@Maxo ja ich weiß. Es ist alles relativ und sehr individuell. Ich hatte gehofft, dass ich nicht mehr auf Medikamente zurückgreifen muss aber so ist ...
Ja man sollte sich nicht zu lange quälen. Habe auch mal einige Monate ohne durchgehalten. Es war ein einziger Kampf.
Vlg
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#21
Juliehb Mitglied
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Ich hab erst sehr lange cipralex und citalopram genommen und dann kurz venlafaxin , aber das ging bei mir gar nicht weil ich eh schon so unruhig bin. Dann sertralin für 5 Jahre und ich wurde dadurch etwas stumpf und hatte ab 2020 auch ab und an PA, aber es war ok. Hab’s abgesetzt und quäle mich grad. Hab dann pregabalin bekommen, auch etwas für Gas (haben das ähnlich), aber davon versuche ich grad loszukommen und das Absetzen ist für mich schlimmer als beim Ssri. Ich werd evtl. Auf sertralin zurück.
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#22
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Sertralin oder Venlafaxin? GAS - Panikattacken
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Amoral Mitglied
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Hallo zusammen. Aufgrund meiner akuten Situation konnte ich heute schon in die Praxis. Ich habe Venlafaxin 37,5mg Retard verschrieben bekommen und das ist auch erstmal zum Start meine Dosierung. In knapp 2 Wochen habe ich den nächsten Termin und da wird dann evtl. die Dosierung angepasst. Meine Ärztin hat sich für Venlafaxin entschieden, da die Wirkung als SNRI "komplexer", als bei Sertralin(SSRI) erscheint und eine entsprechende Wirkung erwünscht ist. Gegen Sertralin hat auch meine bereits sehr schlechte Erfahrung mit Escitalopram(SSRI) gestimmt.
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kleiner Mitglied
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Hallo Amoral.
Ich hoffe es hilft dir. 🙏 Ich habe bisher nur Erfahrungen mit citalopram sertralin und Minidosis Amitriptylin.
Lg
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Amoral Mitglied
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@kleiner danke dir. Ich werde hier weiter berichten.
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Giftiger_Kater Gast
Super. Ich drücke dir auch die Daumen, dass es nach dieser Odyssee endlich das Richtige für dich ist.
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#26
aliecinein1 Mitglied
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@Maxo bin auch gerade bei 112,5 mg wieder . Die Anfangszeit ist wirklich nicht schön Aber ich freue mich schon auf die Wirkung , weil ich schon mal bei der Dosierung war und es super geholfen hat
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Giftiger_Kater Gast
@aliecinein1 Okay super freut mich für dich. Ja die 112,5 mg sind bei mir auch goldrichtig.
Es ist halt immer so ein Hin und Her, manchmal möchte man ja auch gerne mal wieder ohne Medikament. Alles ungefiltert wieder erleben. Aber in meiner jetzigen Situation fast unmöglich. Das Venla hat mich schon sehr sehr weit gebracht beruflich. Ich meistere jede Situation ohne rot zu werden. Mit einer totalen Gelassenheit. Fast schon erschreckend. 😅 Weil ich ja weiß ich könnte das alles so garnicht. Aber wenn ich mal angekommen bin, dann versuche ich es wieder, es abzusetzen. Wie war es bei dir als du abgesetzt hattest und wie lange hast du es denn ohne Medikamente ausgehalten?
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#28
aliecinein1 Mitglied
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@Maxo das absetzten verlief eigentlich echt gut Ich habe innerhalb eines Dreiviertel Jahres von 150 mg auf 0 mg ausgeschlichen … Ab und so hatte ich mal diese „Brain zaps“ Aber ging es mir recht gut 1 Monat habe ich dann ohne geschafft Von heute auf morgen war alles anders Meine die Angsterkrankung kam um ein dreifaches zurück wie es vorher war und ich erlitte einen schlimmen Rückfall sodass ich wieder von vorne startete… Je nach Stabilität variierte meine Dosis zwischen 112,5 und 75 mg . Aber jetzt bin ich wieder bei 122,5 mg in der einschleichphase Aber jeder reagiert ja anders drauf Es gibt auch viele die das absetzen gut wegstecken LG
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Juliehb Mitglied
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@aliecinein1 ich hatte es ähnlich beim sertralin und durch einen schlimmen Klinikaufenthalt etc. einen rebound seit einem Jahr, den ich nicht in Griff bekomme .
