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Hallo Leute,

ich bin durch das surfen auf diese Seite gestossen und möchte euch an meiner Geschichte teilhaben lassen und hoffe, Tipps, Anregungen und / oder Hilfe zu erhalten.

Zuerst kurz zu mir: Ich bin mitlerweile 27 Jahre, als es anfing war ich 25 Jahre alt.

Zur meiner Leidensgeschichte:

Es fing an Mai / Juni 2006 mit Erschöpfungszuständen wie ich diese bisher nicht von kannte. Ich fühlte mich schlapp und verspannt und ging zu meinem Hausarzt deswegen. Als Resultat bekam ich Mass. verschrieben mit Wärmebehandlung, welche auch die Verspannung linderten. Zu diesem Zeitpunkt war ich Student. Bei der Untersuchung stellte mein Hausarzt den Verdacht fest, dass es Herz-Rhythmus-Störungen geben könnte. Also hab ich ein EKG gemacht, ein Belastungs EKG und dann zum Herzspezialisten nochmals alles gemacht mit einem Langzeit-EKG. Das war aber alles unauffällig und es gab Entwarnung.

Es ging dann einige Monate gut bis ich im Juli 06 einen Magenvirus hatte mit Übelkeit, Erbrechen, Durfall und was dazugehört. Das wurde mit Medikamenten behoben und mir gings dann wieder besser. Nur hatte ich danach noch ein Magendruck bzw. Beschwerden bei der Speiseröhre und Sodbrennen. Mein Hausarzt verschrieb mir dafür Nexium mups 40 mg. Damit ging es dann besser. Zur gleichen Zeit hat mir meine Freundin gesagt, dass Sie schwanger ist, wir aber bis dahin erst 4 Monate zusammen waren. Dieses ist evtl. für die weitere Geschichte mitunter relevant.

Im November ging es dann weiter dass Übelkeit hinzukam. Mein Hausarzt machte eine Blutuntersuchung und Untersuchung vom Stuhl. Diese waren alle ohne Befund, mir wurden mcp-Trophen verschrieben. Dann ging es auch wieder besser.

Schlimm mit richtig großer Übelkeit bekam ich nach der Weihnachtsfahrt der Firma, in der ich nebenbei arbeitete. Das war ein Wochenend-Ausflug mit Übernachtung, wobei dort natürlich auch gegessen und getrunken wurde. Dieses war an dem Abend kein Problem, das Trinken war auch nicht übermäßig. Am nächsten Morgen ging es mir schlecht, da es nicht viel Alk. bei mir war habe ich das nicht darauf bezogen. Während der Rückfahrt war mir dauerhaft schlecht, auch die weitere Zeit danach bis zum Montag morgen.

Zu Weihnachten bin ich zu meiner Familie (ca. 400 km entfernt) mit meiner Freundin und Ihrer Tochter (aus einer vorherigen Beziehung) gefahren. Dieses war für mich sehr anstrengend da dort die Übelkeit und das Unwohlsein zunahm. Es kam mir vor wie zu viel gegessen, dass der Magen schwer ist und sich die Kehle bei mir zuschnürrt. Ich hatte dabei immer ein Aufstossen und man sah mir das auch an (dass ich blasser bin, rülpsen musste und es natürlich unterdrückte). Diese Symptome sind bisher auch immer wieder aufgetreten. Diese Zeit dort war schwer und Weihnachten konnte ich nicht wirklich geniessen. Meine Eltern machten sich zudem Sorgen, da es etwas war das sie nicht sehen konnten.

Auch Silvester war es schlimm, an Feiern oder geniessen war nicht zu denken. Das war nur im kleinen Kreis, zu diesem Zeitpunkt war es bis auf wenige Ausnahmen auch das letzte Mal, dass ich mit Leuten weg war oder mal gefeiert habe. Meiner Freundin hat man die Schwangerschaft mitlerweile angesehen.

