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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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BergziegeOnFire
@Tuffie1
oh, Häkeln, das finde ich toll.
Es haben beide Hände zu tun und es kommt was Kreatives/Schönes raus.
Ich male und zeichne. Für das Häkeln bräuchte ich einen Anfänger Kurs.

Meine Geschwister sehe ich übrigens nicht als Sündenböcke. Sie waren früher selbst Kinder und wussten es nicht besser.
Die überwiegende Kindheit von mir war auch nicht schlecht. Ich hatte einige Freunde und Nachbarskinder und habe im Chor gesungen. Unsere Eltern sind mit uns 2mal im Jahr zum Campen mit Wohnwagen nach Italien gefahren. Da mein Bruder 12 Jahre älter ist, war der dann nicht mehr dabei. Es waren auch schöne Zeiten, das wollte ich noch klar stellen
Unsere Oma und Opa mütterlicherseits waren auch viel für mich da und haben einiges kompensiert.

Meine Schwester war auch eine zeitlang ein liebenswerter Mensch. ab 2011 hat sie eine Metamorphose im negativen Sinne gemacht. Auch Familienmitglieder ändern sich. Ich habe mich auch geändert.

In Corona Zeiten habe ich mich von toxischen Freundschaften gelöst. Das war nicht immer einfach und man braucht Zeit um das zu erkennen.

x 1 #481


T
Ich Male auch sehr gerne , meine Motive wo ich abschalte sind , Blumen..herrlich diese Farben , am liebsten Rosen 🌹 oder Vasen ..

Hin und wieder Male ich auch nach zahlen von Schippers nur aus der Hand ohne Perfektion zu malen nach Gefühl ist Wunderschön.
Ich hatte auch in meiner Kindheit auch schöne Momente nur wäre ich liebend gerne in einer behütetende Familie groß geworden. Irgendwie mit meinen Eltern nur sie hätten anders sein müssen ,liebender.

x 1 #482


A


Trauma durch Narzissmus - Erfahrungsaustausch

x 3


T
Auch eine steinbockin,liebes Nordlicht,ich bin ebenfalls eine Steinbock Frau . Dein Beruf ist interessant ,Sozialarbeiter . Ich bin zur Zeit Arbeitsunfähigkeit geschrieben seit einigen Jahren . Leider ist es auch nicht möglich sechs Stunden am Stück täglich zu arbeiten . Ich finde es sehr traurig 😔 und gerade das ist auch mein Thema , loslassen aber auch annehmen was ich nicht mehr ändern kann .

x 1 #483


BergziegeOnFire
@Tuffie1
Ich arbeite seit 2023 30 Stunden die Woche, also 6 Stunden am Tag.
Das ist auch mein Limit. Mehr möchte ich nicht. Vorher hatte ich 20 Stunden die Woche.
Finanziell kriegen wir das ganz gut gestemmt. Vielleicht gibt es einen Job, wo du maximal 4 Stunden am Tag arbeitet könntest? Ja, es es eine Herausforderung sein Leben so anzunehmen und zu akzeptieren.
Mann oder Frau dürfen sich auch nicht "nur über Arbeit" definieren. Wir sind alle wertvolle und einzigartige Menschen, auch wenn man nicht in Lohn und Brot ist. Jeder hat seine Geschichte.

Manchmal fühle ich mich in einer Spedition wie eine "Sozialarbeiterin". Ich bin Sachbearbeiterin und das ist ein ziemlich stumpfer, trockener Job. Obwohl ich in dem Bereich Lebensmittel-Logistik mehr Abwechslung habe als z. B. bei Sammelgut und Supply Chain Management, das habe ich auch schon gemacht.
Manchmal bin ich die gute Seele im Büro und setze mich für die im gewerblichen Bereich ein und versuche zu vermitteln.
Es arbeiten viele Männer in der Branche und die können auch zickig sein.

x 3 #484


T
So ,der Wahlkampf ist vorbei ,mal schauen was für eine Koalition wir bekommen und ich wünsche uns allen nur gutes .

#485


BergziegeOnFire
Ja, das hoffe ich auch😇
Mal schauen, wie alles weiter geht.
Vor 2 Wochen habe ich schon Briefwahl gemacht.

#486


T
Das ist auch gut .. ich war heute wählen

#487


N
Guten Morgen, bin ganz neu hier und noch ziemlich lost, wie ich diese Plattform für mich nutzen kann und ob virtuell sich austauschen für mich funktioniert.

Lebe seit 4,5 Jahren getrennt vom Vater meiner Kinder und mit wachsendem Abstand und den Erfahrungen im Verlauf der Scheidung werde ich immer nachdenklicher, ob dieser Mensch narzisstischer Züge oder sogar Persönlichkeit hat.

Fühle mich immer noch extrem verunsichert zu mir selbst, wenn ich sein Verhalten nicht verstehen kann. Statt wütend, ärgerlich oder genervt zu fühlen, frage ich mich viel zu schnell, ob ich dieses Verhalten, mich als Buhmann des Scheidungsverfahrens darzustellen womöglich selbst verschulde.

Ich möchte so nicht von mir denken, aber es passiert blitzschnell und dann kostet es viel Energie das abzuschütteln und sich im positiven um meinen persönlichen Neustart sozusagen zu konzentrieren und kümmern.

Eine Tochter wurde instrumentalisiert, aus meinem Erleben und war lange auf Abstand zu mir, das hat zusätzlich ganz schön an meinem Selbsterleben geknabbert.

