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1525

C
Zitat von Sonnenzauber:
also am Freitag zum Beispiel: da kam ein Kumpel vorbei und wir haben einen Ausflug gemacht. Da war ich total fröhlich und meinte ich freu mich so und wir haben ja super Wetter. Und danach war ich total glücklich. Ansonsten bin ich z.B. beim einkaufen immer freundlich und Smalltalke mit den Mitarbeitern. Kenne hier recht viele Leute in meiner Umgebung. Die Stimmung ist allerdings sehr sehr schwankend, ich kann auch mal genervt sein beim einkaufen oder genervt bei einem Ausflug. Aber dann bin ich eher still.

Schön, das ist eine lebendige Schilderung.

Zitat von Sonnenzauber:
Ich habe aber das Gefühl dass die Menschen denken ich wäre verrückt weil ich immer am Fenster stehe und rauche, weil ich zugenommen habe, weil meine Jacke zu voluminös ist.

Wieso verrückt? Das wäre dabei jetzt nicht mein erster Gedanke.

Zitat von Sonnenzauber:
Und dann denke ich von mir ich bin peinlich. Dann geht es weiter in die Selbst Abwertung bis hin zu sehr negativen Gedanken. Also es ist sehr sehr schwankend geworden.

Weil Du oft kritisiert wurdest? Oder was meinst Du?

Zitat von Sonnenzauber:
Manchmal bin ich auch leicht paranoid und denke die Leute reden über mich oder starren mich lange und fassungslos an dann schaue ich böse.

Aber Du merkst es und kannst es sogar benennen und einordnen.

Zitat von Sonnenzauber:
Ich bin aber auch oft in der Opfer Rolle und habe Rache Gedanken gegenüber meiner Mutter. Also alles in allem viel…

Ja, aber das ist ja normal. Man hat ja mehrere Gefühle im Werkzeugkasten. Manchmal gleichzeitig.

Zitat von Sonnenzauber:
Wenn ich aber mit Freunden was mache ist das alles Weg, all die negativen Gedanken und Gefühle. Ich fühle mich nicht mehr beobachtet ich fühle mich gesehen und verstanden. Genervt bin ich da selten. Dabei bin ich im Grunde eigentlich ein sehr fröhlicher und aktiver Mensch gewesen immer.

Was ist passiert, dass das anders wurde? Die Angst vermutlich. Was passierte in Deinem Leben parallel oder kurz davor, als die Angst zum ersten Mal auftrat?

#1361


Sonnenzauber
@Cbrastreifen
Danke ja das war ein schöner Tag der Ausflug.
Verrückt weil meine Nachbarn mich immer beobachten und das hasse ich.
Ich denke schon dass es daher kommt weil ich viel kritisiert wurde.
Auch weil meine Mutter als sie hier war allen hier Nachbarn Bekannten Ärzten Apothekern alles persönliche erzählt hat was ich ihr anvertraut habe an meiner Situation. Sogar Fremden die sie kennen lernte.

Davor war viel los. Corona, Ängste, Ärger mit der Arbeit, ich war lange krank weil Arbeitskollegen immer krank ins Büro kamen und es verbreitet haben. Viele Symptome wie Schmerzen, Spannungen waren vor 2023 auch schon da. Und dann hatte ich Angst konnte nicht mehr schlafen, sehr Ambivalent, lebensmüde und dann kam meine Mutter und ich habe mich wieder sicher gefühlt.

x 1 #1362


A


Metadiskussionen und Schlammcatchen

x 3


C
@Sonnenzauber

Morgen geht's weiter.

x 1 #1363


Sonnenzauber
@Cbrastreifen alles gut 👌🏼 bis dann 😊

x 1 #1364


C
Zitat von Sonnenzauber:
Verrückt weil meine Nachbarn mich immer beobachten und das hasse ich.
Ich denke schon dass es daher kommt weil ich viel kritisiert wurde.
Auch weil meine Mutter als sie hier war allen hier Nachbarn Bekannten Ärzten Apothekern alles persönliche erzählt hat was ich ihr anvertraut habe an meiner Situation. Sogar Fremden die sie kennen lernte.

Auf jeden Fall kann man dadurch eine Paranoia entwickeln, dass Persönliches ausgeplaudert wird, ich kenne jemanden, bei dem es ähnlich ist.

Zitat von Sonnenzauber:
Davor war viel los. Corona, Ängste, Ärger mit der Arbeit, ich war lange krank weil Arbeitskollegen immer krank ins Büro kamen und es verbreitet haben.

Corona war natürlich stark verunsichernd. Waren die Ängste welche vor Ansteckung, oder worum ging es?

Zitat von Sonnenzauber:
Viele Symptome wie Schmerzen, Spannungen waren vor 2023 auch schon da.

So mit einem Mal oder hat sich das langsam entwickelt?
Gab es eine Zeit, in der Du mehr oder weniger frei von Symptomen warst?
Falls ja, was passierte in Deinem Leben, als sich das änderte, Schmerzen und Spannungen erstmalig auftraten?

Zitat von Sonnenzauber:
Und dann hatte ich Angst konnte nicht mehr schlafen, sehr Ambivalent, lebensmüde und dann kam meine Mutter und ich habe mich wieder sicher gefühlt.

