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Gerade wenn ich Transparenz bräuchte würde ich mich informieren, genauso wie ich mich über Autos oder Smartphones informiere,informiere ich mich über Therapieformen.

Du kannst dich über das Internet einlesen oder dir Bücher in der Bücherei ausleihen oder welche kaufen.

Dieser Therapeut scheint mir sehr oberflächlich zu sein, er hat dir das Problem nicht richtig erklärt. Eine VT ist für einen Menschen geeignet dessen Probleme relativ leicht zu bearbeiten sind aber nicht für Probleme die tiefer sitzen. Ich vergleiche das gerne mit einem Apfel an dem nur eine Stelle entfernt werden muss und einem Apfel der ganz und gar bearbeitet werden muss, geschält usw.

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind ein Problem, aber daran könntest du arbeiten, zuerst nur eine Haltestelle fahren, aussteigen, wenn nötig zu Fuß zurücklaufen und wenn das gut klappt zwei Haltestellen bewältigen.

Ich habe übrigens noch nie von einem Therapeuten gehört der so lange Urlaub macht.

Ein hoffnungsloser Fall bist du nach vier Sitzungen bei einer VT ganz sicher nicht.

Auf das Thema antworten


  18.11.2017 18:54  
BT85 hat geschrieben:
Soweit ich informiert bin, muss man sich seinen Ängsten stellen... Bitte um Korrektur falls es falsch ist.


Nicht bei der Verhaltenstherapie.
Bei der Verhaltenstherapie versucht man eher das Problem auf der "Alltagsebene" zu bewältigen.
Man versucht Mechanismen zu entwickeln, um damit umgehen zu können.

Sich seinen Ängsten stellen, das versucht man manchmal bei der sog. "Tiefenpsychologie" (z. B. Psychoanalyse).
Aber das ist auch nicht unbedingt an die psychologische "Schule" gebunden.

Sich der eigentlichen Angst zu stellen, das wird meistens sowohl von den Klienten als auch von den Therapeuten gemieden.
Oft ist die Angst viel zu schrecklich. Man schreckt davor zurück.

Danke1xDanke


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Auf dem Mars
146
  18.11.2017 18:56  
abirel hat geschrieben:

Nicht bei der Verhaltenstherapie.
Bei der Verehaltenstherapie versucht man eher das Problem auf der "Alltagsebene" zu bewältigen.
Man versucht Mechanismen zu entwickeln, um damit umgehen zu können.

Sich seinen Ängsten stellen, das versucht man manchmal bei der sog. "Tiefenpsychologie" (z. B. Psychoanalyse).
Aber das ist auch nicht unbedingt an die psychologische "Schule" gebunden.

Sich der eigentlichen Angst zu stellen, das wird meistens sowohl von den Klienten als auch von den Therapeuten gemieden.
Oft ist die Angst viel zu schrecklich. Man schreckt davor zurück.

Ah ok... das erklärt auch, warum es bei mir nicht besser wird... kennst dich ja super aus! SprIch hier ein Psychologe oder ein nur verdammt gut informierter Mensch?



  18.11.2017 19:07  
BT85 hat geschrieben:
[Ah ok... das erklärt auch, warum es bei mir nicht besser wird... kennst dich ja super aus! SprIch hier ein Psychologe oder ein nur verdammt gut informierter Mensch?



Nein, ich bin kein Psychologe, aber ich kenne mich schon ein wenig aus.. habe viel gelesen.
Das Problem mit der Psychologie ist, dass es dabei schwierig ist, Fakten zu finden.
Der Mensch bzw. die menschliche Seele ist dermaßen vielschichtig und komplex, dass es schwierig ist, ganz eindeutige und vor allem für alle Menschen gültige Wahrheiten ausfindig zu machen.

Das führt dazu, dass es sehr viele Meinungen gibt (unter den sog. "Experten").
Die Sondierungen der vielleicht künftigen Koalitionsparteien sind im Vergleich dazu ein Kinderspiel! :wink:

Verheerend finde ich, dass sich oft Meinungen durchsetzen, die nicht der Wahrheit entsprechen - sowohl unter sog. "Experten" als auch in der Folge natürlich bei Laien.
Das hat Folgen - vor allem für die Betroffenen.

