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Ich weiß gar nicht so so Recht wo ich anfangen soll. Vorab zu meiner Person, ich bin m20 und wohne momentan alleine in einer von meiner Heimat ca. 400km entfernten Stadt und studiere dual an einer Fachhochschule. Ich habe also mein Abitur mit einer sehr guten Note abgeschlossen und bin direkt im Anschluss ausgezogen, um mein Studium zu beginnen. Das erste Semester verlief soweit echt gut für mich und ich konnte auch einige Connections zu einigen Kommilitonen aufbauen. Dann kam allerdings der Lockdown und meine Noten gingen bergab, genau wie der soziale Kontakt zu anderen Menschen. Ich fühle mich total verloren und meine Umwelt fühlt sich für mich so fremd an, diese Leichtigkeit mit Menschen in Kontakt zu treten und total alltägliche Dinge zu erledigen ist mir komplett verloren gegangen, ebenso meine kognitiven Fähigkeiten (Lernvermögen, Gedächtnis). Wenn mich teilweise einer anspricht, muss ich teilweise nochmal reflektieren was die Person mir gerade erzählt hat. Allgemein driften meine Gedanken oft ab, sodass ich teilweise die Gesichter die ich gerade im Vorbeigehen gesehen habe gar nicht aktiv wahrnehme. Dazu kommt, dass ich noch nie richtigen intimen Kontakt zu einem Mädchen hatte, was mich mittlerweile total fertig macht. Das soll jetzt nicht narzististisch rüberkommen aber ich weiß, dass ich nicht dumm bin, nicht schlecht aussehe (bin relativ groß) und regelmäßig und Fitnessstudio gehe. Plus dazu verdiene ich in meinem Alter ja schon relativ viel Geld, habe mein eigenes Auto etc. Im Endeffekt alles Dinge auf die es im Leben und auch den Frauen nicht ankommt (zumindest nicht wenn es was ernstes werden soll). Trotzdem lässt mich dieser Gedanke des verschenkten Potentials (Oh Gott klingt das eingebildet) nicht los. Mir fällt es unglaublich schwer mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu treten, gerade deswegen weil mein Kopf nie Pause hat.

Vielleicht versteht einer hier mein Problem und könnte mir Tipps geben diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Habe bereits viel versucht an meinem Selbstvertrauen zu arbeiten (Gym, schicke Anziehsschen, coole Frisur, Bücher über Selbstbewusstsein) und vor meinen engen Freunden wirke ich auch selbstbewusst, allerdings bei fremden fühle ich mich wie ausgetauscht, vor allem wenn es Mädchen/Frauen sind.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten

15.10.2021 21:47 • 16.10.2021 #1


1 Antworten ↓

Wenn du dich selbst und dein Leben weniger ernst nimmst, fällt es dir auch leichter mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, weil du dann weniger zu verlieren hast. Der Trumpf des kleinen Mannes Entweder das, oder du nimmst dich selbst noch wichtiger und transportierst dieses Bild nach außen. Die Sorte Mensch die du dann anziehst ist aber dann eher Geschmackssache.

16.10.2021 07:40 • x 1 #2




Dr. Reinhard Pichler