Aber in der Zeit wurden dann die Schmerzen schlimmer, oder?

#1365


Sonnenzauber
@Cbrastreifen also während Corona ging’s mir super, so 2020/2021/2022 dann kamen langsam die Symptome der Angst. Ja fehlende Struktur, Arbeit viel weg, vermehrt im Bett liegen tagsüber, Rückzug von sozialen Kontakten. Ja Angst vor Ansteckung auch aber das kam erst später als auf einmal wieder so viele Menschen überall waren.
Schmerzen hatte ich seit 2014 immer aber ich war immer unterwegs und hab’s somit kompensiert.

#1366


SilentRoG
Zitat von beside:
Biste jetzt wütend, weil Simjoe84 dir nicht antwortet?

@beside
Was bezweckst du mit dieser Frage?
Nicht jeder User ist 24/7 im Forum unterwegs, daher ist es normal, dass man auch mal auf Antworten warten muss. Und die Frage ist ja gerade mal ein paar Stunden alt.

In Anbetracht des Themas finde ich die Frage etwa unpassend / provokant.

#1367


B
😄 @SilentRoG , ich hab dich auch lieb. Danke für deine Fürsorge. Oder um es mit Powergirls Worten zu sagen: g-eil, wie du abgehst. zwinkern

PS: es is n Ding zwischen Powergirl und mir. Willste mitmachen?

#1368


SilentRoG
@beside
Da kann ich dir gerade nicht folgen?

#1369


B
Zitat von SilentRoG:
Da kann ich dir gerade nicht folgen?

OK. Dann brauch ich auch keinen Verfolgungswahn haben. zwinkern
PS: Hast du es schon einmal mit Smileys versucht?

#1370


SilentRoG
Zitat von beside:
OK. Dann brauch ich auch keinen Verfolgungswahn haben. zwinkern PS: Hast du es schon einmal mit Smileys versucht?

Ich verstehe den Zusammenhang des Themas mit deiner provokanten Frage und die Antwort, dass es was zwischen @Powergirl0000 und dir sei nicht so ganz, da es in dem Thema keinen Anhaltspunkt dazu gibt. Oder ist das was älteres mit Vorgeschichte unter einem anderen Account?

#1371


B
Detektiv @SilentRoG , negativ, positiv, negativ, ähm ... du bringst mich ganz durcheinander ...
Schau mal: ab deinem Kommentar wurde die Sache zwischen dir und mir nach "Metadiskussionen und Schlammcatchen" verschoben. Hiermit ein Lob an die Moderation.

x 1 #1372


SilentRoG
Zitat von beside:
Detektiv @SilentRoG , negativ, positiv, negativ, ähm ... du bringst mich ganz durcheinander ... Schau mal: ab deinem Kommentar wurde die Sache ...

Nicht ganz. Ich habe das Zitat hier eingefügt um das Thema des Erstellers sauber zu halten, da meine Nachfrage nichts mit dem Ursprung Thema zu tun hat. Und bevor ich mir eine Meinung über dich bilde, wollte ich nachfragen was deine Intention hinter der Frage war.

Aber du scheinst eher aus Langweile hier unterwegs zu sein und die Leute mit unpassenden Kommentaren trollen zu wollen?

Zitat von beside:
PS: es ist auch möglich durch Angst zu sterben.


Zumindest empfinde ich das gerade so und frage deshalb mal freundlich nach.

#1373


B
@SilentRoG , du verwirrst. Ist Crossposting hier erlaubt? Meistens ist es untersagt. Du darfst übrigens über mich denken was du willst, auch nichts. Alles andere ergibt sich. Bitte Geduld.
Schau mal hier: depressionen-f99/gibt-sowas-t136824.html#p3946732

#1374


B
Zitat von SilentRoG:
Aber du scheinst eher

Ooooooh, sieh an, dassssss ist aber ein gewööööööööhnlicher Bias.

#1375


C
@Sonnenzauber und @beside

Bitte entschuldigt, mit Euch beiden führe ich noch einen im Grunde nicht abgeschlossenen Dialog, aber ich mache jetzt erst mal eine Forenpause auf unbestimmte Zeit.

#1376


Feuerschale
Hallo, wollte den Thread auch nochmal wiederbeleben, weil ich da die ein oder anderen Gedanken gelesen hatte, wo ich gern mal schauen würde, wo das hinführt, bzw was das auslöst o ä.
Zitat von Feuerschale:
Ja, ließ sich sehr gut lesen, kam mir vor wie die Desiderata in sehr ausführlich

Also in dem Beitrag aus dem TB hatte ich ein paar Gedanken gefunden, die mich auch an Zeiten früher so aus den MId-20ern erinnerten, wo ich mich mit Philosophie, Leitlinien und auch sowas wie Spiritualität beschäftgt hatte.
Zitat von Venusianer:
Damit wuchs auch das Selbstbewusstsein, das aber nicht das Egobewusstsein ist, das keine Schatten, sondern vor allem Illusionen sehen will.

@Venusianer, du hattest da ja viele Gedanken geäußert.

