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1341

Sonnenzauber
@Cbrastreifen du kannst auch meine Themen durch lesen da steht etwas mehr.

#1341


Feuerschale
Moin @Cbrastreifen 👋 , ich zieh das aus dem wddg auch mal hier rüber
Zitat von Cbrastreifen:
Das funktioniert vermutlich nur, wenn man es auch empfinden kann.
Ist schon gut, wenn ich mich erinnere, dass der Popo warm ist und der Kaffee läuft, aber das hält halt nicht vor.

Das würde es auf jeden Fall einfacher machen. Wenn die Empfindungen aber mit Problem, Angst, Mangel, Störung besetzt sind ist die Übung wesentlich schwerer, oder Trockenübung und hoffen, dass es trotzdem irgendwie im Nervensystem ankommt.

Wenn man sowas wie Grippe hat z B auch....das nimmt einen sehr ein...oder Depri...wie findet man da noch was "fühlbares Gutes"....das läuft bei mir dann eher rational....dass man noch ne Wohnung hat zum auskurieren, einen Arzt ect.

und noch ein Ausflug hier hinüber...
Zitat von Tekton:
Männer bauen Bindung eher über Sexualität bzw Sexualhormone auf oder ab und Frauen eher über emotionale Nähe und Kuscheln bzw Kuschelhormone.

Ergibt evolutionär auch iwi Sinn als selektive Richtung.

Wenn die Frau keine emotionale Sicherheit durch Nähe erfährt, ist der Mann (hart formuliert) soziologisch genauso "nutzlos', wie eine Frau für den Mann, die seiner triebhaften Biologie widerspricht.

Das Problem ist mMn, wenn sich Männer wie auch Frauen in dem Punkt nicht sehen und eigene Bedürfnisse für selbstverständlich halten, aber die des anderen für eine Belastung.

Kann schon überwiegend so sein, also in der Tendenz. Aber Mischformen gibt es sicher auch...
also Mischung aus Emotion, Zuneigung, Bindung, körperlicher Ausdruck ob kuscheln oder Sex....das eine bedingt das andere und umgekehrt.
Zitat von Tekton:
Ich kenne es auch so, anders und nochmal ganz anders. Bei Frauen, wie auch bei mir selbst. Ohne emotionale Nähe ist es theoretisch möglich, aber praktisch langweilt es mich bis zum Organversagen und Ausreden, dass ich müde bin.

Ein fremder Mensch bleibt ein fremder Mensch, egal wie viel Natur ich in mir trage.

Geht bei mir auch nicht. Ich kann nie jemanden einfach nur schön finden (also das alleine geht) und dann - nur deswegen- näher kommen wollen. Bei mir läuft da viel über persönliches, passende Interaktion.
Nennt man glaub ich demisexuell. Und mehr auch über den Geist als den Körper...
Optik und Geruch reicht nicht aus, überhaupt nicht. In der Richtung hab ich vielleicht mal einen Sinn für Ästhetik, bin da aber eher asexuell.

x 2 #1342


A


Metadiskussionen und Schlammcatchen

x 3


Feuerschale
Zum polyamoren...
Zitat von Cbrastreifen:
Die Liebe zu A nimmt B nichts weg und umgekehrt. So wird es berichtet.

Ah, ja, hab ich auch schon mal gehört. Aber ob das dann fühlbar auch so ankommt, wenn dann doch andere Dinge
getriggert sind? Ängste, Unsicherheiten ect?

Wahrscheinlich ist es schon einfacher, wenn beide Seiten so gestrickt sind. Oder was ich schon gehört hab ist, dass es z B drei Beziehungspartner gibt und sich alle untereinander lieben....Muss halt irgendwie passen.

Ich kann mir das schlecht in der Praxis vorstellen...in Gedanken ab and an mal wenns einem zu gut geht und man vor sich hinspinnt.
Zitat von Cbrastreifen:
Ein Teil von mir findet das super, wie frei sie ist, der andere will alle anderen töten, beide sind in etwa gleich stark. Das ist vergleichsweise unauflösbar.

