten Fall ohne Psychopharmaka - und das darf anderen, in einer ähnlichen Lage gerne Mut machen. Sie werden ihren Weg finden, aber es gibt einen, wenn man mich zwingt, würde ich behaupten, für jede(n).

x 3 #15


M
Zitat von Cbrastreifen:
Ich sag' Euch was: Vergesst es. Es ist vollkommen in Ordnung realistische Ziele und Grenzen anzuerkennen, aber ich setze hier gerne einen ...

Sehr gut geschrieben..ich bin schon wieder fasziniert..Du machst den Menschen wirklich Mut.

Man sollte die Hoffnung nie aufgeben. Niemand sagt, dass es leicht ist, jeder ist auch individuell verschieden.

Du hast einen Weg für Dich gefunden..danke dass Du diesen mit uns teilst.

x 1 #16


Lucyf
@BergziegeOnFire


Ob du austherapiert bist oder nicht, solltest du selbst entscheiden. Wenn du das Gefühl hast, dass du inzwischen auch ohne Therapie zurechtkommst und über genügend Tools und Methoden verfügst, um mit deinen Ängsten umgehen zu können, brauchst du keinen neuen Therapieplatz zu suchen.

Es ist korrekt, dass die Verhaltenstherapie bei Angststörungen als das erfolgreichste Therapieverfahren gilt und daher häufig empfohlen wird. Grundsätzlich gibt es jedoch auch eine individuelle Komponente: Nur weil die Verhaltenstherapie bei Ängsten gut geeignet ist, heißt das noch nicht, dass sie für dich persönlich die optimale Methode ist.

Falls du gerne mehr über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten erfahren möchtest, kannst du mir gerne schreiben. Ich unterrichte Psychotherapieverfahren für angehende Therapeut:innen und biete außerdem auf selbstständiger Basis Schulungen und Beratung an. Daher kenne ich mich gut damit aus, zu beurteilen, welches Therapieverfahren für wen am besten geeignet ist.

x 3 #17

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C
Zitat von Lucyf:
Nur weil die Verhaltenstherapie bei Ängsten gut geeignet ist, heißt das noch nicht, dass sie für dich persönlich die optimale Methode ist.

Bei mir war die Verhaltenstherapei jene, die mir gar nichts brachte.
Ich würde da auch auf die individuelle Neigung schauen.

x 2 #18


BergziegeOnFire
Zitat von Cbrastreifen:
@BergziegeOnFire Das hast Du ja schon einiges aufarbeiten können. Mir sind Deine Ängste klar, auch wenn sie sicher selten sind, aber das ist ja egal. Inwieweit schränken sie Dich ein, Dein Leben, Deinen Alltag? Bist Du ständig unter Spannung, wenn jemand aus Deiner Familie unterweg ist und wie äußert sich das? ...

Erstmal danke für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht und dass du uns an deinem Leben teilhaben lässt.

Auch wenn dein Weg nicht für jeden passt, finde ich es ein positives Beispiel, nicht den Mut zu verlieren und einfach weiter zu machen. Auch wenn es dauert und man nur in kleinen Schritten voran kommt.

Meine Ängste sind dann präsent, wenn ich Post bekomme, z. B. den Briefkasten öffne, da ist die Angst da, es könnte eine Strafanzeige von meinen Geschwistern, was von der Staatsanwalt etc. wegen meiner Geschwister sein 😱
Da der Erbstreit noch nicht beendet ist und meine Geschwister anscheinend eine Strafanzeige gegen meine eidesstattliche Versicherung stellen, da sie mir unterstellen nicht die Wahrheit zu sagen.
Das ist noch offen und ich warte tatsächlich noch auf eine Entscheidung oder wie es weiter geht.
Es ist so, mit dieser Angst vor der Ungewissheit muss ich leben und damit umgehen. Ich mache dann Übungen und halte die Angst in dem Moment aus, bis es abflacht und bewege mich. Singen und Grimassen schneiden, hilft manchmal auch.

Meine Geschwister wohnen in einem anderen Bundesland aber nur 50 km entfernt.
Ich habe keine Berührungspunkte mit ihnen und laufe ihnen nicht über den Weg. Das ist schon mal gut für mich.
Seit 15 Jahren habe ich keinen Kontakt mehr. Das wäre meine Entscheidung aus gesundheitlichen Gründen und Selbstschutz.
Ständig unter Spannung bin ich nicht. Das ist eher so, wenn jemand aus der Familie mit dem Auto längere Strecken unterwegs ist.
Heute Abend gehe ich übrigens zur Klangschalen Entspannung, das ist eine kleine Gruppe und ist auch mit progressiver Muskelentspannung und Fantasiereisen. Da komme ich gut runter.

Bezüglich meines Ehemannes kann ich auch nur Positives über ihn berichten. Er ist mein Motivator und gibt Unterstützung + Halt wenn ich Dinge, Tätigkeiten, Situationen vermeiden möchte und meine Angst wieder mit mir durchdreht, @Cbrastreifen, so wie du mit deinen Lebenspartnerinnen und Freundinnen, die dich unterstützt haben.
Ich brauche immer einen "Ar...tritt", ihre verdanke ich auch, bei meinem Arbeitsplatz immer am Ball zu bleiben.
Dafür bin ich dankbar und es gut, wenn man Menschen an der Seite hat, die für einen da sind. Auch wenn es Rückfälle gibt.

Eventuell mache ich dieses Jahr eine Therapiepause und gehe nur mal sporadisch zur Auffrischung zu einem Therapeuten. Das Leben bietet viele Trainingseinheiten und ich habe auch schon viele Krisen überwunden und mich weiter entwickelt.
Man darf auch manchmal schwach sein und dann nimmt wieder Anlauf und es geht weiter 💪

x 2 #19


BergziegeOnFire
Und an alle die Alleinerben werden...
Auch wenn nicht viel Geld vorhanden ist oder war.
Bei schon vorher zerstrittenen Familienmitgliedern kann es häßlich werden. Egal ob man sich als Angehöriger sehr um den Verstorbenen gekümmert hat und die anderen nichts gemacht haben.
Hier zählen nur Paragraphen. Gespräche mit meinem Bruder sind in der Vergangenheit ins Leere gelaufen.
Mein Mann und mein Ex-Schwager haben früher Mediator gespielt und konnten damals unseren Bruder überzeugen zu unserer Hochzeit im Jahre 2000 zu kommen. Mein Bruder hatte Streit mit unserem Vater.
Unser Bruder und meine Schwester haben stets für Unruhen in der Familie gesorgt, durch Intrigen und Lästereien.
Noch ein Sprichwort: Beim Erben rennt die Welt ins Verderben Sad
Das nur so am Rande.
Es ist und bleibt ein emotionales Thema.
Ich versuche hier ein wenig pragmatischer ranzugehen und sage mir, ich bin eine erwachsene 52 jährige Frau und nicht mehr das Kind von damals, welches meine Geschwister versucht haben, kleinzumachen.
Mein Mann hilft mir seit 32 Jahren, die Dinge etwas pragmatischer und stumpfer zu sehen.

x 1 #20


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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