Also hier in dem Thread kann man was beleuchten, was eher offtopic ist...im Thread.
Man kann antworten, wenn man mag....kann aber auch jeder sonst, wenns denn thematisch passt.
Schade, dass Cbrastreifen und Tekton auch gerade nicht mehr da sind, da ging so ein Beleuchten von Positionen immer ganz gut. 😊

Also zum Egobewusstsein vs Selbstbewusstsein, ich denke, da hatte ich den Unterschied schon auch erkannt.
Die Frage ist, wie weit man sich wieder verstrickt...und das Egobewusstsein wie Unkraut ggf. wieder wuchern kann, weil man diesen Illusionstänzen irgendwie glaubt...
Selbstbewusstsein braucht wohl auch viel Übung, Raum, Wiederholung...außer bei den Erleuchteten vielleicht, die das ganze dann schlagartig klar haben.
Zitat von Venusianer:
Die meisten Menschen, die Erfolg suchen, die suchen ihn aus Kompensationsgründen. Alles Tun ist kompensationsmotiviert. Erfolg benötigen - kommt von Not, Mangel - nur die, die den Loser in sich kaschieren wollen, und je mehr ostentativer Protz, desto mehr Minderwertigkeitskomplexe haben diese Leute in der Regel.

Ich denke, es kann da eine Korrelation geben, muss es aber nicht unbedingt.
Es ist für jeden wohl herausfordernd, zwischen Welt, Werten, da handeln, sich orientieren, sich aber auch auf die Basics konzentrieren (Sein) eine Position zu finden. In der Regel ist die wohl auch dynamisch.
Zitat von Venusianer:
Das Ego muss transformiert werden und sich in den Dienst des Selbst stellen, das ja ein Äquivalent Gottes im Kleinen ist. Das Selbst steht in seiner harmonischen Mitte und kennt das Licht und die Schatten, weiß also besser, was für uns besser ist.

Das kommt mir bekannt vor aus den christlichen Zeiten....das Ich vom Thron heben, das Selbst oder "Gottes Wille" kommt auf den Thron...wobei da noch irgendwie dazukam, dass das Ich sich nicht selbst entthronen kann, da kam noch der Aspekt so dazu, Glaube ist Gnade.
Zitat von Venusianer:
In der Therapie erkannte ich allerdings auch, dass nicht wir die Kranken sind, sondern die da draußen, die uns durch ihre kaputten Werte schlechtredeten und kleinhalten wollten. Und wir glaubten es, dass wir nichts taugen.

Therapie sehe ich da schon auch als Chance, Werte zu hinterfragen.

Oft ist es schwer, die allerersten Werte die man vermittelt bekommen hat, von Eltern, der Gesellschaft in dieser Zeit, und auch aus dem kindlichen Verständnis heraus in dieser Zeit, zu entkräften.
Für mich fühlt sich da vieles noch absolut an....weil der kindliche Zustand damals im absoluten dachte, fühlte...und die Welt so gegeben war als "ist so".
Ich denke, da ist die Frage, wie kann da ein erwachsener Teil ermächtigt werden, ermächtigt sein....der wie ein Richter dann auch gültig neu sortiert, bewertet.
Zitat von Venusianer:
Wenn sich dei Menschen nicht verstellen würden, zögen sie auch nur ganz wenige Partner an. Sie laufen meist Illusionen nach und verheddern sich schmerzhaft in toxische Abhängigkeiten.

Ich denke, da ist öfters ein Versuch, aus dem Ego und Mangel heraus etwas zu kompensieren....

Da denke ich z B an meine SHG Zeit / A Gruppenzeit....wo mal ein Bild von Nähe dargestellt wurde.
Nähe ist erst mal Nähe zu sich selbst...eine Verbindung zum Sein....

Wenn die Verbindung aber geschlossen ist, wird vielleicht eher außén gesehen und gesucht. Und da wird dann auch
Verblendung mit reinspielen....wenn jemand "besonders groß" erscheint und dann ggf. den Mangel ausgleichen könnte.
Was aber am Ende eine Illusion ist.

Ich denke, das kann Frauen genauso geschehen wie Männern. Da wo Frauen ggf. jemanden suchen, der beschützt, der etwas richtet im Sinne richtig macht, heilt, Sicherheit gibt o ä, suchen Männer etwas, (ja was eigentlich 🤔) vielleicht so eine Art Stern oder Wert...in einer Frau, die dann irgendwie nur ihnen gehört...wo sie sich selbst drin verwirklichen, und dabei eigentlich den eigenen Mangel im Ego befrieden. Das kann dann alles auch schnell kippen, zwischen Idealisierung und Abwertung.

Denn am Ende sind es ja alles nur Menschen...und keine Ideale.
Zitat von Venusianer:
Vor allem gibst Du Dir selbst zunehmend das, was Du Dir durch das Weibliche erhoffst. Je mehr weibliche Energien Du in Dir entdeckst und Dich damit verwöhnst, desto unabhängiger wirst Du von weiblichen Energien.

Das ist ne gute Idee finde ich. Geht ja andersrum genauso.
Zitat von Venusianer:
Ich fühle mich zwar sehr alleine, was mir aber nie wirklich Probleme machte, weil ich mich mit mir sehr gut beschäftigen kann, aber nie einsam, weil ich mich mit meinem Selbst und meinen Idealen verbunden fühle.