"will alle anderen töten"
😱 nix gut ☝😅

Nee aber ich glaub ich verstehe....also in Gedanken ist da ne Art Toleranz, die Idee irgendwie nachvollziehbar, in der Praxis wird dann doch da Konkurrenz o ä empfunden.
Ich glaub, wenn ich in der Position wär, würd ich auch eher leiden wie ein Hund...also wenn die andere Person dann nicht bei mir ist, sondern bei anderen.
Obwohl man im Geist dann wieder denken würde, das ist echt kacke, man will ja keine Besitzansprüche usw. Ist tw echt ein Dilemma.
Zitat von Cbrastreifen:
Ich gucke da auch von Moment zu Moment, so war es in der Beziehung schon, dass ich so alle paar Wochen Bilanz gezogen habe, was eigentlich überhaupt nicht mein Stil ist.

Wie meinst du das mit der Bilanz? So im Sinne ob es dich noch unzufrieden macht, ob es irgendwie "weiter geht" wie auch immer? Und dann so Ungeduld und Unzufriedenheit? Oder irgendwie so ein Aufrechnen?

Naja, es ist irgendwie paradox....so in Ziel, Defizit und Mangelzustand, Soll zu denken in der Liebe - wahrscheinlich....aber wenn es geschieht zeigt es ja vielleicht auch iwas, was nicht so rund läuft.
Zitat von Cbrastreifen:
Das ist der Punkt. Aber ohne + gibt es einen Leistenbruch bei mir. Klar der Abstand geht viel schneller ohne Sex, wie Du schon geschrieben hast, ein Spiel mit dem Feuer.

Also genau dieses Konstrukt, die hier gezogene Bedingung mit Folge stell ich mir schwierig vor.

Leistenbruch - kein Sex kann man auch kombinieren zu Leistenbruch- mehr Fitness und Sport, Faszientraining.
Oder kein Sex - also sie als Lösung, als F+ kann man auch anders kombinieren zu, dann Handbetrieb oder dann ne andere Frau oder Profi, Semiprofi ect.

Kann es sein dass du da irgendwie dann noch verstrickt bist und da den Kreislauf aufrecht erhältst? 🤔
Zitat von Cbrastreifen:
Ersteres. Sie macht viele pragmatische Vorschläge, ich weise alle zurück. Dämlich und selbstschädigend, immerhin sehe ich es, aber ich kriege den Hebel nicht umgelegt, um den Mist umzustellen.

Hmm, also irgendwas scheint da bei dir noch festzuhalten....und dann aber "So und nicht anders", und Trotz wie du später beschreibst...ich mein, ist ja legitim, hat bestimmt jeder schonmal erlebt.

Du hattest glaub ich auch mal was von Suchtmechanismus beschrieben...oder "wie Entzug"...vielleicht hängt das irgendwie zusammen mit dem festhalten usw...nur mal als Einwurf und Idee, Anregung.

Und oft überlagert so ein Suchtmechanismus auch alte Gefühle, Verletzungen, Traumen, dann fühlt sich das auch alles so dicht an. Ich hab sowas schon erlebt.
Zitat von Cbrastreifen:
Ich finde keine Lösung akzeptabel, aber ich gewinne dadurch gar nichts. Ich kann trotzen, juckt aber niemanden. Zum Glück. Irre aber blind umher und denke, dass das Leben irgendwo böse zu mir ist.

Achso, so ist das gemeint. Hängt also mit dem einen Abschnitt weiter oben auch irgendwie zusammen.
Opferrolle, weil läuft nicht genau auf die Art wie vorgestellt.

