58

@lunetta
Das hört sich doch alles schon mal viel besser an.

Auch dass du jetzt nicht quasi eine Not OP vor dir hast. Was war denn der Anlass eines MRTs?

Und du bist sehr verantwortungsbewusst und weißt um die Gefahren mit Tavor, aber in deiner Situation ist es obligat. Kurzfristig ist wichtig! Nimm dir zweimal am Tag eine Dosis, eine in der Früh, eine Nachmittag die dich gut in den Abend bringt, da Tavor keine lange Halbwertszeit hat. Aber vielleicht bist du jetzt nach diesem Gespräch ja schon beruhigter

18.07.2019 16:22 • x 1 #41


Mein Tumor wurde mit einer Computertomografie festgestellt, im Zuge eines KH-Aufenthalts zur Durchuntersuchung wegen meiner nun schon monatelangen permanenten Übelkeit mit 37 kg Gewichtsverlust.

Man wollte schauen ob eventuell eine Gehirnblutung oder eben ein Tumor schuld daran wäre.

Aber der Neurochirurg meinte, dass mein Tumor nicht meine Übelkeit machen würde...

Aber von irgendwoher muß sie ja kommen.


Ich werde versuchen so wenig wie möglich Tavor zu nehmen, und auszuhalten so gut es geht. Aber ich möchte jetzt auch nicht wochenlang nur hypernervös und angespant zu sein.

Mein Hauptproble ist ja die Übelkeit, und essen muß ich die nächsten Wochen damit ich OP-tauglich bin.

GLG

18.07.2019 16:34 • x 1 #42


Klar man denkt einfach Gehirntumor =Übelkeit.
Dieser gutartige Tumor macht sowas aber bestimmt nicht. 37 KG ist heavy und gehört nach wie vor dringendst abgeklärt, wenn du normal isst, wenn nicht dann brauchst du auch keine Abklärung dazu.

Vielleicht bist du einfach so mitgenommen dass du diesen ungewollten Gewichtsverlust hast. BD Erhöhung hast du ja auch deshalb und nicht weil es organisch ist.

Du machst das schon richtig mit dem Tavor. Und setz dich nicht mehr unter Druck. Trink Säfte und trinknahrung aus der Apotheke

18.07.2019 16:53 • #43


Zitat von Inneresmein:
Sie hat Tavor ja nicht von einem nicht Arzt verschrieben bekommen


Ein Psychiater ist genau so ein Arzt. Der ist dann dafür zuständig, wenn es um die Dosierung geht. Und auf keinen Fall Forum-User oder generell Personen die keine Ärzte sind.

LG Jillyan.

19.07.2019 08:29 • x 1 #44


Zitat von Jillyan:
Ein Psychiater ist genau so ein Arzt. Der ist dann dafür zuständig, wenn es um die Dosierung geht. Und auf keinen Fall Forum-User oder generell Personen die keine Ärzte sind. LG Jillyan.



Bitte mal genau lesen.

19.07.2019 10:11 • x 2 #45


Hallo!

Am 26.7. ist nun mein MRT und am 1.8. dann das Gespräch mit dem Neurochirugen und die OP Terminisierung.

Es ist mir die letzten Tage sehr schlecht gegangen - mein Zentralnervensystem ist komplett gereizt, ich bin ständig und Hochspannung und voller Angst.
Dadurch ist mir auch ständig kotzübel.

Habe es immer wieder ohne Tavor versucht, aber diese Tage sind eine Qual - ich kann den ganzen Tag nichts essen, und liege nur zitternd und ängstlich herum.

Deshalb nehme ich seit gestern Tavor ein, gestern 0,75mg, das ging bis zum Nachmittag, danach fing wieder alles an, heute habe ich gleich in der Früh 0,5 mg genommen, und zu Mittag eine zweite 0,5 mg Dosis.

Nach der ersten habe ich keine Wirkung gespürt, nach der 2. Dosis ging es mir dann besser, konnte ein wenig essen und bin einigermaßen ruhig.

Habe das mit meinem Psych. per email besprochen - er meinte ich solle jetzt ohne schlechtes Gewissen soviel einnehmen, dass es richtig wirkt, zu kleine Dosierungen bringen nichts, weil das ZNS erstmal beruhigt werden muß, und das geht nur mit etwas höheren Dosierungen.

