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Zaubereinhorn
Mitglied

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Mitglied seit:
Hallo, ich brauche gerade Unterstützung.
Ich nehme seit Januar 2025 wegen einer generalisierten Angststörung mit starker Dauerangst Escitalopram, seit Juni 10 mg und damit ging es mir auch bis Weihnachten ziemlich gut. Dann kam ein schwerer Einbruch und die Angst war wieder dauerhaft da. Deshalb habe ich ab 04.02. auf 15 mg erhöht. Nach ein paar Tagen mit körperlichen Nebenwirkungen ging es mir wieder deutlich besser.
Aber seit letzter Woche geht es mir wieder soo schlecht, ich habe so starke Angst. Das kann doch kaum sein, dass ich eine "Erstverschlimmerung" erst nach 4-5 Wochen nach Dosiserhöhung habe. Oder doch?
Ist die Dosis jetzt zu hoch? Aber dann müsste ich das Medikament wechseln, denn die 10 mg waren ja auch nicht ausreichend.
Ich bin so verzweifelt, bin so angespannt dass ich vielleicht bald wieder Tavor nehmen muss.
Danke für eure Meinungen.


Abends nehme ich übrigens noch 7,5mg Mirtazapin und 20 mg Pipamperon zum Schlafen. Meine Psychiaterin hatte mir noch Quetiapin 25 mg als Bedarf verschrieben, das funktioniert leider für mich gar nicht.

11.03.2026 #1


15 Antworten ↓

P
Das klingt tatsächlich eher nicht nach Erstverschlimmerung nach Dosiserhöhung.
Vielleicht ist es nun zu viel Escitalopram oder der Mix an verschiedenen Medikamenten ist uu krass?

Oder hast du vielleicht noch ein anderes Medikament ein- oder ausgeschlichen?
Kann ein Nährstoffmangel vorliegen, der zusätzlich verstärkt? Eisen? Selen? Vitamin B? Magnesium?

Ist irgendwas vorgefallen, was deinen Zustand verschlechtert haben könnte?

x 1 #2


A


Starke Verschlechterung 4-5 Wochen nach Dosiserhöhung

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Greta__
Mir hat Escitalopram gut bei meiner Depression geholfen, bei Angst und Panikattacken nie, egal welche Dosierung.

Warum nimmst du die anderen Medikamente? Vielleicht, wie Pauline schon schrieb, die Kombination?

x 3 #3


Nick21
Zitat von Zaubereinhorn:
Hallo, ich brauche gerade Unterstützung. Ich nehme seit Januar 2025 wegen einer generalisierten Angststörung mit starker Dauerangst Escitalopram,

Sag mal wie lange nimmst du das Mirta schon?

Hab das auch mal länger genommen und irgendwann lies die sedierende Wirkung nach und es kamen Ängste hoch (plus Verspannung).

Fakt ist irgendwas passt nicht.
Entweder irgendwas in deinem Leben ist zu viel für dein Köpfchen oder die Medis passen nicht mehr.

Das 15mg Escitalopram zu viel sind glaub ich nicht.

x 1 #4


Z
Zitat von Pauline333:
Das klingt tatsächlich eher nicht nach Erstverschlimmerung nach Dosiserhöhung. Vielleicht ist es nun zu viel Escitalopram oder der Mix an ...

Ich habe sonst nichts an meiner Medikation geändert, nein.
Nährstoffmangel weiß ich nicht, halte ich aber für nicht so wahrscheinlich. Ich ernähre mich sehr gesund und abwechslungsreich.

Tatsächlich gab es eine große Veränderung unseres Alltags seit letzter Woche, der mir im Vorfeld schon viel Kopfzerbrechen bereitet hat. Unter anderem deshalb habe ich das Escitalopram auch erhöht

x 1 #5


Z
@Greta__
Das merke ich auch, gegen depressive Symptomatik hilft es super, gegen die Ängste irgendwie nicht zuverlässig. Hast du dann etwas anderes gefunden, was dir gegen beides geholfen hat?

Das Mirtazapin nehme ich schon länger (2 Jahre), weil ich nicht schlafen konnte und es mir dann die Hausärztin verschrieben hat. Gegen die Schlafprobleme hat es damals sehr gut geholfen, gegen Ängste etc. nicht.

Als dann die Angststörung begonnen hat und ich über viele Monate das Escitalopram eingeschlichen habe hat das Mirtazapin alleine nicht mehr ausgereicht. Ich konnte damit einschlafen, aber bin nach wenigen Stunden mit Herzrasen aufgewacht und hatte solche Angst, dass ich nicht mehr einschlafen konnte. Und schlechter Schlaf triggert wiederum meine Angst ganz arg. Deshalb habe ich das Pipamperon dazugenommen mit dem ich ziemlich gut schlafe. Und ich habe auch das Gefühl, dass das Pipamperon mich normalerweise den Vormittag über auch noch ein bisschen beruhigt.

#6


Z
Zitat von Nick21:
Sag mal wie lange nimmst du das Mirta schon? Hab das auch mal länger genommen und irgendwann lies die sedierende Wirkung nach und es kamen Ängste ...

Ich nehme es mittlerweile seit zwei Jahren. Habe es auch mal versucht gegen Amitriptylin zu ersetzen, das ging grandios schief und endete in tagelangen Angstattacken (damals hatte ich die Angststörung noch nicht!).
Ich nehme 7,5 mg. Es beruhigt mich abends und wirkt schlafanstoßend, aber hilft nicht gegen angstbedingtes Aufwachen und nicht mehr einschlafen können.