Hat jemand vielleicht Ähnliches erlebt und Anregungen wie man mit sowas produktiver umgehen kann. Weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll

x 1 #488


Patrick
Zitat von Nettie:
Lebe seit 4,5 Jahren getrennt vom Vater meiner Kinder und mit wachsendem Abstand und den Erfahrungen im Verlauf der Scheidung werde ich immer nachdenklicher, ob dieser Mensch narzisstischer Züge oder sogar Persönlichkeit hat.


Ich kann gut verstehen, dass du dich gerade etwas verloren fühlst. Ging mir am Anfang nicht anders.Du wirst dich sicher schnell zurechtfinden. Hier gibt es viele Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, die sich gegenseitig unterstützen.

Was du beschreibst, klingt unglaublich herausfordernd. Besonders, wenn man immer wieder in Zweifel gezogen wird, ob man selbst vielleicht an der Situation schuld ist. Diese Gedanken sind nachvollziehbar, aber sie können sehr belastend sein. Du hast den Wunsch, dich auf deinen Neustart zu konzentrieren...das ist ein wichtiger Schritt, und es zeigt, dass du deine eigene Stärke siehst, auch wenn es manchmal schwerfällt.

Das mit deiner Tochter tut mir sehr leid. Es muss unglaublich schmerzhaft sein, wenn ein Kind so in einen Konflikt hineingezogen wird. Hast du Menschen in deinem Umfeld, die dich emotional unterstützen oder dir helfen, eine andere Perspektive einzunehmen, wenn diese Zweifel aufkommen?

Gruß

x 1 #489


BergziegeOnFire
Hallo Nettie,
du hast eine harte Zeit hinter dir.
Es ist wahrscheinlich normal, dass du Selbstzweifel hast.

Ich habe in meiner Ehe zum Glück nicht solche Erfahrungen gemacht.

Meine Arbeitskollegin hat sich vor 2 Jahren von ihrem Mann getrennt, dieser war auch narzisstisch. Sie haben eine gemeinsame Tochter, die allerdings schon 21 Jahre alt war.
Vielleicht schreiben hier noch ein paar Forianer, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute und so viel Kraft und Unterstützung, die du brauchst.

Liebe Grüße
Nordlicht

#490


N
@Nordlicht.
In der Tat, ein Stück ist es vielleicht kein Wunder, aber ich bin schon erschrocken, wie tief diese Verunsicherung geht

x 1 #491


N
@patrick Das mit dem Umfeld ist so eine Sache. Kaum einer in meiner direkten Umgebung kann sich vorstellen, wie unsere familiäre Situation wirklich war. Wie intensiv das indirekte Machtgefälle zwischen mir und meinem zukünftigen Exmann.
Dadurch denke ich manchmal, ich habe mir alles nur eingebildet, das ist ziemlich speziell.

Wieder zu lernen, dass ich meiner Wahrnehmung und Meinung trauen kann.

#492


K
@ Netti

Das kommt mir sehr bekannt vor. Und ich wünsche dir viel Kraft um von der Vergangenheit los zu kommen mit deinem Ex Mann.

Ich habe auch insgesamt 20 Jahre mit einem Narzissten eine Beziehung gehabt. Hatte mich auch schon getrennt und er hatte es geschafft mich dennoch über einen langen Zeitraum von mehreren Jahren zurück zu bekommen. Auch aufgrund unseren gemeinsamen Sohnes. Womit er mich in der Hand hatte. Zu den Übergaben redete er Stunden auf mich ein....sah plötzlich alle seine Fehler ein...etc.
Ich hatte Schuldgefühle...und das alles doch gar nicht so schlimm war. Ich war total manipuliert.
Vor 10 Jahren Begriff ich noch nicht das was er da mit mir/ uns Betrieb. Wir kamen irgendwann wieder zusammen. Hatten dann eine Wochenend Beziehung..zusammen mit seinem Besuchsrecht für unseren Sohn.
Vor 3 1/2 Jahren nötigte er mich regelrecht dazu mit ihm ein Haus zu kaufen. Er hatte mich Monate lang mit dem Thema weich geklopft. Wie in Dauerschleife. All meine bedenken redete er zu nichte. Beleidigte mich..machte Druck.
Klar er hat mich für den Kredit gebraucht. Ich war so dumm bzw. Kaputt und bin dann mit ihm zur Bank. Dachte die geben uns sowieso nicht den Kredit. War aber nicht so.
All die Jahre war ich für seine Befindlichkeiten verantwortlich. Sollte für ihn alles erledigen. Und wenn was gegen seinen Strich ging geschah eine massive Abwertung mir gegenüber.

Nach dem Hauskauf legte er immer Wert darauf..das es " sein Haus" ist.
Wir stehen 50/50 im Grundbuch. Das hat ihn von Anfang an genervt.

Im Januar bekamen wir den Hausschlüssel. Er zog zuerst ein. Ich erst nach den Sommerferien wegen den Schulwechsel.
Im Januar 23 trennte ich mich dann. Man kann sagen von September 22 bis Januar erreichte seine Art mit mir /uns um zu gehen seinen Höhepunkt.
Ich denke da heute nur noch blass dran.
Aber meine Gedanken waren...um aus der Hölle zu kommen..einfach von dieser Welt gehen.
Funktionaler Alk. ist er noch dazu....
Eine gute Freundin meinte im November22 zu mir...das ich co Abhängig bin. Dann begann ich mich mit dem Thema zu beschäftigen. Und las dann auch das erste mal von Narzissmus. Bei ihm traf einfach alles zu.
Ich hatte schon früher bei der anderen Trennung gemerkt... obwohl es richtig war hing ich an ihm. Es war Traumabonding in Hochform. Ich musste weinen und wusste nicht mal warum.

