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201809.01




1410
6
Bodensee
612
«  1, 2, 3
@Skade
Das hast du sehr gut erklärt, da oben. Auch ich erlitt durch den Tod meiner Tochter eine Re-Traumatisierung. Ich konnte mir nicht vorstellen, das meine von mir verschlossene Kindheit das ursprüngliche Problem ist für meine Ängste. Da bin ich jetzt dran, um auf meiner Festplatte bissel Platz zu schaffen. Dann kann ich vielleicht auch eher an den Tod von Rebecca ran.
Einen Satz den ich sehr teile, ist dein letzter...Ich liebe mein Leben, ich hab nur das eine, aber das hadern mit dem Schicksal bleibt ewig ein Teil von mir...

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Danke1xDanke




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1
RLP
17
  09.01.2018 20:34  
ein schwieriger Prozess sich von seinem alten ICH zu verabschieden.
Und gerade als die größten Hürden überwunden waren, und endlich etwas Ruhe eingekehrt ist, meldeten sich neue Ängste, Symptome und Krankheiten.

Ich fühle mich da schon sehr eingeschränkt, trotz Therapie....vielleicht mangelt es einfach an Geduld

Danke1xDanke


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Schlumpfhausen
1993
  10.01.2018 06:45  
Spirina hat geschrieben:
ein schwieriger Prozess sich von seinem alten ICH zu verabschieden.

Warum verabschieden?
Annehmen. Einfach als Teil von dir annehmen.





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RLP
17
  11.01.2018 22:21  
für mich ist es ein Prozess des Loslassens.
Ich bin nicht mehr der Mensch der ich zuvor war, was man nicht zwingend gut oder schlecht bewerten muss, ich kann einige Dinge einfach nicht mehr tun, habe viel weniger Energie.
Zu Beginn bin ich oft an meine Grenzen gestoßen weil es nicht mehr so ging wie "früher", ganz lapidares Beispiel: Das Heben von
Lasten. Plötzlich bist du darauf angewiesen, dass dir jemand den Kasten Sprudel ins Haus trägt.
Das meine ich mit verabschieden- um es ganz einfach auszudrücken.
Heute führe ich ein ganz anderes Leben, was ich so nicht geplant habe aber das ist okay (Annahme).
Die andere Seite ist diese Angst, schwer nachvollziehbar für mich weil ich früher nie so ängstlich war.
Sich selbst so hilflos und dem ausgeliefert zu erleben schmerzt schon oft aber es ist ein Teil von mir der leider oft das
Kommando übernimmt. Ich begrüße die Angst oft als einen Gast, manchmal gelingt es mir dadurch sie ein wenig besser auszuhalten.

Danke1xDanke


2044
7
Schlumpfhausen
1993
  12.01.2018 12:01  
Dann meinen wir das Gleiche :-)

Danke1xDanke




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RLP
17
  29.01.2018 21:59  
die letzten 14 Tage fühlte ich mich doch tatsächlich etwas stabiler als sonst und war ganz erfreut über diesen Erfolg.
Vielleicht ist Erfolg das falsche Wort.
Und aus dem Nichts kamen diese Angstattacken schlimmer zurück als vermutet.
Ein seltsames Kribbeln dehnte sich in meinem Körper aus, ähnlich wie einschlafende Gliedmaße allerdings wandernd.
Als dann auch noch Taubheitsgefühle hinzukamen war es wieder vorbei mit dem "Erfolgserlebnis".
Habe es aber dennoch geschafft, NICHT in eine Klinik zu gehen mit Verdacht auf Apoplex sondern mir einen zeitnahen
Neurologentermin geben lassen (so gesehen doch ein kleiner Erfolg).
Dieser nahm meine Symptome ernst und untersuchte mich entsprechend.....OHNE Befund.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Beschwerden aber auch wieder rückläufig.

Jetzt bin ich sehr verunsichert und habe sogar schon "Angst" vor einer angstfreieren Phase weil ich befürchte, dass die Symptomatik danach noch schlimmer wird bzw. die Panik umso schlimmer wird.

Das ist doch WAHNSINN.





