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Kuebelkopf
Es gibt tatsächlich die Möglichkeit, dass andere Medikamente diese Anfangssymptome abfangen, aber bei mir persönlich wurde das jetzt nicht gemacht. Ich musste innerhalb von zwei Wochen das Paroxetin, was ich vorher nahm, absetzen und anschließend sofort auf Venlafaxin drauf. Es kann gut sein, dass es bei mir deswegen so heftig war. Genau sagen, kann ich es aber nicht. Generell sind Anfangssymptome aber wirklich normal (hatte ich bisher bei allen meinen ausprobierten Medikamenten) und du brauchst keine Angst vor ihnen haben. Ablenkung hilft dabei wirklich sehr gut. Du musst ja nicht unbedingt arbeiten gehen. Es reicht aus, wenn du zu Hause etwas machst, was dir Spaß macht.
37,5mg ist tatsächlich die Anfangsdosis, die Ärzte verschreiben. Wahrscheinlich kann man auch mit weniger anfangen, so wie du es machst, indem du die Plättchen einzeln nimmst. Aber grundsätzlich fängt man damit an, wenn es keine allzu großen Schwierigkeiten mit sich bringt.
Opipramol hat mich auch ziemlich müde gemacht. Vor allem im Zusammenhang mit Fluoxetin, wie ich es genommen habe. Hätte den ganzen Tag schlafen können und wäre trotzdem noch müde gewesen. Und stell' dir das mal im Zusammenhang mit Schule vor.
Ich weiß nicht, wie schwer es sein wird, dieses Medikament wieder abzusetzen, aber ich denke, wenn man lange damit gut klar kam, dass es einem bei allen Medikamenten schwer fällt. Tatsächlich war ich die, die meinte, dass sie sofort Absetzsymptome spürt, wenn sie mal die Einnahme vergessen hat. Das ist natürlich nur eine objektive Meinung - bei dir kann es ganz anders sein! Jeder regiert auf Medikamente anders. Ich bin aber auch jemand, der auf geringe Dosen eines Medikaments sofort reagiert. Kann deswegen auch nicht verstehen, wie manche Leute von Ibuprofen mehr als 400mg auf einmal nehmen können.

Ich frage mich, wieso dir dein Arzt nicht gleich die 37,5mg als retadierte Kapseln verschreibt, wenn er weiß, dass du mit 150mg nicht anfangen solltest. Das ist irgendwie...unlogisch.


Liebe Grüße, Kathi.

29.03.2018 13:17 • x 1 #21


R
Danke, MissAnn,

ich glaube mein Arzt hat es deshalb so verschrieben, weil das vielleicht die einzigen sind, wo diese Plättchen drin sind und es genügend sind,
um so weit hochzudosieren, wie es mir noch gut geht. Er meinte ja, täglich eins mehr, bis ich einen Stand habe, den ich sehr gut vertrage und der wirkt.
Ich bin jetzt bei zweimal drei Plättchen, also doch schon 75mg und es tut mir sehr gut. Ich kann es morgens und am Abend nehmen, weiß aber noch nicht
genau wieviel gut ist.

Kann man es auch dreimal nehmen ,sprich auf morgens-mittags-abends verteilen? Mein Arzt ist noch in Urlaub, aber vielleicht nimmt es ja jemand so?
Die Unruhe ist weg, ich schwitze zwar immer etwas, wenn ich es genommen habe, aber sonst passt es jetzt. Hätte nicht erwartet, dass es so schnell
besser wird.
Allerdings schlief ich letzte Nacht kaum, es ist bald Vollmond...weil die zwei Nächte davor mit Venlafaxin am Abend waren sehr gut und ich hatte tiefen Schlaf
Dennoch war ich erstaunlich fit.

Jeder der sich bisher nicht getraut hat es zu nehmen, kann ich nur raten: ausprobieren und ein wenig dranbleiben. Beim ersten Versuch gab ich zu schnell
wegen der Unruhe auf!

LG und danke für eure Tipps und Erfahrungen!
Rosenstock

29.03.2018 21:18 • #22


A


Große innere Unruhe bei Venlafaxin am Anfang normal?

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T
Hallo Rosenstock,
das mit dem schlechter Schlafen kann schon vom Venlafaxin kommen weil es ja Antriebssteigernd ist. Vielleicht wäre es besser
die Einnahme auf Morgens und Mittags zu legen. Wie lange nimmst du das Venla jetzt?

30.03.2018 10:00 • #23


R
Hallo toscout!

Ich nehme es jetzt -hm- fünf bis sieben Tage? Weiß nicht mehr genau, hätte ich mir mal aufschreiben sollen.
Allerdings habe ich gestern super geschlafen und habe auch abends was eingenommen. Allerdings mit einem Tropfen (ich weiß, dass ist für viele so gut wie nichts, aber ich reagiere da drauf schon) mehr an Amitriptylin (8mg statt 6mg).

Auf jeden Fall würde ich sagen, bin ich richtig glücklich mit der Wirkung in dieser Kombi!
So gut wie derzeit ging es mir schon ewig nicht mehr. Jetzt muss ich das noch in der Arbeitszeit (habe Urlaub) beobachten.
Habe aktuell nicht mal mehr Fibroymalgie-Schmerzen

Werde mal sehen, wie es weitergeht, ob es so stabil bleibt. Ich glaube aber allerdings auch, dass die neue Gestagenpille (wegen Endometriose) ebenso dazu beiträgt.

LG Rosenstock

30.03.2018 10:22 • #24


T
Ich denke man muss da immer selbst etwas probieren wann die beste Einnahmezeit ist...
Da bei allen AD`s ja immer erst ein Spiegel im Körper aufgebaut werden muss könnte dein Venlaspiegel jetzt natürlich höher sein.
Aber wenn es dir gut geht...dann würde ich so weiter machen...

30.03.2018 10:32 • x 1 #25





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