Lt. ihm dürfte ich bis zu 4x täglich 0,5-1 mg einnehmen.

So hoch hoffe ich dass ich nicht gehen muß, aber ich merke, dass ich vor allem nach dem Wachwerden in der Früh meine schlimmste Phase habe - da helfen die 0,5 mg gar nicht, und ich bin am Überlegen ob ich in der Früh mit 0,75 anfange und dann noch 1x 0,5 mg nachlege, wenn es dann gegen Nachmittag wieder schlechter geht.

Ich bin ganz erhlich, die Abhängigkeit sorgt mich zwar, aber ich muß auch daran denken, dass ich für die große OP fit sein muß, und das geht nur, wenn ich essen kann - und ohne Tavor ist mir 24/7 dauerübel - wenn das jemand nicht kennt, dann weiß er nicht was das heißt.

Ich will jetzt mit diesem Ding im Kopf auch keine große Medikamentenexperimente machen, denn man weiß ja nicht wie sich das auf den Gehirnstoffwechsel auswirkt....

Ich hätte ja noch Olanzapin hier mit 2,5 mg, aber ich trau mich das nicht einzunehmen - dieser Beipacktext macht einem schon Angst - und ich bräuchte ja nur was was gegen Übelkeit wirkt...

LG

24.07.2019 15:47 • #46


petrus57
Zitat von lunetta:
Ich bin ganz erhlich, die Abhängigkeit sorgt mich zwar,


Lass dich da mal nicht verunsichern. Nicht jeder kommt in eine Abhängigkeit. Und schon gar nicht nach so kurzer Zeit. Ca. 30% die Tavor nehmen werden nicht abhängig davon. Die haben dann auch keinerlei Probleme die wieder abzusetzen.

Mach es so wie dein Arzt es dir sagt.

24.07.2019 16:00 • x 2 #47


petrus, nimmst du dein Tavor 1x als Einzeldosis oder teilst du sie auf?

Kommst du mit einer Einzeldosis von 0,5 mg über den ganzen Tag?

LG

24.07.2019 16:12 • #48


petrus57
Ich nehme die Tavor meist gegen 5 Uhr früh und komme damit den ganzen Tag hin. An manchen Tagen brauche ich aber 1 mg. Meist wenn ich zum Arzt etc. muss

Vielleicht würde es mir ohne Tavor genauso gehen wie mit. Aber ich traue mir die einfach nicht abzusetzen.

24.07.2019 16:17 • x 2 #49


@lunetta
Nimmst du eigentlich Blutdruckmedikamente?

24.07.2019 16:52 • #50


Ja, nehme ich - Betablocker in der Früh und am Abend, und ACE Hemmer in der Früh.

Warum?

LG

24.07.2019 17:38 • #51


Wieso nimmst du BD am Abend? Hast du keine Nachtabsenkung? Manchmal steuert der Körper dann gegen und es gibt trotz BD Blutdruckentgleisungen. Wann war das letzte Langzeit BD messen? Evtl bringt es was den BD morgens zu erhöhen, quasi einmalig nehmen. Welchen BD nimmst du?
Du brauchst ja was zum Adrenalin hemmen, deshalb die Frage. Und die letzte. Ist bei dir schon mal ein 24 Stunden Urin nebst Katecholaminmessung durchgeführt worden?

24.07.2019 17:51 • #52


Hallo!

bei mir ist ab der 2. Nachthälfte der BD erhöht.

24 Std. Messung war jetzt letzte Woche im KH.

Urinmessung war nicht.

Ich nehme Ramipril 5 mg in der FRüh, und concor 1,25 jeweils eine halbe in der Früh und am Abend.

LG

24.07.2019 18:56 • #53


Abklärung der Normetanephrine wäre ganz wichtig! Dazu benötigst du die 24 Std Untersuchung.

Dann versuch mal den BD zu wechseln, einen aus der 3. Generation bspw. Nebilet da dieser auf die Gefäßelastizität einwirkt. 1 x 5 mag in der Früh und sonst nichts. Ein Versuch ist es wert und eine Erklärung für deine.BD Schwankungen solltest du schon haben.


Und was auch ganz wichtig ist , den Puls über eine Pulswellenanalyse testen zu lassen, sog. Augmentationsindex

24.07.2019 20:35 • x 1 #54


Hallo ihr Lieben!

