» »

201718.11




«  1, 2, 3, 4, 5, 6  »
Gäbe es da vielleicht eine Möglichkeit, in der "nächsten" Stadt, auch wenn sie weit weg sein sollte, eine Selbsthilfegruppe ausfindig zu machen, um auf diese Art einige Kontakte zu knüpfen, worunter vielleicht auch welche sein könnten, die aus Nachbarorten sind und dir den einen oder anderen Tipp geben könnten, wo noch ein auch von dir erreichbarer Therapieplatz sein könnte?

Auf das Thema antworten


3206
Bodensee
2099
  18.11.2017 16:33  
enana hat geschrieben:
Meist steht mir da meine soziale Phobie im Weg :(


Stehst du dir nicht vielmehr selber im Weg?
Zumindest, wenn du erfolgte und umgesetzte Hilfe nicht umsetzt?



  18.11.2017 16:45  
Daisho hat geschrieben:

Stehst du dir nicht vielmehr selber im Weg?
Zumindest, wenn du erfolgte und umgesetzte Hilfe nicht umsetzt?


Von welcher erfolgten und umgesetzten Hilfe sprichst du?



  18.11.2017 16:47  
abirel hat geschrieben:
Gäbe es da vielleicht eine Möglichkeit, in der "nächsten" Stadt, auch wenn sie weit weg sein sollte, eine Selbsthilfegruppe ausfindig zu machen, um auf diese Art einige Kontakte zu knüpfen, worunter vielleicht auch welche sein könnten, die aus Nachbarorten sind und dir den einen oder anderen Tipp geben könnten, wo noch ein auch von dir erreichbarer Therapieplatz sein könnte?


Da müsste ich mal schauen. Ich habe bis jetzt immer nur von AA und Trauergruppen gelesen - wir wohnen nicht gerade in einem Bereich, wo viel angeboten wird. Die nächste wirklich große Stadt, die so etwas anbieten könnte, liegt für mich einfach zu weit.



294
8
Auf dem Mars
146
  18.11.2017 17:01  
Wärs nicht ne Idee, mal nen Therapeuten zu kontaktieren der vielleicht bereit wäre, die Sitzungen über Skype zu machen? Nur mal so ne Idee... Es soll ja Leute geben die das kennen ;) mehr als nein sagen können sie ja nicht



  18.11.2017 17:03  
enana hat geschrieben:
Die nächste wirklich große Stadt, die so etwas anbieten könnte, liegt für mich einfach zu weit.



Vielleicht könnte es ja auch telefonisch gehen.
Ob sie nicht einen Therapeuten aus der Umgebung nennen können usw.

Ich meine, so kann es ja nicht sehr lange weiter gehen, oder?
Käme für dich aus diesem Grund vielleicht sogar ein Umzug in eine größere Stadt infrage oder bist du an den Job so gebunden, dass du nirgendwo anders was finden kannst?
Ich habe nicht alle deine Beiträge im Forum gelesen und vielleicht auch das eine oder andere wieder vergessen (von wegen Arbeit und so).

Ich wage mal hier einen - gewagten - Entwurf: Du telefonierst in einem weiten Umfeld herum oder noch weiter weg. Du findest unter den 80 "Bewerbungen" drei Therapieplätze.. Gehst zu Probestunden.. einer oder eine Therapeutin sagt dir sehr zu.. Du nimmst viele Strapazen auf dich und fährst unter größter Anstrengung - und nur in größeren zeitlichen Abständen - hin und siehst es bestätigt: Es läuft mit euch beiden - und dann ziehst du um.
So, wie man manchmal zu seinem Partner oder Partnerin in eine andere Stad zieht.
Und selbst wenn es nach 3 jahren doch anders kommen sollte, in einer größeren Stadt könntest wieder leichter Alternativen finden.

Ja, ich weiß, das zu schreiben ist sehr leicht. Ich kenne ja deine Umstände gar nicht.
Vielleicht würde ich, wenn ich genau an deiner Stelle wäre, mit allem drum und dran, so etwas niemals tun.
Aber da ich eben nicht weiß, wie alles bei dir ist...



