Zitat von Coru: Ich hätte dazu gerne eure Erfahrung und Ansicht.
Wenn du gerade eh wieder in so einer Hochphase der Problematik drinsteckst, sind Veränderungen irgendwie schwierig . Als Angstpatient muss man mit seinen Kräften haushalten und kommt zuviel auf einmal, dann leidet man.
Geht mir genauso und ich bin wirklich hoch und runter therapiert und stabil. Deswegen weiss ich auch: Immer aufpassen, dass man nicht zuviel Stress abbekommt.
Ich sage dir jetzt, wie ich mich motiviere, beruhige.....
1. Ich bin Angstpatient, weil ich genetisch und wegen meiner Familie schlechte Voraussetzungen habe
2. Bei zuviel Stress steigen meine Stresshormone stark an und das fühle ich in Form von Unruhe und komischen Ängsten, die nicht viel mit der Realität zu tun haben.
3. Ich muss dann versuchen, eine für mich tragbare Lösung zu finden, wie ich mit der Situation umgehen kann. (Und es werden dann alle Möglichkeiten - auch das "Sterben" (damit meine ich aber nicht den Suizid) angedacht.
4. Aus langer Leidenszeit weiss ich definitiv, dass ich da wieder rauskommen, auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt.
Insofern lass dir Zeit, überlege ohne Stress wie es wäre, mit einer Auszeit, mit Veränderung, mit anderen Menschen, ......
Oder eben nicht. Immer dran denken, gezwungen wirst du nicht.
Und versuche mal total ehrlich deine Gedanken und Gefühle zu erkunden.
Ich bin auch so ein Typ, der sich nicht gestatten will, so richtig an die Sache ranzugehen. Ich bin die, die sich erstmals tot stellt. Du scheinst auch in die Richtung zu tendieren. Da leidet man aber auch darunter, weil man ganz genau weiss, das hilft auch nix.
Also, denk mal wirklich in alle Richtungen und entscheide mal noch gar nichts. Es wird sich dann eine Richtung zeigen und da fühlst du dich mal entlang. Keine Hektik, kein Stress, du wirst entscheiden, wenn du soweit bist.