#7


Greta__
Zitat von Zaubereinhorn:
@Greta__ Das merke ich auch, gegen depressive Symptomatik hilft es super, gegen die Ängste irgendwie nicht zuverlässig. Hast du dann etwas anderes ...

Da bei mir aufgrund der Wechseljahre die Hormone "durchgedreht" sind, wurde ich durch den Endokrinologen auf den Kopf gestellt und nehme jetzt Hormone. Dadurch sind die Ängste um vieles besser geworden. Mittlerweile nehme ich nur noch 5 mg Escitalopram.

x 1 #8


Z
Ich habe jetzt auch Progesteron hier liegen und soll es in der zweiten Zyklushälfte nehmen.
Ich habe den Eindruck bei mir werden die Ängste in den Tagen vor dem Eisprung richtig schlimm

#9


Greta__
Zitat von Zaubereinhorn:
Ich habe jetzt auch Progesteron hier liegen und soll es in der zweiten Zyklushälfte nehmen. Ich habe den Eindruck bei mir werden die Ängste in den ...

Na dann nimm es.

#10


Z
Zitat von Greta__:
Na dann nimm es.

Ja, ich probiere es auf jeden Fall. Vielleicht ab heute. Ist ein bisschen schwierig zu wissen wann ich anfangen soll, weil ich ja nicht genau weiß, wann mein Eisprung ist..ich weiß nur, dass er immer recht spät ist.

#11


P
Zitat von Zaubereinhorn:
Ja, ich probiere es auf jeden Fall. Vielleicht ab heute. Ist ein bisschen schwierig zu wissen wann ich anfangen soll, weil ich ja nicht genau weiß, ...


Wenn dein Zyklus einigermaßen regelmäßig ist, dann ab 14 Tage vor Periode.

Ich würde die wichtigsten Nährstoffe sowie Schilddrüse einmal prüfen lassen. Missstände an diesen Stellen verschlechtern meist noch die Wechseljahrssymptome.
Am besten auch sehr gut in die WJ Thematik einlesen, das kann dir uU viel Leid ersparen, weil die wenigsten Ärzte in dem Fachbereich fit sind. Selbst Frauenärzte nicht.

Für Nährstoff-Wissen kann ich Dr. Orfanos-Boeckel empfehlen.

x 2 #12


Z
Zitat von Pauline333:
Wenn dein Zyklus einigermaßen regelmäßig ist, dann ab 14 Tage vor Periode. Ich würde die wichtigsten Nährstoffe sowie Schilddrüse einmal ...

Der Zyklus ist relativ regelmäßig, aber ich habe durch eine Gelbkörperschwäche eine verkürzte zweite Zyklushälfte, daher haut das bei mir nicht so richtig hin..aber ich denke ich nehme es trotzdem ab heute mal.
Leider bin ich erstens erst 35 und zweitens gehört meine Gynäkologin zu der Sorte "heute wird ja alles auf Hormone zurückgeführt, das ist ja gerade die aktuelle Mode", insofern kann ich mich wohl glücklich schätzen, dass ich wenigstens das Progesteron mal bekommen habe.

Schilddrüse (TSH) wurde erst kürzlich überprüft, das passt.

x 1 #13


Z
Zitat von Pauline333:
Wenn dein Zyklus einigermaßen regelmäßig ist, dann ab 14 Tage vor Periode. Ich würde die wichtigsten Nährstoffe sowie Schilddrüse einmal ...

Hast du Empfehlungen zu Literatur bezüglich der Perimenopause und Wechseljahren? Ich kenne das Buch Woman on fire, hab's aber noch nie gelesen. Ansonsten folge ich auf Instagram ein paar Accounts zu dem Thema.

x 1 #14


P
Zitat von Zaubereinhorn:
Hast du Empfehlungen zu Literatur bezüglich der Perimenopause und Wechseljahren? Ich kenne das Buch Woman on fire, hab's aber noch nie gelesen. ...

Ok, mit 35 wäre Perimenopause doch noch etwas früh. In deinem Profil steht 40.
Ich finde den Content von wexxeljahre sehr gut. Da gibt es auch einen Ärztefinder zwinkern
Und dann hat auch Dr. Orfanos-Boeckel einen Nährstoffratgeber speziell für Frauen bzw inkl. Hormonwerten wo sie auch Bezug zu den Wechseljahren nimmt.

Zur verkürzten 2. ZH: Ich glaube, dass es kein Problem sein sollte, wenn du noch vor dem ES das Progesteron anfängst. Es dürfte da nichts durcheinander bringen. Kannst aber ja nochmal deine Gyn fragen.

Du kannst auch mit einem Ovulationstest (die gibt es billig in Multipacks im Internet) deinen ES genau ermitteln und das Progesteron dann ab dann einnehmen.

x 1 #15


Greta__
Zitat von Zaubereinhorn:
Hast du Empfehlungen zu Literatur bezüglich der Perimenopause und Wechseljahren? Ich kenne das Buch Woman on fire, hab's aber noch nie gelesen. ...

Solltest du lesen 👍

Das Forum Hormonmonster kann ich noch empfehlen, da geht es ausschließlich um die Wechseljahre.

x 1 #16


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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