Die zweite Trennung war hart. Da ich noch eine Wohnung suchen musste und mit ihm zusammen wohnte.
Als ich ihm sagte..das es aus ist. Glaubte er es nicht. Hat es nicht akzeptiert. Mich ausgelacht. Wollte plötzlich heiraten. War lieb zu mir. Er versuchte sämtliche Strategien und mich zurück zu Hoovern. Und klappte die nicht..wurde er ..na klar ausfallend . Wütend. Sagte unserem Sohn wie dumm ich bin etc.
Er ist auch total manipuliert.
Er dachte auch nicht, das ich es schaffe die Wohnung zu finden. Und mit was sollte ich sie denn einrichten. Er war sich sicher...ich bleibe.
Ich war bei der Schuldenberatung. Sie gab mir Kraft.

Als ich ihm eröffnete den Mietvertrag unterschreiben zu haben hat er mir verboten auszuziehen.
Und ich sagte zu ihm. Er kann mir gar nix verbieten. Und in dem Moment war mir es egal ob er körperlich wird. Verbal war es ein Hagelsturm. Der aber an mir abprall . All das hatte ich schon so oft von ihm gehört.

Nach dem Auszug mit meinem Sohn ging es natürlich über das Besuchsrecht weiter.
Er lehnte es ab zu einer Familienberatung oder mit uns zum Jugend Amt zu gehen. Um die Regelung mit einer neutralen Person...an einem Neutralen Ort zu treffen.
Auch mein Sohn war gegen mich. Er wollte alles selbst entscheiden. Hat sein Vater ihn eingeredet. Eigentlich 50/50 sollte es werden.
klar wegen den Unterhalt. Da müsste er keinen zahlen. Denn wie soll er das Haus finanzieren.
Und meinem Sohn hat er versucht einzureden..das er es übernehmen kann..wenn er dann arbeiten geht.

Habe mit dem Jugendamt telefoniert, dass hier eine ziemliche Manipulation statt findet. Aber aufgrund des Alters von meinem Sohn konnten sie auch nicht viel machen. Jetzt ist es so. Das mein Sohn am Wochenende zu seinen Vater geht.
Am Anfang war ich in seinen Augen die böse....weswegen er das Haus verliert.
Aber so langsam sieht auch mein Sohn, was wirklich läuft

Anfang letzten Jahres bin ich mit meinem Ex auf no Kontakt . Habe ihn auch bei Massanger geblockt. Und bin aus den Sozial Media Plattformen ausgetreten.

Mein Sohn geht alleine hin und kommt alleine wieder. Mit kleineren Kind wäre es so nicht möglich . Da wäre es wirklich gut.. zusammen mit dem Jugendamt zu arbeiten. Um die Umgänge zu regeln. Am besten vielleicht sogar ein bekleidenter Umgang. So das er mit einer Sozial Arbeiterin und dem Kind nur den Umgang wahrnehmen kann.
Leider ist es oft so bei Narzissten, das das Umfeld es gar nicht richtig mit bekommt. Bzw. das Umfeld selbst mit in sein Missbräuchliches Gefälle eingebunden ist.

Ich habe es auch erlebt. Habe Aktuell eigentlich keine Freunde mehr.
Alle Bekannten waren in dem Netzwerk. Und obwohl die Leute immer zu mir sagten..warum ich es mit mache. Ich soll mich trennen etc...nun ist es so. Ich hab den Armen Kerl mit dem Kredit und Haus sitzen lassen.
Er war so fertig von der Trennung. Und weiß bis heute nicht warum. ( Das warum hatte ich ihm mehrfach gesagt und auch schon ein Jahr vorher immer wieder versucht ein vernünftiges Gespräch zu führen..ach Alk. ist er auch nicht. Ich würde spinnen. Die eine Flasche Schnap. am Tag ist normal...und außerdem bin ich ja Schuld daran..das er trinkt. Ich würde nur Lügen erzählen um ihn in ein schlechtes Licht zu rücken)
Hmm und das schlimmste an der Trennung war...wie er da steht vor den Arbeitskollegen. Und ganz ganz schlimm ist...das ich einfach noch nicht aus dem Grundbuch raus bin.

Wie auch...dazu müsste ich erst aus dem Kredit Vertrag raus. Was aber so einfach nicht ist. Hab ich ihm erklärt. Ist er ausgetickt.
Das ist etwas...da muss ich noch ran.
Mir zieht es alles zusammen wenn ich an den Kampf denke wegen dem Kredit. Das letzte Jahr hab ich mich erstmal auf mich konzentriert.
Und bin auch in einer neuen Partnerschaft. Ein wirklich super toller Mann. Dieser Respekt und liebe. Sowas kannte ich bis jetzt nicht.
Und manchmal merke ich aber..ich verfalle in alte Angstmuster.
Will immer alles für meinen Partner machen( bin es ja so gewohnt seit 20 Jahre) was mein Partner zwar lieb findet. Aber wohl auch etwas anstrengend. Denn er kümmert sich gerne selbst um seine Angelegenheiten. Ich mag das unter anderem an ihn. Ich liebe sehr viel an ihm. Aber das paradoxe ist..ich fühle mich mies wenn ich nicht alles für ihn mache und er es ablehnt.Es fühlt sich falsch an.. und in meinem Kopf gehen dann Beschimpfungen gegen mich ..
Obwohl das eine Gute Eigenschaft ist und er mich ja auch nicht als seinen Diener will. Sondern als gleichberechtigte Partnerin .

