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Oh je @Angstbiene , das tut mir leid sowas zu lesen :( Ich kann mir nur in etwa vorstellen wie schlimm das war. Ein sehr guter Freund hat auch einen Hirntumor. Seit seiner ersten Op vor 6 Jahren hab ich alles mitbekommen, und ich bewundere die Kraft, bei diesen Menschen!
Besteht denn die Hoffnung das der Schwindel und die anderen Störungen nochmal verschwinden?
Das mit der Hypnose freut mich sehr! Ich leide auch unter Panikattacken und hab es mal mit Hypnose versucht, aber ich bin nicht in diesen Trance ähnlichen Zustand gekommen. Ich hatte auch so Hoffnung das meine PAs dadurch etwas besser werden würden. Aber leider nicht :(

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Brandenburg
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  23.12.2016 08:58  
Hallo @vonnie006,

Danke für deine Anteilnahme. Sämtliche Symptome, die auf die Hirnoperation zurückzuführen waren haben sich bereits zurückgebildet. Das ist ja das Schwierige, zu akzeptieren, dass jetzt mal wieder nur die Psyche für alles verantwortlich zu sein scheint. Inzwischen bin ich davon auch überzeugt, denn es gibt durchaus Tage, an denen ich mich fast wie ein normaler Mensch fühle und positiv in die Zukunft blicke. Leider sind diese Momente sehr selten. Ich bin auch alleinerziehende Mama von 2 Mädchen (7 und knapp 9 Jahre) alt. Es tut mir so weh, dass ich dem beiden nicht alles bieten kann, was ich gerne möchte, aber ich versuche mein möglichstes. Meine größte Angst ist, dass die 2 von meinem Schaden etwas abbekommen. Ich glaube sie haben mit mir schon mehr als genug durchgemacht. Deshalb hatte ich mich auch für die 2. OP entschieden, weil mein inneres Gefühl mir sagte, es ist noch nicht in Ordnung. Und als mir der Prof. nach der OP sagte, dass ich nur noch ein paar Monate gehabt hätte, weil ohne die OP der Hirndruck einfach immer weiter gestiegen wäre.... vereinfacht heißt das, ich wäre irgendwann einfach umgefallen und tot gewesen... ist für mich alles zusammengebrochen. Zum Einen war ich froh, weiterleben zu können, zum anderen hat mich der Gedanke fertig gemacht, was wäre gewesen wenn.....



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Brandenburg
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  23.12.2016 09:06  
Und um allen hier noch etwas Mut vor den Feiertagen zu geben, es ist möglich wieder ein normales Leben zu führen, wir sollten uns nur einfach auf die Dinge konzentrieren, die wir gut können und nicht nur auf die, die uns vielleicht nicht so gut gelingen. Versuchen wir zu akzeptieren, dass wir eine besonders sensible Seele haben. Diese bringt uns Eigenschaften, die der Gesellschaft in der heutigen Zeit weitgehend verloren gegangen sind. Und damit meine ich Mitgefühl, die Fähigkeit sich in den anderen hineinversetzen zu können, die Fähigkeit uns um andere zu sorgen und zu erspüren, was genau sie gerade brauchen. Das sind sehr positive Dinge, und wenn wir gelernt haben für uns selbst genausogut zu sorgen wie wir es für andere tun, steht der Genesung nichts mehr im Wege.

Ich grüße euch alle ganz lieb

Danke5xDanke


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  23.12.2016 15:35  
Angstbiene hat geschrieben:
Hallo @vonnie006,

