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DieAlex

DieAlex


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Zitat von FragileWings:
Genau das hat meine Therapeutin auch gesagt. Es mag zwar anstrengend sein, aber in vielen Situationen hat die Hochsensibilität auch ihre Vorteile. Man muss nur ganz stark darauf achten, wenn es einem zu viel wird und sich dann auch wieder Zeit für sich nehmen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Daran muss ich leider noch arbeiten

Huhu

Ja,ich sollte mir mal wieder die Vorteile ins Gedächtnis rufen.
Was das auf sich achten angeht schwer...

19.05.2019 09:50 • x 2 #181


Angor

Angor


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Ja es kann belastend sein, man ist für so vieles empfänglich, das kann zuviel werden, wenn man nicht aufpasst.
Die Reizüberflutung von aussen ist ja auch noch da, da ist der Stress vorprogrammiert.

Dann möchte man einfach nur noch seine Ruhe haben und versuchen runter zu kommen. Grad für Ängstler, die zu PA neigen, nicht einfach. Dank Medi ist es bei mir aber schon besser geworden.

19.05.2019 09:55 • x 1 #182


DieAlex

DieAlex


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Reizüberflutung ist auch so ein Thema.
Als ich in die Psychosomatik kam,war es der erste Aufenthalt nach vielen Jahren.
Privat ging ich vorher auf Geburtstage und hab Menschenansammlungen lange Zeit vermieden so gut es ging.
In der Psychosomatik angekommen wurde ich erschlagen.
Ich hab mich ständig erschreckt.
Es war einfach alles zu viel.
Man sagte mir,dass ich erst nach 6!Wochen richtig dort ankam.

19.05.2019 10:02 • x 2 #183


Schmetterling23

Schmetterling23


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Ich finde das auch so schwer zu merken, ab wann es mir zu viel wird.
Meistens kommt das schleichend und nicht immer kann man dann sofort aus der Situation.
Vorallem merke ich es auch sehr oft erst nach einer Situation, wenn ich das dann verarbeite und in meinem Kopf ordne.

Ja es ist wirklich nicht leicht.

19.05.2019 10:14 • x 2 #184


OBIKO

OBIKO


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" Reizüberflutung " Dagegen hilft wirklich Super Passionsblume so am Tag mind. 600 mg davon nehmen. Nach 14 Tage hilft es sehr !

19.05.2019 10:19 • x 1 #185


Schmetterling23

Schmetterling23


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Zitat von OBIKO:
" Reizüberflutung " Dagegen hilft wirklich Super Passionsblume so am Tag mind. 600 mg davon nehmen. Nach 14 Tage hilft es sehr !


Helfen inwiefern?

19.05.2019 10:21 • #186


Abendschein

Abendschein


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Ich finde oder betrachte es auch als Gabe, wenn man so gestrickt ist. Aber, man nimmt auch viel viel mehr wahr, als andere Menschen. Das heißt nicht, das ich mit einem anderen Menschen tauschen möchte, aber immer alles viel mehr wahr nehmen, ist auch nicht immer schön. Manchmal sehe ich auch die Flöhe husten und dann heißt es für mich, zurück nehmen. Hochsensible Menschen sind auch empfindlicher als Andere. Da die goldene Mitte finden, ist schwer.

19.05.2019 10:22 • x 1 #187


OBIKO

OBIKO


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Passionsblume hilft gegen Reizüberflungen . Wie genau das funktioniert weis ich nicht. In jeden Fall ist es nicht förderlich direkt nach dem TV schlafen zu gehen - weil dadurch Reizüberflutungen statt finden, nehme ich aber vor dem schlafen gehen 2 Kapseln Passionsblume passiert das in der Regel nicht , dadurch kann ich dann viel besser schlafen.

19.05.2019 10:31 • #188


kritisches_Auge

kritisches_Auge


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Ich habe mannigfaltige Ängste, gerade von der Hypochondrie und Gedankenkreisen bin ich schwer betroffen, aber gsd keine Panikattacken.

19.05.2019 10:38 • #189


Abendschein

Abendschein


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Zitat von kritisches_Auge:
Ich habe mannigfaltige Ängste, gerade von der Hypochondrie und Gedankenkreisen bin ich schwer betroffen, aber gsd keine Panikattacken.



Ich möchte Alle mal um eines bitten, bitte schreibt doch die Wörter aus, ich weiß manches Mal nicht was alle Abkürzungen bedeuten., Das gilt auch in Krankheiten.

19.05.2019 10:59 • x 1 #190


Entwickler

Entwickler


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Ich finde es immer wieder belustigend, wie mit zweierlei Maß gemessen wird: Wenn man im Wald wandert, wird man hin und wieder darauf hingewiesen, dass man auf den Wegen bleiben soll und nicht quer durch den Wald laufen und sich ganz ruhig verhalten soll, nicht darumschreien usw. Es kann einem aber auch passieren, dass man von einem Wildschwein angegriffen wird, weil es sich bedroht fühlt, natürlich auch auf dem zugelassenen Weg.