Also diese alten Verhaltens Muster sind immer noch in meinem Kopf. Ich denke das braucht auch noch ganz lange.
Aber dieser No Kontakt ist wirklich sehr sehr gut und wichtig um zu heilen.

Ich glaube würde er plötzlich vor mir stehen. Ich hatte Angst und wäre wie so ein kleines Kind. Oder würde sofort auf Angriff verbal gehen. Im totalen Verteidigungsmodus.
Und hinterher wäre mir schwindelig und ich hätte atemnot und ich bräuchte Tage mich davon zu erholen.

x 1 #493


K
Was mir gerade durch den Kopf ist. Warum eigentlich mein Therapeut damals nach der ersten Trennung eher mich dazu bringen wollte den Kontakt mit meinem Ex aufrecht zu erhalten.

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt eine Therapie wegen PTBS angefangen .
Weil ich dachte mein Verhalten liegt an Missbrauchserfahrungen in der Jugend.( Schwere Depression,Flaschbacks..etc)
Meinen Ex sah er eher als einen stabilen Teil in der Therapie.
Wobei auch mein Ex in der ersten Beziehung mit gegenüber handgreiflich wurde.
Entweder ich hatte zu diesem Zeitpunkt aus Scham das nie erzählt oder ich weiß auch nicht. Mein Therapeut meinte aber damals mal das er es unbewusst macht(also mein Ex)

Hätte er mich nicht schon bei der ersten Trennung eher unterstützen sollen von dem Ex los zu kommen.oder hatte ich zu diesem Zeitpunkt die Kraft nicht dazu 😕

x 1 #494


Icefalki
Zitat von Kim4444:
Was mir gerade durch den Kopf ist.


Lass es sein. Hier ist einzig und alleine wichtig, dass du deine Vergangenheit hinter dich gebracht hast und weisst, dass du dazu neigst, zuviel für andere zu tun.

Alles andere ist eben so gelaufen und jeder, der mit solchen kranken Menschen in Verbindung war, weiss, wie schrecklich das alles ist und man permanent an sich zweifelt.

Immer dran denken - das Thema ist rum, dein Leben ist jetzt schön, seines nicht, da er nach wie vor psychisch krank ist.

x 4 #495


K
Zitat von Icefalki:
Immer dran denken - das Thema ist rum, dein Leben ist jetzt schön, seines nicht, da er nach wie vor psychisch krank ist.


Danke dir Icefalki.
Da hast du Recht. Manchmal vergisst man es...dass das Vergangene vorbei .
Und es heißt ja man hat zu jedem Zeitpunkt das beste getan..was man in der Situation tun könnte.

Manchmal überkommt es mich und ich würde gerne mit meinem Wissen heute zu meinem alten "ICH" reisen und es warnen. Und einiges anders machen.

Aber das geht nun mal nicht.

Und ja , diese Verunsicherung die man nach sowas mit sich trägt ist enorm manchmal. Und dann weiß man plötzlich nicht mehr was richtig und falsch ist. Und an anderen Tagen kommt es gar nicht so zum Gewicht.

PS. Dein Zitat gefällt mir. Genau so ist es oft.

x 1 #496


Vanillegipfeli
Ich habe jetzt alle 50 Seiten mehrheitlich durchgelesen.
Zuerstmal möchte ich allen mein beileid aussprechen. Keiner sollte solch dinge durchmachen müssen.

Ich kannte das Wort Narzisst bis vor kurzem nicht. Bzw, doch, für mich war ein Narzisst, ein arroganter Mensch, der gerne im Mittelpunkt steht.
Und im letzen Jahr unterstellte meine Muttet, dass mein Partner Narzisst sei. Die Tochter von meinem Onkel, die hätte auch so einen gehabt, und mein Onkel sei jetzt richtig froh, dass sie den los sei.
Es klang extrem vorwurfsvoll ihrerseits. So als würde sie unterschwellig sagen "ich sags dir und du hörst ja nicht"

Kurze Zeit später traf ich dann die Tochter meines Onkels, und sie erzählte wie dieser zu ihr war. Alles was sie erzählte, klang so noch meinem (stief)vater.

Von da an setzte ich mich langsam damit auseinander, was ein Narzisst ist.

Ich mag es Morddokus zu schauen, und hatte eine Phase wo ich nur solche in mich hineinzog. Ab und zu wurden dort Frauen gezeigt, welche nicht aus der beziehung raus kamen.
Und bei denen war ich so naiv, dass ich mir dachte, wie kann man das nicht merken. Mich müsste ein Mann nur einmal so behandeln und dann wäre ich weg.
Und dann merke ich jetzt, dass ich die ganze zeit selbst in so einem spiel drin bin, mit meinen eltern und dass ich auch nicht einfach so da raus komme. Und dass ich mehr toleriert hab und gehofft hab dass es besser werden wird.