Ich dachte gerade, vielleicht hilft ja auch eine Art Mitgefühl mit sich selbst? Iwas ist ja gekränkt. oder leidet da.
Mitgefühl nicht als Selbstmitleid, sondern mehr so...verstehendes fühlen. Das hilft oft bei der Loslösung.

x 1 #1343


T
Zitat von Feuerschale:
Kann schon überwiegend so sein, also in der Tendenz. Aber Mischformen gibt es sicher auch...
also Mischung aus Emotion, Zuneigung, Bindung, körperlicher Ausdruck ob kuscheln oder Sex....das eine bedingt das andere und umgekehrt.


Vermutlich ist das wie mit Bananen. Alle wachsen zur Sonne, aber nicht alle sauber entgegen der Schwerkraft, sondern eher wie Nasen - mal so, mal so.

Zitat von Feuerschale:
Nennt man glaub ich demisexuell


Wenn die sexuelle Anziehung immer auch mit ner emotionalen Bindung begründet sein muss, ja.

Da haben wir es auch wieder mit den Bananen. Es wird zum Licht gewachsen, aber die eine Sorte braucht mehr Wurzeln als die andere, bevor sie wachsen kann.

x 1 #1344


C
Zitat von Feuerschale:
Wahrscheinlich ist es schon einfacher, wenn beide Seiten so gestrickt sind. Oder was ich schon gehört hab ist, dass es z B drei Beziehungspartner gibt und sich alle untereinander lieben....Muss halt irgendwie passen.

Ich kann mir das schlecht in der Praxis vorstellen...in Gedanken ab and an mal wenns einem zu gut geht und man vor sich hinspinnt.

Ich kann mir das auch schlecht vorstellen. 🙂

Zitat von Feuerschale:
Nee aber ich glaub ich verstehe....also in Gedanken ist da ne Art Toleranz, die Idee irgendwie nachvollziehbar, in der Praxis wird dann doch da Konkurrenz o ä empfunden.
Ich glaub, wenn ich in der Position wär, würd ich auch eher leiden wie ein Hund...also wenn die andere Person dann nicht bei mir ist, sondern bei anderen.
Obwohl man im Geist dann wieder denken würde, das ist echt kacke, man will ja keine Besitzansprüche usw. Ist tw echt ein Dilemma.

👍 Genau so.

Zitat von Feuerschale:
Wie meinst du das mit der Bilanz? So im Sinne ob es dich noch unzufrieden macht, ob es irgendwie "weiter geht" wie auch immer? Und dann so Ungeduld und Unzufriedenheit? Oder irgendwie so ein Aufrechnen?

Normalerweise gehe ich durch dick und dünn mit jemandem. In diese Beziehung ist so ein Funktionalismus gekommen, weil ich immer wieder mal guckte, ob es sich noch lohnt, aber das laste ich nicht mir an sondern die finde das Konzept zutiefst funktionalistisch.

Zitat von Feuerschale:
Naja, es ist irgendwie paradox....so in Ziel, Defizit und Mangelzustand, Soll zu denken in der Liebe - wahrscheinlich....aber wenn es geschieht zeigt es ja vielleicht auch iwas, was nicht so rund läuft.

Ja. Ich wundere mich eher, dass das so lange gut ging, aber ist halt auch super gelaufen, in aller Ambivalenz von Anfang an.

Zitat von Feuerschale:
Leistenbruch - kein Sex kann man auch kombinieren zu Leistenbruch- mehr Fitness und Sport, Faszientraining.
Oder kein Sex - also sie als Lösung, als F+ kann man auch anders kombinieren zu, dann Handbetrieb oder dann ne andere Frau oder Profi, Semiprofi ect.

Ich hab's da jetzt psychologischer oder psychosomatischer gesehen, Du mehr lebenspraktisch. Was mich angesprungen ist, war die Deutung, dass ich mich verschenken soll und dass ich meinen Sex nicht unterdücken soll. Beides passt ja eher zusammen, als es sich ausschließt.

Aber es dreht diese verrückte Mühle natürlich weiter.

Zitat von Feuerschale:
Kann es sein dass du da irgendwie dann noch verstrickt bist und da den Kreislauf aufrecht erhältst?