Anfang Januar bin ich dann zum Internisten gegangen und habe mich untersuchen lassen. Es wurde Ultraschall gemacht und eine Magenspiegelung mit entsprechender Entnahme von Magenschleimhaut und Gewebe. Alles ohne Befund, lediglich eine leichte Reizung / Rötung war zu sehen, was aber durch die dauerhafte Übelkeit kommt. Zunächst wurden dann Hausmittel genannt, also viel Tee und Flüssigkeit trinken, nicht rauchen, scharfes essen vermeiden (habe ich eh nie gemocht) und Ruhe und entspannung. Nachdem das nichts gebracht hat gab es noch 2 Möglichkeiten. Kurzfristig durch Tabletten (gegen Ängste /Depressionen) um den Reizmagen zu heilen, langfristig durch eine Therapie. Die Tabletten wurden genommen, eine spürbare Verbesserung gab es nicht. Zwischenzeitlich ging ich dann zum Hausarzt, jedoch ist dieser in Ruhestand gegangen und es kam eine Nachfolgerin. Ihr Kommentar dazu war nur Ich solle mich zusammenreissen, sowas passiert und ein bisschen Sport und dann wird das alles wieder. Dieses hat mir nicht wirklich geholfen, mir wurden noch MCP-Tropfen verschrieben. Danach bin ich zu der neuen Ärztin nicht mehr gegangen. Nach Absprache mit dem internisten wurde dann langfristig eine Therapeutin gesucht. Im Februar 07 habe ich dann eine Therapie bei einer Psychologischen Psychotheraupeutin angefangen.

Zugleich kam dann mitte Februar mein Sohn zur Welt, 6 Wochen zu früh als Frühchen. Bei der Geburt war ich komplett dabei, auch die wichtigsten Momente. Zwar ging es mir da sehr schlecht, aber da bin ich durch. Ich hatte wieder oben beschriebene Symptome. Am gleichen Tag kamen auch meine Eltern. Das war auch eine Belastung, was diese mitbekommen haben und auch Unsicher sind. Es kamen da auch Stimmen dass es normal ist oder ich mich nicht so anstellen soll. Zugleich haben meine Eltern Schuldgefühle.

Dieses wurde auch alles in der Therapie besprochen, es ging mir mal besser und mal schlechter. Als weiterer belastender Faktor kam hinzu, dass ich meine Diplomarbeit mitte Februar angefangen habe und dieses nun bis Mitte August ging.

Es ging mir da teilweise so schlecht, dass ich kaum zur Uni kam da ich im Bus Schweissausbrüche bekam, sich die Kehle zuschnürte, ich aufstossen musste und ich das Gefühl hatte ich muss dringend raus. So ging es auch wenn ich Einkaufen war im Supermarkt oder sonst rausging. Meine Freundin und meinen Sohn sah ich meist am Wochenende da wir nicht zusammen wohnen und auch eine Distanz von 30 km da zwischen lagen. Auch bei Fragen zu meinem Sohn und zu der Beziehung geht es mir nicht gut. Auch die Fragen nach zusammen ziehen und so weiter waren sehr belastend für mich. Meine Freundin macht sich dadurch auch Sorgen, hat aber Geduld und ist sehr verständnissvoll und hat es bisher sehr gut durchgehalten. Aber auch bei Ihr schwinden die Kräfte.

So ging es während der 6 Monate der Diplomarbeit die ganze Zeit, ich bin ab und an zur Uni gefahren nur waren das richtige Qualen. Nebenbei ging ich arbeiten, der Weg dahin war schwer, als ich da war und mich auf die Arbeit konzentriert habe ging es. Nur essen gehen oder ähnliches konnte ich nicht, da ich Angst habe es geht nicht mehr oder ich müsste mich übergeben, was ich aber bis heute nie getan habe.
Es gin in der Zeit auf und ab, die Therapie half teilweise mich mit den Problemen und Ängsten auseinander zu setzen. Dennoch waren die Symptome immer da und hörten nie wirklich auf. Ich hatte das Gefühl diese wurden weniger oder aber ich lernte damit umzugehen.