Ich denke, das ist dann so die Verbindung, die man zu sich selbst hat, wie eine 8 quasi die auch als 8 steht.

Eine (gute) Beziehung, wäre vielleicht eine, wo diese 8 zu jemanden fließt, und waagerecht geht, wo die zweite Person aber auch eine Verbindung hat in sich selbst. Das wäre für mein inneres Bild halt etwas, wo beide erstmal so verwurzelt sind (im Sein, Werten) und nicht unmittelbar abhängig. Erst dort könnte dann eine Art Grund für eine tiefe Liebe dann liegen.

Nur - dann kommt halt eben auch noch Theorie und Praxis, Ideal und Wirklichkeit 🤔
Zitat von Venusianer:
Damals gab es auch noch keine Handys, kein Internet und keine 24-Std-TV-Gehirnwäsche. Man war noch an echten Menschen interessiert.

Das ist auf jeden Fall mehr geworden und hat sich verändert...wahrscheinlich muss man so Nischen suchen, wo noch Begegnung möglich ist...sei es beim Wandern, irgendein Projekt vor Ort, Gesprächsgruppen live oä.

#1377

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Feuerschale
Zitat von Venusianer:
Was wir gerade in besonderem Maße als Einsamkeit fühlen, das ist die Selbstfindungsphase, der die meisten bis jetzt aus dem Weg gegangen sind, nun aber dazu gezwungen werden, sich mit sich selbst im Spiegel dieser Welt (!) auseinanderzusetzen.

Einerseits denke ich, ja, andererseits denke ich das kann auch echt widersprüchlich werden, da die Welt eben vieles spiegelt an Werten, Dingen, Beziehungen, ob man da sich selbst findet oder eben doch alles mögliche, was in der Welt vertreten ist,
und das konfus macht? Man muss sich wohl irgendwann entscheiden, wofür man steht oder wie man das ganze strukturieren will. Gehört ja im Grunde auch zum erwachsen sein und war wohl immer eine Herausforderung für den Menschen.
Jetzt vielleicht komplizierter durch den Individualismus und die größeren Mittel an Technik und Ablenkungen.
Zitat von Venusianer:
Heilung an anderen ist aber auch immer ein Stück Selbstheilung. Und wer andere krankmacht, der will seinen eigenen Selbsthass erhalten, den aber der andere ausleben soll.

Ja, das erste hab ich auch schon erlebt, wenn auch seltener...wenn man etwas vermittelt was andere positiv berührt oder verbindet - zu sich selbst- da geht auch in einem selbst etwas auf und man ist da verbunden.
Das andere, dass da eher destruktive Seiten die Oberhand haben, kenne ich allerdings auch.
Das kann auch eine intensive Dynamik sein, wenn man selbst oder das eigene Selbst im Grunde immer wieder "unter der Knute" ist aus einem mächtigen aber schiefen Urverständnis.
Zitat von Venusianer:
Deshalb können auch nur Masochisten Sadisten sein. So wie die Sub auch auf unsichtbarer Ebene die Herrin über den vorgeblichen Dom ist. Das eine ist auch immer das andere. Jede Einseitigkeit ist Lebenslüge durch dualistisches (trennendes, satanisches) Bewusstsein, das durch polaristisches Bewusstsein (einendes) ersetzt werden sollte.

Hmm, wäre möglich...also dass da irgendwas als Überposition gelebt wird....als Ausgleich...und die andere Seite dann auch da ist. Hatte ja mal mich damit etwas beschäftigt, aber nicht soviel verstanden eigentlich.
Eigentlich dachte ich aber, dass es oft "verletzte" Menschen sind, die das ausleben....die ggf. auch anfällig für Süchte sind, die aus ihrer Mitte sind.Ich persönlich dachte, dass es nicht gut ist, es unreflektiert zu leben um sein Kranksein auszuleben.
Dass darum dann auch deutliche Vereinbarungen nötig sind um das Ganze zu begrenzen...aus gesundem Selbstschutz, erwachsen halt so.

Also ich traf dann auch (im CHat, nicht real) Menschen, die insgesamt integer wirkten, insgesamt auch mit sich sich zufrieden fühlten und das dann auch mehr so ne Art intensives Hobby war, ggf. auch ne Art Lebart mit Subkultur o ä, aber eben nicht doch die GANZE Persönlichkeit dann so "betroffen" ist. Fand ich irgendwie auch logischer, aber
k. A. 🤷‍♀ So sehr hats mich dann auch nicht interessiert. Besser find ich das Modell, dass man selber so sich entwickelt, seine Schatten findet und integriert und auch Leuten dann begegnet, die das auch tun. Andererseits....Ideal und Praxis. Wenn ich völlig müde, energielos, depri bin an solchen Tagen wird nicht viel integriert. 😴
Zitat von Venusianer:
Wo ein freiwilliges Opfer ist, da taucht auch gerne ein Täter auf, der seine eigene Opferrolle noch nicht verarbeitet hat. Alles, was man anderen antut, das tut man auch immer sich selbst an, weil es unmittelbar auf den eigenen Seelenkörper zurückwirkt.

Im gewissen Rahmen können sich da Konstellationen finden, denk ich auch.

