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E
Zitat von Sonja77:
Wow also deinen ellenlangen Eingangspost erst einmal durchzulesen ist schon eine kleine Herausforderung

So viel kürzer war deine Antwort auch nicht.
Zitat von Greta__:
Wenn es dir so schlecht geht, dann würde ich stationär gehen.

Das hätte ich jetzt auch geschrieben. Wenn du so zahlreiche psych. Probleme, Symptome und Diagnosen hast, macht es vielleicht auch Sinn, deine Medikation mal neu zu überdenken.
Zitat: Um beides halbwegs in Zaum zu halten, war ich auf die Medis angewiesen;
Denn sie helfen dir ja nur etwas, um deine Symptome erträglicher zu machen. Und nun hast du gar keine Medis mehr?

• x 3 #41


-juli
@Stef1 wie möchtest du auf lange Sicht an diesem Themenkomplex arbeiten? Das kann doch so nicht bleiben…

• x 3 #42


A


Weiterverschreibung von dauerhaft eingen Med verweigert

x 3


S
@Gedeon Richtig, ich habe gar keine Medis mehr. Ich lebe alleine in einer regulären Wohnung, habe keinen Betreuer.

@juli - ich hab keine Ahnung. Wie gesagt, ich hatte schon einige abulante Therapien und die zwei TK-Aufenthalte hinter mir, die letzte musste ich wegen der deutlichen Verschlechterung abbrechen (die war auch seitens des Therapeuten durch mehrmonatige Unterbrechungen seinerseits aus verständlichen, privaten Gründen leider nicht sonderlich konsistent). Die gegebene Gesamtsituation war und ist für mich einfach "zuviel".

• x 3 #43


D
Zitat von -juli:
@Stef1 wie möchtest du auf lange Sicht an diesem Themenkomplex arbeiten? Das kann doch so nicht bleiben…

Danke. Du sprichst aus, was ich heute früh auch mal so dachte, aber ich wollte noch kein Salz streuen...

@Stef1

Eine PTBS ist kein Todesurteil und durchaus therapierbar. Viele hier haben traumatisches erlebt. Einige, inklusive mir, haben die kPTBS und weitere Folgestörungen. Schön ist anders, klar.
Aber man muss kämpfen!

• x 5 #44


E
Zitat von Stef1:
. Die gegebene Gesamtsituation war und ist für mich einfach "zuviel".

Zitat von Stef1:
Wie gesagt, ich hatte schon einige abulante Therapien und die zwei TK-Aufenthalte hinter mir,

Zitat von Stef1:
die letzte musste ich wegen der deutlichen Verschlechterung abbrechen (



Wenn dir alles zu viel ist, solltest du erst recht stationär gehen. Richtig stationär. Nicht nur Tagesklinik !

• x 11 #45


Islandfan
Zitat von Stef1:
Klar will sich der Arzt absichern, aber meint der allen ernstes, das die Verweigerung von Medis für ihn keine rechtlichen Konsequnzen hätte, wenn ich mir zB zwecks Überlastung irgendwas antun würde, weil eben mindestens das "backing" in Form der Medis fehlt

Nein, er wäre nicht schuldig, weil du dir auch einen anderen Arzt suchen kannst. Dein ursprünglicher Medikamentenplan ist erst mal nicht so wichtig, wenn du zu einem neuen Arzt gehst, dann schildere ihm deine aktuelle Situation und lass dir ggf. etwas neues aufschreiben. Und wenn es eine akute Einmaldosis von Tavor ist, damit du zu einem Arzt gehen kannst.
Dass du dir schon überlegst, mit dem Trinken anzufangen, verdeutlicht die Opferrolle, in der du dich siehst.
Es gibt so viele Anlaufstellen, die dir helfen könnten, auch telefonisch. Es gibt sozialpsychiatrische Beratungsstellen, mit denen du auch telefonieren kannst.
Wenn du schon Gedanken hast, dir was anzutun, dann solltest sofort in eine Klinik gehen.

• x 7 #46


Schlaflose
Zitat von Islandfan:
Wenn du schon Gedanken hast, dir was anzutun, dann solltest sofort in eine Klinik gehen.

Das wäre doch sowieso die Lösung. Sich kurz einweisen lassen und sich dort die nötigen Medikamente geben lassen. Danach wäre die weitere Verschreibung durch den Hausarzt wahrscheinlich kein Problem mehr.

