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Sorry, ich bin da einer ganz festen Ansicht und spiele mich als meinungsstark auf: Wie kann man nur diesem Irrtum aufsitzen, die Liebe sei etwas Exklusives, Schicksalträchtiges, möglicherweise nicht ganz von dieser Welt; man könne sie mit höchstens zwei oder drei Menschen im Leben teilen ... Sie ist das Gegenteil von "exklusiv". Sie erweitert dich und den Anderen.
Natürlich hat jede/r seine/ihre individuellen Vorlieben, Wünsche, Sehnsüchte, Vorstellungen, wie die Liebe denn "aussehen" könnte oder soll. Ich brauche es z. B., dass ich mich mit ihr auch einfach mal hinsetzen kann. Wir offen sind für das, was entsteht. Nicht ständig Meinungen, Wertungen und ablenkende Themen äußern. Es sei denn, sie drücken Wertschätzung aus. Meine Frau und ich saßen irgendwann mal Rücken und Rücken auf einer Wiese, in hundert Metern Entfernung zu einem Rockkonzert. Spätestens in dem Moment wusste ich: Wow, mich hat es schwer erwischt.
Jetzt könnte man sagen: Wir sind beide so, dass wir derlei Gesten schön oder zärtlich oder "einfach so" finden. Bestimmt haben wir viele Überschneidungen, was uns wichtig ist. Doch Überschneidungen gibt es häufiger. Ob sich daraus Liebe entwickelt, ist m.E. eher eine Frage der richtigen Schritte aufeinander zu.
09.04.2024 15:59 •
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