Jetzt ist die Diplomarbeit abgegeben. Beruflich ist es dahingehend gesichert, dass ich einiges verdienen kann und eine verantwortungsvolle Position bekommen kann. Nur ist seitdem es dahingehend schwierig, dass die Symtome stärker wurden und ich wieder mehr Probleme hatte das Haus zu verlassen. Auch nahmen die Streitereien zu und ich habe meinen Sohn immernoch nur am Wochenende gesehen, was auch schwierig ist. Einkaufen wurde auch wieder schwieriger. Meistens morgen habe ich einen großen Druck im Magen und eine Kehle die sich einfach nur zu anfüllt und gespannt. Da habe ich das Gefühl dass ich immer nur den Kopf hoch halten muss da ich das Gefühl habe jede Belastung des Halses oder des Kehlkopfes schnürrt mir alles ab. Sowas ist dann schwer und geht so wieder seit 2 Wochen so.

Nun ist die bewilligte Zeit für die Therapie fast vorbei und ich habe nun Angst davor, dass es nicht besser wird, es keinen Ausweg gibt oder ich einfach nicht weiter komme. Nach dem Kraftakt der Diplomarbeit habe ich nun kaum Kraft, zudem jeder Tag dennoch mind. 9 Stunden gearbeitet wird. Ich fühle mich so ausgelaugt. Auch wenn ich bei meiner Freundin und meinem Sohn bin geht es mir mal gut und wie beschwerdefrei und mal sehr schlecht dass mir schlecht ist. Montag morgen war dann wieder so ein Tag wo ich sehr schwitzige Hände hatte, ich blass war, Aufstossen und rülpsen musste und es kaum noch ging. Auf der Arbeit legte sich das dann. Da versuche ich dann normal zu sein und mir nichts anmerken zu lassen. Allerdings bei Geschäftsterminen oder ähnlichen ist es schwer, auch kann ich keine Messen oder ähnliches besuchen, was wichtig wäre auch für die zukünftige Position. Ich fühle mich allgemein sehr eingeschränkt, gehe kaum raus, noch nichtmal Eis essen am Wochenende ging.

So langsam ist das zum Verzwefeln. An der Situation und an mir selber. Die Vermutung liegt natürlich nahe dass es an den ganzen neuen Situationen liegt: Diplomarbeit, neuer Beruf, einen Sohn mit einer Frau mit der man nicht lange zusammen ist und die Beziehung nicht gefestigt ist und die sonstigen Sorgen des Lebens.

Für diejenigen, welche bis hierher gelesen haben, erstmals Danke. Ih habe versucht dieses mit möglichst vielen Informationen zu füllen und es übersichtlich zu halten.

Nur weiss ich bisher nicht weiter und hoffe, hier kann mir jemand Tipps geben welche sie Symptome lindern und ich wieder ein soziales Leben führen kann oder auch weiter Hinweise auf alternative Therapiemethoden.

Was ich selbst bisher versucht habe an Medikamente oder Nahrungsergänzungsmitteln:
- Nexium
- MCP Tropfen
- Paracetamol
- Lefaxin
- Iberogast
- Peciddual
- Johanniskraut-Kapseln 500 mg
- Baldrian-Perlen
- Nux Vomica D6
- Vitasprint
- Aloe Vera Drinking Gel
- Tabletten zur Regulierung des Säure-Basen-Haushalts
- Colostrum (grade erst angefangen)

Für Tipps und Hinweise wäre ich sehr dankbar.

LG und gute Nacht,

Feivel_HH

28.08.2007 22:36 • 14.11.2007 #1


4 Antworten ↓


Ich nehm zur Zeit für den Magen
Infi Arsenicum Album und für die Nerven Dysto Loges
Wenns im Magen brennt Luvos Heilerde oder Bullrichsalz
Gruß
Michel

30.08.2007 19:16 • #2



Meine (unendliche) Reizmagen-Geschichte - Tipps und Meinunge

x 3


Meine besten Ergebnisse waren:

Medizinische Kohle und -so normal das klingen mag-

Kamillentee?

Der Versuch könnte es doch wert sein?

Viel, viel Glück und Erfolg!

31.08.2007 06:42 • #3


Hallöchen deine Geschichte kommt mir sehr bekannt vor mir geht es auch so. Mir hat Pfefferminzöl ausm Lidl sehr gut acute;geholfen konnte ich mir vorher auch nich vorstellen aber für mich isses ok da ich auch ne menge medikamente durch habe.

07.09.2007 21:42 • #4


An Bea: Wie nimmt man denn das Pfefferminzöl ein?

14.11.2007 20:24 • #5