• x 3 #47


Greta__
In jeder Stadt gibt es den Krisendienst. Die kommen zu dir nachhause wenn man nicht in der Lage ist selbst hinzugehen.

Die begleiten dich auch zum Arzt.

Du beantwortest leider nicht die Frage warum du nicht in Begleitung dorthin gehst.

Und nein, ein Arzt, der dich nie gesehen hat macht sich nicht verantwortlich wenn dir etwas passiert.

Mich erschreckt dein Mindset, da bin ich ganz ehrlich.

Mehr als dir raten stationär zu gehen kann hier keiner. 🫤

• x 6 #48


-juli
@Stef1 ich schließe mich dem Vorschlag mit dem Krisendienst an und hoffe, dass meine Antwort nicht so kalt angekommen ist, wie sie sich im ersten Moment vielleicht liest. Ich glaube, dass viele von uns schon mal an dem Punkt waren, an dem gar nichts mehr ging.

Auch ich weiß, wie es ist, die Wohnung nicht mehr verlassen zu können und wurde damals leider von meinem damaligen Mitmenschen darin ziemlich unterstützt und irgendwann ist das alles in sich zusammengefallen und die Konsequenzen waren dann noch schlimmer…

Die User geben dir diese Worte nicht mit auf den Weg, weil sie dich nicht verstehen wollen, aber du bist an einem Punkt, an dem das durchbrochen werden muss, damit du wieder etwas mehr erleben kannst und wenn das ambulant grade unmöglich ist, ist das stationäre Setting eine Option.

• x 5 #49


Feuerschale
Bei mir macht ja der Psychiater dicht und er meint, er gibt mir dann einen Plan mit und der Hausarzt kann/muss es dann erstmal auch so weiterführen. Wenn nicht soll ich mit der KK Druck machen.

Mein Psychiater meint, bei anderen Fachärzten wird ja auch erstmal das schwierige eingestellt aber die Weiterbehandlung und Medikamentierung erfolgt beim Hausarzt. Er meint, das könnte im psychiatrischen Bereich auch so sein.
Nur ist die Praxis oft so, dass die Hausärzte nicht ihr Budget angehen wollen und dann die Leute nur mal provisorisch nehmen.

Dass man einen Plan braucht vom Facharzt der den komplexen Fall dann hatte und eingestellt hat, finde ich nachvollziehbar und verantwortlich, muss auch sein wegen der Grundlage und Transparenz.
Auch dass man immer mal persönlich hin muss.
Wegen der KK Karte im Quartal und auch, damit ein Eindruck dann vorhanden ist.

Kann mir aber vorstellen, dass der Hausarzt bei schwierigen Fällen überfordert ist und dann höchstens mal zur Not einspringen kann. Also eine Dauerlösung kann es nicht sein. Wenn man gut und selbständig lebt, kann ein Hausarzt das vielleicht machen, aber wenn es an der Grenze ist oder sich auch immer wieder verschlimmert, braucht es vermutlich doch die Behandlung beim Psychiater, der sich damit besser auskennt.

Eine Art Alltagsbegleitung, Betreuung, Betreuung über persönliches Budget könnte ja ggf. helfen, wenn man es alleine nicht mehr hinbekommt.

• x 3 #50


-juli
@Feuerschale die massiven Kürzungen dürften auch dazu beigetragen haben. Hier müssen die Hausärzte nun auf einmal alles sein. Das Primärarztsystem funktioniert jetzt indirekt, weil die meisten Fachärzte nun noch weniger Kapazitäten haben… Aber so kenne ich das teilweise auch, grade wenn es nicht super kompliziert ist.

@Stef1 vielleicht könnte man dich gegebenenfalls sogar anders medikamentös einstellen, wenn die bisherigen Versuche nicht ausreichend waren. Das wird aber der Hausarzt alleine nicht in Angriff nehmen können.

Und vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten für eine Therapie in deiner Wohngegend, die es mittelfristig brauchen wird, damit du an den Themen arbeiten kannst. Es müssen ja nicht alle Therapeuten so sein.

• x 3 #51


S
@Greta__ @Islandfan Ich habe hier keinen anderen HA, weil die drei, die sich für mich in erreichbarer Nähe befinden könnten, keine Patienten mehr aufnehmen; auch nicht für solche Fälle.

