Katniss31
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Ich bin neu hier und konnte zu meinem Problem nichts aktuelles finden, deshalb hab ich einfach mal ein neues Thema angefangen. Ich bin 16 Jahre alt und leide schon seit ich fünf oder sechs Jahre alt bin an Emetophobie, weiß aber erst seit ein paar Tagen dass es dafür überhaupt ein Wort gibt. Die Panik davor mich übergeben zu müssen hat schon im Kindergarten angefangen, es gab aber glaub ich kein direktes Schlüsselerlebnis was das ausgelöst hat. Seit dem war es immer mal schlimmer, mal richtig schlimm oder erträglich, aber vor etwas über einem Jahr hatte ich einen Magen-Darm-Virus von dem ich mich bis jetzt nicht mehr wirklich erholt habe. Ich war bei allen Ärzten die es in meiner Umgebung gibt, aber niemand hat eine körperliche Ursache feststellen können. Seit diesem Virus ist es mit der Emetophobie auch wieder richtig schlimm geworden deshalb kam mir so der Gedanke ob meine körperlichen Symptome (Übelkeit, Reflux, Völlegefühl, kann kaum noch was essen) auch von meiner Phobie kommen könnten? Ich hab schon von einigen gelesen dass sie durch die Phobie auch sämtliche körperliche Symptome bekommen haben. Ich weiß nicht was ihr dazu denkt, vielleicht hat noch jemand eine Idee?
Ich weiß dass zur Behandlung von so einer Phobie eine Therapie die einzige Möglichkeit wäre aber das würden meine Eltern glaub ich nicht mitmachen, die würden mir nie glauben dass ich eine Emetophobie hab, sie denken ich bin einfach nur sehr sensibel und das hab ich ja auch immer gedacht. Ehrlich gesagt war ich so froh in diesen Foren zu lesen dass es noch andere gibt wie mich, ich dachte die ganze Zeit ich bin die einzige die vor sowas Panik hat. Meine Eltern verstehen einfach nicht wie schlimm das für mich ist, was für Panikattacken ich bekomme wenn jemand sagt er hatte erst eine Magen-Darm Grippe gehabt. Schon Einkaufen zu gehen oder mit mehreren Menschen zusammen sein in so einer Grippe-Zeit ist die Hölle. Bei jedem kleinen komischen Gefühl im Magen bekomme ich solche Angstzustände das ich manchmal anfange zu zittern. Ich behalte das zwar auch immer weitestgehend für mich aber eine Therapie wird halt schwierig.
Ich würde mich sehr über ein paar Antworten, Tipps oder Erfahrungen freuen. Ich würde mich auch gern regelmäßig mit jemandem Austauschen dem es auch so geht wie mir : )
Liebe Grüße
Katniss31
• • 27.04.2026 x 3 #1