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Leo21

Leo21
Mitglied

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Hallo,
Ich nehme seit 20 Jahren Fluoxetin. Ich habe mit meinem Neurologen besprochen, ein anderes Medikament zu nehmen und habe übernächste Woche einen Termin. Könnt ihr mir etwas empfehlen, das außerdem nicht zu einer Gewichtszunahme führt? Ich weiß, dass bei jedem Patienten Medikamente anders wirken hätte aber trotzdem gerne einige Tipps und Erfahrungen, damit ich das mit meinem Arzt besprechen kann

15.01.2026 #1


9 Antworten ↓


Windy
Mit Venlafaxin habe ich abgenommen, aber leider sonst nicht vertragen, weshalb ich es wieder absetzen mußte. Die Absetzphase gestaltete sich nicht einfach. Der Nutzeneffekt stand in keinem Verhältnis zu den Nachteilen, aber wirkt ja bei jedem anders, manche sind sehr zufrieden damit.

#2


A


Antidepressiva gegen Angst und Unruhe

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Abendschein
Ich habe schwere Angst und Panikattacken gehabt, habe aber immer versucht, ohne Tabletten auszukommen.
Mein Arzt hat gesagt, ich sollte es mit Opipramol versuchen, die könnte ich auch bei Bedarf nehmen.
Ansonsten kenne ich mich leider nicht mit den Tabletten aus.,

x 1 #3


Leo21
Danke, Venlafaxin hatte ich bereits, das hat nicht geholfen. Bei Bedarf wäre gut, ich frage meinen Arzt

#4


Sonja77
Ich denke um dir auch wirklich einen hilfreichen Ratschlag geben zu können müsste man ein paar Informationen mehr über dich haben wie zum Beispiel seit wann du solche Ängste hast was für Ängste das sind was für Medis du schon probiert hast und so weiter

Nicht jede Angst wird mit den selben Medis behandelt
Und es wäre auch wichtig ob du etwas brauchst was eher sedierend ist oder eher Antriebssteigernd

#5


Leo21
Hallo Sonja,
Ich hatte bisher alle paar Jahre depressive Phasen und habe daher als Vorbeugung Fluoxetin genommen. Vor 2 Jahren dann war ich sehr stabil und habe langsam ausgeschlichen, in Absprache mit meinem Arzt. Dann ging es wieder los mit einer Depression und ich habe mit Fluoxetin wieder begonnen und habe (vermutlich ausgelöst durch das Medikament) Panikattacken und Unruhezustände bekommen, das hatte ich noch nie. Als Notfall Medikament hat mein Arzt mir dann Tavor verschrieben, das war im Sommer und ich habe immer noch welche, ich habe maximal 1 in der Woche genommen und die Fluoxetin reduziert.

Leider habe ich sehr selten Termine bei dem Arzt, da er schwer erkrankt ist. Er hat mir ausserdem einen Therapeuten empfohlen, bei dem ich alle 3 Wochen bin, der mir jedoch auch dazu geraten hat, dass ich ein anderes Medikament brauche.

Mein Vater hatte lebenslang schwere Angstzustände ( er ist vor einigen Jahren verstorben ) und mein Bruder trinkt wegen seiner eigenen Depressionen, also scheint es sich um endogene Depressionen zu handeln.

Ich habe schon 2 Gesprächstherapien gemacht, jedoch hat das keine weiteren Phasen verhindert. Es kommt bei mir aus heiterem Himmel. Immerhin war ich 5 Jahre beschwerdefrei.

Die Fluoxetin sind ja antriebssteigernd, ich brauche etwas zur Beruhigung, ich glaube das geht nur mit trizyklischen AD, daher meine Frage hier. Wie gesagt, es wirkt bei jedem anders und ich brauche Geduld, das richtige zu finden

#6

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Ich kann nur sagen, dass ich durch Opipramol aus dem ganzen Mist rausgekommen bin.
Also rausgekommen bin ich schon von alleine, aber das Opi hat mich befähigt, meinen Weg zu gehen.

#7


Flame
Zitat von Leo21:
Könnt ihr mir etwas empfehlen, das außerdem nicht zu einer Gewichtszunahme führt?

Es gibt die TZA,die beruhigend UND antidepressiv wirken (was perfekt ist bei Angststörungen) aber der Nebeneffekt ist leider tatsächlich (häufig) eine Gewichtszunahme.

Damals,als es bei mir anfing mit der Angststörung (Angstzustände/Panikattacken/Depressionen) bekam ich von meinem ambulanten Psychiater Perazin.

Ich benötigte 12,5-25 mg am Tag und kam damit gut zurecht (Tageshöchstdosis ambulant liegt bei 300 mg,damit Du das einordnen kannst).
Keine Nebenwirkungen,wirklich überhaupt keine,nichtmal Müdigkeit.
Auch keinen gesteigerten Appetit/Stoffwechselverlangsamung,ergo auch keine Gewichtszunahme.

Damals war das alles für mich aber noch Neuland und ich wollte unbedingt ohne Medikamente auskommen.
Es mir selbst beweisen,dass ich das kann.

Ich bin dann in einer psychosomatischen Klinik gewesen,in der das (wenige) Perazin wieder runter gefahren wurde und es ging mir absolut übel.
Wurde derart instabil,dass ich diesen Aufenthalt abbrechen musste und mich wenige Wochen später in der Psychiatrie wieder fand.

Also ich mach es jetzt mal kurz:

Wenn ich die Zeit zurück drehen könnte,hätte ich auf den Klinikaufenthalt verzichtet,ambulant Therapie gemacht und eben das Perazin (in dieser geringen aber effektiven Dosis) weiter eingenommen.
Das hätte mir (und meinem Partner) mit Sicherheit einen Haufen Leid erspart.

Weiterer Vorteil: es hat ein geringes Abhängigkeitspotenzial.
Man kann es also (theoretisch) auch als Bedarfsmedikament gut nutzen.

#8


Leo21

Leo21
@Flame ein Bedarfsmedikament wäre super, ich informiere mich über Perazin, ich habe das noch nie gehört

#10


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Dr. med. Andreas Schöpf
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