Immer würde ich das jedoch nicht anwenden. Eher so in unserer Zivilisation im Beziehungsbereich, wenns da um so Beziehungstanz geht. Manche Täterschaft ist auch eher zufällig, also dass man gerade Pech hat, wer da wo auf wen trifft.
Nicht zufällig im Sinne von Vorsehung. (sehe also nur in bestimmten Fällen ein "Victim Blaming" oder eine Opfer Ermächtigung, da wo noch ein gewisser Einfluss ist z B in der freien Partnerwahl- bestimmte Partnertypen wählen und dann nicht bei Alarmsignalen, Abwertungen ect sich abgrenzen).
Zitat von Venusianer:
Es ist gesünder, lieber auf die falschen Möglichkeiten zu verzichten, damit die Liebesquelität erhalten bleibt. Ich habe gemerkt, je früher die Leute sich auf Sex einlassen, desto schädlicher ist das meist für das Liebesleben. Sie zerstören sich ein Heiligtum, nur damit das Ego umso schneller als erwachsen gelten kann. Daraus werden dann schnell unverantwortliche Verwachsene!

Gute Sätze. Das kann schon schief gehen, wenn man sich einlässt auf jemanden, intimer, nur um "mitzuhalten", bringt aber die Reife nicht mit, die echte Nähemöglichkeit. Da denke ich auch, dass vieles kaputt gehen kann oder sich gar nicht entwickeln kann als Basis.

Gibt aber auch einige Jugendliche die zusammenkommen und auf der Basis von Freundschaft, Sex und Liebe dann auch länger zusammenbleiben und -wachsen, Familie gründen. So Geschichten finde ich auch immer schön.
Manche bleiben Jahrzehnte oder immer zusammen, manche gehen dann nach vielen Jahren doch nochmal auseinander, wenn sie sich auseinanderleben...aber dennoch bindet da etwas ganz pragmatisches....und auch ein echtes Kennen.

Da finde ich die heutige Datingwelt viel zu oberflächlich, zu hohl, dass man gar keine Chance hat, sich auch im echten Leben gut zu kennen und Erfahrungen zu teilen, bevor man so nach und nach eben zusammenrückt (als Paar, im Leben) je nachdem.
Zitat von Venusianer:
Je weiter ich mich geistig-seelisch und energetisch ent-wickelt habe, desto weniger wurden die Chancen beim anderen Geschlecht. Frauen sagten mir oft, dass sie Angst vor mir hätten, obwohl ich eine sehr anziehende Persönlichkeit hätte, aber sie fühlten sich mir gegenüber unterlegen.

Hm, man bekommt vielleicht mehr Profil, ist nicht mehr so "massenkompatibel".
Oder man hat so spezifische Ideale und ein spezielles Vorgehen, andere Anforderungen an Kommunikation, wo dann ein Gegenüber überfordert ist. Manche Vorstellungen sind eben auch übernommen, kosten nicht viel Energie und Personen sind ok damit, da kostet dann etwas anderes mehr Energie.

Bei mir ist das selber auch extrem tagesformabhängig, wann ich mich mit was auseinandersetzen kann, oder mal nen "aktiven proaktiven Schub" hab (in letzter Zeit sowieso selten bis nie)....wann eine komplexe Person interessant und herausfordernd ist und wann überfordernd und schon eher abschreckend. Heißt, ich sehe mich und bin für so ne "high end" Beziehung jetzt auch nicht wirklich geeignet...eigentlich von der Energie her für keine Beziehung. Aber ich hab ab und an das menschliche Bedürfnis nach Austausch.
Zitat von Venusianer:
Und es wäre schön, wenn es nicht immer nur negativer Natur (Machtkämpfe, oft aus Missgunst) wäre, auch wenn Steine im Weg Charakter schaffen, sondern zur Beruhigung auch mal Anklang in reinen, verständigen Herzen fände, damit diese Bereitschaft auch erhalten bleiben kann und nicht am Frust stirbt.

Das kann ich total gut verstehen. Das hatte ich früher, als ich noch auf der Suche nach einer engeren Beziehung war, auch.
Man denkt dann immer, das muss doch mal gut werden, es wird doch hoffentlich nicht wieder irgendein K.O. Faktor kommen wo man merkt, das läuft auf ne Todgeburt raus als Beziehung. Eigentlich ist es auch unverständlich, warum das immer wieder so schwierig ist...es sollte eigentlich was natürliches, einfaches sein.

Aber - es sind ja viele Menschen, gerade wenn man keine 20 mehr ist, schon gebunden "belegt"....Partnerschaft, Karriere,...
dann kommen oft unterschiedliche Erwartungen an Inhalte, Art der Kommunikation o ä....oder die Interessen sind unterschiedlich...die Vibes zu anders....und dann hab ich bei mir z B mit dem Alter das Gefühl, man wird energieloser, eigenbrödlerischer....hat eben auch so seine "Verwachsungen"....ist also auch nicht mehr so die beste Wurst beim Fleischer quasi.... 🤷‍♀ Ich sehe das ganze auch viel kleinschrittiger....also ich mags, wenns überhaupt mal gute Gespräche, einen Austausch gibt.
.