Wenn ein Mensch sich so gestört fühlen würde, würde man ihn auch so nennen: Gestört. Bei Tieren soll es also artgerechte Haltung sein, dass sie in Ruhe gelassen werden wollen, und der Mensch soll einfach so gestört sein? Das passt doch gar nicht. Ich bestehe darauf, hochsensibel sein zu dürfen, ohne dass ich gestört genannt werde. Isoliert leben zu wollen, ist der Normalzustand, ist artgerechte Menschenhaltung, und nicht der Stress der Großstadt.

19.05.2019 11:16 • #191


kritisches_Auge

kritisches_Auge


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Zitat von Abendschein:
Zitat von kritisches_Auge:
Ich habe mannigfaltige Ängste, gerade von der Hypochondrie und Gedankenkreisen bin ich schwer betroffen, aber gsd keine Panikattacken.



Ich möchte Alle mal um eines bitten, bitte schreibt doch die Wörter aus, ich weiß manches Mal nicht was alle Abkürzungen bedeuten., Das gilt auch in Krankheiten.

Abendschein, zeige mir ein einziges Wort das ich nicht ausgeschrieben habe, warum hast du mich zitiert?

19.05.2019 12:19 • #192


koenig

koenig


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gsd hast du nicht ausgeschrieben

19.05.2019 13:12 • x 1 #193


epsilon_minus

epsilon_minus


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Bei mir ist Hochsensibilität eher ein Fluch. Ich höre Dinge, die andere Menschen nicht hören. Ich sehe Kleinigkeiten, die viele gar nicht wahrnehmen. Ich merke, das mir alles schnell zu viel wird. Ein Gang durch den Hauptbahnhof und es folgen wieder tagelange Erholungs-Intervalle, die nicht wirklich zur Erholung führen. Auf Partys gehe ich grundsätzlich nicht, mal abgesehen davon, das solche zwischenmenschliche Interaktionen mich nicht wirklich tangieren, weil mich diese Reizüberflutungen regelrecht wegflashen.
Fernsehen sehe ich auch nur selten, weil für mich das heutige Fernsehprogramm einer akustischen und visuellen Supernova entspricht.
Dazu kommt, das mir immer wieder auffällt, das die heutige Gesellschaft auch nicht wirklich kompatibel mit der Hochsensibilität ist. Zu laut, zu stressig, zu oberflächig, nichts Festes, nichts Ganzes, nicht stimmig, zu viel Unwichtiges, zu wenig Wichtiges, zu viel Konsum etc. Bleibt nur damit zu leben und sich eine gewisse Gleichgültigkeit, demgegenüber anzueignen.

29.05.2019 15:10 • x 8 #194


UnderRadar


@epsilon_minus

bingo, besser hätt ichs ned zusammenfassen können, der alltag is in gewisser weise manchmal echt n spiessrutenlauf weil wie du richtig schreibst, unsere gesellschaft is überhaupt ned auf hochsensibiliät ausgerichtet, ehr des gegenteil is der fall und des rad der verblödung dreht sich immer schneller, ned zuletzt begünstigt durch die ganze digitalisierung

@alle

danke für euer tolles forum, schön zu wissen dass man ned ganz alleine is^^

lg sebastian

29.05.2019 17:51 • x 2 #195


Nadera


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Zitat von epsilon_minus:
Bei mir ist Hochsensibilität eher ein Fluch. Ich höre Dinge, die andere Menschen nicht hören. Ich sehe Kleinigkeiten, die viele gar nicht wahrnehmen. Ich merke, das mir alles schnell zu viel wird. Ein Gang durch den Hauptbahnhof und es folgen wieder tagelange Erholungs-Intervalle, die nicht wirklich zur Erholung führen. Auf Partys gehe ich grundsätzlich nicht, mal abgesehen davon, das solche zwischenmenschliche Interaktionen mich nicht wirklich tangieren, weil mich diese Reizüberflutungen regelrecht wegflashen.
Fernsehen sehe ich auch nur selten, weil für mich das heutige Fernsehprogramm einer akustischen und visuellen Supernova entspricht.
Dazu kommt, das mir immer wieder auffällt, das die heutige Gesellschaft auch nicht wirklich kompatibel mit der Hochsensibilität ist. Zu laut, zu stressig, zu oberflächig, nichts Festes, nichts Ganzes, nicht stimmig, zu viel Unwichtiges, zu wenig Wichtiges, zu viel Konsum etc. Bleibt nur damit zu leben und sich eine gewisse Gleichgültigkeit, demgegenüber anzueignen.