Aber so was von .... 🔄

Zitat von Feuerschale:
Hmm, also irgendwas scheint da bei dir noch festzuhalten....und dann aber "So und nicht anders", und Trotz wie du später beschreibst...ich mein, ist ja legitim, hat bestimmt jeder schonmal erlebt.

Du hattest glaub ich auch mal was von Suchtmechanismus beschrieben...oder "wie Entzug"...vielleicht hängt das irgendwie zusammen mit dem festhalten usw...nur mal als Einwurf und Idee, Anregung.

Ja, ich bin nicht der erste und auch nicht der letzte, der das erlebt, aber es ist jedesmal wieder ... unschön.

Zitat von Feuerschale:
Achso, so ist das gemeint. Hängt also mit dem einen Abschnitt weiter oben auch irgendwie zusammen.
Opferrolle, weil läuft nicht genau auf die Art wie vorgestellt.

Ja.

Zitat von Feuerschale:
Ich dachte gerade, vielleicht hilft ja auch eine Art Mitgefühl mit sich selbst? Iwas ist ja gekränkt. oder leidet da.
Mitgefühl nicht als Selbstmitleid, sondern mehr so...verstehendes fühlen. Das hilft oft bei der Loslösung.

Habe ich. Ich verstehe mich, verzeihe mir, bin stolz darauf, die Muster gefunden zu haben, nur sind meine Abwehrmaßnahmen weniger drastisch. Das ist an sich super, weil es ein psychischer Fortschritt ist, aber für mich ist das Neuland, ich kenne mich da noch nicht so gut aus.

x 1 #1345


Feuerschale
Zitat von Cbrastreifen:
Normalerweise gehe ich durch dick und dünn mit jemandem. In diese Beziehung ist so ein Funktionalismus gekommen, weil ich immer wieder mal guckte, ob es sich noch lohnt, aber das laste ich nicht mir an sondern die finde das Konzept zutiefst funktionalistisch.

Irgendwie stolper ich da über das funktionalistisch zu diesem Konzept.
Wie meinst du das denn, so im Sinne polyamor --> verfolgt Zweck mit dem Partner/den Partnern?
Sind ggf. austauschbar, wenn Zweck nicht erreicht? 🤔

Ich würde das gar nicht so zwangsläufig verknüpft sehen (aber ggf. meinst du es auch anders)
Es gibt ja auch lebenslange Beziehungen, auch polyamor.....aber es hat nicht zwangsläufig mit austauschbar zu tun.
Hatte mal so ne Doku gesehen über ein Paar, da war die Loyalität zum Hauptpartner erst mal das A und O.
In dem Fall gings dann darum, dass auch andere Partner bezüglich sex. Erfahrung dazu kommen.
Das muss aber ja auch nicht immer so der Motor sein.

In so ner soften Form von polyamor könnte man ja auch sagen, Menschen haben verschiedene Freunde und Bekannte, weil sie die Menschen mögen, weil sie sich in irgendeiner Form mit denen verknüpfen.
Für viele ist die Grenze da verschieden, was sein darf, was nicht sein darf. Also wenn das mein Partner ist, was "geht so" mit anderen an Austausch, Kaffee trinken geht, tief in die Augen gucken nicht oder mehr.

Wenn man die andere Person nicht ganz einsperren oder abschneiden will, ab wann ist was mit anderen zuviel?
Das oben mit "man hat mehrere Bekannte oder Freunde" wäre für mich nicht übermäßig funktionalistisch, obwohl da mehrere Beziehungen beteiligt sind.

Oder auch tradtionelle Beziehungen können ja zweckgebunden sein, das Merkmal könnte ich z B dann auch dort anheften. Man ist verheiratet z B und später zusammen wegen Haus und Kinder z B. Oder weil der eine ohne den anderen nicht pragmatisch leben kann (früher noch so: Frau kocht, legt Kleider raus, Mann bringt Geld rein).
Oder- wenn man noch so das Besitzen reinnimmt in so monogamen Konstellationen - das ist meins nur meins und mit ewiger Garantie....dann kann das ja auch funktionalistisch sein, man hat so ne Sicherheit "meins"....darum steckt man da alles rein an emotionalen usw. Investitionen.Wenn das nicht "meins" ist, warum sollte ich?

