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Zitat von Antiwirkung:Was kann ich denn dafür,wenn die Pflege mich ständig zustopft und lethargisch macht? Ich wäre gerne anders, fühle mich aber sehr gebunden wegen der Tablette. Ich kann nur bedingt was ändern. Ich bin abhängig von den Betreuern, die mein Leben verwalten. Ich denke oft, ich bin systematisch unflexibel. Die Betreuer ...
Das wirst nur Du beurteilen können, welche Entscheidungen Du noch selbst treffen kannst/darfst und welche Vollmachen die Betreuer haben.
Gehst Du alleine zum Arzt? Teilt der Arzt die Befunde den Betreuern mit oder bespricht er sie mit Dir? Kannst Du mit ihm die Medikamentierung besprechen? Das wäre mein erster Ansatzpunkt. Wenn der Arzt die Medikamentierung ändert, müssen sich in meinem Verständnis Betreuer und Pflegedienst an die Verordnungen halten. Der Pflegedienst kann ja nicht von sich aus die Medikamente festsetzen und verabreichen, und die Betreuer ebenso wenig. Außerdem kann Dich doch niemand zwingen, die Dinger wirklich zu schlucken.
Aber letztendlich kennt hier niemand Deine Diagnose und Deine Medikamentierung. Solltest Du z.B. an Schizophrenie leiden, sind Medikamente in meinem Verständnis zwingend notwendig, um die Symptome dauerhaft im Griff zu behalten.
Und bzgl. Betreuer - die wird ja auch irgendjemand bestellt haben. Betreuung bekommt man ja nicht einfach so, das hat ja in der Regel seinen Grund, vor allem, wenn Du gleich 3 Betreuer hast.
Aber letztendlich ist das ein Bereich, in dem ich mit gar nicht auskenne und daher nur Mutmaßungen anstellen kann.