Ich hab hier vieles gelesen, in dem ich meine eigene geschichte wieder gefunden habe.
Wer mag darf gerne nachlesen gehen, ich habe 2 Posts darüber geschrieben.

Ich bin gerade in der ablösung von diesem ganzen und es fährt mir tief unter die Haut, wie ich das so lange ertragen habe.

Irgendwann wurde hier gefragt , wann man merkte, dass etwas nicht stimmt. Ich glaube das war bei mir ziemlich früh. Meine Mutter lernte meinen (stief)vater kennen, da war ich 8.
Das "böse" verhalten mir gegenüber startete etwa, als ich 9 war. Harmlos. Schleichend. Als ich etwa 11 war wollte ich ihm etwas erzählen. Ich nannte ihn da schon papa, das war meiner Mutter wichtig. Er war im Gespräch und wie ein Kind eben ist fing ich an wiederholt "papa" zu rufen. So oft, dass er wütend wurde, mich anschrie und mir für fast 2 Jahre verbot ihn papa zu nennen.

Je älter ich wurde, desto öfter wurde er wütend. Es wurde fast täglich.
Handgreiflich wurde es auch immer öfter.
Nicht so dass man etwas sehen konnte, aber genug, damit ich angst davor hatte. Genug, dass ich ein gespür dafür entwickelte, wann er früher zuhause sein wird. Eine art ziehen im Brustkorb. Ein Luftabschnüren. Jedesmal wenn ich das hatte, wusste ich, ich komme von der Schule nachhause und er wurd da sein, oder kurz danach ankommen.
Und jedes mal kamen mir all die dinge in den Sinn, die ich noch nicht erledigt habe, er aber erledigt haben möchte.
Wars nicht gemacht oder nicht perfekt erledigt wurde er Wütend. Beleidigend. Erniedrigend.

Anfangs sagte ihm meine Mutter noch, dass er nicht so mit mir umgehen könne. Dies endete immer im ehestreit. Meist musste ich dabei bleiben. Und wenn meine Mutter genug hatte und in ihr zimmer stampfte, gab er mir die schuld an dem streit.
"Das hast du ja wieder super gemacht. Wenn wir uns trennen, dann wegen dir. Aber das willst du ja. Nicht wahr?"
"Nein...."
"Doch genau das willst du du dumme, undakbare Kuh"

Dumme Kuh, blöde Gans, so dumm wie du bist, ist kein zweiter, aus dir wird nie was, dich würde ich nicht mal mit einer Zange anfassen, nicht zu gebrauchen, hast du dich schonmal angesehen?, alles dinge die ich oft hörte. Und natürlich war alles absicht was ich tat.
Vergesslichkeit? Absicht.
Unordnung im Zimmer? Absicht.
Seinen Yoghurtbecher nicht in den Abfall geworfen? War absicht.
Um gegenstände abgestaubt? Mit absicht.
Letzeres mag absicht gewesen sein. Aber ich denke eher es war faulheit. Ich wische heute noch um dinge herum😅

Ich fühlte mich wie der letzte dreck. Ich hab noch Tagebucheinträge, in der man meine Wut herausspürt. Meinen wunsch endlich woanders sein zu können und meine trauer darüber, dass ich so falsch bin. Dass ich nicht wie alle anderen die dinge gut mache konnte. Zur zufriedenheit. Das können doch alle. Warum ich nicht. Warum bin ich so anders.
Bin ich überhaupt von dieser Welt? Ich fühle mich fehl am platz. Als würde ich von einem anderen planet stammen oder aus einer anderen Zeit.
Ich wünschte mich oft weg, auf einsame Inseln, stellte mir diese vor, wenn ich wieder eine Strafe bekam, so ging die strafe schneller vorüber. Sogesehen Kopfkino..

Es gab kaum gute Tage. Und wenn doch, meckerte meine Mutter, dass ich nur im Zimmer sitze. Ich soll mich doch mal mit der Familie abgeben und ins Wohnzimmer zu ihnen setzen.
Es verging aber meist kaum eine Halbestunde, bis er irgendwoher irgendetwas ausgrub, dass ich irgendwann mal gemacht hatte. Hielt mir das unter die Nase, wurde laut deswegen und schrie mich aus dem nichts an.
Ich hasste es im Wohnzimmer zu sein. Das war auch der Ort, and dem ich Stunden lang stehen musste um ihnen zu zu hören, wenn es wiedermal eskaliert war.
Es war stehts der selbe ablauf.
- Ich tat etwas.
- Er wurde Laut, beleidigend.
- Meine Mutter verteidigte mich.
- Es gab einen Ehestreit
- ich wurde beschuldigt
- wurde auf mein Zimmer geschickt
- wurde wieder gerufen
-man redete 3-4 stunden auf mich ein. Und wehe mir, meine beine wurden schwer und wollte mich setzen.
Und noch schlimmer, wenn ich etwas entgegnen wollte. Das war wiedersprechen. Ich hatte keine Achtung vor ihnen.