Ah und ich glaub, jetzt verstehe ich, warum du da immer wieder noch "die Kunst des Liebens" erwähnt hattest, das wäre quasi so ne andere Art von Modell. Geben um des gebens willen osä.

Bei deiner Freundin/Ex hattest du ja mal gesagt, du siehst dich in der Rolle, sie zu unterstützen.
Das war wohl vor der Paar Phase so und du siehst dich da auch in der Rolle, das MUSS bleiben.... 🤔
Da dachte ich irgendwie, als ich das las vor paar Tagen oder Wochen, da funktionalisierst du dich ja auch selber irgendwie....also gewollt, als Selbstverpflichtung. Unklar ob die Freundin dir diesen "Auftrag" gibt, und selbst wenn, muss man nichts annehmen in der Hinsicht, eigentlich.

Am Ende scheint immer rauszukommen, dass du irgendwie noch willst, dass da aber ne mega Ambivalenz drinsteckt.
Zitat von Cbrastreifen:
Ich wundere mich eher, dass das so lange gut ging, aber ist halt auch super gelaufen, in aller Ambivalenz von Anfang an.

ja, klang immer wieder wie ein echtes äußeres und inneres Abenteuer.

Und euch scheint ja immer irgendwas zu verbinden...also vorher ein gutes Verstehen und Freundschaft, dann wider Erwarten mehr und wie es sich las, bleibt ihr ja auch in Kontakt.
Zitat von Cbrastreifen:
Ich hab's da jetzt psychologischer oder psychosomatischer gesehen, Du mehr lebenspraktisch. Was mich angesprungen ist, war die Deutung, dass ich mich verschenken soll und dass ich meinen Sex nicht unterdücken soll. Beides passt ja eher zusammen, als es sich ausschließt.

Ja, irgendwie dachte ich, das pragmatische könnte vielleicht diesen Glaubenssatz "das muss jetzt, weil..." etwas konterkarieren. Hab mir fast gedacht, dass du das so siehst, es wirkt nur auf mich etwas irrational und so in Richtung "ich will da sowieso hin, und einen Grund find ich schon", auch wenns dann irgendwas astrologisches ist oder sonst was.
Ich mein, ist auch irgendwie menschlich, Gründe findet man wenn man sucht 😅

Alles in allem scheint dir das ja eh klar zu sein und der Rest wird sich sicher irgendwie finden.
Zitat von Cbrastreifen:
Ja, ich bin nicht der erste und auch nicht der letzte, der das erlebt, aber es ist jedesmal wieder ... unschön.

Glaub ich....je tiefer und emotionaler da was angesprochen wird in Beziehung, umso eher kommt man da auch in so Wunden rein...Fieses Gefühl. 🙁

Wenn ich sowas ähnliches hatte (vermutlich...vergleichen ist ja immer schwierig und mehr so ne Hypothese), dann war das auch so mächtig und überwältigend, dass ich da erstmal nen Cut brauchte, nur weg ect.
Zitat von Cbrastreifen:
Ich verstehe mich, verzeihe mir, bin stolz darauf, die Muster gefunden zu haben, nur sind meine Abwehrmaßnahmen weniger drastisch. Das ist an sich super, weil es ein psychischer Fortschritt ist, aber für mich ist das Neuland, ich kenne mich da noch nicht so gut aus.

Super, klingt doch nach Änderungen und dass du in so einem Prozess bist.
Neuland ist ja auch ein Zeichen von Änderung....Pionierarbeit innerlich quasi. 😊

x 1 #1346


C
@Feuerschale

Gut gebrüllt, Löwin.
Ich lass das mal auf mich wirken und lese es später normal, war treffend und hilfreich.
Danke!

x 1 #1347


C
Zitat von Sonnenzauber:
@Cbrastreifen du kannst auch meine Themen durch lesen da steht etwas mehr.