Danke1xDanke


  18.11.2017 19:35  
Sorry - aber das ist so nicht ganz korrekt. Erst einmal müsste man das 'sich stellen' definieren. Abgesehen davon ist zum Beispiel die Konfrontationstherapie ein Instrument der VT. Naja - und wenn Konfrontation nichts mit sich 'sich stellen' zu tun hat, dann weiß ich auch nicht......

Die Analyse beschäftigt sich eher damit, den Gründen der Angst auf die Spur zu kommen und diese zu ergründen.

Um Ängste schnell 'relativ' schnell in den Griff zu bekommen ist die VT die beste Form.

Das Wichtigste ist aber so oder so erst einmal, Angst zu verstehen. Zu verstehen, was im Körper passiert und weshalb es passiert (Bereitstellungsreaktion des Körpers - Flucht oder Kampf, etc.) Damit sollte immer angefangen werden, um dem Klienten klar zu machen was passiert, wenn er Angst bekommt und worauf der Körper sich (überflüssiger Weise) vorbereitet. WAS sich da so anfühlt, wie es sich anfühlt.

Das Verstehen ist wichtig. Dann kann mit Üben begonnen werden. Aber leider hört sich das alles einfacher an, als es in der Regel ist.



  18.11.2017 19:57  
Clasch hat geschrieben:
Naja - und wenn Konfrontation nichts mit sich 'sich stellen' zu tun hat, dann weiß ich auch nicht......


Wenn du das so siehst, dann siehst du es eben so und gut ist.
Ich habe - generell - kein Interesse an Diskussionen dieser Art - das ist hier nicht der richtige Ort dafür, weder was den Thread betrifft, noch das Forum an sich.

Deswegen nur eine kurze, einmalige und an andere Mitleser gerichtete Bemerkung dazu, die sich vielleicht dafür interessieren:
Konfrontiert wird mit dem Symptom, z. B. eine Spinne bei einer entsprechenden Phobie.
Die eigentliche Angst aber, die hinter dieser Phobie steht, wird nicht angetastet. Der Angst, die überhaupt dazu führte, dass man eine Phobie entwickelt hat, stellt man sich dabei nicht.
Manchmal hilft das, um die Symptome los zu werden.



3211
Bodensee
2102
  18.11.2017 22:41  
enana hat geschrieben:
Von welcher erfolgten und umgesetzten Hilfe sprichst du?

Nachdem du nachvollziehbarer Weise deine Privatsphäre hoch ansetzt, schlage ich vor dieses via PM zu klären.
enana hat geschrieben:
... die Liste der kassenärztlichen Vereinigung habe ich durch und auf die Anfrage bei der KK hab ich trotz Schilderung der Lage keine Antwort bekommen. Werde Montag nochmal Kontakt aufnehmen.

Als ich mich vor ziemlich genau einem Monat einschaltete, hatte ich binnen kurzem klare Vorschläge seitens deiner Kasse. In wie weit konntest du diese umsetzen? Weiter eruieren?

BT85 hat geschrieben:
Soweit ich informiert bin, muss man sich seinen Ängsten stellen... Bitte um Korrektur falls es falsch ist.

Wie Abirel schon ausführte, teils, teils. Was du meinst, ist die Konfrontationstherapie.
In der Verhaltenstherapie wird sich zwar auch mit den Ängsten auseinandergesetzt, jedoch in der Form, andere Verhaltensweisen, anderes Umgehen zu diesen zu finden.

Clasch hat geschrieben:
Alleine die Aussage, 'Ablenken' wäre ein Instrument, Angst zu bewältigen ist absoluter Quatsch. Es hilft vielleicht hier und da im Moment - aber du willst deine Ängste doch loswerden, keine Angst vor der Angst haben, etc. Da musst du deine Angst und die Auslöser kennenlernen, sie begreifen und dich mit ihnen auseinander setzen.


