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Hallo
Hab jetzt nicht alles gelesen, aber antworten mag ich trotzdem.... Ich hoff nur ich wiederhol jetzt nicht allzuviel von dem, was dir andere schon geraten haben
Aaaaaaaaaaaaalso...
Ich hab diese Phobie auch, bei mir ging es so weit, das ich vor lauter Drang das zu vermeiden einen Soizidversuch unternommen habe. Als ich dann damals in der KLinik gelandet bin, habe ich eine Sozialarbeiterin zur Seite gestellt bekommen. Die hat dann den ganzen Ämterkram mit mir gemacht. Nach der Klinik habe ich dann einen sogenannten "ambulanten Wohnbetreuer" bekommen. Dieser Service wird bei nachgewiesener Diagnose vom LVR bezahlt. Die gehen mit einem zu den Ämtern, übernehmen teilweise auch die Kommunikation, wenn man das will, machen aber auch viele andere Dinge mit einem, wie Haushaltspläne und Ärtzesuche und -gänge u.a.
Informationen dazu gibt der LVR (
http://www.lvr.de/de/nav_main/kliniken/ ... nen_1.html), wenn du nicht aus deren Einzugsbereich kommt, können die dir sicherlich sagen, an wen du dich in deiner Gegend wenden kannst. Ansonsten können dir in den meisten Fällen die örtliche AWO, Caritas oder Diakonie auch weiterhelfen.
Eine andere Möglichkeit, die aber noch mehr Vermeidung zur Folge hätte, wäre eine gerichtliche Betreuung. Klingt immer gruselig nach Entmündigung, hat aber eigentlich große Vorteile. Eine gerichtliche Betreuung kann man beim örtlichen Amtsgericht beantragen und dabei festlegen für welche Bereiche der Betreuer zuständig sein soll. Dabei gibts eben auch die Möglichkeit, das der die Kommunikation mit der Arge übernimmt.... macht der Betreuer Mist, oder man vertraut ihm nicht, kann man ihn relativ einfach wechseln, und los wird man sie auch relativ einfach.
Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.