Danke für deine Anteilnahme. Sämtliche Symptome, die auf die Hirnoperation zurückzuführen waren haben sich bereits zurückgebildet. Das ist ja das Schwierige, zu akzeptieren, dass jetzt mal wieder nur die Psyche für alles verantwortlich zu sein scheint. Inzwischen bin ich davon auch überzeugt, denn es gibt durchaus Tage, an denen ich mich fast wie ein normaler Mensch fühle und positiv in die Zukunft blicke. Leider sind diese Momente sehr selten. Ich bin auch alleinerziehende Mama von 2 Mädchen (7 und knapp 9 Jahre) alt. Es tut mir so weh, dass ich dem beiden nicht alles bieten kann, was ich gerne möchte, aber ich versuche mein möglichstes. Meine größte Angst ist, dass die 2 von meinem Schaden etwas abbekommen. Ich glaube sie haben mit mir schon mehr als genug durchgemacht. Deshalb hatte ich mich auch für die 2. OP entschieden, weil mein inneres Gefühl mir sagte, es ist noch nicht in Ordnung. Und als mir der Prof. nach der OP sagte, dass ich nur noch ein paar Monate gehabt hätte, weil ohne die OP der Hirndruck einfach immer weiter gestiegen wäre.... vereinfacht heißt das, ich wäre irgendwann einfach umgefallen und tot gewesen... ist für mich alles zusammengebrochen. Zum Einen war ich froh, weiterleben zu können, zum anderen hat mich der Gedanke fertig gemacht, was wäre gewesen wenn.....


Das tut mir echt leid das zu lesen :( Aber zum Glück hast du dich auf dein Bauchgefühl verlassen. Das es dir weh tut, das du denkst den beiden nicht alles bieten zu können, verstehe ich. Aber ich denke auch, das jegliche Liebe, die du ihnen gibst, nichts wertvolleres sein kann!
Du hast in deinem anderen Post geschrieben, das wir viel Empathie empfinden, was ich zumindest von mir bestätigen kann, und das alleine, wird auch deinen Kids sicher sehr gut tun. Und irgendwann, wirst du bestimmt wieder das mit den beiden machen können, was du dir wünschst. Wenn sie etwas älter sind, werden sie auch verstehen warum das alles so war :trost:

Danke1xDanke


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  26.12.2016 08:19  
Cha hat geschrieben:
Catz hat geschrieben:
Und tatsächlich war ich innerhalb dieser Zeit oft beim Arzt, sodass

Sieht bei mir ganz genauso aus. Das Gefühl nicht mehr zum Arzt zu wollen weil man sich denkt:"der hält mich doch mittlerweile für bescheuert!" Ich habe im Moment hauptsächlich neurologische Symptome (Schwindel, Kribbeln, Zucken), MRT und EEG waren natürlich ohne Befund. Aber jedes Mal schleicht sich das Unterbewusstsein ein und sagt: "aber es könnte ja doch was sein" und dann sitzt man da und sagt sich: "Ist es nicht, du hast nichts, krieg dich wieder ein!"
Die Diskussion kann sich bei mir ewig hinziehen, auch wenn ich versuche mich abzulenken und irgendwas anderes zu machen. Leider kann ich mich zwar mit rationalen Argumenten beruhigen und ne waschechte Panikattacke hate ich schon länger nicht mehr, aber es beunruhigt mich, dass ich das alleine offenbar nicht wieder in den Griff bekomme. Ich hoffe, dass eine Therapie hilft, ich denke auf keinen Fall sollte man es auf die lange Bank schieben!

Liebe Grüße :daumen:



Also ich habe nun seit längerem magenbesschwerden. Das umfasst alle Symptome die man so haben kann Druck im oberbauch zu Blähungen, Krämpfe, unterschiedliche stuhlgänge Usw....
Hatte vor 2 Tagen eine Magen und Darm Spiegelung, bisher ohne Befund. Gewebeproben werden noch untersucht sowie blutabnahme im neuen Jahr.
Ich wurde die letzten 3 Monate so auf den Kopf gestellt und TROTZDEM kommen immer Gedanken wie "aber ein MRT haben die noch nicht gemacht...." oder ähnliches. Das ist doch Wahnsinn.
Ich hatte 2 blutabnahmen, 2 Ultraschall von Bauch, Magen Darm Spiegelung.. alles unauffällig außer leicht erhöhte leukos und die Schilddrüse minimal in unterfunktion. Die wird im Januar nochmal genauer untersucht.
Aber ist es nicht Wahnsinn, dass man es nicht wahrhaben kann, das die Psyche unglaublich viel auslösen kann ?
Man kann doch nicht ewig suchen ...



