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Oranca

01.11.2019 16:05 • #41


Hallo Oranca,

ich habe zwar keine Angststörung und kann somit auch keine Erfahrung mit dir teilen.
Allerdings habe ich mal nach Dociton und Tavor gesucht und einen interessanten Erfahrungsbericht mit Erklärungen gefunden.

https://www.meinwegausderangst.de/panikattacken/

Soweit ich das beurteilen kann, sollte man Tavor nur in einer Angstsituation einnehmen wenn es nicht mehr anders geht, weil es eine Angstlösende Wirkung hat aber die Einnahme über längere Zeit eher vermeiden. Denn die Nebenwirkungen sind ja alles andere als hilfreich. Wenn dir also Dociton hilft, und es dir nur um eine beruhigende Wirkung geht wäre es vielleicht besser für dich, würde ich aber nochmal mit deinem Arzt besprechen.

02.11.2019 09:56 • x 1 #42


Seal79
Zitat von appletonxy:
Hi, grundsätzlich sind BB Mittel gegen hohen Blutdruck und eine hohe Herzfrequenz. Soweit ist alles klar. Aber ein Einsatzbereich sind auch Angsstörungen. Die Wiederaufnahme von Adrenalin und Noradrenalin wird verhindert und somit wird der Mensch ruhiger. Aber sonst ist man klar im Kopf. Das schaffen die ...


Unterschreibe ich zu 100%!
Mein Erfahrungsbericht ist folgender:
Attacken mit dauerhaft hoher Pulsfrequenz- zu Beginn der Attacke bis 145 Puls ! Blutdruck zeitweise schon morgens beim aufstehen 170/80 . Das alles täglich und zwar immer genau dann wenn durchs alltägliche Bewältigen der Aufgaben verständlicherweise normale Körperspannung herrschen sollte.
Ich fühlte mich getrieben als wäre einer hinter mir her ... nach der Attacke regulierte sich der Puls bis auf 115-120 .
Den restlichen Tagesverlauf blieb der Zustand unverändert . Tachykardie und zeitweise blutdruckspitzen ! Alles wurde begleitet von einer abartigen Körperspannung die mit Verspannungen im Nacken / Schulter und BWS Bereich noch mehr Panik in den Nacken trieb. Wer BwS Probleme kennt der weiß das man teilweise So schon durch beklemmende Gefühle in der Herzgegend ständig glaubt man bekäme einen Infarkt mit Luftnot und schon in der Kreislauf der Panik wieder am laufen ...

Neurologisch gesehen Opipram zur Nacht ! Klappte auch. Nur tagsüber kam ich mit dem Zeug überhaupt nicht klar ... ich war wie bematscht aber trotz allem rastlos und tachykard.
Nach etliche blutbildern mit abklärung ob evtl. mein Hormon Haushalt spinnt inkl. Cortisolspiegel, Eisen etc.
Alles im grünen Bereich.

Habe dann morgens 2,5 mg Nebivolol verschrieben bekommen .

Bislang gehts ... bin chilliger, Herzfrequenz im Normbereich, Blutdruck reguliert sich auch langsam aber sicher ... und ich bin ruhiger was sich auf vegetativ bemerkbar macht ... mein monatelanger Benommenheitszustand mit Schwindel und Sehstörungen normalisiert sich langsam ...

Bin auch der Meinung das man nicht gleich alles so schlecht reden sollte wenn man es nicht am eigenen Leib erfahren hat... ich bin mittlerweile froh diese Erfahrung machen zu dürfen denn für mich sind sämtliche Sedativa keine Alternative...

02.03.2021 20:06 • #43




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