Hallo Clasch,
deine Meinung zum Therapeuten teile ich zwar, aber aus anderen Gründen. Deine Meinung "Ablenken sei kein Instrument" muss ich aber unter bestimmter Voraussetzung als absolut falsch zurück weisen! Phobien beruhen zumeist auf zyklischem Verhalten: D. h. auf/zu einen hohen Angst-Stress-Grundlevel kommt ein Trigger (Auslöser) hinzu. Auf diesen folgt ein anerzogenes Verhalten, welches die vorhandenen Ängste kontinuierlich bis hin zu einer Panikattacke steigert.
Bei einer Verhaltenstherapie wird versucht den Patienten zu einem antizyklischen Verhalten zu erziehen. Das bedeutet zum Einen, die Auslöser für den hohen Grundlevel zu erkennen und zu beseitigen ("Angst und Trigger kennenlernen, sie begreifen, auseinander zu setzen") Nach Erkennen eines Triggers ( vor oder nach einem Solchen) ein anderes Verhalten an den Tag zu legen (Ablenken).
Eines der primäre Probleme zwischen Enana und Ihrem Therapeuten dürfte -neben Anderem - im Fehlen einer gemeinsamen Komunikationsebene zu suchen sein.
Clasch hat geschrieben:
... Abgesehen davon ist zum Beispiel die Konfrontationstherapie ein Instrument der VT. Naja - und wenn Konfrontation nichts mit sich 'sich stellen' zu tun hat, dann weiß ich auch nicht......


Ja und nein. Sich seinen Ängsten stellen, heißt aktiv daran, damit zu arbeiten. Dazu ist es aber nicht unbedingt notwendig hindurch zu gehen.
Eine Konfrontationstherapie bedeutet eher, den Patienten mit seinen Ängsten aktiv zu konfrontieren, sie durch die Ängste zu führen. Dieses kann aber durchaus zu Traumata führen, ist nicht in jedem Falle empfehlenswert. Auch, wie Abirel bereits andeutete: Die Ursache der Angst kann in einem völlig anderen Bereich liegen, wie die sich aktuell äußernde Angst. So kann z. b. die angesprochene Arachnophobie durchaus ein Stellvertretersyndrom für etwas völlig anderes sein.

abirel hat geschrieben:
Das Problem mit der Psychologie ist, dass es dabei schwierig ist, Fakten zu finden.
Der Mensch bzw. die menschliche Seele ist dermaßen vielschichtig und komplex, dass es schwierig ist, ganz eindeutige und vor allem für alle Menschen gültige Wahrheiten ausfindig zu machen.

Das führt dazu, dass es sehr viele Meinungen gibt (unter den sog. "Experten").
Die Sondierungen der vielleicht künftigen Koalitionsparteien sind im Vergleich dazu ein Kinderspiel! :wink:

Verheerend finde ich, dass sich oft Meinungen durchsetzen, die nicht der Wahrheit entsprechen - sowohl unter sog. "Experten" als auch in der Folge natürlich bei Laien.
Das hat Folgen - vor allem für die Betroffenen.


Ja! :daumen:
Dies führt dazu, dass moderne Verhaltenstherapien häufig mehrere Ansatzpunkte wählen. Teilweise physiotherapeutische und parallel psychologische. Hier stößt der 'durchschnittliche' Therapeut aber schnell an seine Grenzen, daher wird derlei häufig eher in Kliniken angeboten. Bei den 'Kassen'-Rehakliniken wird aber primär nur Gruppentherapie angeboten, parallel zu physiotherapeutischen Massnahmen; bei Einzeltherapie fehlt sehr häufig eine Abstimmung zwischen Psychotherapeut und Physiotherapeut. Daher leider bislang nur in Privatkliniken respektive bei Privatpatienten klar umgesetzt.



  19.11.2017 12:55  
Ich kann erst später ausführlich. Aber die Idee mit der außervertraglichen Therapie bei einem privaten Therapeuten wurde bis jetzt von der Kasse ignoriert!



3211
Bodensee
2102
  19.11.2017 13:30  
enana hat geschrieben:
Aber die Idee mit der außervertraglichen Therapie bei einem privaten Therapeuten wurde bis jetzt von der Kasse ignoriert!