Dein Tagebuch habe ich inzwischen durch und noch zwei, drei andere Themen.
Du hast ja eine gewisse narzisstische Kälte Deiner Mutter angesprochen und ihre Vorwurfshaltung, nicht gut genug zu sein. So was tut natürlich weh, statt dessen hast Du körperliche Schmerzen,
Da würde ich schon mal einen Zusammenhang sehen. Auf psychischen Schmerz folgt ja in der Regel eine Reaktion, Deine war ja schon mutig, Du hast die Mutter rausgeschmissen.

Trauer hin oder her, das ist schon ein großer Schritt gewesen. Fingen die Schmerzen da an doller zu werden oder wie und wann entwickelte sich das? Und was tut besonders weh? Die Leitplankenfragen sind immer: Wozu zwingt mich ein Symptom? Woran hindert es mich? Kannst Du da was zu schreiben?

x 1 #1348


Feuerschale
so, ich schieb das mal freundlicherweise hier rüber, damit es den Politiknörglern im wddgThread nicht auf die Nerven geht. Is meiner Meinung nach immer noch mehr Stammtisch als Politik, aber nunja.
Zitat von Tekton:
Oswald Spengler Kulturpessimismus

hatte das heute morgen mal quergelesen und auf den ersten Blick ist mir die Idee eigentlich sympathisch.
Also die Beobachtung: Systeme enden. War aber auch nicht an dem Punkt, dass er da Maßnahmen ableitet, was man tun müsse...sondern eher so in der Beschreibung - isso.
Zitat von Tekton:
ideologisch hat er den Boden für den Faschismus in Deutschland bereitet. Nicht zufällig, sondern weil seine Denklogik es so nahelegt: Wenn man dje Geschichte als unabwendbaren Verfall versteht, Liberalismus und Pluralismus abwertet, dann führt das zwangsläufig zu den Forderungen nach Härte, Entscheidung und Autorität.

Also das sehe ich so nicht, aber hab mich wie gesagt heute auch erst kurz damit beschäftigt.
Man könnte ja auch Gelassenheit walten lassen. Hochkulturen gehen iwann wieder vorüber, isso. 🤔
Um die Azteken ist es vielleicht auch schade...wobei die glaub ich auch komische Rituale und Kriege hatten, war ja noch so ne Priesterkultur mein ich. Ja, und vom NS hatte der sich wohl deutlich distanziert, ist nicht aufgetreten, der wurde auch zensiert.
Zitat von Tekton:
Neorealismus.

musste ich heute auch erst mal googlen. 👁

Da steht auch, es gibt keine Weltmacht, darum müssen die anderen Kräfte und Länder für sich sorgen und irgendwie für ein Gleichgewicht sorgen.

Also ich find, dieser Zeugen Jehova Ansatz, so strange der erstmal klang, gar nicht so verkehrt....dass die meinten, so ein "Gottesstaat" und eine Einheit der Welt war die stabilste Regierung....Könige und Stämme unstabiler und undankbarer für den einzelnen...das aller instabilste bzw "tönern" sei die Regierung im römischen Reich damals, Republik? .- also darauf bezog sich das. Man hat dann zwar nicht für Kaiser oder König geackert, aber war immer noch nicht gut...am Ende wird auch auf den Mammon angespielt mein ich... 🤔 Also ich mein, für damalige Verhältnisse haben die sich auch schon Gedanken gemacht...bzw waren ja tw auch noch ne Art von "Hochkultur".

Zitat von Tekton:
Er verschiebt die Machtverhältnisse zugunsten der USA (zumindest mancher Akteure), aber nicht ohne globale Reaktion.