Nehme aktuell pregabalin und versuche davon aber loszukommen. Ist aber deutlich schwerer abzusetzen von den Entzugs Symptomen für mich Eigtl will ich nicht zurück auf sertralin wegen meiner
Trigger
Herzangst . Hab manchmal eine längerer qt Zeit und deshalb abgesetzt und fühlt sich komisch an es wieder zu nehmen und müsste dann sehr aufpassen
Mit venlafaxin kam ich nicht klar , war da voll das duracellhässchen wegen des noradrenalins so sind wir alle Unterschiedlich Ärgere mich voll, dass es noch nichts „Besseres „ und sicher wirksames gg Ängste gibt 😩
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#30
A
Amoral Mitglied
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Hallo zusammen. Zwei Einnahmetage mit 37,5mg sind hinter mir. Tatsächlich ist heute auch schon mein Ruhepuls im Durchschnitt 10 Schläge weniger. Das ist immer mit das erste was ich merke, wenn ich AD einnehme. Meine Ärztin und auch die Ärzte aus der damaligen Klinik hatten mir das so erklärt, dass zwar die "vollständige" Wirkung mehrere Wochen benötigt aber die Medikamente ja trotzdem sofort wirken und es somit auch schon nach wenigen Stunden zu einer Beruhigung des Nervensystems kommen kann und die Herzfrequenz dadurch absinkt usw. Placebo spielt da ja sicherlich auch eine Rolle, wobei ich sagen muss, dass ich dass tatsächlich bei jedem AD hatte, außer bei Bupropion. Davon hatte ich wenige Stunden nach der Einnahme Herzrasen bekommen. Naja, wie dem auch sei, es ist auf jeden Fall angenehm, da meine Herzfrequenz durch die Angst und Panik der letzten Woche eher erhöht war. Ansonsten sind meine beiden Knöchel(Fuß links/rechts) leicht angeschwollen und es fühlt sich wie ein ganz leichtes "brennen" an. Aber auch das habe ich komischerweise immer schon wenige Stunden nach der Einnahme von AD. Das ging in der Vergangenheit aber immer nach 7-14 Tagen wieder zurück und ist auch nicht wirklich unangenehm, fällt aber vom Feeling auf jeden Fall auf.
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x 1#31
G
Giftiger_Kater Gast
@Amoral Ach verrückt, was es alles so für Reaktionen gibt. Mit den Knöcheln zum Beispiel. Kribbeln hatte ich auch auf der Haut ganz am Anfang bestimmt geht alles weg so wie du sagst! Und gottseidank geht dein Puls nicht in die Höhe. Das ist ja schonmal super.
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#32
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Amoral Mitglied
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So, mal wieder ein kleines Update. Die Angst ist tatsächlich seit gestern leicht rückgängig und ich hatte nun auch zwei Tage keine Panikattacken mehr. Die Nächte waren stark von intensiven Träumen geprägt, was mein subjektives Empfinden ist, was sich aber auch durch die Smartwatch bestätigt hat. Ich habe üblicherweise bis zu 2 Stunden REM-Zeit in der Nacht und die letzten beiden Nächte kam ich auf über 4 Stunden.
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G
Giftiger_Kater Gast
@Amoral Kann man das dann eigentlich sogar als was Positives werten? In der REM-Schlafphase verarbeitet man doch alles oder?
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#34
A
Amoral Mitglied
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@Maxo es muss im Gleichgewicht mit den anderen Schlafphasen bleiben, da jede Schlafphase wichtig ist, um einen gesunden Schlaf zu haben. Zu wenig REM-Schlaf ist tatsächlich nicht so gut, da langfristig die Regeneration, das Gedächtnis, das Nervensystem usw. darunter leiden würden. AD verschieben ja oft die Schlafphasen, was nicht immer gut ist aber natürlich ist die Ausgangslage da entscheidend. Ich habe einen schlechten Schlaf und vor allem in aktuellen Zeiten mit viel Angst und Panikattacken. Da ist es auf jeden Fall gar nicht verkehrt, wenn die REM-Phasen mehr werden. Ich werde das auf jeden Fall weiter beobachten 😀