#1378


Feuerschale
Hi, hole nochmal ein Thema hier rüber, einfach zum beleuchten, vielleicht Aha Effekte oder Sichtweisen klarer kriegen...
Catchen und Schlamm muss jetzt nicht sein. 😅
Zitat von hereingeschneit:
Wir bewerten unsere Emotionen. Z. B. Zufriedenheit und Freude sind positiv und Angst und Hass sind negativ. Deshalb versuchen wir die positiven zu verstärken, indem wir festhalten wollen und die negativen zu minimieren, indem wir sie loshaben möchten.

Wenn ich jetzt ein Erlebnis habe, das in mir Emotionen hervorruft, die ich als äußerst positiv bewerte/empfinde, dann versuche ich, dieses Erlebnis so oft wie möglich wieder zu erleben, indem ich mich versuche zu erinnern. Vielleicht auch noch, indem ich es sogar ausbaue und mir eine Traumwelt erschaffe, wo ich viele solche Emotionen erleben könnte.


Zitat von hereingeschneit:
Es ist schlicht und einfach der Wunsch, diese Emotion aufrecht zu halten. Hat man dies x Mal durch, dann verblasst auch die Erinnerung und somit die Emotion wieder und die Lust, sich zu erinnern, verschwindet wieder.

Ich finde es äußerst interessant und es ist in der Traumarbeit sogar eine Ressource. Imagination als heilsame Kraft (hatte z B Fr Reddemann ausgearbeitet, wenn ich mich richtig erinnere). Sie hat dabei auch nur Leute gefragt, wie habt ihr eine schwere Situation überlebt? Und die Imagination von guten Emotionen war z B eine Sache, die auch Resilienz eher hervorbrachte.

Das geht dann ja oft auch in Richtung Phantasiefreunde oder eben tolle Geschichten, die zufriedenstellend ausgehen, irgendwas wo ein Stück Glückserleben ist. (Oder wie du auch später schriebst, dass man Held sein möchte ect)

Mag sein, dass das natürlich in einer bestehenden Partnerschaft dann nochmal was anderes ist.
Vielleicht auch eher noch unreifer, kindlicher, jugendlicher, wenn man nicht so real irgendwo gut eingebunden ist.
Oder wenns in der Partnerschaft in den P*rn-bereich geht...kann man auch sagen, hey Schatz ich brauch das gute Gefühl, es ist ja auch nur meine Emotion hochhalten und mich regulieren.

Kann man auch so sehen....aber wer dann wie empfindlich drauf reagiert, dass muss man dann in einer bestehenden Partnerschaft sehen.Das war damals in meinen konkreten Partnerschaften gar kein Thema irgendwie. 🤔 Von beiden Seiten nicht. Die waren vielleicht auch nicht SO eng, da gabs auch nicht so Eifersucht.

Also ich selber kenne das total gut, dass ich mir Emotionen immer mal wieder versuche hervorzurufen, besonders wenn ich real im Grunde einsam bin und auch mir Depressionen usw zu schaffen machen.
Und ich real auch Näheprobleme habe oder schnell ausgelaugt bin von Menschen oder überfordert und irritiert.

Hat man dann einmal ein gutes Gefühl, dann versucht man es irgendwie zu erhalten, weiterzuspinnen.
Bis es dann naturgemäß dann auch wieder verraucht...da hat die geistige Vorstellungskraft auch Grenzen....
Zitat von hereingeschneit:
Irgendwann verblasste die Erinnerung und er spielte keine Rolle mehr.


Ja, also ich selber hab immer einen großen Unterschied erlebt, zwischen einmal ausgelöstem Gefühl, aber das ganze Gespräch in real blieb total im Rahmen, distanziert usw und dann, ob man an dem Gefühl irgendwas erkennt, irgendwas belebt ist, was ja auch der Selbsterkenntnis dienen kann oder ne Art Selbsttrost o ä...

Also ich selber hab immer eine Riesensperre zur Realität gemerkt dann, dass es das im Grunde nicht ist, dass es nicht um die Person geht und eine Beziehung mit Form X dann zu erreichen.

Andererseits war ich auch immer frustriert, dass das Gefühl vorbei geht, damit ja auch der Trost, das einigermaßen gut gehen. Und am Ende gar nix mehr greifbar bleibt. Imagination ist am Ende halt dann doch eher wie ein Geist, wie ein Haschen nach Wind...Ich glaub, darum hatte ich auch die Idee, dass ich mir nicht nur ein Motiv/eine Ideenquelle suche, sondern am besten direkt mehrere....also früher waren es Katzen/Katzengeschichten und Erlebnisse usw....Wobei es vom Vorgehen sicherlich auch geht, dass man eine Geschichte hat, und diese einfach weiter vertieft, detaillierter angeht.

Wenn man das realistisch sieht, ist es eben nicht mehr und nicht weniger...eine Art Geistesspiel, ein Hilfsmittel für ggf. trübe Tage. Das hat mich auch immer etwas traurig gemacht irgendwie....also dass man wieder auf dem Boden ankommt und da ist dann nichts und niemand...da war nur die Idee...