Je älter ich wurde, desto "lockerer" oder anders wurden die regeln. Auf einmal wollte man, dass icg moch setze bei den 4 stunden zuhören.
Aber das fühlte sich nicht richtig an. Also stand ich trozdem. Es war eh egal in welcher position ich war. Ich hatte so oder so kaum Luft, mein körper Zitterte und ich hatte schwindelgefühle. Da half auch sitzen nicht. Zudem konnte ich, wenn ich stehe, schneller weg gehen, sobald ich entlassen wurde.
Meist nach solch "gehirnwäsche"momenten setzte sich meine Mutter an den Tisch mit mir. Liess mich irgendwelche Berge oder kreise oder ähnliches zeichnen, um mir zu zeigen wie ich moch selbst sah. Ein hoher berg und ein Punkt (den ich setzen musste) weit unten, bedeutete, dass ich mich ganz unten bei meinen problemen befand, und ich mir doch helfen lassen solle um den berg zu bewältigen.
Ein kreis mit punkten nah beieinander und ein punkt weit weg, bedeutete, dass sie eine familie seien und ich mich weigere dazu zugehören. Und so weiter.
Oder auch ganz toll: vor den spiegel stehen und zu mir sagen dass ich mich lieb hab.
Ich weiss das sind bewährte psychische strategien, die auch funktionieren können. aber ich hasste jede einzelne davon.

Ich lernte, dass wenn ich still zuhörte, nichts sagte und ab und an log in dem ich zustimmte, dass alles schneller vorbei ging. Dafür war mein Kopf um so lauter. Er schrie, verfluchte sie, beleidigte sie und sagte alles, was ich nie konnte. Still.
Das lügen begleitete mich eigentlich immer. Mit dem lügen hatte ich länger meine ruhe. Konnte gewissen Situationen ausweichen. Bis man es herausfand. Es war mir egal, dass sie herauskamen. Ich war froh wenn ich einge stunden oder tage meine ruhe hatte. Es wars mir wert.
Aber ich gebe zu, ich habe es mir zu sehr angeeignet sie anzulügen. Ich habe heute noch mühe, einfach zu sagen wie eine Situation gerade ist. Lieber flüchte ich mit einer lüge. Und das, obwohl es nicht mal um etwas ging, das für unmut sorgen würde.

Aber um zurück auf die frage zu kommen, wirklich merken das etwas faul ist, und das nicht ich falsch bin, dauerte bis ich etwa 19 jahre alt war.

Ich log (wieder einmal mehr) wegen eines Unfalls. Ich nannte eine andere Unfallstelle, und behauptete es sei Fahrerflucht gewesen. Ich log auch die Polizei und versucherung an. Ich verstrickte mich extrem.
Ich kannte aber die Familie, mit der der Unfall geschah. Brachte ihnen Geld um den Schaden zu begleichen. Diese waren verwundert, wesswegen ich ihnen Bargeld brachte und es nicht der versicherung meldete.
Ich brach zusammen und erzählte ihnen alles.
Sie halfen mir, alles richtig zu stellen. Ich erzählte der polizei alles. Ich wurde sogar gefragt ob ich meine eltern anzeigen wolle. Denn sie öffneten ungefragt meine briefe. Ich lehnte aber ab... es ist ja meine familie, ich kann sie doch nicht anzeigen.
Sie konnten mir nicht helfen..
Heute holen das meine Eltern immernoch hervor, verdrehen aber immer alles, so dass sie mir geholfen haben und mich dabei unterstützt haben.. was so nicht stimmt. Sie fanden es erst heraus, als meine Mutter mein Zimmer durchwühlte und Postzurückhaltende Briefe fand, und mich aufforderte die Briefe wieder nachhause kommen zu lassen. Dann kam die letze hohe Busse rein, die natürlich geöffnet wurde.

Kurz vor dem ende ging es hier im Forum um selbstwert. Ich hatte keinen mehr nach dieser hölle.
Ich suchte meinen Wert bei Männern. Versendete Fotos an leute die ich nicht kannte, obwohl mir immer gesagt wurde, dass man solche dinge niemals tun sollte, weil es gefährlich war.
Ich wollte mich schön fühlen.. ich wollte mich geliebt fühlen. War ausnutzbar. Und das wurde genutzt.
Ich fühlte mich schmutzig, machte aber trozdem weiter, denn kurzzeitig fühlte ich mich gut und schön, ich bekam schliesslich komplimente. Bis die ernüchterung kam.
Ich geriet an männer die nur meinen körper wollten, ich sagte nie nein. Auch wenn ich das eigentlich nicht mehr wollte. Wurde manchmal von jenen männern erniedrigt und fühlte mich danach noch verlorener. Denn eigentlich wollte ich mit jedem eine beziehung, aber wurde jedesmal nach dem s. ex links liegen gelassen. Egal wie lange ich damit wartete, es war immer das selbe.
Ich verlor nochmehr selbstvertrauen.. anscheinend taugte ich nichtmal im bett, sonst würden ja nicht alle gehen sobald ich sie ran liess.
Meine eltern wissen davon nichts. Trozdem erfuhr ich kürzlich, dass mein (stief)vater seinen besten kollegen bekräftigte, als dieser sagte ich sei jedermanns Matratze.
(Ich möchte hier anmerken das mich vorallem dieses Thema heute noch belastet. Ich schlief mit 11 männern, inklussive meinem verlobten. Trozdem fühle ich mich heute noch schmutzig desswegen und meiner meinung waren es 8 männer zuviele.)
Ich schäme mich, so weit gesunken zu sein.
Dann verkuppelten meine eltern mich mit meinem damals besten kollegen. Eigentlich fand ich damals seinen bruder toll, aber er stellte mich vor die wahl, er oder keinen von beiden.
Ja, auch nicht der beste vorsatz für eine beziehung. Manipulativ. Entweder sagte ich aber diesen punkt meinen eltern nicht, oder sie haben ihn ignoriert. Sie streiten jedenfalls abn dass sie von der Manipulation gewusst zu haben.