Das hat nichts mit "Opferrolle" oder einem "verkorksten Mindset" zu tun; meine gegebene Situation spiegelt die Tatsachen wider. Deswegen fange ich ja überhaupt erst an, überhaupt solche Fragen zu stellen, weil für mich die Situation als unlösbar erscheint. Eine Begleitung hilft hier für mich nicht, weil sie genau die gleichen Effekte hätte (und hat), als wie wenn ich ohne Begleitung irgendwo hingehen würde, denn sie hat auf meine Psyche (erfahrungsgemäss) keinen positiven Einfluß, weil der Streß zu hoch ist.

Wenn ich sage, das ich einkaufen gehen kann, bedeutet dies nicht automatisch, das ich dies völlig ohne "Nebenwirkungen" tun kann. Es gibt Tage, da geht es, es gibt wiederum Tage, bei welchen es extrem schwierig ist; es gibt keine verlässliche Konstante. Das "einfach durchziehen", wie man es sich so vorstellt, und daraus einen positiven Lerneffekt zu holen - wie man es aus sicht der Psychologie so sieht- welcher als Basis für die nächsten Versuche dient, wirkt bei mir nicht "korrigierend-eingreifend"; egal, wie oft ich es versuche. So auch beim Thema Agorahobie. Es gibt Tage, da "kann" es halbwegs gehen" - napürlich nicht in dem Unfang, wie es mal vor Jahren war. , wiederum gibt es Tage, da geht es gar nicht und die Panik schlägt voll durch, in exakt der gleichen Situation. Und - die - ist durch die Erfahrungen maßgebend. In solchen Fällen wird sich wohl die PTBS melden und voll durchhauen.

• #52


D
@Stef1

Was ist denn dein konkretes Anliegen an uns User hier?

Du kannst keinen anderen Arzt aufsuchen.

Du kannst keinen Psychiater aufsuchen.

Du möchtest nicht stationär gehen.

Therapie hat nicht geholfen.

Saufen wäre eine Option sagst Du.

Also. Da alles unmöglich ist, Du das schon vor dem Erstellen des Beitrags wusstest, was möchtest du?

• x 4 #53


Greta__
Zitat von Stef1:
@Greta__ @Islandfan Ich habe hier keinen anderen HA, weil die drei, die sich für mich in erreichbarer Nähe befinden könnten, keine Patienten mehr ...

Ich nannte das Mindset nicht verkorkst, sondern das ich dem nicht folgen kann.

Ich habe keinen weiteren Rat.

Alles Gute.

• x 3 #54


Lbusch
Zitat von Stef1:
@Greta__ @Islandfan Ich habe hier keinen anderen HA, weil die drei, die sich für mich in erreichbarer Nähe befinden könnten, keine Patienten mehr ...

Deine Situation tut mir immer noch sehr leid, aber mir fällt wirklich nichts anderes ein, als dass du stationär gehst, vielleicht auch in die psychiatrische Notaufnahme. Dort kann man dich ja nicht nur mit deinen bisherigen Medikamenten versorgen, sondern auch mit Akutmedikation, welche dir überhaupt erstmal helfen könnte, irgendwie herunter zu kommen, bis es dir wieder etwas erträglicher geht.

Dann könntest du dich von dort aus um eine Aufnahme in eine reguläre Klinik kümmern und vielleicht auch um ambulante Betreuung, zum Beispiel (vielleicht würde es dir ja doch helfen, wenn es dir besser geht).

Eine Alternative gibt es ja anscheinend nicht wirklich. Dein jetziger Zustand ist ja nicht tragbar. Zu Hause sitzen und trinken, während es dir immer schlechter geht, kann nicht angehen.

Ich mache dir übrigens keine Vorwürfe, dein Verhalten ist mit Sicherheit deiner Erkrankung geschuldet. Ich mache mir eher Sorgen. Hier wird auf jeden Fall wirklich niemand etwas tun können, dir kann nur vor Ort geholfen werden. Alles Gute nochmal.

• x 2 #55


Lbusch
Hey, geht's dir inzwischen besser? Konntest du dir die Medikamente noch besorgen? Oder kommst du ohne irgendwie klar? Ich frage nur aus ernsthaftem Interesse, deine Situation tat mir echt leid. Hoffe, dir geht's halbwegs.

• x 2 #56


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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