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M

Micha07
Mitglied

Beiträge:
3
Themen:
2
Mitglied seit:
Hallo nochmal.

Ich soll ja Paroxetin nehmen sagt mein Psychiater.
Bei mir geht es um eine GAS und ab und an habe ich auch mal Panikattacken.
Habt ihr mit dem Medikament gute Erfahrungen machen können was die beiden Diagnosen betrifft?

Einige raten ja davon ab, weil der Entzug ja der schlimmste sein soll den es gibt. Hat damit auch jemand Erfahrungen gesammelt?
Wenn man es mit Tropfen Milligramm für Milligramm runter dosiert mit der Zeit, hat man dann trotzdem diese Entzugssymptomatik?

Ich möchte mich vorher echt darüber informieren und nicht einfach etwas drauf los nehmen.

21.05.2026 #1


2 Antworten ↓

Kruemel_68
@Micha07 Wenn du unter deinem Beitrag auf den blauen Kasten klickst, bekommst du alle bisherigen Beiträge zu dem Thema angezeigt.

#2


kdenda
@Micha07 Ich habe das Paroxetin (20 mg) 12 Jahre lang eingenommen bis ich im letzten Jahr Probleme mit dem Herzen bekam. Musste dann zügig ausschleichen (innerhalb von 4 Monaten).
Unter 5 mg habe ich Paroxetin in Tropfen genommen. Das runter dosieren war bei mir nicht das Problem. Der Körper hat sich schnell angepasst. ABER nach 3 Wochen OHNE kamen die Entzugssymptome (auch wenn es so nicht bezeichnet wird). Es sind jetzt 10 Wochen mit Kraftlosigkeit, Erschöpfung, Schwindel, Hitzewellen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, schwerer Herzschlag u.a. Jeder Tag ist anders, die Symptome und Intensität variieren.
Ich möchte dir keine Angst vor Paroxetin machen aber es sollte wirklich gut abgewägt werden. Meiner Erfahrung nach sind Neurologen schnell dabei Psychopharmaka zu verschreiben - der Patient wird aber über Langzeitsymptome nach Absetzen nicht aufgeklärt und dann muss man alleine damit zurecht kommen.
Nach meinen Erfahrungen wäre ich dafür dass solche Medikamente wie Paroxetin nur für eine ÜBERGANGSZEIT eingesetzt werden sollten.
Zur Zeit helfe ich mir mit dem homöopathischen Mittel Aconitum D30 gegen Ängste, die immer Mal wieder aufkommen.
Zu- oder Abraten können Außenstehende nicht. Es kommt doch immer auf den Patienten und die Schwere der Situation an. Man kann nur Erfahrungen teilen.
Ich wünsche dir alles Gute und gute Entscheidungen.

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Dr. med. Andreas Schöpf
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