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Die Gedanken/Gefühle, die ihr hier äußert klingen für mich sehr vertraut. Insbesondere in Hinblick auf die zwiespältige Haltung zu Leben und Tod. Verblüffend finde ich jedoch, dass ihr trotz Familie/Partner mit den gleichen Selbstwertproblemen und allem was danach kettenreaktionsartig kommt (Angst, Depression) zu kämpfen habt, wie ich als Einzelkämpfer. Als wären eure Leistungen euch nichts wert. Komisch aber im Störungsbild glaube ich logisch.

Persönlich hätte ich ein Problem damit, mich außerhalb dieses Forums mit einer PS zu stigmatisieren. Unter SP zu firmieren finde ich da besser. Vor allem da die Übergänge fließend sind. Ihr macht in jedem Falle Mut, alle möglichen Kanäle auszutesten.

Was mir Kind grad auffällt: Was fürn versautes Emoji.

02.04.2017 20:05 • #21


Hallo, habe mal bisschen mitgelesen, mir geht auch so.
Denke oft über den Tod nach, gleichzeitig Angst vor dem Sterben, nicht vor dem Tod. Meine Ängste begleiten mich schon seit meiner Kindheit, durch meinen Werdegang verstärkt. Dazu kamen vor etwa 20 Jahren (wurde diagnostiziert) Depressionen und Zwangsstörungen. Seit zwei Wochen bin ich hier im Ort in einer Selbsthilfegruppe, was eher an einen Kaffeeklatsch anknüpft, überlege, ob es Sinn macht, weiterhin dort hin zu gehen. Der erste Tag war die Hölle, saß da wie ein Roboter, die ganze Zeit total angespannt und depersonalisiert. Einen Tag später ging es mir den ganzen Tag ziemlich schlecht mit körperlichen Symptomen. Vielleicht kennt das jemand ähnlich...

03.04.2017 10:33 • #22



Gruppe Leben mit "ängstlich vermeidender PS"

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Lieben Dank für die Beiträge,
ganz richtig das ich trotz Familie noch immer nicht aus meinem vermeidenden Rückzug freischwimmen kann.
Gerade deswegen will ich ja nur zu gern Leute finden die eben auch so fühlen/so sind wie ich!
Die soziale Phobie trifft nur halb das was in mir vorgeht...

03.04.2017 20:40 • #23


Kann mich da Benhoer81 nur anschließen. Würde auch gerne Leute finden, die ähnlich ticken.
Also, gerne PNs an mich

03.04.2017 23:26 • x 1 #24


Was ich noch anmerken möchte zum Vermeidenden: Ich gehe meinen Hobbys: basteln mit Holz, Modellbau, Zeichnen, Klavier beinahe schon heimlich nach, selbst meine Frau möcht ich teilweise nicht rausrücken das ich gerade mal wieder irgendwas mache...
Bringe bei dem was ich so mache auch oft nicht viel zustande, aber ich machs gern! Ich denke nur wenn das einer sehen könnte usw....
Nur mal so wie extrem ich an Bewertung denke, selbst im stillen Kämmerlein!

04.04.2017 10:52 • #25


Noch zu erwähnen ist das meine Kreativität, Fantasie, Planung, Ideen durch Mutlosigkeit und auch mangels Zeit in den Keller gehen!

Das steigert zur Depri noch die Unzufriedenheit. Dinge die ich früher liebend gern gemacht hab, strengen heut an, oder das Geschick ist auf der Strecke geblieben...

04.04.2017 16:55 • #26


Hallo zusammen, bin auch eine von euch. Hatte schon mit 18 Panikattacken und mein Selbstwertgefühl war nie wirklich intakt. Bin seit beinahe 2 Jahren krank geschrieben wegen rezidivierender Depressionen.ich habe manchmal extrem Angst vor Menschen und Kritik. Oft geht es mir alleine viel besser, sofern ich nicht wieder mal am grübeln bin, weil iwas mit iwelchem Menschen war, wo ich wieder Angst hatte oder mich total schäbig und unnütz fühle.
Suche gerade intensiv Job, 30 bis 40%, habe Angst den Arbeitgeber anzurufen, tu es aber trotzdem. Ich denke immer wenn die den Lebenslauf sehen, dann kommen eh Fragen zu meinem Gesundheitszustand. Dann weiss ich nicht wieviel ich wem sagen soll oder gar nichts? Hab ein bisschen die Erfahrung gemacht, wenn ich mich zu stark öffne, zu sehr vertraue, wird das missbraucht.
Heute hab ich Nachbarin lästern gehört, weil ich in Kindersprache mit Ihrem Hund reden. Hat sie dann übertrieben nachgeäfft. Das macht mir wieder total Angst und ich hab mich nicht mehr raus getraut (hab sie draussen gehört, Fenster war offen). So doof.

04.04.2017 17:16 • #27


Ich bin doppelt so alt wie du, ob Gelächter nun mir gilt oder nicht, ich denke immer ich bin der Vollfosten, der kleine, unselbständige...
Und die innere Unsicherheit, das unvermeidliche "Angstface" sehen MIR definitiv alle an!

04.04.2017 17:56 • #28


@Benhoer81 du bist 80? Und fühlst dich immer noch als Vollpfosten... Ach je das sind ja heitere Aussichten... ich Steiger mich da auch immer so rein. Eigentlich hätte ich gerne Menschen um mich, aber sobald es näher und Vertrauter wird, ziehe ich mich zurück, weil ich denke, wenn die mich richtig kennen dann, verlassen die mich so oder so, weil ich eben so ein Vollpfosten bin.

Ich Versuchs aktuell gerade mit Kraftsätzen...

04.04.2017 19:28 • #29


Freisein, hab mich verlesen, dacht du wärst 18.

04.04.2017 19:59 • x 1 #30


Hat denn jemand jetzt ernstaft Interesse an einer Gruppe? Whatsapp-Austausch?

Ich hoffe das nicht alles hier im Sand verläuft...

05.04.2017 00:05 • x 1 #31


Joboni vielleicht?

07.04.2017 16:04 • #32


Ja, sehr gerne. Ich schicke dir eine PN gleich.
Noch jemand interessiert?

08.04.2017 16:36 • x 1 #33


Super das du dabei bist! Ja, hab sechs Leute untwrschiedlichen Alters zusammen! Gruß

08.04.2017 18:22 • #34


Hihi, is noch jemand weiteres an der Gruppe interessiert?!

27.04.2017 22:34 • #35


Hallo, falls zu dem Thema jemand im Forum oder über PN schreiben möchte wäre ich interessiert, nur wahtsapp is nichts für mich.

28.04.2017 02:22 • x 1 #36


Moin, geb mir einen Vorschlag woe man kommunizieren kann ohne Einlpggen etc...

28.04.2017 05:45 • #37


Wie viele seid ihr denn? Auch Frauen dabei?

28.04.2017 07:30 • #38


johenry
Ich würde auch gerne in eine Gruppe

28.04.2017 07:30 • #39


Hallo ist diese Selbsthilfegruppe, nicht nur bei Whatsapp anzurteffen ?
Ich habe kein Smartphone.
Ich hätte schon Interesse.



Euch allen alles Gute.

30.04.2017 21:10 • #40



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