:twisted: Dann sollte sich 'Frau' die Stilettos anziehen und mit Hilfe dieser, die Zehen des Sachbearbeiters massieren.
Könnte ich auch machen, aber mir werden deine Stilettos wahrscheinlich weder passen noch stehen... :lol:

Allerdings hätte ich noch ein paar recht spitze Bikerboots mit Stahlzehe anzubieten... :twisted:



  19.11.2017 13:40  
....die gibts in Größe 34 nicht.



3211
Bodensee
2102
  19.11.2017 14:12  
enana hat geschrieben:
....die gibts in Größe 34 nicht.


Bikerboots oder Stiletto's ? :shock: :)



  19.11.2017 14:19  
Ich vermute beides :lol:



4823
43
4025
  19.11.2017 14:24  
Ist kein Gruind. Dann hol mal den Hammer raus. Ohne, dass man denen extremst auf die Nüsse geht, passiert gar nix.
Und abgelehnt wird in erster Instanz sowieso fast alles.
Also: Aufi. Von nix kommt nix



  19.11.2017 14:32  
Ich kenne mich mit Pflichten von kk so gar nicht aus. Hört sich für Experten auf dem Gebiet vielleicht doof an, aber wie geht das mit dem Hammer? Wie kann man da argumentieren. Ich bin wirklich wirklich komplett ahnungslos.



3211
Bodensee
2102
  19.11.2017 14:36  
enana hat geschrieben:
Ich vermute beides :lol:


Wenn du dich da mal nicht täuscht.... :)
https://www.zalando.de/biker-boots/
https://www.zalando.de/damen/__groesse-34/?q=stiletto


Wenn du willst, kann ich noch mal bei der Kasse für dich anrufen. Dann sollten wir uns zuvor einfach etwas intensiver unterhalten.

Hammer ist da wenig stilvoll: Auch ein SGB lässt sich wundervoll dazu nutzen, jemandem etwas um die Ohren zu schlagen... :twisted:

Danke1xDanke


294
8
Auf dem Mars
146
  16.02.2018 20:13  
enana hat geschrieben:
Hallo,

ich brauche mal dringend eure Meinungen. Mittlerweile habe ich keine Ahnung mehr was richtig ist und was falsch.