Ich möchte gerne mal in meinem thread ein wenig updaten:

Mir ist es in den letzten beiden Wochen trotz Tavor nicht besonders gut gegangen.
Wollte immer unbedingt mit der geringst möglichen Dosis 0,5mg auskommen, habe ich oft gemacht, aber die Tage waren unaushaltbar - mir war vermehrt übel, konnte nix essen, war hypernervöse, schlafen sowieso schlecht.

Habe dann zwischendurch mal Tage eingelegt mit 0,75 mg, aber das hat mir auch nicht wirklich geholfen, die Unruhe blieb.

Dann sogar 2 Tage lang 1mg genommen, aber ich könnte nicht sagen, dass es mir in diesen Tagen besser gegangen wäre.

Merke bei Tavor immer, dass ich nach ca. 3 Stunden vermehrt Herzklopfen bekomme, und dass ich sehr unruhig werde.

Da mir mein Psychiater das ok gegeben hatte, dass ich auf Diazepam wechseln kann, wenn ich möchte bzw. wenn es mir damit besser ginge, habe ich nun seit 2 Tagen ein ganz sanfte Umstellung begonnen, indem ich immer eine Winzdosis Tavor gegen Diazepam austausche.

Meine Diazepam Tropfen sind 3 Tropfen gleich 1 mg Diazepam.

Ich habe nun begonnen 3 mal täglich 3 Tropfen Diazepam zu nehmen, und bin mit Tavor zurück auf 0,5mg.

Das möchte ich nun 3 Tage insgesamt so halten, da Diazepam ja erst richtig wirkt, wenn es aufgespiegelt ist.

Mein Plan ist, dass ich in den nächsten 2 Wochen alle paar Tage 1-2 Tropfen Diazepam mehr nehme, und gleichzeitig immer weniger Tavor.

0,5 mg Tavor sind 5 mg Diazepam, also will ich auf maximal 15 Tropfen Diazepam kommen, und die dann auch irgendwann nicht mehr 3x am Tag sondern nur 1-2 x aufgeteilt.
Dzt. liege ich mit 0,5 mg Tavor und 9 Tropfen Diazepam bei umgerechnet 8mg Diazepam, aber wie gesagt, Diazepam braucht ca. 5-7 Tage bis der Wirkspiegel erreicht ist, danach sollte ein Weglassen von geringen Mengen funktionieren.

Diazepam hat ja eine längere HWZ, und da sollte ich dann mit einer Gabe am Tag auskommen.

Ich erhoffe mir damit mehr Beruhigung - ich merke es jetzt schon mit der sehr geringen Dosierung, dass ich merklich ruhiger bin.

Und diese 15 Tropfen Diazepam sollten dann, hoffe ich, leichter abzusetzen sein, da man sich wirklich Tropfen für Tropfen runterarbeiten kann.

Tavor ist super für kurzfristige akute Ängste - ich bin aber den ganzen Tag dauerangespannt und um mich da zu beruhigen bräuchte ich weit höhere Dosierungen um runterzukommen, und ich finde die Wirkung hält auch nicht sehr lange an - ich bewundere da alle die mit 0,5 mg den ganzen Tag auskommen....

Und mein 2. Problem ist ja meine chronisch schmerzende Brustwirbelsäule, ich erhoffe mir da vom Diazepam auch eine mehr muskelentspannende Wirkung, als ich es vom Tavor merke.

Haltet mir die Daumen, dass mir die Umstellung halbwegs problemlos gelingt!

GLG

27.08.2019 14:23 • #55


Ich möchte hier in meinem thread mal etwas updaten, da sich seit dem letzten Eintrag von mir doch Vieles geändert hat.

Zuerst einmal: ich hatte am 14.10. meine große Gehirntumor-OP, war danach auf Intensiv und dann bis gestern auf Normalstation, seit gestern Mittag nun zuhause.

Es war kein Spaziergang, und ich bin dementsprechend schlapp und habe bis jetzt nur ein paar Schrittchen draußen gemacht, und bin schon außer Puste. War ja doch eine große Op, und ich muß mir da einfach mehr Zeit geben mich wieder zu erholen, aber Geduld ist nicht meine Stärke;(
Ich dachte dass ich zuhause wieder recht schnell auf die Beine komme.... aber naja, mal schauen wie es die nächsten Tage wird.

