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201810.02




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Hotin hat geschrieben:

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das öffnen sein kann.
Allerdings erlebst Du das wirklich Schöne im Leben erst, wenn es Dir gelingt, Dich etwas mehr zu öffnen.
Fang bitte langsam damit an. Dann macht es auch wenig Angst.
Behalte einige Deiner inneren Gefühle und Unsicherheiten für Dich. Aber zeige anderen auch, dass Du Fehler hast,
nicht perfekt bist, auch mal schwach bist. Das macht Dich sympathischer und andere werden dann langsam auch mehr
von ihren Schwächen zeigen.
Man erkennt einen Menschen erst dann wirklich, wenn der Mensch beginnt, viele seiner Gefühle zu zeigen.
Ansonsten wirkt der Mensch verschlossen und kalt, wenig interessant.

Ich übertreibe mal, damit es deutlicher wird. Würdest Du gern etwas mit Menschen unternehmen, die nichts von sich
erzählen, nie ihre Meinung sagen und aus Angst zu vielen Dingen nichts sagen?
Nur Dir immer sagen, wie gut Du alles machst.

Ja ich verstehe was du meinst . Darf ich fragen was du für Probleme hast auch mit Zwängen ?

Auf das Thema antworten




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  10.02.2018 21:58  
TomTomson hat geschrieben:
Der Grund weshalb du so viel grübelst, ist weil du dir etwas davon versprichst. Man versucht einerseits dadurch die Kontrolle über alles mögliche zu behalten und andererseits meint man so seine "Probleme" lösen zu können. Damit du mit dem Gedankenkreisen aufhörst, musst du daher zuerst einmal einsehen, dass es absolut nichts bringt und nur verschwendete Energie ist, denn auf alles was es im Leben ankommt ist der jetztige Moment. Und wenn man dies eingesehen hat, kann man üben die Gedanken einfach loszulassen, indem man meditiert oder Entspannungsübungen macht.

Wenn du magst, kannst du dir "Jetzt die Kraft der Gegenwart" von Eckhart Tolle auf Youtube anhören. Ist ein etwas spirituelles Buch, bei dem es aber im Prinzip nur um das Thema geht, also wie wir ständig die ganze Zeit denken und deshalb eher von unserem Verstand kontrolliert werden. Und auch wie wir da ausbrechen können. Ist zu Beginn vielleicht nicht das einfachste Buch, aber wenn du mal ein paar freie Minuten hast oder aus deinem Gedankenkarussel ausbrechen möchtest kannst du da ja mal reinhören. Ich finde es eines der wertvollsten Bücher für die persönliche Entwicklung. Ausserdem liest er es extrem ruhig, was vor allem für Leute die an Ängsten leiden sehr angenehm ist.

Danke ich werde mir das Video ansehen. Ja meine Therapeutin meint auch das quasi der Zwang also das grübeln Sicherheit sucht wo aber keine Sicherheit ist und deswegen ist es so schwierig



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NRW
4596
  10.02.2018 22:25  
Zitat:
Ja ich verstehe was du meinst . Darf ich fragen was du für Probleme hast auch mit Zwängen ?


Du darfst mich alles fragen. Wenn ich auf etwas nicht antworten möchte, sage ich das.

Heute bin ich fast ohne nennenswerte Probleme. Und Zwänge hatte ich nur kurze Zeit
ansatzweise, wegen dauerhafter Überlastung.
Das alles ist lange, lange her.

Als Kind und Jugendlicher hatte ich sehr heftige Minderwertigkeitsgefühle die immer Ängste machten.
Und solche Ängste hielten mich etwa die ersten zwanzig Jahre unter Dauerspannung.
Befreit habe ich mich selbst mit Hilfe von Gesprächen bei einem Psychologen.
Danach wurde es ganz langsam aber stetig immer besser.
Weil ich das alles schon einmal durchlebt habe, weiß ich auch fast immer genau, wovon ich schreibe.





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  10.02.2018 23:17  
Hotin hat geschrieben:

Du darfst mich alles fragen. Wenn ich auf etwas nicht antworten möchte, sage ich das.

Heute bin ich fast ohne nennenswerte Probleme. Und Zwänge hatte ich nur kurze Zeit
ansatzweise, wegen dauerhafter Überlastung.
Das alles ist lange, lange her.

Als Kind und Jugendlicher hatte ich sehr heftige Minderwertigkeitsgefühle die immer Ängste machten.
Und solche Ängste hielten mich etwa die ersten zwanzig Jahre unter Dauerspannung.
Befreit habe ich mich selbst mit Hilfe von Gesprächen bei einem Psychologen.
Danach wurde es ganz langsam aber stetig immer besser.
Weil ich das alles schon einmal durchlebt habe, weiß ich auch fast immer genau, wovon ich schreibe.