Wobei ja wie gesagt auch die Praxis jetzt kein "Ponyschlecken" 🙃 ist. Da hat man dann andere, reale, Probleme und erlebt auch nicht ständig Glück und das Paradies auf Erden. Also sowohl alleine nicht als auch zusammen nicht. 🤔
Zitat von hereingeschneit:
Ihr Weg damit umzugehen war, dass sie sich erlaubt hat, sich zu erinnern um diese Emotionen noch mal zu erleben. Sie hat ansonsten nichts unternommen. Sie hat ihn nicht erneut getroffen, sie hat keinen Kontakt zu ihm aufgenommen um es im realen Leben auszubauen. Nein, sie hat sich nur erlaubt eine Erinnerung ab und zu mal aufleben zu lassen.
Vielleicht hat sie auch das ein oder andere dazu gedichtet, aber letztendlich war ihr bewusst, dass alles auch negative Seiten haben kann und sich somit allein mit der Erinnerung zufrieden gegeben, bis sie eben so verblasst war, dass ein erneutes Erleben nicht mehr möglich war.

Ja, also ich sehe da auch die beiden Seiten....Phantasie...etwas erhebendes...aber nichts reales....

möchte aber auch nicht in der Haut von den betreffenden Partnern stecken, ob das jetzt so ok ist oder nicht...also ich wüsste es nicht, wenn ich in ner festen Beziehung wäre, ob ich das jetzt gut fände und dem Partner sagen würde, na klar brauchst du deine guten Szenarien (ich mein, bei Affirmationen, Zoobesuch oder sowas hätte man keine Eifersucht, wo ist da die Grenze, dass man sich in der menschlichen Beziehung irgendwie bedroht fühlt? 🤔 )

Und bei mir selbst kommt der Mechanismus ja auch ab und an vor...also nicht in Richtung Flirt aber dass ich iwas nettes entdecke am anderen Menschen (auch gar nicht so auf Liebe, Sexualität o ä automatisch ausgelegt)...einfach irgendwas was mich irgendwie zufrieden oder glücklich macht oder positiv anregt...z B hatte meine Chefin das auch mal kurz ausgelöst, weil sie so nett, klar und zugewandt war...dass man so ein positives Beispiel merkt, aha so geht das auch.
Aber das war ja jetzt null ero..

Aber klar gibts dann auch die ganzen Hollywoodgeister wo man sich vielleicht auch mal in irgendwelchen Romeo und Julia Märchen oder sonstigem verliert....entweder mit Phantasiepersonen direkt (Schauspieler, Sänger,...) oder man hat ggf. im realen Leben einen ganz kurzen Eindruck und denkt, joah, den könnte ich für die Phantasie als Vorlage nutzen quasi...
ohne dass es eben real dann in irgend einer Form weitergeht oder was damit zu tun hat.

Ich selbst hab auf jeden Fall deutlich gemerkt, dass diese innere Erlebens und Phantasiewelt und die äußere reale Welt zwei Paar Schuhe sind...und ich fands auch immer sehr schwierig, in einer realen Beziehung klar zu kommen...also das war dann schon insoweit friedlich dass es geregelt, nüchtern usw ablief, aber dann z B kaum diese emotionale Intensität hatte oder auch die körperliche...ich dachte immer, bin ICH so gespalten, kriegen andere das hin? Oder ist das eher der Lauf der Welt, dass gedankliche Welt und reale Beziehungswelt eben auch sehr unterschiedlich sind? Heißt ja auch immer, dass so ne Beziehung viel Arbeit ist, um sich das positive, gute, zu erhalten...und Liebe, falls sie denn mal da war und entstanden ist.

Und manche brauchen auch oder leben ja auch diese Hollywoodszenarien....Reisen, Kerzen, Instagram vom tollen Leben, Sonnenuntergang, innige witzige Bilder ect ect...
Wo ich selber wieder diesen Konflikt fühlen würde, ich SOLL jetzt was tolles fühlen....alles sieht danach aus als wäre das märchenhaft, aber innerlich fühl ich dann vielleicht wenig, banales, oder bin eh grad leicht depri o ä. 🤔

x 1 #1379


B
@Feuerschale , keine Ahnung wo du gedanklich durchs Universum schweifst ... hier mal ein paar Infos von mir dazu:

Die gegenwärtige weit verbreitete und mainfestiert Denkweise basiert auf einer Phantasie, genauer einer Illusion und Mystik, Mystifizierung. Das bemerken einige, erkennen es aber nicht, weil sie es mit dieser Denkweise erklären wollen, oder mit noch mystischeren (Esoterik). Es sind so gesehen alle darin gefangen. Das besagte Ausbrechen ist nur möglich, wenn die Mystik und die Illusion erkannt und die Basis (Phantasie) gegen etwas anderes, ausgetauscht und somit eine neue Denkweise erlangt wird, die die bisherige nicht ersetzt, sondern es eine weitere, eine zweite ist.