Joah, das hat wohl mit diesem Neorealismus zu tun....einer wird stark, die anderen müssen nachregulieren.
Zitat von Tekton:
Das hat man bereits im zweiten Weltkrieg gesehen, als die USA sowohl sich selbst, als auch die Sowjets und Briten gleichzeitig logistisch versorgt und damit indirekt aufgerüstet haben.

Was es dafür allerdings braucht, ist der Rückhalt im eigenen Land. Und den hat er nicht. Im Gegenteil. Den verspielt er.
Aktuell mehr denn je, denn die Berichte über die Seilschaften seiner Clique reißen nicht mehr ab.

ah ok, davon hab ich nicht viel mitbekommen. Aber gut so, dass die sich da nicht einig sind. Weil er mMn da auch eher übers Ziel hinausschießt.

Andererseits so rein spekulativ wärs vielleicht gut, wenn iwer die Weltherrschaft übernimmt...Nur will halt keiner "nur USA sein" oder "nur China"., wenn es denn aus dieser oder jener Ecke kommt.....da würde ja alles so übergeholfen an anderer Kultur.

x 2 #1349


Sonnenzauber
Herr Mann der mit dem Zebra streift hast du schon aufgegeben was meine Situation angeht 😆🤣😆

#1350


C
Zitat von Sonnenzauber:
Herr Mann der mit dem Zebra streift hast du schon aufgegeben was meine Situation angeht 😆🤣😆

Nee, aber ich dachte, dass Du vielleicht ein bisschen mitmachen könntest ... 🤔

#1351


Sonnenzauber
@Cbrastreifen ok also einiges hatte ich ja schon geschrieben bzw. steht in meinem Tagebuch bzw. Beiträgen. Was möchtest du denn konkret wissen?

#1352


C
Zitat von Sonnenzauber:
@Cbrastreifen ok also einiges hatte ich ja schon geschrieben bzw. steht in meinem Tagebuch bzw. Beiträgen. Was möchtest du denn konkret wissen?

Zitat von Cbrastreifen:
Trauer hin oder her, das ist schon ein großer Schritt gewesen. Fingen die Schmerzen da an doller zu werden oder wie und wann entwickelte sich das? Und was tut besonders weh? Die Leitplankenfragen sind immer: Wozu zwingt mich ein Symptom? Woran hindert es mich? Kannst Du da was zu schreiben?

#1353


Sonnenzauber
@Cbrastreifen deinen Beitrag hatte ich tatsächlich überlesen sonst hätte ich mich natürlich direkt dazu geäußert, ohne den Beitrag heute.
Also als sie direkt weg war, ging’s mir blendend ein paar Wochen/Monate. Die Schmerzen haben sich so im Laufe der Zeit entwickelt also schon als sie da war. Ich merke zum Beispiel an Tagen wo ich Freunde treffe geht’s mir am Abend immer besser. Kann besser schlafen. An Tagen wo ich keine Aufgabe habe mache ich meistens Haushalt/Einkaufen/Spazieren da sind die Symptome schlimmer. Da dann mehr Spannungen/Dissoziation/Schmerzen. Aber ich kann ja nicht immer warten bis jemand Zeit hat ich muss ja auch selbst irgendwie mir eine Struktur schaffen.

x 1 #1354


C
Zitat von Sonnenzauber:
deinen Beitrag hatte ich tatsächlich überlesen sonst hätte ich mich natürlich direkt dazu geäußert, ohne den Beitrag heute.

Kein Problem.

Zitat von Sonnenzauber:
Also als sie direkt weg war, ging’s mir blendend ein paar Wochen/Monate. Die Schmerzen haben sich so im Laufe der Zeit entwickelt also schon als sie da war.

Meinst Du, dass es war, weil sie weg war? Weil Du wieder durchatmen konntest oder was war das für ein Gefühl? Von den Tränen beim Auszug habe ich gelesen, aber danach oder, was war da noch?
Was ist das für ein Schmerz gewesen, wo trat er auf und wann?