OK ja du erkennst sehr viel und kannst gute Tipps geben. Schön das es dir wieder gut geht

Danke1xDanke




884
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  12.02.2018 18:19  
Hey ihr Lieben und zwar Wäsche ich eigentlich die ganze Wäsche bei 60 Grad mache ich schon Jahre so. Nun war ja meine Mutter täglich bei mir seitdem ich den Zusammbruch hatte und möchte sich ja überall einmischen warum ich das so und nicht so mache. Nun ja sie meinte du musst die Wäsche doch trennen Unterwäsche und Handtücher bei 60 Grad und das andere bei 40 bzw einiges bei 30. Habe ich bis jetzt aber nie geändert da mit Kindern einfach viel Wäsche anfällt und das mit dem sortieren und bis es dann eine Maschine ergibt einfach zeitaufwendig ist. Jetzt hatte ich eine beueStrumpfhose die plötzlich ziemlich eng war nachdem waschen habe die gleiche aber nochmal die ist nie eingegangen und urplötzlich nur weil die Strumpfhose eingegangen ist oder was auch immer habe ich plötzlich gesagt so jetzt trenne ich die Wäsche was ich dann auch sofort getan habe. Aber nun plagt mich hinterher das ich das jetzt wirklich gemacht habe und habe Panik.



95
4
Berlin
36
  13.02.2018 23:59  
;-) Wie gesagt, du bist bei 30, 40 oder 60 Grad völlig ok. Wäsche, die nicht perfekt gewaschen wurde, lässt sich ersetzen..

Danke1xDanke


6719
NRW
4596
  14.02.2018 13:10  
Hallo Frozen,

Zitat:
sie meinte du musst die Wäsche doch trennen Unterwäsche und Handtücher bei 60 Grad und das andere
bei 40 bzw einiges bei 30. Habe ich bis jetzt aber nie geändert

Zitat:
Aber nun plagt mich hinterher das ich das jetzt wirklich gemacht habe und habe Panik.


Ein schlechtes Gewissen brauchst Du nicht zu haben, wenn Du alles bei 60° wäschst.
Jedoch empfehle ich Dir auch, vor dem Waschen die Wäscheteile zu sortieren.

Viele Stoffe und Farben vertragen eine 60° Wäsche nicht so gut. Deswegen hat fast jedes Teil irgendwo
einen Anhänger oder einen Hinweis mit einer Waschtemperaturempfehlung.
Teile, die bei 30° waschen empfohlen werden kannst Du auch bei 40° waschen.
Einige Stoffe 30° und 40° mögen jedoch keine 60° Wäsche. Da verblassen sehr schnell die Farben und manche Teile
laufen dann ein, werden also schnell kleiner.
Und wenn Du das erkennst, dann ist es zu spät.





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  14.02.2018 14:07  
Hotin hat geschrieben:
Hallo Frozen,




Ein schlechtes Gewissen brauchst Du nicht zu haben, wenn Du alles bei 60° wäschst.
Jedoch empfehle ich Dir auch, vor dem Waschen die Wäscheteile zu sortieren.

Viele Stoffe und Farben vertragen eine 60° Wäsche nicht so gut. Deswegen hat fast jedes Teil irgendwo
einen Anhänger oder einen Hinweis mit einer Waschtemperaturempfehlung.
Teile, die bei 30° waschen empfohlen werden kannst Du auch bei 40° waschen.
Einige Stoffe 30° und 40° mögen jedoch keine 60° Wäsche. Da verblassen sehr schnell die Farben und manche Teile
laufen dann ein, werden also schnell kleiner.
Und wenn Du das erkennst, dann ist es zu spät.

Danke dir aber ich habe kein schlechtes Gewissen das ich die Wäsche nicht trenne sondern weil ich kurzerhand wirklich getrennt habe was mich geschockt hat. Naja was heißt eigentlich trennen Handtücher und Putzlappen Wäsche ich bei 60 Grad Kochwäsche und das andere bei 60grad Pflegeleicht.



16377
3
6****
5079
  14.02.2018 17:48  
Ich wasche alles, was reine Baumwolle ist, bei 60 Grad und alles wo Kunstfaser drin ist oder nur aus Kunstfaser besteht, bei 40 Grad.
Aber wenn du bisher alles bei 60 Grad wäschst und die Kleidungsstücke nicht total eingelaufen sind oder die Kleidungsstücke aus Kunstfaser nicht irgendeinen Schaden nehmen, dann mach es weiterhin so. Da gibt es sonst überhaupt keinen Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben. Du bist erwachsen und deine Mutter hat dir nichts mehr vorzuschreiben.

Danke1xDanke


6719
NRW
4596
  14.02.2018 20:56  
Zitat:
Danke dir aber ich habe kein schlechtes Gewissen das ich die Wäsche nicht trenne sondern weil ich kurzerhand
wirklich getrennt habe was mich geschockt hat.


Das verstehe ich leider nicht. Wäsche zu trennen finde ich klug. Du musst das aber nicht machen.
Was denkst Du, warum fast in jedem Wäscheteil eine Waschtemperaturempfehlung steht? Aus Spaß?