Habe im KH am Tag vor der OP Tavor bekommen, am Tag der OP als Prämedikation sogar 2 mg, und dann die ersten 4 Tage nach der OP noch jeden Tag 3x tägl. 1mg, da ich für diese 4 Tage eine Kortisonhochdosistherapie bekommen habe, was gegen eine eventuell Gehirnschwellung nach der Op gegeben wird, und ich habe diese hohe Kortisondosis überhaupt nicht vertragen: Herzrasen, extrem hoher BD, Fieber, Schwitzen, und eine so extreme Unruhe dass ich nur zitternd im Bett gelegen bin, und das mit einer frischen Gehirntumor-OP, gräßlich diese NW:(
Ich hätte dann lt. den Ärzten 4x tägl. Tavor nehmen müssen, war aber schon mit 3 mg nur noch benommen, dass ich nicht mal alleine aufstehen konnte.
Als am vorletzten KH Tag das Kortison abgesetzt wurde, habe ich nur mehr 1mg genommen, und wurde mit diesem 1mg auch entlassen.

Zusätzlich wurde das Diazepam hochgesetzt auf 2x tägl. 5 mg, da es die Krampfschwelle erhöht, und somit die Gefahr von Epianfällen reduziert.

Die wollten als Dosis 2x tägl. 10mg als Krampfprophylaxe, aber da konnte ich auf 5 mg verhandeln - ich will nicht mit Psychopharmaka vollgestopft sein, und da ich vorher keinen Epianfall hatte, hoffe ich dass ich auch jetzt nach der OP keinen bekomme.

Die 5mg Diazepam früh und abends nehme ich aber zu meiner eigenen Sicherheit ein.

Mein Vorhaben nun ist folgendes: dieses 1mg Tavor in relativ kurzer Zeit abzusetzen, damit ich nicht 2 Benzos an der Backe habe.
Habe gestern nun die Dosis halbiert auf 0,5 mg, und knipse mir nun jeden Tag von der verbliebenen halben Tablette ein Minibröselchen weg, und hoffe, dass ich das dann in 1-2 Wochen weghabe.

Bis jetzt geht das noch, aber ich habe ja auch erst angefangen. Ich hoffe dass es gut geht, denn ich habe es ja nur diese 1 Woche im KH genommen, vorher hatte ich ja schon vor ca. 1 Monat mein damaliges Tavor gegen Diazepam getauscht.
Da hatte ich aber bei 0,5 mg richtig arge Entzugssymptome und mußte auf Diazepam gehen, und damit ist es mir dann richtig gut gegangen.

Ich bin mit 2,5 mg Diazepam morgens und abends ins KH gegangen und mit jeweils 5 mg entlassen worden - das soll ich noch ca. ein halbes Jahr so nehmen, dann wäre die Gefahr von Epianfällen quasi kaum mehr vorhanden, und ich könnte dann beginnen es wieder abzusetzen.

Und eben dieses 1mg Tavor war bei Entlassung noch dabei - da meinten die: zuhause dann einfach weglassen, wenn ich nicht mehr die Kortison Nachwirkungen spüre - das wußte ich aber von vornherein, dass ich das auch langsam absetze und immer ein Bröselchen weniger nehme, denn einfach weglassen ist bei Benzos so ein Sache - der eine verträgt es ohne Probleme, der andere dreht fast durch.

Und das will ich meinen dzt. geplagten Gehirn nicht antun, das hat jetzt genug mit Heilung zu tun.

Schmerzen hatte ich komischerweise wenig, dafür mehr Schwindel, Gangunsicherheit, und eben sehr schlapp.

Aber die gute Nachricht: die Histologie des Tumors ist gutartig, jetzt gilt es nur mehr die OP zu verarbeiten und die Narbe, die wie Frankensteins Monster ausschaut, gut heilen zu lassen.
Man hat mir nur einen breiten Streifen Haare wegrasiert, schaut also insgesamt nicht so wild aus.

Nur mit dem Haarewaschen muß ich noch warten, und das fühlt sich eklig an, wenn man gewohnt ist sich jeden 2. Tag die Haare zu waschen;(

So, das war`s erstmal von der Front;) Bin froh dass ich es hinter mir habe!

