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Zu Hause
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TomTomson hat geschrieben:
Aber?^^

:oops:
Es fühlt sich so sch...an trotzdem.
In was für Situationen passiert dir das?

Auf das Thema antworten


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  17.12.2017 22:15  
Ja das ist klar, sowas verschwindet auch nicht von heute auf morgen, aber du musst dir immer wieder klar machen, dass es überhaupt nichts schlimmes ist. Erst wenn du selber davon überzeugt bist, wird sich deine Angst davor lindern. Und versuche zusätzlich dich in der Situation einfach zu entspannen, so gut das eben geht.

Mich stört es nicht wenn ich erröte, also zumal ich auch gar nicht so darauf achte. Ich bemerke es meist nicht mal. Ich litt früher an starker Schüchternheit und das hat sich bei mir auch erst gebessert, als ich an meinen Glaubenssätzen gearbeitet habe. Grundsätzlich ist es immer das selbe mit Ängsten. Man fürchtet sich vor etwas, weil man meint es sei schlimm. Erst wenn man sich selber davon überzeugt, dass es überhaupt nichts schlimmes ist, weicht die Angst. Ich hatte z.B. immer hohe Ansprüche an mich, dass ich in einem Gespräch besonders gut dastehen muss, das hat mich natürlich mächtig unter Druck gesetzt und ich wurde nervös und gehemmt. Erst als ich mich selber davon überzeugt habe, dass es gar nicht schlimm ist, wenn ich etwas "falsches" oder sogar gar nichts sage verschwand die Schüchternheit und ich gewann zunehmend mehr Freude an Gesprächen.

Ich hatte 2 Optionen, entweder ich lerne wie ich mich perfekt präsentiere in Gesprächen oder ich lerne damit umzugehen nicht perfekt zu sein. Dieselbe Wahl hast auch du, entweder du versuchst das erröten zu kontrollieren oder du lernst damit umzugehen, dass du errötest. Die erste Variante klingt nur auf den ersten Blick besser, aber sobald du es mal probierst, wirst du bemerken, dass es dich unglaublich unter Druck setzt, du wirst ständig nur noch darauf achten und kannst dein Leben gar nicht mehr geniessen, weil sich alles nur noch um das dreht. Also geb ich dir jetzt diesen Tipp, damit du dir diesen Trial and Error sparen kannst und gleich die zweite Option nimmst. Ist zwar zu Beginn leicht unangenehmer und braucht etwas Arbeit an dir selber aber auf Dauer ist es so viel entspannender und befreiender, weil es dir irgendwann einfach egal ist und du dein Kopf dann wieder frei hast für wichtigere Dinge. Und wenn du mal anfängst an deinen negativen Glaubenssätzen zu arbeiten wirst du vielleicht noch auf viel mehr stossen und das macht irgendwann sogar Spass. Zudem steigt dadurch dein Selbstvertrauen und ich denke dazu sagt auch keiner nein. :)

Danke2xDanke


Dr. Reinhard Pichler

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