Zitat:
Naja was heißt eigentlich trennen Handtücher und Putzlappen Wäsche ich bei 60 Grad Kochwäsche und das
andere bei 60grad Pflegeleicht.


Alles was nach dem Waschen nicht glattgebügelt wird kannst Du bei 60° waschen, wenn
eine Angabe (60°) an dem Teil ist. Nur das, wo 30° drauf steht, würde ich extra waschen. 60° Wäsche wird viel
stärker geschleudert und dadurch gedrückt. Mich erstaunt es, dass sich noch keine Wäsche bei Dir verfärbt hat.
Meine Hemden und Strümpfe wasche ich grundsätzlich nur bei 30°. Sie halten dann länger ihre kräftigen Farben und
sind leichter wieder Glatt zu bügeln. Sehen also viel länger schön aus.



16377
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6****
5079
  15.02.2018 14:17  
Hotin hat geschrieben:
60° Wäsche wird viel
stärker geschleudert und dadurch gedrückt.


Bei meiner Waschmaschine kann man das einstellen, dass auch bei 60 Grad weniger geschleudert wird (zw. 200-1400)



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4045
  15.02.2018 14:29  
Ich habe so das Gefühl, dass du, Frozen, nicht mit Veränderung umgehen kannst.
Muss denn immer alles gleichbleiben? Deine Gedanken? Diene Gefühle? deine Einstellung zu manchen oder allen Dingen?
Veränderung ist doch normal. Und anpassung auch.
Wir lernen nunmal täglich Dinge dazu und machen unsere Erfahrungen die dazu führen, dass wir das, wie wir es vorher gemacht haben, vielleicht nochmal überdenken und anders machen.
Das macht doch auch Sinn oder findest du nicht?
Stell dir mal vor, du machst dein ...Spiegelei immer auf dieselbe Weise und immer verbrennt es dir. Aber wenn du dich weigerst aus der Erfahrung eine Veränderung abzuleiten und vielleicht die Temperatur herunter zu drehen, wirst du dein leben lang verbrannte Eier essen.

Verstehst du was ich meine?
Dir ist nun ein KLeidungsstück eingelaufen. Nun, wenn du nicht willst, dass so etwas häufiger passiert, dann muss man etwas an der Art seine Wäsche zu machen, ändern. So ist das nunmal. UNd ganz ehrlich ich würde mich nie trauen meine Klamotten bei 60 Grad einzustecken. Dann hab ich ja Hochwasser in den Hosen O.O
UNd der Verschleiß ist auch höher.
Sooo groß ist der Aufwand beim terennen nun auch wieder nicht.
Warum bist du nur so schockiert?

Weil sich etwas verändert hat in deinem Denken und handeln?
Darf sich denn nichts verändern?





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  15.02.2018 15:06  
kopfloseshuhn hat geschrieben:
Ich habe so das Gefühl, dass du, Frozen, nicht mit Veränderung umgehen kannst.
Muss denn immer alles gleichbleiben? Deine Gedanken? Diene Gefühle? deine Einstellung zu manchen oder allen Dingen?
Veränderung ist doch normal. Und anpassung auch.
Wir lernen nunmal täglich Dinge dazu und machen unsere Erfahrungen die dazu führen, dass wir das, wie wir es vorher gemacht haben, vielleicht nochmal überdenken und anders machen.
Das macht doch auch Sinn oder findest du nicht?
Stell dir mal vor, du machst dein ...Spiegelei immer auf dieselbe Weise und immer verbrennt es dir. Aber wenn du dich weigerst aus der Erfahrung eine Veränderung abzuleiten und vielleicht die Temperatur herunter zu drehen, wirst du dein leben lang verbrannte Eier essen.

Verstehst du was ich meine?
Dir ist nun ein KLeidungsstück eingelaufen. Nun, wenn du nicht willst, dass so etwas häufiger passiert, dann muss man etwas an der Art seine Wäsche zu machen, ändern. So ist das nunmal. UNd ganz ehrlich ich würde mich nie trauen meine Klamotten bei 60 Grad einzustecken. Dann hab ich ja Hochwasser in den Hosen O.O
UNd der Verschleiß ist auch höher.
Sooo groß ist der Aufwand beim terennen nun auch wieder nicht.
Warum bist du nur so schockiert?

Weil sich etwas verändert hat in deinem Denken und handeln?
Darf sich denn nichts verändern?

Ja ich verstehe was du meinst. Ja ich habe halt Angst das jetzt ich plötzlich alles so streng sehe wie meine Mutter und das möchte ich nicht. Sie meinte auch Süßigkeiten müssen jeden Tag nicht sein ja klar muss nicht aber ich finde man kann nicht alles so streng sehen und wir essen täglich etwas Süßes. So dann war ich einkaufen dann kam plötzlich bei mir der Gedanke wenn ich jetzt einfach nichts mehr kaufe dann gibt es ja nichts mehr. Und das hat mich auch geschockt weil ich finde es gehört zum Leben dazu einfach auch sündigen. Ich bin doch keine die penibel auf alles achtet dafür ist das Leben zu schade


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