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Cottbus
  26.12.2016 10:15  
Hallo...
Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin.

Ich hab Angst vor Krankheiten,genauer gesagt ,hab ich momentan missempfindungen am bein und im gesicht..ich natürlich denke sofort an schlaganfall usw....
Bin daher auch völlig unruhig,lache kaum...

Ich bin 30 jahre,hab einen 3 jährigen Sohn, bin 1,60 cm und 107 kg.

Ja ich möchte abnehmen und endlich wieder lachen können.

Es gibt tage da geht es mir gut und dann gibt es tage da könnte ich nur heulen..

Seit september 2016 mach ich eine ausbildung zur erzieherin...schule da sitz ich leider den ganzen tag..leider beweg ich mich zu wenig und trinken tue ich auch gerade mal 1 liter...

Vielleicht könnt ihr mir helfen!



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BaWü
  22.01.2017 11:53  
Hallo ich bin heute auf das Forum gestoßen weil ich grade wieder eine schwierige Phase habe.
Vor drei Jahren wurde mir gesagt ich hätte eine hypochondrische Störung. Vor 1 1/2 Jahren dann das ich diese nicht mehr habe.
Jetzt habe ich seit drei Wochen wieder vermehrt körperliche Probleme und dachte ich werd wieder zum Hypochoner.
Aber wenn ich mich so reinlese scheint mir eine Somatisierungsstörung viel passeneder und Frage mich jetzt wie ich mich da besser Informieren kann. Ich bespreche es Montag mit meinem Psychater, der hat meinen Weg aber nicht begleitet, ich bin in ein anderes Bundesland gezogen.
Ich will einfach selbst gern bescheid wissen und mir nicht alles aufdrücken lassen.
Könnt Ihr mir helfen oder Tips/Bücher empfehlen?



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Bayern
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  23.03.2017 00:35  
Ich habe das selbe Problem nur leider kann ich einfach keinen Auslöser dafür finden :-( ich überlege ständig. Meine erste Panikattacke hatte ich 1999. Oder war die Panikattacke der Auslöser für meine jetzige ständige Angst zu sterben? Was meint ihr?



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  25.03.2017 19:46  
Was soll man aber tun, wenn der Arzt nicht tiefergehend untersucht? Wenn er ein Lungenröntgen nicht machen will und ganz sicher ist, dass es der Kopf ist? Ich bin hin und hergerissen....will ja auch keinen bösen Befund



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  05.04.2017 23:03  
Hallo ich möchte mich auch mal eurem forum hier anschließen.ich bin 21, studentin und plage mich seit ein paar Monaten mit den ängsten herum. Von einer Krankheit zur anderen von einem Arzt zum anderen.

Momentan ist meine Angst eine herzmuskelentzündung. Ich hatte vlt einen infekt ( ärzte sind sich nicht sicher hab seit paar Wochen druck auf den ohren, wenig ablagerungen in den nebenhöhlen und ab und an halskratzen ist aber nach einem binbin gleich wieder weg) hab mich nicht schlecht gefühlt und wieder bisschen und auch nur einmal sport gemacht.

Nun hab ich immer wieder ein ziehen in der linken Brust spür meinen herzschlag sehr oft und sofort panik wenn ich ihn kurz nicht spüre. Meine Ärztin hat 2 ruhe ekgs gemacht, abgehört und Blutdruck gemessen. Alles ok.

Aber weitere Untersuchungen möchte sie nicht machen wurde alles erst vor 2 Monaten gemacht da hatte ich die gleiche Angst nämlich schon mal.

Ich bin echt verzweifelt und trau mich nicht mehr zum arzt.

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