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Du kannst es auch zunächst bei einem anderen Allgemeinmediziner probieren.
Die sind sehr unterschiedlich eingestellt bezüglich dem Medikamententhema (Psychopharmaka),das ist meine Erfahrung.
Ich bin auch schonmal zu einem Allgemeinmediziner "gerobbt" (soll heissen,ich war echt am Boden).
War umgezogen und hab mir Hilfe erhofft.
Er hat mich 2 Tage krank geschrieben und auch gleich dazu gesagt mehr geht nicht und mich auf eine Psychiater verwiesen.
Aber eben die Wartezeiten...war echt fertig mit der Welt.
Bin dann notgedrungen 50 km gefahren zu meinem alten Hausarzt aus meinem Heimatort (was in meiner Verfassung kein Kinderspiel war),der hat mich immer 2 Wochen krank geschrieben solange,bis ich einen Termin bei einem Psychiater hatte.
Dafür hat er Sorge getragen.
Und der Arzt,der mir nicht helfen "konnte" bei dem war ich dann lange Zeit später nochmal wegen einer Erkältung.
Er hatte inzwischen die Unterlagen meines "alten" Hausarztes und sagte ,es täte ihm leid,dass er mir nicht geholfen hat.
Davon konnte ich mir zwar nichts mehr kaufen aber er hat sich wenigstens entschuldigt.
Mit meinem aktuellen Hausarzt habe ich grosses Glück.
Er war mal in der Psychiatrie tätig und hat mir direkt geholfen und mich auch begleitet.
Er hat mir direkt ein beruhigendes AD verschrieben und er wollte mir sogar mal was zur Beruhigung spritzen,da ich sehr am zittern war.
Er hat auch die Helferinnen in´s Bild gesetzt,dass ich nicht in´s Wartezimmer kann.
Das war mir zu der Zeit unmöglich.
Mit dem Hausarzt meiner Eltern hatte ich auch Glück.
Der hat mir lange zugehört und dann Tavor verschrieben,bis ich einen Termin beim Psychiater bekam.
Also immer neue Ärzte ansteuern,das ist zwar äusserst kräftezeherend,wenn man so unten ist aber es gibt welche,die schnell helfen und einen auch begleiten.
10.01.2023 20:52 •
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