Jedenfalls, durch ihn, lernte ich, dass ich nicht wertlos bin, er zeigte mir, wie schön es sein kann s. ex zu haben. Ich lernte, dass ich gar keine aufmerksamkeit von andern brauche, sondern ich meine eigene liebe für mich brauche. Ich erkannte meinen wert. Ich habe einen wunderschönen Körper und ich habe einen tollen Charakter. Ich bin eine kämpferin und nicht jeder verdient mich einfach so.

Meinen eltern wurde mein ex aber ein dorn im auge, als ihm auffiel wie sie mich behandelten und er mich von ihnen weg holen wollte.
Sie redeten wieder stunden auf mich ein. Mein ex auf der anderen seite machte das selbe. Zwar nicht stunden lang, aber er drängte mich zu einer entscheidung.
Ich war in der mitte und fühlte mich hin und her gestossen. Bis ich nicht mehr konnte und die beziehung beendete.
Ich wollte es ein halbes jahr später nochmals mit ihm versuchen, aber meine eltern stellten mich vor die wahl. Ich müsse mich entscheiden, er oder meine familie.
Erst später wurde mir dann klar wie manipulativ beide waren. Trozdem wünsche ich meinem Ex nur das beste. Dank ihm lernte ich mich selbst wertschätzen. Aber ich bin froh hat es nicht funktioniert.

Bei meinem letzten ex war es dasselbe spiel. Ab einem gewissen punkt, wurde auf mich eingeredet, warum er nicht gut genug war. Warum ich niemals mit ihm kinder haben darf, dass er niemals für mich sorgen könnte usw.
Ich versuchte es zu ignorieren, denn ab diesem zeitpunkt wohnte ich endlich alleine.
Trozdem verfiel ich in ein strudel der zerstörung. Es fühlte sich an als hätte ich keinen halt, befände mich im freien fall, und alles um mich herum zerbröckelt. Und ich stehe neben mir, und sehe mir zu wie ich alles kaputt mache.
Ich beendete meine bezihung.
Zwar mit anderen gründen, aber dennoch.

Danach lernte ich nochmals jemanden kennen, als ich dachte es wäre ernst, und wir seien in einer beziehung (hat er mir vorgespielt) liess er mich aber fallen. Von einem gemeinsamen kollegen erfuhr ich später, dass er sah welche bindung ich zu meinen eltern hätte und dass er sich das nicht antun wollte.

Ich hatte die schnauze voll von männern. Wollte nichts mehr von ihnen wissen...
Ich traf mich zwar noch mit dates, mit der regel keinen davon nachhause zu nehmen. Und nur ein treffen, dann jemand anderes. Klappte aber nur solange bis ich meinen verlobten kennen lernte.
Die geschichte mit ihm hab ich auch in den vorherigen texten beschrieben. Wer mag darf gerne lesen.

Ich denke daher das selbstwert damit verbunden ist, was man sich selbst zumuten möchte. Will ich dass so, oder bin ich es mir wert es nicht zu tun. Es ist aucg mit stolz verknüpft denke ich. Die wollen mich nocht? Tja verpassen sie eben eine tolle frau. Ich hab was besseres verdient. Und der richtige wird diesen wert erkennen.

Meine Psychologin meinte zu mir, dass ich innert weniger jahre, so aufgeschlossen mit mir selbt sei, dass sie kaum noch arbeit hat an mir.

Leider heisst es nicht, dass wenn ich meinen wert wieder gefunden habe, und mir bewusst bin, dass etwas nicht stimmt, dies aber nicht an mir liegt, dass es automatisch bedeutet darüber hinweg zu sein.
Nach der therapie wurde ich langsam lauter. Vertrat immer mehr meine Meinung. Aber meine innere wut wurde auch immer grösser. Wut gegen meine eltern. Wut auf meine verlorene kindheit. Wut die mich zu verschlucken drohte, so gross war sie.
Und die mit jedem tropfen grösser wurde.
Als ich den kontakt zu meiner grösseren familie wieder fand, und mir gesagt wurde, dass sie gesehen haben wie ich behandelt wurde, sie aber nichts machen konnten, aus angst vor einem kontaktabbruch, liess mich erstarren..
Der kontaktabbruch fand auch ohne das statt.. man hat es zugelassen und zugesehen. Keiner half mir als ich zu ertrinken drohte.. keiner war da, als ich am tiefpunkt angelangt war und nicht mehr wollte.

Meine Wut legte sich erst vor kurzem. Mit dem narzissmus. Und mit dem verstehen dass meine Mutter selbst ein opfer sein könnte.
Das mein grossvater auch narzisstische züge haben könnte.. und dessen mutter auch schon...
Meine urgrossmutter wurde von der familie als "drache" hingestellt. Weil sie mich und meine Mutter liebevoll behandelte und alle anderen davon jagte.

Meine mutter die immer erzählt, wie ungleich sie und ihre schwester behandelt und erzogen wurden. Meine tante als die prinzessin die alles darf und meine mutter wie "aschenbrödel".
Meine mutter meinte vor kurzem auch "du kommst mit solch alten geschichten hoch. Ich bekam auch schläge von meinem vater. Oder er sperrte mich in den getränkelift, liess den lift halb nach unten, löschte das licht und liess mich da drin. Ich hatte kein gefühl wie lange ich da dring war. Aber es hat mir nicht geschaded. Ich werde auch etwas getan haben um dies verdient zu haben. Ich erinnere mich nur nicht mehr."

