Zitat von Daishō:Hi Opanuel,
Osteoporose ist heftig, nicht zuletzt, wenn ich deine aktuellen Beschwerden lese. Ich drücke dir die Daumen.
Ich selber habe zwar keine Osteoporose, aber diverse Probleme, die auch in diese Richtung gehen. Unter anderem baut sich mein Kieferknochen ab. Mein Immunsystem liegt seit Jahren am Boden, diverse Hautprobleme, u. A. braucht ein Kratzer meiner Kampfkuschler Monate um abzuheilen. Es entstand eine Diabetes II, die sich nicht einstellen lässt, Leberwerte entgleisen, mein Darmtrakt 'spinnt', etc.. Meine Blutwerte veranlassen meine Ärztin mit 'schöner' Regelmäßigkeit mich ins KH einweisen zu wollen. Gefahr/Verdacht auf Herzinfarkt und mehr. Daneben habe ich mit den Nachwirkungen/Rückfällen in Burn Out zu kämpfen. Medizinische Maßnahmen brachten (wenn) bislang eher weitere Probleme als Lösungen.
Bei meinen parallelen Recherchen stolperte ich über den Internethype um Vitamin D. Ich stehe allen Hypes erst mal misstrauisch gegenüber, aber ich recherchierte weiter. Dabei stellte ich fest, dass viele Mangelerscheinungen etwas zu genau mit meinen Problemen übereinstimmen. (Zum Beispiel ist Vit. D als Prohormon zusammen mit Magnesium für den Einbau von Calcium in Knochen mitverantwortlich)
Meine Hausärztin steht dem Thema sichtlich kritisch gegenüber, lies sich jedoch überzeugen, mich beim Selbsttest zu flankieren. Sie testete zusammen mit meinen Blutwerten auch den Vit. D. Spiegel.
Vorweg: Westlich medizinische internationale Einigkeit besteht bei einem Blutwert von 40 - 60 ng/ml Vit. D als recht optimalen Wert. Die DGE spricht bei Werten unter 20 von Mangel, Fachärzte in diesem Bereich bereits bei Werten unter 30, wobei sie dies von der Person selber abhängig machen, da Körpergewicht, Konstitution und mehr den Bedarf erheblich beeinflussen sollen. Meine eigenen Recherchen überzeugten mich, dass für Nordeuropäer Werte unter 20 spätestens im Frühjahr durchaus normal sein dürften.
Mein Bluttest ergab tatsächlich einen Wert in Höhe von 8,1. Auf dieser Basis entschloss ich mich zu einem Selbstversuch. Dieser dauert nun konkret 12 Tage an. Also absolut zu kurz, um 'endgültige' Werte zu definieren.
Mein persönliches Fazit nach dieser kurzen Zeit: Mein Allgemeinzustand hat sich deutlich gehoben. Nicht zu 'himmelhoch jauchzend', aber spürbar höher, als es bisher die ärztlich verschriebenen Psychopharmaka vermochten. Der Knochenabbau meines Kiefers hat sich zumindest (subjektiv) verlangsamt. Ich verspüre bereits seit kurz nach Beginn meines Selbsttest's keine Veränderungen mehr. Meine Haut heilt deutlich spürbar besser ab. So gut, dass es selbst einem männlichen Nachbarn auffiel. Meine Zuckerwerte stabilisierten sich deutlich. (Wenn auch immer noch zu hoch) Meine Herzruhefrequenz sank um rund 10 %. (Gemessen morgens regelmäßig um 6)
Mein Schlafbedürfnis hat sich erhöht, aber auch stabilisiert. Vor Beginn des Testes wachte ich zwei bis drei mal die Nacht auf, war dann teilweise Stunden wach. Seit Beginn des Tests bin ich zwei Mal in der Nacht wieder erwacht, war dann noch für eine halbe Stunde wach. Vorher habe ich zwischen 5 und 7 Stunden effektiv die Nacht geschlafen, aktuell sind es um die 8 Stunden, mit momentan gefühlt zunehmender Tendenz.
Für 'meßbare' Erfolge muss ich noch bis Juli warten. Anfang Juli ist der nächste Bluttest ausgemacht.
Ich werde jetzt den Teufel tun, dir Vitamin D als Wundermittel zu verkaufen. Meiner bisherigen Erfahrung und meinen Recherchen zufolge unterstützt es aber u. A. Selbstheilungskraft und auch den Einbau von Calcium in die Knochen. Von daher möchte ich dir wenigstens vorschlagen, deinen aktuellen Vit. D. Spiegel testen zu lassen. Wenn du dir dadurch nur einen Tag Schmerz ersparen kannst, würde ich das schon als Erfolg betrachten.
Hallo @daishö, dann hast du ja auch so deine problemchen. Seid dem vor kurzen Osteoporose bei mir festgestellt wurde, bewegt sich meine Ärztin etwas intensiver. Sie ließ daraufhin ein Blutbild machen, um zu erfahren welcher Mangel bei mir vorliegt. Außer dem BSG wert lag noch nix vor, aber dieser Wert war sehr stark erhöht (100/110) bei Männer über 50 Jahre wehre bis 20 Millimeter pro Stunde der normale wert. Weil in meinen Körper irgendeine Entzündung vor liegt, muss ich deshalb am 15.06. zur Knochenszintigraphie in die Radiologie. Ich weiß nur das mein Rücken seit 8 Wochen schmerzt und seit 6Tage mein linker Arm schmerz, das ich mit ihm nix machen kann. Vllt steckt ja im Arm die Entzündung, aber das erfahre ich ja erst nächste Woche.