Zitat von dianaross: für mich ist die dichotomie und die Erkenntnisstruktur von "Ego" versus "das Ich" als Reinform im Ideenbereich nicht so eindeutig..
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Ich glaube daran, dass die Aufgabe seines Egos.. - auch nur Ego ist.. nur in sublimierter Darstellung.. der Abgehobenheit..
Da hängt ungeheuer viel an den Definitionen, die ja recht beliebig sind.
In der spirituellen Variante kann man glaube ich sein Ego radikal loslassen, das macht nur niemand, ganz einfach, weil man als Ego lebt und jede Anhaftung an Welt (Körper, Gedanken, Gefühle) das Ego erhält.
In unserer Kultur ist es schwer zu vermitteln, wieso man so etwas überhaupt wollen sollte.
Zitat von dianaross: Die abgelegten Egos sind bei mir immer verdächtigt. . noch die gleichen oder dieselben zu sein..
Vermutlich in fast allen Fällen zurecht, weil das, was darunter verstanden wird, oft stark differiert.
Das meiste darf man guten Gewissens als Getue einschätzen.
Man muss sich vorsichtig herantasten, um überhaupt zu verstehen, um was es geht und wie es geht.
Und das heißt noch längst nicht, dass man so giut wie all seine Zeit damit verbringt, seine Aufmerksamkeit nach innen zu wenden und das Ich dadurch aufzulösen, dass man es stellt.
Man muss als Ich die Einsicht haben, dass man das eigene Ich/sich selbst durch Selbsterforschung stellt, feststellt, dass das Ich nicht existiert und das, was bleibt als das eine Selbst erkennt was einfach nur ist.
Aber, be Ich, Ego, Selbst, höheres Selbst, Unbewusstes (persönlich und kollektiv) und dergleichen, herrscht eine babylonische Sprachverwirrung.