Oder dass mein grossvater anscheinend entschied was meine Mutter von beruf werden würde. Da hast du eine lehrstelle und das machst du. Keine wiederrede. Und so weiter.

Es verschafft mir linderung, einen grund zu haben, wieso sie so ist wie sie ist. Warum sie sich verhält wie sie es tut.
Und warum sie einen narzissten heiratete und hinter seinen handlungen steht.

Sie tut mir leid. Sie alle. Aber sie schauen nicht hin, also werden sie es auch nicht lösen.
Ich schau hin und ich versuche zu verstehen. Zu verarbeiten und es besser zu machen.

Auch habe ich gelesen von nachfolgen solch einer beziehung/ erziehung.
Ich ertappe mich oft dabei, dass ich nicht nein sagen kann. Oder dass erschrecke, wenn mein verlobter nachhause kommt und ich die dinge die ich sagte, dass ich sie noch machen werde, nicht gemacht habe..

Aber am schlimmsten ist für mich eigentlich meine zukunft. Ich würde gerne mama werden, habe auch einen wundervollen mann an meiner seite mit dem ich dies vorstellen könnte.
Aber ich bin blockiert. Der gedanke daran ein Kind zu bekommen erstickt mich fast.
Der gedanke daran die freudige nachricht mitteilen zu "müssen" ist für mich die hölle.
Im dezember geschah ein kleines "missgeschick". Ich eilte am nächsten tag sofort um die pille danach zu nehmen, weil ich ja nicht bereit dafür zu sein scheine.
Als ich dann einige wochen danach den negativ test in der hand hielt fing ich an zu weinen. Ich wollte so sehr dass dort ein plus steht... alles in mir schrie mich an, wieso ich dagegen vor gegangen bin.. und ich fiel in ein 3 wochen anhaltendes tiefes loch. An einem tag konnte ich mich kaum aufraffen aufzustehen. Mein verlobter wollte mich dann wecken, weil ich zur arbeit musste, ich war aber schon stunden wach.. und als er da war, und mich ansah, fing ich an zu weinen. Er musste mich etwa eine halbe stunde einfach halten und trösten.
Und trozdem trau ich mich nicht den schritt richtung mama werden zu wagen.
Schiebe es immer weiter von mir weg. "Jaa mit 26 dann.." "okay mit 28 dann" "wenn ich 30 bin ist ein guter zeitpunkt"
Ich bin im 2027 30 jahre alt... noch ein jahr.. und ich bin nicht bereit.. aber doch bereit.
Ich finde diesen zustand schrecklich... und eigentlich zurückhalten tu nur ich mich selbst. Mit meiner angst es meinen eltern sagen zu müssen. Deren entäuschung zu sehen. Zu hören.
Das "wir haben dich doch gewarnt.. warum bist du so dumm. Du wirst alleinerziehende mutter" zu hören..

Und eigentlich bin ich ja dran abstand zu gewinnen. Aber ich bekomme diese angst nicht weg... und ich weiss nicht wie ich diese weg bekomme.


Ein riesen langer text...
Und das obwohl hier schon lange niemand mehr geschrieben hat.

Trozdem danke an alle, dass ihr eure erfahrungen geteilt habt.
Und auch danke an jene, die sich die zeit genommen haben meinen text zu lesen

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Gaulin
@Vanillegipfeli ich fühle so mit dir 💜
Ich gehe später mal näher darauf ein, habe es grad erst gelesen und muss leider schlafen...
🌸
Wenn du magst, kannst du derweile bissl in meinem Thema lesen, da geht es genau darum. Narzisstischer Missbrauch in der Familie

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Vanillegipfeli
eine kleine anmerkung an meinen text den ich vergessen habe.

Meine mutter tendiert in letzter zeit immer dazu zu sagen, dass sie mir nicht helfen kann.
Keine begründung wobei sie helfen möchte. Das sagte sie in den letzten jahren so extrem oft.
Ich denke sie will damit auf meinen verlobten hinweisen.
Ich sage dann immer "ich bin weder hilflos, noch brauche ich deine hilfe"
Aber sie sagt es trozdem immer wieder. Und es triggert mich, weil ich nicht verstehe warum.

Und wie auch einige hier im forum sagten, wurde auch mir sehr oft gedroht, egal ob es mit dem heim war oder andere dinge.
Und als krank hingestellt wurde ich auch immer. Dass ich in die klapse gehöre usw.
Ich musste mich überwinden zu einem psychologen zu gehen desswegen. Ich verband es mit etwas schlechtem.
Erst kürzlich versuchte ich meiner mutter zu erklären was ADHS bedeutet, und dass ich das womöglich habe.
Sie wurde so wütend desswegen. Betitelte mich als schwer krank, unfähig zu leben und abhängig von meinem partner. Weil ich sagte ich hätte ab und an schwierigkeiten fokusiert eine aufgabe im haushalt fertig zu machen.
Ich solle mich einweisen lassen.

Joa.. jetzt hab ich glaub ich wirklich alles gesagt😂

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Vanillegipfeli
@Gaulin ich werde gerne lesen was du geschrieben hast😊
Bin grade auf der arbeit, sobald ich aber einige Minuten habe, werde ich mir die Zeit nehmen

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