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Franziska2020
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Hallo,
ich schreibe hier, weil ich mich sonst mit niemandem austauschen kann und hoffe sehr, es passt hier rein, diese Kategorie erschien mir am ehesten geeignet.
Durch emotionales Essen und Tabletten nahm ich damals bis auf 95 Kilo zu bei 160 cm Körpergröße. Früher war ich immer zierlich, das gefiel den Menschen, vorallem den Männern.
Ich definierte mich damals stark über mein Äußeres, kompensierte vieles mit meinem Essverhalten (damals zu wenig) um immer dünner zu werden und so Aufmerksamkeit zu bekommen (sowohl die von den Männern, als auch von meinem nichtfamiliären Umfeld, welches mit Besorgnis reagierte).
Ende 2024 nahm ich innerhalb weniger Monate fast 40 Kilo ab, da war sie wieder, die Aufmerksamkeit der Männer und die meines Therapeuten, welcher mit Besorgnis reagierte. Ich dachte, so könnte ich meinem unbeschreiblichen und abgrundtiefen Selbsthass entkommen, weniger weiblich, kaum mehr Periode. Als Flucht sozusagen. Dem war aber nicht so, ich wollte immer dünner werden.
Nachdem mein Freund mein Freund mich im vergangenen Jahr betrogen hat und mein Vater ganz plötzlich verstarb, begann ich wieder alles in mich hineinzustopfen. Denn mit einem Mal kamen wieder all diese diffusen Empfindungen, Ekel und Scham, nichts Greifbares und doch liegt da etwas verborgen .
Nun habe ich wieder einiges zugenommen, hasse und schäme mich so abgrundtief, mein Lipödem ist so viel schlimmer geworden, meine Periode wieder so stark, meine Brüste wieder groß. Ich möchte weinen und mich übergeben gleichzeitig, jedes Mal, wenn ich mich bewegen und so meinen Körper spüre, den Blick in den Spiegel vermeide ich.
Ich schnitt mir meine Haare kurz und trage nur noch Kleidung in Übergröße.
Meine Brüsten würde ich am Liebsten abbinden .
Gibt es hier Frauen, die stabil genug sind und ähnlich empfinden? Über Austausch wäre ich so dankbar!
Bitte bleibt freundlich, Danke ❤
ich schreibe hier, weil ich mich sonst mit niemandem austauschen kann und hoffe sehr, es passt hier rein, diese Kategorie erschien mir am ehesten geeignet.
Durch emotionales Essen und Tabletten nahm ich damals bis auf 95 Kilo zu bei 160 cm Körpergröße. Früher war ich immer zierlich, das gefiel den Menschen, vorallem den Männern.
Ich definierte mich damals stark über mein Äußeres, kompensierte vieles mit meinem Essverhalten (damals zu wenig) um immer dünner zu werden und so Aufmerksamkeit zu bekommen (sowohl die von den Männern, als auch von meinem nichtfamiliären Umfeld, welches mit Besorgnis reagierte).
Ende 2024 nahm ich innerhalb weniger Monate fast 40 Kilo ab, da war sie wieder, die Aufmerksamkeit der Männer und die meines Therapeuten, welcher mit Besorgnis reagierte. Ich dachte, so könnte ich meinem unbeschreiblichen und abgrundtiefen Selbsthass entkommen, weniger weiblich, kaum mehr Periode. Als Flucht sozusagen. Dem war aber nicht so, ich wollte immer dünner werden.
Nachdem mein Freund mein Freund mich im vergangenen Jahr betrogen hat und mein Vater ganz plötzlich verstarb, begann ich wieder alles in mich hineinzustopfen. Denn mit einem Mal kamen wieder all diese diffusen Empfindungen, Ekel und Scham, nichts Greifbares und doch liegt da etwas verborgen .
Nun habe ich wieder einiges zugenommen, hasse und schäme mich so abgrundtief, mein Lipödem ist so viel schlimmer geworden, meine Periode wieder so stark, meine Brüste wieder groß. Ich möchte weinen und mich übergeben gleichzeitig, jedes Mal, wenn ich mich bewegen und so meinen Körper spüre, den Blick in den Spiegel vermeide ich.
Ich schnitt mir meine Haare kurz und trage nur noch Kleidung in Übergröße.
Meine Brüsten würde ich am Liebsten abbinden .
Gibt es hier Frauen, die stabil genug sind und ähnlich empfinden? Über Austausch wäre ich so dankbar!
Bitte bleibt freundlich, Danke ❤
• • 13.06.2026 x 2 #1
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