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1
RLP
17
  01.03.2018 22:52  
Ich bin seit 8 Tagen krank, ein grippaler Infekt und soll mich schonen. Habe die meiste Zeit gelegen weil ich einfach
keine Kraft hatte. Jetzt habe ich seit einigen Tagen schmerzen in den Beinen, bestimmt vom vielen Liegen.
Hinzu kommt etwas Atemnot und derzeit ein Ziehen im Unterschenkel.
Mein erster Gedanke- Thrombose- (viel gelegen und einige Risikofaktoren).
Davor hatte ich plötzliche Bauchschmerzen und Fieber- und dachte direkt an eine Binddarmentzündung.
Also diese Angststörung, gepaart mit der Hypochondrie macht mich nur noch fertig.
Ich kann mich gar nicht wirklich erholen weil mein Kopfkino mir derart schlimme Bilder schenkt.
Versuche mich abzulenken wo es nur geht und ich spüre diese innere Nervosität, es ist kaum auszuhalten.
Andererseits habe ich Angst, dass ich diesen Infekt nicht richtig auskuriere und was am Herzen bekomme.
Früher war ich krank, hab mich ne Woche auskuriert und fertig.
Heute schiebe ich eine Panik nach der anderen und weiß mir nicht mehr zu helfen.

Zum Thema Thrombose habe ich jetzt so ziemlich alle Beiträge gelesen und fühle mich genauso hilflos wie zuvor, mein Bein
zeigt keine typischen Symptome aber muss es ja auch nicht.
Und da ich google konsequent vermeide, stoße ich trotzdem immer wieder auf irgendwelche schlimmen Meldungen (z.b. in fb) wo Menschen an Thrombose starben und man bei jeglichen Beschwerden sofort ins KH soll, weil eine Vielzahl die Anzeichen falsch oder gar nicht deuten...blablabla... Futter für mein krankes Hypochonderhirn und PTBS.
Am besten klick ich gar nichts mehr an, auch keine Berichte mehr über Grippe-Tote (das ist auch so eine Angst im Moment).



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Berlin
11
  03.03.2018 05:07  
Symptome hat man immer, allerdings müssen diese nicht gleich zum Tode führen. Ziehen, stechen kann gerne mal Magnesiummangel sein, Bauchschmerzen können auch kommen, wenn man was nicht verträgt.
Halsschmerzen kriegt man nunmal, Fieber ist gut und vom Körper gewollt, wenn man mal krank ist.
Wegen meiner Grippe war ich auch bettlegerig, und ich hatte Schmerzen, deswegen habe ich keine Thrombose, Gliederschmerzen sind Teil des Prozesses und mein Ziehen kam davon das ich mich verlegen habe. Man muss also nicht immer aus den Symptomen gleich das schlimmste rausholen. Die Tatsache das du zum Arzt gehst und das meißte ohne Befund ist zeigt ja schon das du dir mehr Sorgen als nötig machst, und wenn man Panik erleidet, dann spielt der ganze Körper verrückt, man denkt man hat nen Tumor, und kriegt gleichzeitig noch nen Herzinfarkt, alles hat eine einfache Erklärung.
In diesem Forum geht es natürlich darum seine Sorgen zu teilen, aber sich vor den PC zu setzen und zu schreibe., ich sterbe, oh gott ich hab das , und das und heute hab ich das ich sterbe wieder, und morgen sterbe ich auch weil ich habe das, macht das alles schlimmer und damit bestätigst du dich selber in deinem Wahn.
Ich bin gefühlt such schon 1000 mal an irgendwas gestorben, aber im Endeffekt sitze ich hier und schreibe in das Forum, also bin ich wohl doch nicht tod, und du auch nicht.
Wenn du weiterhin unglücklich bist und alle Krankheiten aufsaugst dann bist du irgendwann 80 und ärgerst dich das du dein Leben nicht genossen hast, weil du kerngesund bist und deine allgemeine Angst im Kopf, deinen Körper zwingt wieder neue Symptome zu erzeugen nur damit du wieder Angst spüren kannst und wieder zum Arzt rennen darfst.
Also, entspann dich es gibt immer eine lockere Erklärung, die kein Todesurteil ist.
Stattdessen freue dich das dein Körper die Beschwerden die du wirklich hattest Sepsis und so weiter überstanden hast, dein Körper ist stark und hat den Kampf gewonnen, gönne also dem Körper und deinen Kopf mal eine Pause, und genieße die Zeit die dir jeden Tag geschenkt wird, so wie du es willst und nicht deine Panik :)





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RLP
17
  04.03.2018 22:39  
:-) wie gerne würde mein Kopf das auch so entspannt denken können.
Ich versuche es jeden Tag aufs Neue, mal mehr, mal weniger erfolgreich.



897
6
105
  04.03.2018 23:58  
Ich auch,leider bleibt es beim Versuch
Habe stell Halsschhmerzen und denk daran das es von meinen kaputten Zähnen kommt und ich sterben muss
Meine Schesterbhat mir mal in der Hinsicht erzählt,das sie mal deswegen fast gestorben wäre,da sie so eine Art Klos im Hals hätte und der so angeschwollen ist,das sie fast erstickt wäre und jetzt natürlich Panik pur


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