Diese falsche Denkweise führt dazu, dass Objekte bevorzugt werden, wie Geld (Reichtum) und Eigentum. In der Religion wird es Mammon gennant. Das führt weiterhin dazu, dass alles auf Konsum basiert. Produktion von Konsumprodukten und Marketing für dieselben. Hier fällt einigen wieder auf, dass etwas nicht stimmt, aber sie erkennen es nicht. Der Konsum labelt sich mit "Genuss" und wird zum Imperativ: genieße! Frage mal eine Person, die Dro. nehmen: Es heißt allgemein: "Dro.". Ebenso heißt es "Medienkonsum". Hier ist es umgekehrt. Der Genuss (Genussmittel) wird "Konsum" genannt. Es gibt gar keinen Genuss mehr. Entweder wird Konsum als "Genuss" gelabelt, oder Genuss wird "Konsum" genannt. Diese Imperativ hat zur Folge: Genieße deinen Feierabend, dein Wochenende, deinen Urlaub - und beurteile ihn. Konsumprodukten wird vor deren Konsumierung schon mitgeliefert, dass diese gut seien. Autosuggestion. Ein Genuss derselbe ist damit gar nicht mehr möglich. Alles wird/wurde in die Konsumwelt integriert. Das fatale: alle machen mit. Es sind nicht nur Produkte Konsum, sondern die Leute konsumieren sich gegenseitig inklusive Beurteilung. Das macht denen riesen Laune. Die wollen gar nichts von einer anderen Denkweise wissen. Die wollen einfach nur noch mehr und mehr konsumieren.

Gefühle stehen dabei der Rationalisierung gegenüber. Gefühle sind dabei stellvertretend für Irrationales (Wieso lachst Du? Ist doch egal! Ich habe Spaß und es macht mir Freude! - irrational, aber gut). Alles soll rational sein, auch Gefühle. Gefühle werden rationalisiert. Dies soll jedoch nicht nur jede Person selbst an sich erledigen, sondern es gibt auch die Konstellation, dass die einen nur in ihrer (irrationalen) Gefühl äußern sollen und die anderen diese rationalisieren. Am besten funktioniert das mit negativen Gefühlen, wie Abneigung und Hass.

Egal wem ich das alles schon mitgeteilt habe. Bisher hat es keine geschafft. Die meisten klammern an dem bisherigen und reden es sich schön. Das Schönreden in eine Phantasiewelt ist nicht das Problem. Sondern dass die Basis falsch ist. Ist die Basis falsch, ist alles falsch. Falsche Sau.
@Feuerschale , keine Ahnung wo du gedanklich durch Universum schweifst ... hier mal ein paar Infos von mir dazu:

Die gegenwärtige weit verbreitete und mainfestiert Denkweise basiert auf einer Phantasie, genauer einer Illusion und Mystik, Mystifizierung. Das bemerken einige, erkennen es aber nicht, weil sie es mit dieser Denkweise erklären wollen, oder mit noch mystischeren (Esoterik). Es sind so gesehen alle darin gefangen. Das besagte Ausbrechen ist nur möglich, wenn die Mystik und die Illusion erkannt und die Basis (Phantasie) gegen etwas anderes, ausgetauscht und somit eine neue Denkweise erlangt wird, die die bisherige nicht ersetzt, sondern es eine weitere, eine zweite ist.

Diese falsche Denkweise führt dazu, dass Objekte bevorzugt werden, wie Geld (Reichtum) und Eigentum. In der Religion wird es Mammon gennant. Das führt weiterhin dazu, dass alles auf Konsum basiert. Produktion von Konsumprodukten und Marketing für dieselben. Hier fällt einigen wieder auf, dass etwas nicht stimmt, aber sie erkennen es nicht. Der Konsum labelt sich mit "Genuss" und wird zum Imperativ: genieße! Frage mal eine Person, die Dro. nehmen: Es heißt allgemein: "Dro.". Ebenso heißt es "Medienkonsum". Hier ist es umgekehrt. Der Genuss (Genussmittel) wird "Konsum" genannt. Es gibt gar keinen Genuss mehr. Entweder wird Konsum als "Genuss" gelabelt, oder Genuss wird "Konsum" genannt. Diese Imperativ hat zur Folge: Genieße deinen Feierabend, dein Wochenende, deinen Urlaub - und beurteile ihn. Konsumprodukten wird vor deren Konsumierung schon mitgeliefert, dass diese gut seien. Autosuggestion. Ein Genuss derselbe ist damit gar nicht mehr möglich. Alles wird/wurde in die Konsumwelt integriert. Das fatale: alle machen mit. Es sind nicht nur Produkte Konsum, sondern die Leute konsumieren sich gegenseitig inklusive Beurteilung. Das macht denen riesen Laune. Die wollen gar nichts von einer anderen Denkweise wissen. Die wollen einfach nur noch mehr und mehr konsumieren.

Gefühle stehen dabei der Rationalisierung gegenüber. Gefühle sind dabei stellvertretend für Irrationales (Wieso lachst Du? Ist doch egal! Ich habe Spaß und es macht mir Freude! - irrational, aber gut). Alles soll rational sein, auch Gefühle. Gefühle werden rationalisiert. Dies soll jedoch nicht nur jede Person selbst an sich erledigen, sondern es gibt auch die Konstellation, dass die einen nur ihre (irrationalen) Gefühl äußern sollen und die anderen diese rationalisieren. Am besten funktioniert das mit negativen Gefühlen, wie Abneigung und Hass.

Egal wem ich das alles schon mitgeteilt habe. Bisher hat es keine geschafft. Die meisten klammern an dem bisherigen und reden es sich schön. Das Schönreden in eine Phantasiewelt ist nicht das Problem. Sondern dass die Basis falsch ist. Ist die Basis falsch, ist alles falsch.

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