Ich habe bis jetzt nie wirklich Diagnosen bekommen an denen gearbeitet wird - es kam nur immer mal wieder zur Sprache was es sein könnte. Also im Raum stehen Agoraphobie, Emetophobie, soziale Phobie, Zwänge, Depressionen und Panikattacken.
Ich habe die letzten Jahre trotz der Ängste weiter gemacht. Hab versucht mich abzulenken, war arbeiten, habe versucht die Angst zu unterdrücken. Mit der Zeit ging es mir gesundheitlich immer schlechter, v.a. auch körperlich, was die Psyche dann noch mehr belastet hat. Ich leider unter Dauerübelkeit, starkem Schwindel, Atemnot, Magendruck. Ich bin irgendwann nur noch wie ein Zombie in die Arbeit - vor, während (aufm Klo) und nach der Arbeit weinend. Ich hatte keine Kraft mehr. Mein Arzt hat mich daraufhin krank geschrieben. Ich habe mir dann einen Therapieplatz gesucht und nach ca. 8 Monaten hatte ich einen Platz bzw. die erste Probesitzung. Bis dahin war alles soweit okay. Therapeut schien auch in Ordnung zu sein. Ich hatte dann im Mai zwei Probesitzungen, dann war der Therapeut krank und hat mich vergessen einzuplanen. Ich musste dann 6 Wochen auf den nächsten Termin warten. Habe auch immer brav meine Zettel ausgefüllt die ich bekommen habe und bin trotz aller Ängste pünktlich zu jedem Termin erschienen - obwohl ich echt Schwierigkeiten mit dem raus gehen und Terminen allgemein habe. Ich hatte dann Ende Juni nach 6 Wochen Unterbrechung die letzte Probesitzung.
Am Juli war dann der Antrag der KK durch und wir konnten offiziell anfangen. Erst noch viel Diagnostik, Vergangenheit, Leben, Ist-Zustand. Das waren genau 2 Termine. Da meinte er, ja damit könne man arbeiten. Dann war er 7 Wochen in Sommerpause.
Ich hatte dann Mitte September den 3. offiziellen Termin. Plötzlich meinte er hier schon (nach 7 Wochen Pause) er wisse nicht recht, ob er mir überhaupt helfen kann - wir sehen uns in 3 Wochen wieder - früher kann ich nicht. Ich erst mal geschluckt.
Jetzt gestern war der 4. Termin und er meinte ganz offen er gerate bei mir an seine Grenzen - aber nein, hoffnungsloser Fall würde er es nicht nennen. Er wollte dann wissen, was ich die letzten 3 Wochen gegen die Ängste getan hätte. Ich meinte, ja wie immer, aushalten und ablenken, was aber nicht funktioniert. Er meinte dann, wenn ablenken nicht funktionieren würde, wüsste er auch nichts anderes. (Ich habe ja, wie oben geschrieben, immer weiter gemacht und mich abgelenkt, was aber nicht geholfen hat. Wenn ich mich ablenken könnte, bräuchte ich ja keine Therapie. Andere Möglichkeiten haben wir nie besprochen). Dann fing er mit Medikamenten an. Ich meinte dann, dass ich doch auch Angst vor den Nebenwirkungen hätte - daraufhin meinte er: oh ja sogar sehr heftige. Klar soll man nicht lügen - aber so vor den Latz knallen, dass das eh keine Option ist, fand ich schon krass.
Naja dann ging es weiter und dann meinte er ich solle mich mit der Emetophobie nicht so anstellen. Ein normaler Magen-Darm-Infekt dauert ja nur 3 Tage - das würde ich schon überleben. Ich habe mich wie der letzte Idiot gefühlt. (Ja wie kann ich denn vor so einer Lappalie nur Angst haben)
Daraufhin meinte er, dass es eben Leute auf der Welt geben muss, denen es schlecht geht, kann ja nicht sein, dass es allen gut geht. Ich müsste halt damit leben, dass ich eine von den Personen bin, die ein schei. Leben führen ( Gut, so extrem hat er es nicht gesagt, aber dass ich eben akzeptieren muss, dass ich zu den Leuten gehöre, denen es eben schlecht geht).
Ich meinte dann, dass ich eben immer auch so schrecklich müde und kraftlos bin. Teils bin ich so müde und kraftlos, dass ich beim laufen schwanke. Und ich liege nicht nur im Bett. Ich muss mich wegen meiner privaten Situation bewegen. Das hilft aber nicht gegen die üble Müdigkeit - da unterstellt der mir, bzw. fragt, ob ich denn überhaupt was verändern möchte.....

Ich war dann gestern so geschockt, dass ich wie in Watte gepackt war- erst heute morgen sind die Dinge so wirklich zu mir durchgedrungen.
Bin ich so ein hoffnungsloser Fall?
Was mache ich denn mit einem Therapeuten, der nach 4 Sitzungen sagt er könne mir nicht helfen?
Muss ich es tatsächlich akzeptieren wie es jetzt ist? Klar, ich werde kein Superdupi Leben führen, dass mir auch klar, aber so vor mich hin vegetieren wie jetzt?
Habe ich so eine verschobene Wahrnehmung? Sind alle Therapeuten so und ich denke einfach nicht normal?
Ich hatte eigentlich sehr viele Hoffnungen in die Therapie gelegt und jetzt bin ich am Ende angekommen? Lohnt es sich überhaupt einen anderen Platz zu suchen, wenn eh alles vergebens ist?

Ich bin echt ..... :traurig:

Ich finde, dass ein Therapeut, der solche dämlichen Aussagen von sich gibt, ein Idiot ist. Such nicht die Schuld bei dir, sondern jemanden, der auf Angst spezialisiert ist. Das mit der Angst und dem ewigen Verdrängen.. davon kann ich ein Lied singen und nur weil man trotzdem weitermacht und nicht den Kopf unterm Arm trägt heißt es noch lange nicht, dass man nicht abgrundtief leidet. Nimmst du Antideprissiva? Falls nein, versuchs mal mit Johanniskrauttee. Es verändert zwar den Zustand nicht um die Welt, aber es beruhigt.


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