@Partychr
Zitat:Begonnen hat es bereits vor Paroxetin, wobei die Schlafstörungen erst damit schlimmer geworden sind.
Sind Deine Zwangsgedanken durch das Paroxetin denn gefühlt etwas besser geworden oder hat sich das ebenfalls zusammen mit dem Schlaf verschlechtert?
Der Zusammenhang wäre in dem Fall, dass das P. deinen Sympathikus zwar scheinbar wie beabsichtigt stimuliert, aber Dein Körper mit der Anpassung des Gegenspielers (Parasympathikus) entweder länger benötigt oder sich kein neues Gleichgewicht einstellen mag.
Ich hatte zB mit Escitalopram ein ähnliches Problem. Das Nervensystem wollte sich nicht wieder beruhigen.
Zitat:Erfahrungsgemäss sind die Psychatrien ziemlich überlaufen, so dass es schwer werden dürfte einfach so das Zimmer zu wechseln.
Also voll belegt dürften die vermutlich schon sein, so viele Patienten wie es theoretisch gäbe, aber Du musst nicht mit einem Menschen das Zimmer teilen, wenn es absolut nicht geht.
Es ist kein Ferienlager, ja, aber auch kein Gefängnis, sodass sich erst die Köpfe eingeschlagen werden müssen, bevor dem Bitten nachgegeben wird, weil ihr euch nicht riechen könnt.
Zitat:Wahlleistungen auf Einzelzimmer gibt es ja…, die Kosten aber gut 70-100Euro pro Nacht….., wer soll das bezahlen ?
Warst Du es der mit seinen Eltern Tür an Tür wohnt? Ggf wäre da ein "Darlehen" denkbar oder ist das ausgeschlossen?
Ich denke, dass vielleicht alleine der Gedanke daran, dass Du theoretisch dorthin könntest Dir etwas mehr Sicherheit böte, selbst wenn Du es am Ende nicht machst.
Zitat:Nur wenn ich da nicht schlagen kann wird es mit Sicherheit nicht besser werden….., eher schlechter…..
Wenn Du Dich dort partout unwohl fühlst, wäre der Aufenthalt eher kontraproduktiv, das sehe ich ähnlich wie Du.
Zitat:Müdigkeit durch Wochenlang schlaflose Nächte, Angst, Depression ?
Ja. Das ist plausibel. Das alles setzt dem Körper ungemein zu.
Zitat:Und woher sind plötzlich diese Zwangsgedanken gekommen ?
Die Zwangsgedanken sind möglicherweise ein Zeichen von erhöhter nervlicher Anspannung und dem Schlafmangel.
Zumindest finde ich dort bei mir einen Zusammenhang. Wenn meine Nächte wieder sehr kurz waren und ich gleichzeitig eine starke Unruhe merke, kann ich die Uhr danach stellen, dass sich Gedanken entwickeln, die sehr penetrant und unangenehm sind.
Von Liedtexten, über Melodien bis zum Gefühl gleich aus der Haut zu fahren.