Genauso ist es. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn ich weiß, dass ich z.Bsp. Sonntags mit Leuten unterwegs bin , muss ich für Montag Urlaub einreichen. Da ich so reizüberflutet bin, dass ich Ruhe brauche. Verstehen tut das natürlich niemand.....

09.06.2019 09:45 • #196


Coru

Coru


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Das Problem ist bei mir wenn es zu viel ist geht es mir nicht gut. Nur wenn ich jetzt ein paar Tage wirklich nur für mich bin und Ruhe habe geht es mir erst richtig schlecht, wenn ich wieder raus muss. Ich versuch daher nicht zu viel zu vermeiden.

09.06.2019 10:06 • #197


Zephyr

Zephyr


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Ich werde gleich kirre. Über mir wie fast alle 2-3 Tage diese elendige Waschmaschine, die vor sich hindröhnt und teils kratzt. Wieviel Wäsche muss man als Einzelperson haben, um so oft waschen zu müssen? Dann macht jemand zusätzlich noch sein Techno-Gedröhne an. Musik ist was anderes. Zusätzlich noch jemand, der staubsaugt. Und sicher quietscht gleich auch noch der Dielenboden über mir. Achja, die Renovierungsarbeiten, nach einem Brand, dauern ebenso nun schon seit 2 Jahren (!) an. Das sind die langsamsten Arbeiter, der Welt... und ebenso nicht gerade leise. Arbeiten jetzt auch schon am Samstag bis in den Abend. Ich frage mich schon, wann die anfangen, auch Sonntags zu arbeiten.

Ich stehe gerade am Anschlag meiner Reizbelastungsgrenze. Zumal ich heute eher keinen guten Tag habe. Seit etwa 7 Uhr (stand um 3:30 auf) bin ich müde und nicht sonderlich belastungsfähig, obwohl ich ab 8 Uhr bis etwa 10 Uhr Spazieren ging und etwas Sonne tankte. Half leider nicht so viel.

Ich stehe echt an der Grenze. Im Kopf kam schon der Impuls auf, weg zu müssen. Schnell weg, ehe ich in einen Overload gerate. Dabei muss ich zuhause arbeiten, und mich dabei konzentrieren können.

Nun, Notlösung: Ohrschützer auf. Reicht nicht, Techno und Staubsauger immer noch zu hören. Jetzt steckte ich mir meine In-Ear-Kopfhörer in die Ohren und darüber noch die Ohrschützer. Jetzt ist es fast still, das Techno-Gedröhne und der Staubsauger ist immer noch zu hören. Aber es ist besser. Jetzt höre ich mich atmen und meinen Herzschlag. Der liegt geschätzt bei 70-80 bpm.

Aber lange kann ich das nicht tragen, denn meine Haut reagiert sehr sensibel auf Dauerdruckbelastung. Trage ich das zulange, habe ich einen Tag lang Schmerzen an den Druckstellen.

Ich versuche stetig sehr viel Rücksicht auf andere zu nehmen, höre nur selten und wenn dann relativ leise Musik. Doch manchmal frage ich mich, warum soll ich Rücksicht auf andere nehmen? Menschen machen unendlich viel Lärm und kommen einen unendlich nah. Und dann fragen sich manche, warum so manch Menschen durchdrehen oder krank werden?

Edit: Ich muss zusätzlich noch Musik anmachen, um wirklich "Stille" zu haben....

29.08.2019 10:07 • #198


kritisches_Auge

kritisches_Auge


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Ich kann dich so gut verstehen, bei uns wird seit Mai die Wohnung von Nachbarn die direkt über uns wohnen, umgebaut. Im Augenblick sind sie gsd mit den lärmerzeugenden Dingen fast fertig.
Lautes Bohren ging über Stunden, Ohropax und Kopfhörer halfen, aber der Druck konnte unerträglich werden.

29.08.2019 10:15 • x 1 #199


tuffie 01


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Hallo,

Ich bin mir nicht sicher ob hochsensible ,nicht Depressionen sein könnten

Bauarbeiten im Haus ist immer mit lauten Geräuschen verbunden

Dass dies auf Dauer stresst dafür muss ich nicht hochsensible sein ,dass ist normal.
Man kann sich ja Medien entziehen ,weniger Internet Forum oder Internet oder kaufen , die welt bzw die Menschen erzeugen Lärm ,dass ist so und wird auch immer ,Gott sei Dank so sein,
Denn nur Stille , da waren wir wohl tot.

Durch Entspannungs Methoden kann man sich wieder runter holen.
Ist doch alles kein Thema.

Ihr stresst euch doch selber indem ihr euch einredet ,ihr seit hochsensible Menschen ,wo endet da der Teufelskreis?

29.08.2019 17:13 • #200




Dr. Reinhard Pichler

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