Zitat von Chingachgook: daß Menschen die Suppe auslöffeln müssen, die sie sich gar nicht eingebrockt haben.
Die Welt ist ein solch komplexes Gefüge, wie sollen wir das wissen, ob wir uns nicht doch die Suppe irgendwann eingebrockt haben? Es ist kein Gott, der auf Wolke sieben sitzt. Wir haben Anteil an der fortwährenden Schöpfung, die sich ewig fortzeugt, wir sind Teil des Prozesses.
Zitat von Chingachgook: Es gibt weder Fairness, noch Gnade , noch Gerechtigkeit.
Das glaube ich nicht. Du hast selbst sicher immer wieder Fairness oder Gnade oder Gerechtigkeit erlebt, oder nicht?
Bist du selbst fair, gnädig, gerecht? Wenn das so ist, dann gibt es Fairness, Gnade und Gerechtigkeit.
Zitat von Chingachgook: Übrig bleibt nur die Hoffnung, daß unser Hadern mit dieser Welt in ihrer Fehlerhaftigkeit ein Verweis auf einen göttlichen Funken in uns darstellt.
Das hast du schön gesagt.
Wegen dieses göttlichen Funkens in uns glauben wir an und hoffen wir auf das Gute, das wir doch noch erschaffen wollen.
Zitat von rero: Man könnte es auch so sehen das wie fast alles im Universum -vermutlich das Universum selbst endlich ist und auch somit Gott.
Das glaube ich nicht. Alles ist letztlich Energie und Energie verwandelt sich "nur".
Zitat von Sonnenblume343: dass Gott Energie ist, dann ist unsere wahre Natur auch Energie und was geschieht denn, wenn der Mensch stirbt.
Das glaube ich auch, siehe oben.
Zitat von Sonnenblume343: Das Selbst stirbt nicht, da es ewig ist.
Ja.
Zitat von Sonnenblume343: Vielleicht geschehen solche Dinge um zu verstehen,
Wahrscheinlich ist diese Welt eine Art Schule, in der wir alles Mögliche lernen müssen, können, dürfen.
Im besten Fall ahnen und verstehen wir die Zusammenhänge wenigstens ansatzweise.