  18.11.2017 17:10  
Ich wohne ja nur hier, weil es in den Städten keinen Wohnraum gibt :shock:
Als allein Erziehende mit Krankengeld und Aufstockend ALG 2 kannst froh sein, wenn untergebracht bist :shock:



  18.11.2017 17:36  
Hallo Enana,

ich habe eben, eigentlich vollkommen zufällig, deinen post hier gelesen. Und ich kann verstehen, dass du nach dieser bisherigen Therapeutenerfahrung sehr traurig bist und dich alleingelassen und vermutlich vollkommen missverstanden fühlst.

Beim Lesen habe ich mich zuerst einmal gefragt, um welche Art Therapeut es sich handelt. Sollte das eine analytische Therapie werden? Und wenn er dir wirklich die Antworten gegeben hat, die du hier geschrieben hast, dann ist dieser Therapeut äußerst fragwürdig.

Alleine die Aussage, 'Ablenken' wäre ein Instrument, Angst zu bewältigen ist absoluter Quatsch. Es hilft vielleicht hier und da im Moment - aber du willst deine Ängste doch loswerden, keine Angst vor der Angst haben, etc. Da musst du deine Angst und die Auslöser kennenlernen, sie begreifen und dich mit ihnen auseinander setzen.

Ich weiß nicht, wie du zu dem Therapeuten gekommen bist, aber du solltest dich schleunigst bei der Kassenärztlichen Vereinigung um einen anderen Therapeuten bemühen oder auch mit deiner Krankenkasse Kontakt aufnehmen und dort davon berichten.

Fürs Erste wünsche ich dir alles Gute und viel Kraft.
Clasch



  18.11.2017 17:51  
Es ist eine Verhaltenstherapie.

Clasch hat geschrieben:
ch weiß nicht, wie du zu dem Therapeuten gekommen bist, aber du solltest dich schleunigst bei der Kassenärztlichen Vereinigung um einen anderen Therapeuten bemühen oder auch mit deiner Krankenkasse Kontakt aufnehmen und dort davon berichten.


Hab ich schon, die Liste der kassenärztlichen Vereinigung habe ich durch und auf die Anfrage bei der KK hab ich trotz Schilderung der Lage keine Antwort bekommen. Werde Montag nochmal Kontakt aufnehmen.

Clasch hat geschrieben:
Alleine die Aussage, 'Ablenken' wäre ein Instrument, Angst zu bewältigen ist absoluter Quatsch. Es hilft vielleicht hier und da im Moment - aber du willst deine Ängste doch loswerden, keine Angst vor der Angst haben, etc. Da musst du deine Angst und die Auslöser kennenlernen, sie begreifen und dich mit ihnen auseinander setzen.

Ich bin halt absoluter Laie -aber ich merke schon die Widersprüchlichkeit in seinen Aussagen und für mich ist das sehr schlimm, weil ich generell ein sehr misstrauischer Mensch bin, der viel Transparenz benötigt.



294
8
Auf dem Mars
146
  18.11.2017 18:12  
enana hat geschrieben:
Es ist eine Verhaltenstherapie.



Hab ich schon, die Liste der kassenärztlichen Vereinigung habe ich durch und auf die Anfrage bei der KK hab ich trotz Schilderung der Lage keine Antwort bekommen. Werde Montag nochmal Kontakt aufnehmen.


Ich bin halt absoluter Laie -aber ich merke schon die Widersprüchlichkeit in seinen Aussagen und für mich ist das sehr schlimm, weil ich generell ein sehr misstrauischer Mensch bin, der viel Transparenz benötigt.

Soweit ich informiert bin, muss man sich seinen Ängsten stellen... Bitte um Korrektur falls es falsch ist.


« Mein stilles Kämmerlein Seit 5 Jahren keinen Kontakt zur Familie jetzt ... » 

Auf das Thema antworten  56 Beiträge  Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6  Nächste

Foren-Übersicht »Weitere Themen »Kummerforum für Sorgen & Probleme


 Themen   Antworten   Zugriffe   Letzter Beitrag 
Hilfe Arztbesuch irgendwie erfolglos?

» Agoraphobie & Panikattacken

10

671

03.12.2013

Krankenkasse genehmigt 25 Sitzungen bei Therapeuten

» Neu hier? Mitgliedervorstellungen & Infos

2

342

09.05.2013

Wie ist eine stationäre Therapie/normale Therapie?

» Kummerforum für Sorgen & Probleme

4

798

03.07.2016

NLP Therapie

» Agoraphobie & Panikattacken

7

3211

08.07.2004

Therapie

» Kummerforum für Sorgen & Probleme

43

2984

07.07.2015







Weitere Themen