Wünsche euch alles Liebe und Gute und GLG

21.10.2019 15:12 • x 4 #56


Sells1234
Zitat von lunetta:
Ich möchte hier in meinem thread mal etwas updaten, da sich seit dem letzten Eintrag von mir doch Vieles geändert hat.Zuerst einmal: ich hatte am 14.10. meine große Gehirntumor-OP, war danach auf Intensiv und dann bis gestern auf Normalstation, seit gestern Mittag nun zuhause.Es war kein Spaziergang, und ich bin dementsprechend schlapp und habe bis jetzt nur ein paar Schrittchen draußen gemacht, und bin schon außer Puste. War ja doch eine große Op, und ich muß mir da einfach mehr Zeit geben mich wieder zu erholen, aber Geduld ist nicht meine Stä...
Ich Wünsche dir alles gute. Das das du schnell Gesund wirst.

21.10.2019 15:22 • x 1 #57


petrus57
Moin Lunetta

Gut dich wieder hier zuhaben und du alles gut überstanden hast. Wünsche dir weiterhin eine gute Genesung.

Mit Kortison bekomme ich auch immer Probleme.Bei mir sind es aber nur Schlafstörungen und Flushs. Hast du nichts gegen den hohen Blutdruck bekommen?

LG Petrus

21.10.2019 15:47 • x 2 #58


pianoman61
Wie schön, dass Du wieder schreibst, Lunetta!

21.10.2019 16:04 • x 2 #59


Hallo ihr Lieben!

Die Ärzte meinten, dass es sich nicht auszahlt für die paar Tage Kortison die BD Medikation zu ändern, ich soll es einfach aushalten, es würde nachdem das Kortison aus dem Körper draußen ist besser werden.

Ich habe ein Langzeitkortison bekommen das 6-7 Tage im Körper bleibt und habe schon im KH eigenmächtig den ACE Hemmer um eine halbe Tablette erhöht.
Hatte nicht viel gebracht.

Nun hatte ich gestern zuhause BD Werte von 90/57, da ging es mir auch wieder schlecht;(

Also ab heute morgen wieder die normale Dosis meiner BD Medikamente, denn mit so niedrigem Druck schwindelt es mich noch mehr.

Ich hatte aber im KH Höchstwerte von 180/120 vor allem abends, trotz Tavor, und ich dachte mir springt das Herz aus der Brust - war sehr unangenehm und beängstigend.

Die haben das aber ganz locker gesehen, und gemeint: ganz normal mit diesen hohen Kortison Dosierungen.

Ja, diese Flashs hatte ich auch, und zwar die ganze Zeit - mein Gesicht war hochrot und heiß, so als ob ich einen Sahara Sonnenbrand gehabt hätte, und wenn man dann noch postoperativ fiebrig ist, dann meint man man verglüht:(

Und ja, ich konnte davon auch nicht schlafen, trotz Schlaftablette und Tagestavorrationen - habe ab Intensiv bis 4. Tag nach der OP keine Nacht geschlafen, nur immer so kurz weggedöst, habe aber alles mitgekriegt wenn die Schwester in der Nacht ins Zimmer gekommen ist - schrecklich:(

Man würde sich gerne erholen und dazu gehört nun mal auch Schlaf, und dann kriegt man keine Minute richtigen Schlaf hin.

Deshallb wäre ich ja so gerne noch geblieben, denn ich hatte im KH keine Erholungsphase, sondern stand tagelang unter Daueranspannung durch das Kortison, und auch nach dem Absetzen vom Fortecortin zirkuliert das noch tagelang im Körper.

Aber die schmeißen einen am 6. Tag nach der OP raus. Erholen soll man sich zuhause.

Gestern war allein schon die lange Heimfahrt ein Wahnsinn, ich war so seekrank, man ist das ja nicht mehr gewöhnt im Auto, wenn man 1 Woche im Bett war und nur am Gang auf und niedergegangen ist.

Mir war so übel und schwindelig, dass ich den Rest des Tages im Bett verbracht habe.

Beine sind noch wie Pudding:(

Hoffe es wird die nächsten Tage besser. GLG

21.10.2019 16:33 • x 3 #60




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Dr. med. Andreas Schöpf