Zitat von Sonnenzauber:
Ich merke zum Beispiel an Tagen wo ich Freunde treffe geht’s mir am Abend immer besser. Kann besser schlafen. An Tagen wo ich keine Aufgabe habe mache ich meistens Haushalt/Einkaufen/Spazieren da sind die Symptome schlimmer.

Also tun soziale Kontakte Dir schon gut. Du hast Dich ja auch bei dem Einsamkeits-Thread zu Wort gemeldet.
Hast Du ein Gefühl dafür wie viele und wie enge Kontakte es im besten Fall sein sollten?

#1355


Sonnenzauber
@Cbrastreifen also mir tut beim aufwachen der ganze Körper weh, manchmal in der Brust, stechen im Rücken, Druck im Kopf, nach dem aufstehen muss ich immer so 5-10 mal würgen, Schmerzen Nacken, Schmerzen Kiefer, Hitzeempfindlich, Lärmempfindlich. Oder so eine Spannung um den ganzen Kopf.
Vielleicht könnte mir eine körperorientierte Traumatherapie helfen. Und mehr soziale Kontakte ich habe recht viele Freunde aber die haben natürlich auch ihre Familien, Arbeit usw. und nicht immer Zeit. Nicht nur Freunde sondern auch wieder eine Tages Struktur.

#1356


C
Zitat von Sonnenzauber:
also mir tut beim aufwachen der ganze Körper weh

Seit wann?

Zitat von Sonnenzauber:
ich habe recht viele Freunde

Wie oft möchtest Du Kontakt haben, in einer idealen Welt.
Und wie eng?
Und mit wem?

#1357

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Sonnenzauber
@Cbrastreifen 1-2 Jahre.
Sozialer Kontakt 2-3 pro Woche und Struktur 2-3 Tage.

#1358


C
Zitat von Sonnenzauber:
@Cbrastreifen 1-2 Jahre. Sozialer Kontakt 2-3 pro Woche und Struktur 2-3 Tage.

Wie wirst Du von anderen wahrgenommen?
Hier wirkst Du sehr sachlich.
Gehst Du gewöhnlich aus Dir raus oder bist Du eher zurückhaltend, was Deine Gefühle angeht?

#1359


Sonnenzauber
@Cbrastreifen also am Freitag zum Beispiel: da kam ein Kumpel vorbei und wir haben einen Ausflug gemacht. Da war ich total fröhlich und meinte ich freu mich so und wir haben ja super Wetter. Und danach war ich total glücklich. Ansonsten bin ich z.B. beim einkaufen immer freundlich und Smalltalke mit den Mitarbeitern. Kenne hier recht viele Leute in meiner Umgebung. Die Stimmung ist allerdings sehr sehr schwankend, ich kann auch mal genervt sein beim einkaufen oder genervt bei einem Ausflug. Aber dann bin ich eher still. Ich habe aber das Gefühl dass die Menschen denken ich wäre verrückt weil ich immer am Fenster stehe und rauche, weil ich zugenommen habe, weil meine Jacke zu voluminös ist. Und dann denke ich von mir ich bin peinlich. Dann geht es weiter in die Selbst Abwertung bis hin zu sehr negativen Gedanken. Also es ist sehr sehr schwankend geworden. Weil auch meine Zähne wegen Vernachlässigung nicht mehr gut aussehen. Manchmal bin ich auch leicht paranoid und denke die Leute reden über mich oder starren mich lange und fassungslos an dann schaue ich böse. Ich bin aber auch oft in der Opfer Rolle und habe Rache Gedanken gegenüber meiner Mutter. Also alles in allem viel…
Wenn ich aber mit Freunden was mache ist das alles Weg, all die negativen Gedanken und Gefühle. Ich fühle mich nicht mehr beobachtet ich fühle mich gesehen und verstanden. Genervt bin ich da selten. Dabei bin ich im Grunde eigentlich ein sehr fröhlicher und aktiver Mensch gewesen immer.

x 1 #1360


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